Burkert 8630 Operating Instructions Manual
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Text of the manual
Fluid Control Systems
TopControl Positioner
Type 8630
� Betriebsanleitung
� Operating instructions
TOPCONTROL POSITIONER TYP 8630
Inhalt:
Seite
1
ALLGEMEINE HINWEISE
3
1.1
Darstellungsmittel
3
1.2
Sicherheitshinweise
3
1.3
Schutz gegen Beschädigung durch elektrostatische Aufladung
3
1.4
Lieferumfang
4
1.5
Garantiebestimmungen
4
2
SYSTEMKONFIGURATION
5
3
BESCHREIBUNG DES TOPCONTROL
7
3.1
Aufbau
7
3.2
Funktion
9
3.2.1
Betrieb des Positioners als Stellungsregler
10
3.2.2
Betrieb des Positioners als Prozeßregler
11
3.3
Varianten des TopControl
12
3.4
Eigenschaften der Software
13
3.5
Technische Daten
14
3.5.1
Sicherheitsstellungen nach Ausfall der elektrischen bzw. pneumatischen Hilfsenergie
14
3.5.2
Werkseinstellungen
14
3.5.3
Daten des Positioners TopControl
15
4
ERSTE INBETRIEBNAHME
16
4.1
Fluidische Installation
16
4.2
Elektrische Installation
16
4.3
Grundeinstellungen
17
5
INSTALLATION
20
5.1
Fluidischer Anschluß
20
5.1.1
Fluidischer Anschluß des Ventils
20
5.1.2
Fluidischer Anschluß des Positioners
20
5.2
Elektrischer Anschluß
20
5.2.1
Multipolstecker
21
5.2.2
Anschlußklemmen für PG-Verschraubungen
23
5.3
Einstellen der Initiatoren (Option)
25
Bedien- und Anzeigeelemente
26
6.2
Bedienebenen
26
6.3
Inbetriebnahme und Einrichten als Stellungsregler
27
6.3.1
Grundeinstellungen
27
6.3.2
Vorgehensweise zum Festlegen der Grundeinstellungen
27
6.4
Konfigurieren der Zusatzfunktionen
31
6.4.1
Tasten in der Konfigurierebene
31
6.4.2
Konfiguriermenü
31
6.4.
Zusatzfunktionen
33
6.5
Einrichten einer Prozeßregelung
53
6.5.1
Start der Routine zur Linearisierung der Prozeßkennlinie
53
6.6
Prozeßbedienen
54
6.6.1
Betriebszustand AUTOMATIK
54
6.6.2
Betriebszustand HAND
57
7
WARTUNG UND FEHLERBEHEBUNG
58
7.1
Fehlermeldungen auf dem LC-Display
58
7.2
Sonstige Störungen
58
8
ANHANG
59
8.1
Auswahlkriterien für Stetigventile
59
8.2
Eigenschaften von PID-Reglern
61
8.3
Einstellregeln für PID-Regler
65
Funktion
Seite
�������
29
�����
29
��������
29
���
30
������
30
�������
34
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36
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36
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37
�������
38
�������
38
������
39
���������
40
FUNKTIONEN DES TOPCONTROL-POSITIONERS
Funktion
Seite
���������
41
�����������
41
�����������
42
�����������
42
����������
42
���������
43
����
46
�������
46
������
47
������
47
��������
49
�������
52
VORSICHT BEI HANDHABUNG !
ELEKTROSTATISCH
GEFÄHRDETE
BAUELEMENTE / BAUGRUP-
PEN
Das Gerät enthält elektronische Bauelemente, die gegen elektrostatische Entladung
(ESD) empfindlich reagieren. Berührung mit elektrostatisch aufgeladenen Personen
oder Gegenständen gefährdet diese Bauelemente. Im schlimmsten Fall werden sie
sofort zerstört oder fallen nach der Inbetriebnahme aus.
Beachten Sie die Anforderungen nach EN 100 015 - 1, um die Möglichkeit eines Scha-
dens durch schlagartige elektrostatische Entladung zu minimieren bzw. zu vermeiden.
Achten Sie ebenso darauf, daß Sie elektronische Bauelemente nicht bei anliegender
Versorgungsspannung berühren.
1
ALLGEMEINE HINWEISE
Bitte beachten Sie die Hinweise dieser Betriebsanleitung sowie die Einsatzbedingungen und zulässigen Daten, die in den Daten-
blättern des TopControl sowie des jeweiligen pneumatisch betätigten Ventils spezifiziert sind, damit das Gerät einwandfrei funk-
tioniert und lange einsatzfähig bleibt:
•
Halten Sie sich bei der Einsatzplanung und dem Betrieb des Gerätes an die allgemeinen Regeln der Technik!
•
Installation und Wartungsarbeiten dürfen nur durch Fachpersonal und mit geeignetem Werkzeug erfolgen!
•
Beachten Sie die geltenden Unfallverhütungs- und Sicherheitsbestimmungen für elektrische Geräte während des Betriebes
und der Wartung des Gerätes!
•
Schalten Sie vor Eingriffen in das System in jedem Fall die Spannung ab!
•
Beachten Sie, daß in Systemen, die unter Druck stehen, Leitungen und Ventile nicht gelöst werden dürfen!
•
Treffen Sie geeignete Maßnahmen, um unbeabsichtigtes Betätigen oder unzulässige Beeinträchtigung auszuschließen!
