Operating instructions manual [PDF] (56 pages)
- Updated: 24.08.2026
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Art. 0715 53 790
k Bedienungsanleitung
Lackschichtdickenmessgerät, Version 2.0
Operating Instructions
Paint Coating Thickness Meter, Version 2.0
F Notice d’utilisation
Jauge d’épaisseur de peinture, version 2.0
E Instrucciones de uso
Espesímetro de capa de laca, versión 2.0
P Manual de instruções
Medidor de espessuras de camadas de esmalte, versão 2.0
I Istruzioni per l‘uso
Spessimetro per rivestimenti, versione 2.0
Gebruiksaanwijzing
lakdiktemeetapparaat, versie 2.0
Betjeningsvejledning
Laklagtykkelsesmåler, version 2.0
S Bruksanvisning
Skikttjockleksmätare, version 2.0
N Betjeningsveiledning
Apparat for måling av tykkelse på lakksjikt, Versjon 2.0
Alkuperäinen
Lakkakerrospaksuuden mittauslaite, versio 2.0
Πρωτότυπο χειρισμού
Μετρητής πάχους στρώσης βερνικιού, έκδοση 2.0
Kullanım Kılavuzu
Boya ve Kaplama Kalınlığı Ölçüm Cihazı, Sürüm 2.0
H Eredeti kezelési
Festékvastagság-mérő készülék, 2.0 verzió
Instrukcja użytkowania
Miernik grubości powłok lakierniczych, wersja 2.0
Pуководство по эксплуатации
Устройство измерения толщины слоя лака, версия 2.0.
Manual de utilizare
parat de măsurat grosime strat vopsea, versiunea 2.0
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Systembeschreibung
Das Schichtdickenmessgerät mit Dual-Sonde misst alle nichtmagnetischen Schichten wie Lacke, Emaille, Chrom, Kupfer,
Zink etc. auf Stahl oder Eisen und zusätzlich alle isolierenden Schichten wie Lacke, Kunststoffe, Emaille etc. auf nicht
magnetischem, metallischem Untergrund, also zum Beispiel auf Aluminium, Kupfer oder Messing.
Der Gerätetyp entspricht nationalen (DIN) und internationalen (ISO, BS, ASTM) Normen:
DIN 50981, 50984
BS 5411 (3, 11), 3900 (C, 5)
ISO 2178, 2360, 2808
ASTM B 499, D7091
Allgemeine Hinweise
Dieses Messgerät wurde für die unterschiedlichsten Prüfaufgaben entwickelt. Trotz des robusten Aufbaus sollte das Gerät
sachgerecht behandelt werden, damit jederzeit gute Messergebnisse möglich sind.
Lassen Sie es nicht fallen und schützen Sie es vor Schmutz und Staub.
Schützen Sie das Messgerät vor Feuchtigkeit, Chemikalien und aggressiven Dämpfen.
Legen Sie es nach dem Gebrauch in den Aufbewahrungskoffer.
Wie bei jedem Präzisionsinstrument können größere Temperaturschwankungen das Messergebnis beeinflussen. Starke,
direkte Sonneneinstrahlung sollten Sie ebenso vermeiden wie Temperaturschocks.
Bedingt durch die physikalischen Messprinzipien, können die Messergebnisse durch starke elektromagnetische Felder
beeinflusst werden. Vermeiden Sie deshalb die Umgebung von zum Beispiel Transformatoren, Hochspannungskabeln oder
Funkenentladungen.
Führen Sie keine Messungen auf magnetisierten Teilen durch. Magnetische Felder können das Messergebnis im FeTeil
beeinflussen. Starke elektromagnetische Strahlung kann die NFeMessung beeinflussen.
Das Gehäuse ist gegen die meisten Lösungsmittel beständig. Zur Reinigung benutzen Sie bitte ein feuchtes, weiches Tuch.
Einwandfreie Messergebnisse sind nur mit einer sauberen Messsonde zu erzielen. Prüfen Sie daher regelmäßig die Sonde
und entfernen Sie eventuell vorhandene Verschmutzungen wie z.B. Farbreste von dem Rubin.
Bei längerer Nichtbenutzung empfiehlt es sich, die Batterien zu entnehmen, um ein Auslaufen und damit eine Beschädi
gung des Gerätes zu verhindern.
Sollte eine Störung an Ihrem Gerät auftreten, so nehmen Sie bitte keine eigenen Reparaturversuche vor. Unser Kunden
dienst wird Ihnen gerne schnellstens weiterhelfen.
Inbetriebnahme und Batteriewechsel
Das Gerät wird mit zwei MignonBatterien (AA/Art. 0827 02) betrieben. Alternativ können zwei Akkus (AA/Art. 0827
212) mit je 1,2 V eingesetzt werden. Bitte beachten Sie, dass Akkus eine deutlich geringere Kapazität haben.
Bei Erschöpfung der Batterien erfolgt eine Batteriewarnung in drei Stufen:
Stufe 1:
Ein Batteriewechsel ist angebracht. Bis zum endgültigen Abschalten des Gerätes können Sie
jedoch noch zahlreiche Messungen durchführen. Die Hintergrundbeleuchtung ist aktiv.
Stufe 2:
(kleines Symbol) Messungen sind noch möglich. Die Hintergrundbeleuchtung ist deaktiviert.
Stufe 3:
(großes Symbol in Anzeigenmitte) Keine Messungen mehr möglich.
Achtung! Leere Batterien sind Sondermüll. Bitte keinesfalls mit dem Hausmüll entsorgen, sondern an entsprechenden
Sammelstellen abgeben.
