roco 35900 Manuals

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  • Updated: 08.08.2026

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1 35900 TT- Drehscheibe TT- Turntable TT- Plaque tournante TT- Draaischijf Inhaltsverzeichnis Table of Contents Table des matières Indice 2 – 6 7 8 9 NL D GB F I DK 10 11 8035900920.indd 1 19.12.2008 12:37:43 2 Gegebenenfalls kann die Drehscheibe auch auf die Anlagenplatte aufgesetzt werden, der Drehscheibenrand muss dann durch Füllstücke (z.-B. Styropor) unterlegt werden. Ebenfalls müssen 25 mm hohe Anfahrtsrampen für die Zu- und Abfahrtsgleise geschaffen werden. Die TT-Drehscheibe ist mit ihrer 15°-Teilung mit maximal 24 Gleisanschlüssen bestückbar. Einleitung Die TT-Drehscheibe wurde als Einbau-Drehscheibe konstruiert und ist für das TT-Modell-Gleissystem (Pilz-Gleissystem) verwendbar. Mit dem Tillig-Übergangs- gleis 83132 kann sie ebenso für das TT-Standard-Gleissystem eingesetzt werden. Mit Grube und Drehbühne ist das große Vorbild modellgetreu nachgebildet. Die Drehscheibe ist elektrisch angetrieben und über den beiliegenden Drehscheibenschalter 6910 fernsteuerbar. Der Schalter passt zum FLEISCHMANN- Gleisbildstellwerk. Einbau Zum Einbau der Drehscheibe wird in die Anlagenplatte ein Loch von 210-mm-x gesägt, in das die Drehscheibe eingesetzt wird. Ein Festschrauben ist nicht erforderlich, da die Drehscheibe über die zu befestigenden Zufahrtsgleise gehalten wird. Führen Gleise unterhalb der Drehscheibe vorbei (z.-B. verdeckter Abstellbahnhof), so ist auf genügende Durchfahrthöhe zu achten, da die Drehscheibengrube eine Tiefe von 25-mm besitzt. Um ein Entgleisen von Zügen oder Loks zu vermeiden, dürfen die Anschlusskabel nicht frei herabhängen, sondern müssen sauber verlegt werden. Fig. 1 Fig. 2 8035900920.indd 2 19.12.2008 12:37:44 3 Ansteuerung der Gleisabgänge Mit dem Drehscheibenschalter 6910 kann durch Betätigung des schwarzen Tasters nach rechts oder links die Drehbühne in entsprechender Richtung in Betrieb gesetzt werden. Die Drehbühne hält automatisch an jedem Teilstück.Ein kontinuierliches Durchlaufen zur gewünschten Position ist möglich, wenn der Taster nach Drehrichtungswahl durch Nachaußenziehen eingerastet wird. Bei Erreichen der gewünschten Position muss die Rastung durch Drücken in Gegenrichtung wieder ausgelöst werden. Motoranschluss der Bühne: Das Flachbandkabel muss mit den entsprechenden Litzen des Schalters verbunden werden, z. B. über die Klemmenplatte 6941. Die schwarze und die weiße Litze des Schalters müssen an den gleichfarbigen Wechselstromanschluss des Trafos gelegt werden (Trafo-Typen 6706, 6735, 6755) – auch bei digitalem Betrieb. Betätigen der Drehbühne von Hand siehe Fig.-11 und Fig.-12. Gleisanschluss der Bühne: Das Flachbandkabel der Drehscheibe wird an den Klemmen des Gleichstromanschlusses = eines Trafos mit 14 V –/ 16 V~ Ausgangsspannung angeschlossen. Bei digitalem Betrieb der Anlage darf die gelbe Zwillingslitze nicht an den digitalen Trafo, sondern muss an die Gleisanschlussklemmen der digitalen Steuergeräte 6800, 6802, 6803, 6804 oder 6865 angeschlossen werden. Anschlüsse Fig. 4 Fig .3 8035900920.indd 3 19.12.2008 12:37:51 4 Betrieb Betrieb der Anlage mit zwei oder mehreren Regel-Transformatoren Der Drehscheibenbereich (graue Fläche) sollte mit einem gesonderten Regel-Transformator betrieben werden. Grundsätzlich sind alle Gleise am Übergang vom Drehscheibenbereich in die Anlage durch Einbau von zwei Isolierschienenverbindern elektrisch zu trennen. Stromversorgung der Gleisabgänge (Fig. 5/6) Mit dem beiliegenden Drehscheibenschalter 6910 kann bei dieser „denkenden“ Drehscheibe jeweils der Gleisabgang angesteuert werden, der von der Drehbühne aus mit Strom versorgt werden soll. Darüber hinaus kann noch festgelegt werden, welche Seite der Drehbühne mit Strom versorgt wird. Stellt man den Drehscheibenschalter 6910 auf das Symbol „“, so erhält der Gleisabgang Strom, der mit der Drehbühnenseite mit dem Wärterhaus in Verbindung steht. Stellt man den Drehscheibenschalter auf das Symbol „“, so wird der Gleisabgang mit Strom versorgt, der mit der Drehbühnenseite ohne Wärterhaus in Verbindung steht. Dadurch kann bei dieser Drehscheibe eine Lok auf einem Gleis stromlos abgestellt werden und gleichzeitig auf dem genau gegenüberliegenden, durch die Drehbühne verbundenen Gleis eine Lok rangiert werden (Fig. 6). Fig. 7 Fig. 5 Fig. 6 8035900920.indd 4 19.12.2008 12:37:53