•
Gewährleisten Sie nach einer Unterbrechung der elektrischen oder pneumatischen Versorgung einen definierten und
kontrollierten Wiederanlauf des Prozesses!
•
Bei Nichtbeachtung dieser Hinweise und unzulässigen Eingriffen in das Gerät entfällt jegliche Haftung unsererseits, ebenso
erlischt die Garantie auf Geräte und Zubehörteile!
1.2
Sicherheitshinweise
1.3
Schutz gegen Beschädigung durch elektrostatische Aufladung
1.1
Darstellungsmittel
In dieser Betriebsanleitung werden folgende Darstellungsmittel verwendet:
markiert einen Arbeitsschritt, den Sie ausführen müssen
ACHTUNG!
kennzeichnet Hinweise, bei deren Nichtbeachtung Ihre Gesundheit oder die Funktionsfähigkeit des Gerätes
gefährdet ist
HINWEIS
kennzeichnet wichtige Zusatzinformationen, Tips und Empfehlungen
Diese Druckschrift enthält keine Garantiezusagen. Wir verweisen hierzu auf unsere allgemeinen Verkaufs- und Geschäftsbedin-
gungen. Voraussetzung für die Garantie ist der bestimmungsgemäße Gebrauch des Gerätes unter Beachtung der spezifizierten
Einsatzbedingungen.
ACHTUNG!
Die Gewährleistung erstreckt sich nur auf die Fehlerfreiheit des Positioners der Baureihe TopControl und das
angebaute Ventil mit pneumatischem Antrieb. Es wird jedoch keine Haftung übernommen für Folgeschäden
jeglicher Art, die durch Ausfall oder Fehlfunktion des Gerätes entstehen könnten.
1.4
Lieferumfang
Überzeugen Sie sich unmittelbar nach Erhalt der Sendung, daß der Inhalt nicht beschädigt ist und mit dem auf dem beigelegten
Packzettel angegebenen Lieferumfang übereinstimmt. Generell besteht dieser aus:
•
pneumatisch betätigtem Ventil der Typen 2000 R, 2632, 2030, 2031, 2031K 2652 oder 2655 mit angebautem
elektropneumatischem Positioner der Baureihe TopControl
•
der Bedienungsanleitung für das Ventil mit pneumatischem Antrieb
•
der Bedienungsanleitung für den Positioner
Bei der Multipolvariante des TopControl erhalten sie die passenden Kabelstecker als Zubehör.
Bei Unstimmigkeiten wenden Sie sich bitte umgehend an unseren Kundenservice:
Bürkert Steuer- und Regelungstechnik
Chr.-Bürkert-Str. 13-17
Service-Abteilung
D-76453 Ingelfingen
Tel.: (07940) 10-252
Fax: (07940) 10-428
oder an Ihre Bürkert-Niederlassung.
Durch die Kombination von Positionern der Baureihe TopControl mit pneumatisch betätigten Prozeßventilen wird die Funktionalität
der Bürkert-Prozeßventil-Baureihen erweitert. Diese Ventile sind in Verbindung mit dem TopControl auch in solchen Regelauf-
gaben einsetzbar, die ein stetiges Verhalten des Stellgliedes erfordern.
Bild 2.1 zeigt eine Übersicht über die möglichen Kombinationen von TopControl und verschiedenen pneumatisch betätigten Venti-
len. Für jeden Typ sind verschiedene, hier nicht abgebildete Antriebsgrößen und Ventilnennweiten lieferbar. Genauere Angaben
hierzu entnehmen Sie den jeweiligen Datenblättern. Die Produktpalette wird laufend erweitert.
Dieser Abschnitt bezieht sich auf das Gesamtsystem, das aus
•
Ventil (Stellglied) mit pneumatischem Antrieb
•
Positioner der Baureihe TopControl
gebildet wird.
Diese Komponenten bilden zusammen eine funktionsfähige Einheit.
Bild 2.1: Überblick über die Kombinationsmöglichkeiten des TopControl mit verschiedenen Ventilen
TopControl
Typ 8630
mit
Schrägsitzventil
Typ 2000
oder Typ 2632
mit
Membranventil
Typ 2030
mit
Membranventil
Typ 2031K
oder Typ 2031
mit
Kugelventil Typ 2652
oder Typ 2655
Je nach Einsatzbedingungen können verschiedene Prozeßventile aus dem Bürkert-Programm mit dem TopControl kombiniert werden.
Geeignet sind mit Regelkegel versehene Schrägsitz-, Membran- oder Kugelventile.
Als Antrieb können pneumatisch betätigte Kolbenantriebe und Drehantriebe verwendet werden. In Kombination mit dem TopControl wer-
den sowohl einfachwirkende als auch doppeltwirkende Antriebe angeboten.
Bei einfachwirkenden Antrieben wird nur eine Kammer im Antrieb be- und entlüftet. Der entstehende Druck arbeitet gegen eine Feder.
Der Kolben bewegt sich so lange, bis sich ein Kräftegleichgewicht zwischen Druckkraft und Federkraft einstellt.
Bei doppeltwirkenden Antrieben werden die Kammern auf beiden Seiten des Kolbens druckbeaufschlagt. Dabei wird bei Belüftung der
einen Kammer die andere Kammer entlüftet und umgekehrt. Bei dieser Ausführung ist im Antrieb keine Feder eingebaut.