Nulleinstellung und Nutzungshinweise
Bei Inbetriebnahme bzw. Batteriewechsel, bei unterschiedlichen Messaufgaben oder von Zeit zu Zeit ist eine Nulleinstel
lung des Gerätes vorzunehmen. Setzen Sie das Gerät auf eine im Koffer befindliche Nullplatte auf. Für die FeSonde
nehmen Sie die Eisenplatte, für die NFeSonde die Aluminiumplatte, wenn Sie auf Aluminium messen wollen, oder
benutzen Sie ein von Ihnen verwendetes, unbeschichtetes Fe bzw. NFeMetall (Substrat).
Achten Sie bitte darauf, dass das Gerät bei der Nulleinstellung sich im richtigen Messmodus befindet. Andernfalls kann es
zu falschen Messergebnissen kommen.
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Achten Sie darauf, dass der Messkopf plan aufliegt. Ist der nun angezeigte Messwert auf der Nullplatte oder Ihrem
Substrat außerhalb der Messgenauigkeit, so sollten Sie eine Nulleinstellung wie folgt vornehmen:
Setzen Sie die Sonde auf der Nullplatte, also dem Substrat, auf und drücken anschließend kurz auf die Taste des Gerätes.
In der Anzeige erscheint eine Kontrollzahl und ein Signalton wird hörbar. Das Gerät dann mindestens 10 cm abheben. Es
erscheint wieder eine Kontrollzahl und der Signalton wird hörbar. Die Nulleinstellung ist damit abgeschlossen.
Bei Wiederholungsmessungen an gleicher Stelle erhalten Sie nicht zwangsläufig 0 µm, da z.B. Rauhigkeit oder Schmutz
Messschwankungen verursachen.
Handhabung
Messkopf plan auf die zu messende Stelle auflegen. Achten Sie darauf, dass die ringähnliche Auflagefläche um die
Messsonde auf der Messstelle rundum aufliegt. Halten Sie das Gerät an den Griffmulden in der Nähe des Messkopfes, um
eine Verkippung zu vermeiden. Begleitet von einem Signalton erscheint in der Anzeige der Messwert. Gleichzeitig mit dem
Messwert erhalten Sie auch die Information, mit welcher Sonde, also Fe oder NFe, das Gerät gemessen hat. Dies ist
insbesondere beim Einsatz der Dualsonde wichtig.
Bei Nulleinstellung auf nichtmetallischem Substrat oder bei verkehrter Handhabung wird „Zero Reference Error“
(= Nulleinstellungsfehler) angezeigt. Messungen außerhalb des Sondenmessbereiches werden mit „INFI“ (infinite =
unendlich) gemeldet.
Das Gerät schaltet beim Aufsetzen der Sonde automatisch ein und bei Nichtbenutzung nach etwa 30 Sekunden wieder
aus. Für Messungen an Stangen, Rohren usw. hilft die am Messkopf befindliche VNut.
Einstellung von Messmodus und -einheit (µm oder mil)
Durch die Betätigung des Bedientasters bei nicht aufgesetztem, eingeschaltetem Gerät werden die möglichen Messmodi
und ‚UNIT’ angezeigt. Der jeweils aktuelle Messmodus wird im Display markiert angezeigt. Durch Betätigung des
Bedientasters wird auf den jeweils nächsten Messmodus umgeschaltet. Dieser wird aktiviert, wenn für ca. 2 Sekunden
die Taste nicht mehr betätigt wird. Wird ‚UNIT’ markiert und dann nichts weiter getan, wird ein Menü mit ‚µm’ und
‚mil’ geöffnet, in dem die eingestellte Messeinheit markiert ist. Durch Tastendruck können Sie die jeweils andere Einheit
auswählen.
Messungen mit der Dualsonde
Das Gerät bietet verschiedene Möglichkeiten zur Wahl des Messmodus. Die Einstellung des Messmodus kann über
Betätigung des Bedientasters bei eingeschaltetem Gerät wie oben beschrieben erfolgen.
Fe oder NFeModus:
Bei Anwendungen, bei denen das Substrat eindeutig vorgegeben ist, kann der Fe oder NFeModus fest eingestellt werden.
Der gerade verwendete Messmodus wird am linken Rand angezeigt.
Fe/NFeModus:
Bei laufendem Wechsel zwischen Stahl und NichteisenSubstraten kann der Modus Fe/NFe aktiviert werden. Bei diesem
Modus, der im Display durch ein Symbol mit zwei runden Pfeilen angezeigt wird, ist das Gerät im halbautomatischen
Betrieb. Dabei erscheint bei einem Wechsel des Substrates eine Meldung, die auf den Wechsel aufmerksam macht und
zum nochmaligen Messen durch Abheben und Wiederaufsetzen auffordert.
Bitte beachten Sie, dass es mit dem NFeMessverfahren möglich ist, auf einem ferromagnetischen Untergrund (z.B. Eisen,
Stahl) eine Messung durchzuführen. Der angezeigte Wert ist auf Grund der magnetischen Eigenschaften des Substrates
allerdings nicht korrekt. Überprüfen Sie daher gegebenenfalls bei Verwendung des NFeMessverfahrens, ob das Substrat
nicht ferromagnetisch ist, zum Beispiel durch eine zusätzliche Kontrollmessung mit dem FeMessverfahren.
Bei Verwendung des NFeMessverfahrens kann es bei Messung auf der mitgelieferten FeNullplatte vorkommen, dass
entweder INFI oder ein Zahlenwert angezeigt werden. Dieses ist nicht beeinflussbar und stellt auch keinen Qualitäts
mangel dar.
Sollten Sie der Meinung sein, dass trotz Nullabgleich die Messergebnisse nicht plausibel sind (z.B. auf den mitgelieferten
Platten keine NullErgebnisse auftreten), deaktivieren Sie die automatische Modusumschaltung und führen Sie in beiden
Modi auf den mitgelieferten Platten einen Nullabgleich durch.
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