Schrägs ti zven lit e
Schrägs ti zven lit e
Schrägs ti zven lit e
Schrägs ti zven lit e
Schrägs ti zven lit e
Membranven lit e
Membranven lit e
Membranven lit e
Membranven lit e
Membranven lit e
Kugelven lit e
Kugelven lit e
Kugelven lit e
Kugelven lit e
ugelven lit e
K
Typen
Typen
Typen
Typen
Typen
2000R
•
2632
•
2030
•
2031
•
2031K
•
)
gilie
2652 (2 t-
•
)
gilie
2655 (3 t-
•
Merkmale
Merkmale
Merkmale
Merkmale
Merkmale
An rts ömung unter oder über S zti
•
ie b ie An rts ömung unter S zti
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•
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Typische
Typische
Typische
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Typische
Medien
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•
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•
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•
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•
Gase und F ül s gis k tie en
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Neu rt
•
r nie es Wasser
•
ht aggres vis e Me eid n
ciel
•
Merkmale der Ventiltypen:
Bild 3.1: Aufbau des TopControl, Deckel abgenommen
3.1
Aufbau
Der Positioner (Bild 3.1) ist modular aufgebaut, so daß verschiedene Ausführungen und elektrische Anschlußkonzepte realisiert
werden können.
Schraube zum Verstellen des
unteren Näherungsschalters
Schraube zum Verstellen des
oberen Näherungsschalters
Bedienmodul mit
Display und Tasten
Abluftanschluß
(Beschriftung: 3)
Steueranschlüsse
(werksseitig ange-
schlossen)
Versorgungsdruck-
anschluß
(Beschriftung: 1)
Stellsystem mit
2, 3 oder 4 Magnet-
ventilen
elektrisches
Anschlußmodul, hier
mit Multipolsteckern
3
BESCHREIBUNG DES TOPCONTROL
Die Positioner der Baureihe TopControl sind elektropneumatische Stellungsregler, die mit verschiedenen pneumatisch
betätigbaren Ventilen kombiniert werden. Positioner und pneumatischer Antrieb sind mechanisch verbunden und bilden eine
funktionelle Einheit.
Das Stellsystem besteht bei einfachwirkenden Antrieben aus 2 Magnetventilen, bei doppeltwirkenden Antrieben aus vier
Magnetventilen. Bei einfachwirkenden Antrieben dient ein Ventil zur Belüftung und ein weiteres zur Entlüftung des pneumati-
schen Kolbenantriebs. Doppeltwirkende Antriebe enthalten jeweils 2 Ventile für Belüftung und Entlüftung. Die Magnetventile
arbeiten nach dem Wippenprinzip und werden über den Regler mit einer PWM-Spannung angesteuert. Dadurch wird eine
größere Flexibilität hinsichtlich Antriebsvolumen und Stellgeschwindigkeit erreicht. Bei größeren pneumatischen Antrieben
sind die Magnetventile zur Vergrößerung des Maximaldurchflusses und damit zur Verbesserung der Dynamik mit Membran-
verstärkern ausgestattet.
•
Ausführungen:
für einfachwirkende oder doppeltwirkende Ventilantriebe
•
Wegmeßsystem:
sehr hoch auflösendes Leitplastikpotentiometer, spielfrei mit
der Kolbenstange des pneumatischen Antriebs gekoppelt
•
Mikroprozessorgesteuerte Elektronik:
für die Signalverarbeitung, Regelung und Ventilansteuerung
•
Bedienmodul:
Bedienung des Geräts über 3 Tasten. 8stelliges 16-Segment-
LC-Display zur Anzeige von Soll- oder Istwert sowie zur
Konfigurierung und Parametrierung über Menüfunktionen.
Merkmale des Aufbaus:
•
Stellungsrückmeldung und -anzeige (optional):
2 induktive Näherungsschalter (Initiatoren) oder mechani-
sche Endschalter
Das Erreichen einer oberen und einer unteren Stellung des
Ventils kann über binäre Ausgänge z.B. an eine SPS
weitergemeldet werden. Die Initiatoren bzw.
Grenzstellungen sind über Stellschrauben vom Betreiber
veränderbar.
•
Elektrische Schnittstellen (Bild 3.2):
Multipolstecker, PG-Anschlüsse mit Schraubklemmen oder
QUICKON-Verbindungen (abhängig von der Ausführung)
•
Pneumatische Schnittstellen (Bild 3.3):
1/4’’-Anschlüsse in verschiedenen Gewindeformen
(G, NPT, RC)
Bild 3.3: Pneumatische Schnittstellen
•
Gehäuse:
Das Gehäuse des TopControl wird durch ein Druckbegrenzungsventil vor zu hohem Innendruck, z.B. infolge von Leckagen,
geschützt.
Sicherung des Gehäusedeckels gegen unbefugtes Öffnen ist durch Verplomben oder mit Schneidschraube möglich.
Bild 3.2: Elektrische Schnittstellen
Bild 3.4: Funktionsschema von Positioner und Ventil mit einfachwirkendem Antrieb
Bild 3.4 zeigt das Funktionsschema des Positioners in Verbindung mit einem Kolbenstellventil mit einfachwirkendem Antrieb.
3.2
Funktion
Druckluft-
versorgung
Prozeß-Istwert
Prozeß-
Regler
Soll-
Position
Stellungs-
Regler
Stellsystem
Ist-
Position
Wegmeß-
system
Prozeß-
Sollwert
externer
Stellungs-
Sollwert
TopControl
Pneumatischer
Antrieb
(einfach
wirkend)
Ventil
(Stellglied)
Sensor
Stellsystem
1: Belüftungsventil
2: Entlüftungsventil
Abluft
Prozeß-Istwert
(Durchfluß, Druck,
Niveau, Temperatur, etc.)
Über das Wegmeßsystem wird die aktuelle Position (POS) des pneumatischen Antriebs erfaßt. Dieser Stellungs-Istwert wird vom
Regler mit dem als Normsignal vorgebbaren Sollwert (CMD) verglichen. Liegt eine Regeldifferenz (Xd1) vor, wird als Stellgröße
an das Stellsystem ein pulsweitenmoduliertes Spannungssignal gegeben. Bei einfachwirkenden Antrieben wird bei positiver
Regeldifferenz über den Ausgang B1 das Belüftungsventil angesteuert. Ist die Regeldifferenz negativ, wird über den Ausgang E1
das Entlüftungsventil angesteuert. Auf diese Weise wird die Position des Antriebs bis zur Regeldifferenz 0 verändert. Z1 stellt
eine Störgröße dar.
3.2.1 Betrieb des Positioners als Stellungsregler (Bild 3.6)
Bild 3.6: Schematische Darstellung der Stellungsregelung
Bild 3.5: Beispiel für eine Prozeßregelung: TopControl mit Sensor
Stellsystem
Magnetventile
Stetigventil
Wegmeßsystem
Stellungs-
sollwert
Stellungsregler
Stellungsregelkreis
Ventilöffnung
CMD
POS
Xd1
B1
E1
PK
Z1
Bei Betreiben des Positioner als Prozeßregler wird die zuvor erwähnte Stellungsregelung zum untergeordneten Hilfsregelkreis;
es ergibt sich eine Kaskadenregelung. Der Prozeßregler im Hauptregelkreis des TopControl hat eine PID-Funktion. Als Sollwert
wird der Prozeß-Sollwert (SP) vorgegeben und mit dem Istwert (PV) der zu regelnden Prozeßgröße verglichen. Der Istwert wird
von einem Sensor geliefert. Die Stellgröße wird wie in Abschnitt 3.2.1 beschrieben gebildet. Z2 stellt eine auf den Prozeß wirken-
de Störgröße dar.
3.2.2 Betrieb des Positioners als Prozeßregler (Bild 3.7)
Bild 3.7: Schematische Darstellung der Prozeßregelung
Prozeß
Transmitter
Prozeß-
sollwert
Prozeßregler
Ventilöffnung
CMD
PV
Xd2
SP
Z2
Prozeßgröße
Stellsystem
Magnetventile
Stetigventil
Wegmeßsystem
Stellungsregler
Stellungsregelkreis
Ventilöffnung
XPOS
Xd1
B1
E1
PK
Z1
Stellungs-
regelkreis
Varianten des TopControl
Der TopControl Positioner ist in drei Varianten lieferbar. Diese unterscheiden sich in den elektrischen Anschlüssen und im Funktions-
umfang:
•
Variante Multipolstecker mit vollem Funktionsumfang (Bild 3.8)
•
Variante PG-Verschraubungen mit Schraubklemmen mit eingeschränktem Funktionsumfang (Bild 3.9)
•
Variante QUICKON-Schnellanschlüsse mit eingeschränktem Funktionsumfang
Bild 3.8: Schnittstellen des Positioners bei der Multipol-Variante
Eingänge für Stellungs-
oder Prozeß-Sollwert
4..20 mA
0..20 mA
0..10 V
0..5 V
Eingang für Prozeß-
Istwert
4..20 mA
Frequenz
Pt 100
Binärer Eingang
24 V DC
Ver-
sorg.
Eingänge
Ausgänge
Bedienung
Positioner
TopControl
(Multipol-Variante)
2 binäre Ausgänge
Analoge
Stellungsrückmeldung
Initiatoren 1 + 2
Bild 3.9: Schnittstellen des Positioners bei der Variante mit PG-Verschraubung
Pt 100
Eingänge für Stellungs-
oder Prozeß-Sollwert
4..20 mA
0..20 mA
0..10 V
0..5 V
Eingang für Prozeß-
Istwert
4..20 mA
Frequenz
Pt 100
Binärer Eingang
24 V DC
Ver-
sorg.
Eingänge
Ausgänge
Bedienung
Positioner
TopControl
(PG-Variante)
2 binäre Ausgänge
Analoge
Stellungsrückmeldung
Initiatoren 1 + 2
Anmerkung:
Durch die Jumpereinstellung
wählen Sie zwischen einem
Prozeß-Istwert-Eingang oder
zwei binären Ausgängen.
HINWEIS
Die Positioner der Baureihe TopControl sind 3-Leiter-Geräte, d.h. die Spannungsversorgung (24 V DC) erfolgt
getrennt vom Sollwert-Signal.
Eigenschaften der Software
Zusatzfunk it on
Zusatzfunk it on
Zusatzfunk it on
Zusatzfunk it on
Zusatzfunk it on
W ri kung
W ri kung
W ri kung
W ri kung
ri kung
W
Ste ll ungsregler m ti Zusatzfunk it onen
Ste ll ungsregler m ti Zusatzfunk it onen
Ste ll ungsregler m ti Zusatzfunk it onen
Ste ll ungsregler m ti Zusatzfunk it onen
te ll ungsregler m ti Zusatzfunk it onen
S
n
oitk
ßfun
eilh
D ci h st c
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des Reg ble er cie hes
ßt außerh bla
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V
Hubbegrenzung
tr en Hubber cie hes
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V
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en
V
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ulle
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A
Zuscha tl barer Prozeßregler m ti folgenden Eigenscha tf en
Zuscha tl barer Prozeßregler m ti folgenden Eigenscha tf en
Zuscha tl barer Prozeßregler m ti folgenden Eigenscha tf en
Zuscha tl barer Prozeßregler m ti folgenden Eigenscha tf en
uscha tl barer Prozeßregler m ti folgenden Eigenscha tf en
Z
Re elg r rts u tk ur
ID
P
are Parameter
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Auswa lh der S llo we vtr orgabe
gang oder über Ta ts en
niela
gis n
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llo we vtr orgabe entweder über E ni h
S
en Prozeßbe nid gungen
gilie
ej w
eid
utoma sit che Anpassung des Prozeßre elg rs an
A
Hierarchisches Bedienkonzept zur einfachen Bedienung m ti folgenden Ebenen:
Hierarchisches Bedienkonzept zur einfachen Bedienung m ti folgenden Ebenen:
Hierarchisches Bedienkonzept zur einfachen Bedienung m ti folgenden Ebenen:
Hierarchisches Bedienkonzept zur einfachen Bedienung m ti folgenden Ebenen:
ierarchisches Bedienkonzept zur einfachen Bedienung m ti folgenden Ebenen:
H
Prozeßbe eid nung:
b um.
eirt
zw si chen Automa kit - und Handbe
eid ser Ebene sch tla en S ei
n
I
Kon gif u eir ren:
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eid ser Ebene spe
In
nen.
oitk
Zusa fzt un
nen und b ie Beda fr kon gif u eir ren S ei
oitk
Grundfun
nach Ausfall der Hilfsenergie
elektrisch
pneumatisch
einfachwirkend
down
down
WW A
einfachwirkend
up
up
WW B
doppeltwirkend
down / up
nicht definiert
WW I
(je nach Anschluß
der Steuerleitungen
3.5.1 Sicherheitsstellungen nach Ausfall der elektrischen bzw. pneumatischen Hilfsenergie
3.5.2 Werkseinstellungan des TopControl Positioners
Funktion
Werkseinstellung
�������
��������
�����
���������
�������
�������
�������
���������
������
����
= 1 %; ������
= 99%
�������
���������
�������
��
= 0 (%); �� � = 100 (%)
�������
���
= 0%, ���
= 100%
������
keine Begrenzung
Funktion
Werkseinstellung
���������
1 %
�����������
1 %
�����������
��������
����������
���������
�����������
��������
����
���������
������
���������
������
���������
IP 65 nach EN 60529
(nur bei korrekt angeschlossenem Kabel bzw. Stecker und Buchsen)
Konformität mit folgenden Normen
CE
konform bzgl. EMV-Richtlinie 89/336/EWG
Mechanische Daten
Maße
siehe Datenblatt
Gehäusematerial TopControl
außen POM, PSU
innen
PA 6
Dichtmaterial TopControl
NBR
Elektrische Daten
Anschlüsse
wahlweise über Multipolstecker,
PG-Durchführungen mit Schraubklemmen
oder QUICKON-Anschlüsse (siehe Abschnitt 5.2)
Spannungsversorgung
24 V DC ± 10 %
max. Restwelligkeit 10 %
Keine technische Gleichspannung!
Leistungsaufnahme
< 5 W
Schutzklasse
3 nach VDE 0580
Pneumatische Daten
Steuermedium
Instrumentenluft, Klasse 3 nach DIN ISO 8573-1
Drucktaupunkt
-20°C
Ölgehalt
max. 1 mg/m³
Staubgehalt
5 µm-gefiltert
Temperaturbereich der Druckluft
0..+50°C
Druckbereich
3..7 bar 1)
Schwankung des Versorgungsdrucks
max. ± 10 % während des Betriebes 2)
Luftleistung Steuerventile
100 lN /min (für Belüftung und Entlüftung) 3)
(QNn-Wert - nach Definition bei Druckabfall von 7 auf 6 bar absolut)
Anschlüsse
1/4’’-Innengewinde G / NPT / RC
1)
Der anliegende Versorgungsdruck muß unbedingt mindestens 0,5 - 1 bar über dem Druck liegen, der notwendig ist, den
pneumatischen Antrieb in die Endstellung zu bringen.
2)
Bei größeren Schwankungen sind die mit der Funktion "Autotune" eingemessenen Reglerparameter nicht mehr optimal.
3)
Änderungen zur Funktionsoptimierung vorbehalten.
3.5.3 Daten des Positioners TopControl
Legen Sie das Sollwertsignal an den Rund-
stecker M16
Belegung des Rundsteckers M 16:
Pin
Belegung
äußere Beschaltung / Signalpegel
B
Sollwert +
(0/4..20 mA)
oder
0..5 / 10V
A
Sollwert GND
Legen Sie die Versorgungsspannung an den Rundstecker M12.
Belegung des Rundsteckers M 12:
Pin
Belegung
äußere Beschaltung
1
+ 24 V
2
nicht belegt
3
GND
4
nicht belegt
Bauen Sie das Ventil laut beiliegender Bedienungsanleitung ein.
Legen Sie den Versorgungsdruck an Anschluß ”1” (3 .. 7 bar; Instrumentenluft, öl-, wasser- und staubfrei).
Montieren Sie Abluftleitung oder Schalldämpfer an Anschluß ”3”.
HINWEIS
Dieser Abschnitt ermöglicht Ihnen, den Positioner der Baureihe TopControl zur Funktionskontrolle schnell in
Betrieb zu nehmen. Auf nicht erforderliche Zusatzfunktionen wird in diesem Zusammenhang nicht eingegan-
gen. Ausführliche Erläuterungen über Bedienung und Funktionen siehe Kapitel 5 und 6.
24 V DC ± 10 %
max. Restwelligkeit 10 %
A
B
+ (0/4..20 mA) oder 0..5 / 10V
GND
3
1
Bild 4.1: Multipolstecker am TopControl
M12
M16
Nach Anlegen der Versorgungsspannung ist der Positioner in Betrieb. Nehmen Sie nun die erforderlichen Grundeinstellungen vor
und lösen Sie die Selbstparametrierung des TopControl aus (Bild 4.4).
HINWEIS
Weitere Installationshinweise finden Sie in Kapitel 5.
b) Anschlußklemmen bei PG-Verschraubungen
Zugänglich machen der Anschlußklemmen:
Lösen Sie den Deckel mit den PG-Verschraubungen,
drehen Sie dazu die 4 selbstschneidenden Schrauben
heraus.
Die Anordnung der Schraubklemmen zeigt Bild 4.2.
Legen Sie das Sollwertsignal und die Versorgungs-
spannung an die entsprechenden Klemmen (siehe
Klemmenbelegung bei PG-Verschraubungen).
Bild 4.2: Anschlußklemmen des TopControl
Klemme
Belegung
äußere Beschaltung
1
Sollwert +
2
Sollwert GND
5
Betriebsspannung +
6
Betriebsspannung GND
24 V DC ± 10 %
max. Restwelligkeit 10 %
2
1
+ (0/4..20 mA oder 0..5 / 10V)
GND
5
6
Klemmenbelegung bei PG-Verschraubungen
Schraubklemmen
4.3
Grundeinstellungen
Belegung der Tasten:
HAND/AUTOMATIK-Taste
Wechsel zwischen Haupt- und
Untermenüpunkten,
z. B. �������������������
Pfeiltasten
Wechsel zwischen gleichbe-
rechtigten Menüpunkten,
z. B. ���������������
Bild 4.3: Tasten am TopControl
Bild 4.4: Grundeinstellungen
bei der Erstinbetriebnahme
überspringen
Einstellungen in den Menüpunkten:
Eingabe der Sollposition im Betriebszustand AUTOMATIK
Der Positioner arbeitet nach der Auswahl der Grundeinstellungen und Rücksprung in den Betriebszustand AUTOMATIK als
Stellungsregler.
Geben Sie die Sollposition über das Eingangssignal vor.
Umschalten zwischen den Anzeigemöglichkeiten:
Anzeige des Display:
•
Ist-Position des Ventilantriebs
��������� (0..100%)
•
Soll-Position des Ventilantriebs
��������� (0..100%)
•
Eingangssignal für Soll-Position
(entspricht hier der Soll-Position)
��������� (0..100%)
•
Innentemperatur im Positionergehäuse
���������� (in °C)
Manuelles Öffnen und Schließen des Ventilantriebs im Betriebszustand HAND
Öffnen des Ventilantriebs:
Schließen des Ventilantriebs:
Anzeige des Display:
die zuvor im Betriebszustand AUTOMATIK eingestellte Anzeige wird
beibehalten.
HINWEIS
Wählen Sie die Anzeige ������� , da dann die Ist-Position des Ventilantriebs überprüft werden kann.
�������
Wirkungsweise des Antriebs
���������
- einfachwirkend
���������
- doppeltwirkend
�����
gewähltes Einheitssignal
���������
- Strom 4..20 mA
���������
- Strom 0..20 mA
���������
- Spannung 0..10 V
��������
- Spannung 0..5 V
��������
überspringen
������
Auslösen der Selbstparametrierung (Bild 4.4)
��������
Rücksprung in den Betriebszustand AUTOMATIK; bis die vorgenommenen Einstellungen in
den Speicher übernommen sind, erscheint die Anzeige ������
Bild 5.1: Fluidische Anschlüsse des TopControl
5
INSTALLATION
Abmessungen des TopControl und der verschiedenen Komplettgerätevarianten bestehend aus TopControl, pneumatischem An-
trieb und Ventil siehe Datenblatt.
5.1
Fluidischer Anschluß
5.1.1 Fluidischer Anschluß des Ventils
Abmessungen und Gewindearten siehe Datenblatt des Ventils.
5.1.2 Fluidischer Anschluß des Positioners
Legen Sie den Versorgungsdruck an den Druckanschluß 1 - (Bild 5.1)
(3 .. 7 bar; Instrumentenluft, öl-, wasser- und staubfrei)
Montieren Sie die Abluftleitung oder den Schalldämpfer an den Abluftanschluß 3 (Bild 5.1)
Abluftanschluß
(Beschriftung: 3)
Versorgungsdruckanschluß
(Beschriftung: 1)
Für den elektrischen Anschluß des TopControl stehen verschiedene Varianten zur Auswahl
•
Multipolstecker
•
Anschlußklemmen (mit PG-Verschraubungen)
•
QUICKON-Anschlüsse
5.2
Elektrischer Anschluß
HINWEIS
Halten Sie den anliegenden Versorgungsdruck unbedingt mindestens 0,5 .. 1 bar über dem Druck, der not-
wendig ist, den pneumatischen Antrieb in seine Endstellung zu bringen.
Sie gewährleisten dadurch, daß das Regelverhalten im oberen Hubbereich aufgrund zu kleiner Druckdifferenz
nicht stark negativ beeinflußt wird.
Halten Sie die Schwankungen des Versorgungsdrucks während des Betriebs möglichst gering (max. ±10 %).
Bei größeren Schwankungen sind die mit der Funktion "Autotune" eingemessenen Reglerparameter nicht
optimal.
Ausgangssignale zur SPS ( Rundstecker M 16)
Pin
Belegung
äußere Beschaltung / Signalpegel
A
Sollwert GND
B
Sollwert + (0/4..20 mA oder 0..5/10 V)
C
Analoge Stellungsrückmeldung +
D
Analoge Stellungsrückmeldung GND
E
Binärer Ausgang 1
F
Binärer Ausgang 2
G
Binäre Ausgänge GND
H
Binärer Eingang +
J
Binärer Eingang GND
K
nicht belegt
L
nicht belegt
M
nicht belegt
Bild 5.2: Rundstecker mit Bezeichnung der Kontakte
A
B
+ (0/4..20 mA oder 0..5 / 10V)
GND
24 V / 0 V
24 V / 0 V
GND
in Vorbereitung
E
F
G
H
J
GND
+
0..10V
(log. 0)
10..30 V
(log. 1)
in Vorbereitung
5.2.1 Multipolstecker
Die Bezeichnung der Multipolstecker bzw. -buchsen und die Bezeichnung der Kontakte zeigt Bild 5.2.
M16
M8
M12
M8
Signale zur SPS
Prozeß-Istwert
Initiatoren
Betriebsspannung
Initiatoren (Buchse rund M 8)
Pin
Belegung
Signalpegel
1
Initiator 1 +
2
Initiator 1 GND
3
Initiator 2 +
4
Initiator 2 GND
Prozeß-Istwert (Rundstecker M 8)
Eingangstyp *
Pin
Belegung
Jumper
äußere Beschaltung
4..20 mA
1
+ 24 V Eingang Transmitter
- intern versorgt
2
Ausgang Transmitter
3
GND
4
Brücke nach GND
4..20 mA
1
nicht belegt
- extern versorgt
2
Prozeß-Ist +
3
nicht belegt
4
Prozeß-Ist -
Frequenz
1
+24 V- Versorgung Sensor
-intern versorgt
2
Takt-Eingang +
3
GND
4
Takt-Eingang -
Frequenz
1
nicht belegt
-extern versorgt
2
Takt-Eingang +
3
nicht belegt
4
Takt-Eingang -
Pt-100
1
nicht belegt
2
Prozeß-Ist 1
3
Prozeß-Ist 3
4
Prozeß-Ist 2
Betriebsspannung (Rundstecker M 12)
Pin
Belegung
äußere Beschaltung
1
+ 24 V
2
nicht belegt
3
GND
4
nicht belegt
ACHTUNG!
Zum Anschluß der Technischen Erde (TE) befindet sich am Anschlußmodul ein Gewindestift mit Mutter.
Verbinden Sie zur Gewährleistung der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) diesen Gewindestift über
ein möglichst kurzes Kabel ( max. 30 cm) mit einem geeigneten Erdungspunkt.
24 V DC ± 10 %
max. Restwelligkeit 10 %
3
4
2
Pt 100
* über Software einstellbar (Abschnitt 6.3.2)
Transmitter
Takt +
Takt -
Takt +
Takt -
GND
4
2
3
1
+24 V
5.2.2 Anschlußklemmen für PG-Verschraubungen
Zugänglich machen der Anschlußklemmen:
Drehen Sie die 4 selbstschneidenden Schrauben heraus, um den Deckel mit den PG-Verschraubungen zu lösen.
Die Anordnung der Schraubklemmen zeigt Bild 5.3.
Bild 5.3: Anschlußplatine des TopControl mit
Schraubklemmen und Jumpern
Klemme
Belegung
äußere Beschaltung
1
Sollwert +
2
Sollwert GND
3
Analoge Stellungsrückmeldung +
in Vorbereitung
4
Analoge Stellungsrückmeldung GND
5
Betriebsspannung +
6
Betriebsspannung GND
24 V DC ± 10 %
max. Restwelligkeit 10 %
2
1
+ (0/4..20 mA oder 0..5 / 10V)
GND
5
6
Klemmenbelegung bei PG-Verschraubungen
Jumper
Schraubklemmen
Auswahl zwischen binären Ausgängen und Prozeß-Istwert-Eingang:
Wählen Sie über die Jumper:
-
2 binäre Ausgänge (siehe Klemmenbelegung bei Wahl der binären Ausgänge)
oder
-
Prozeß-Istwert-Eingang (siehe Klemmenbelegung bei Wahl des Prozeß-Istwert-Eingangs).
Die Klemmen 7 bis 10 werden mit den entsprechenden Signalen belegt.
Klemmenbelegung bei Wahl der binären Ausgänge:
Jumper
Klemme
Belegung
äußere Beschaltung
7
Binärer Ausgang 1
8
Binärer Ausgang 1
9
Binärer Ausgang 2
10
Binärer Ausgang 2
8
7
9
10
24 V / 0V
GND
24 V / 0V
GND
in Vorbereitung
in Vorbereitung
Klemmenbelegung bei Wahl des Prozeß-Istwert-Eingangs:
Den Eingangstyp stellen Sie über das Konfiguriermenü ein (siehe 6.3.2).
Eingangstyp
Jumper
Klemme
Belegung
äußere Beschaltung
4..20 mA
7
+24 V Eingang Transmitter
intern
versorgt
8
Ausgang Transmitter
9
GND
10
GND
Frequenz
7
+24 V-Versorgung Sensor
intern
versorgt
8
Takt-Eingang +
9
GND
10
Takt-Eingang -
4..20 mA
7
nicht belegt
extern
versorgt
8
Prozeß-Ist +
9
Prozeß-Ist -
10
nicht belegt
Frequenz
7
nicht belegt
extern
versorgt
8
Takt-Eingang +
9
Takt-Eingang -
10
nicht belegt
Pt-100
7
nicht belegt
8
Prozeß-Ist 1
9
Prozeß-Ist 2
10
Prozeß-Ist 3
8
7
10
9
+ 24 V
Transmitter
GND
+ (4..20 mA) V
8
9
GND
Takt +
8
9
Takt -
10
9
8
Pt-100
Takt +
Takt -
GND
10
8
9
7
+24 V
Öffnen des TopControl-Gehäuses:
Entfernen Sie eventuell vorhandene Verplombungen bzw. Verschraubungen zwischen Deckel und Gehäuse.
Drehen Sie den Deckel nach links und heben Sie ihn ab.
Positionieren der Initiatoren:
Positionieren Sie die Initiatoren in der Höhe über je eine Stellschraube (Bild 5.4):
Drehen nach rechts
Drehen nach links
bewirkt
bewirkt
Verstellen nach oben
Verstellen nach unten
5.3
Einstellen der Initiatoren (Option)
ACHTUNG!
Um die Initiatoren (Näherungsschalter) einzustellen, muß das Gehäuse des TopControl geöffnet werden.
Schalten Sie vor diesem Eingriff die Betriebsspannung ab!
Schraube zum Verstellen des
unteren Näherungsschalters
Schraube zum Verstellen des
oberen Näherungsschalters
Bild 5.4: Schrauben zum Verstellen der Initiatoren (Näherungsschalter)
Bild 6.2: Umschalten zwischen den Bedienebenen
6
BEDIENUNG
6.1
Bedien- und Anzeigeelemente
Der TopControl-Positioner ist mit einem 3-Tasten-Bedien- und Anzeigeelement mit LC-Display ausgestattet (Bild 6.1). Die Funkti-
on der Tasten ist in den folgenden Kapiteln beschrieben.
Pfeiltaste "oben"
Pfeiltaste "unten"
HAND / AUTOMATIK-Taste
LED (in der HAND /
AUTOMATIK-Taste)
Bild 6.1: Bedien- und Anzeigeelement
6.2
Bedienebenen
Die Bedienung des TopControl erfolgt über zwei Bedienebenen (Bild 6.2):
•
Prozeßbedienebene:
Nach Einschalten des Gerätes ist die Prozeßbedienebene aktiv. In dieser Ebene schalten Sie zwischen den Betriebszu-
ständen AUTOMATIK und HAND um. Im Betriebszustand AUTOMATIK läuft die Stellungs- bzw. Prozeßregelung, im Betriebs-
zustand HAND kann das Ventil manuell auf- bzw. zugefahren werden.
•
Konfigurierebene:
In der Konfigurierebene spezifizieren Sie bei der ersten Inbetriebnahme die Grundfunktionen und konfigurieren bei Bedarf
Zusatzfunktionen.
Prozeßbedienebene
Konfigurierebene
Grund-
funktionen
Zusatz-
funktionen
HAND
AUTO-
MATIK
5 s
End
6.3.2 Vorgehensweise zum Festlegen der Grundeinstellungen
Belegung der Tasten:
HAND/AUTOMATIK-Taste
Wechsel zwischen Haupt- und Untermenüpunkten,
z. B. �������������������
Pfeiltasten
Wechsel zwischen gleichberechtigten Menüpunkten,
z. B. ���������������
6.3
Inbetriebnahme und Einrichten als Stellungsregler
Führen Sie vor Beginn der Inbetriebnahme die fluidische und elektrische Installation aus (Kapitel 5).
6.3.1 Grundeinstellungen
Nehmen Sie bei der ersten Inbetriebnahme des Positioners folgende Grundeinstellungen vor:
•
Angabe der Wirkungsweise des verwendeten pneumatischen Antriebs.
•
Angabe des für die Sollwertvorgabe gewählten Einheitssignaleingangs (4..20 mA, 0..20 mA, 0..10 V oder 0..5 V).
•
Starten der automatischen Anpassung des Stellungsreglers an die jeweiligen Betriebsbedingungen (Autotune).
Hauptmenü für die Einstellungen bei der Inbetriebnahme:
Bild 6.3: Einstellungen im Hauptmenü
bei der Erstinbetriebnahme
überspringen
5 s
5 s
Wirkungsweise des Antriebs
Geben Sie unter diesem Menüpunkt die Wirkungsweise des in Kombination mit dem TopControl eingesetzten pneumatischen
Ventilantriebs ein. Die Wirkungsweise des Antriebs entnehmen Sie dem Typschild.
�����
gewähltes Einheitssignal
Geben Sie unter diesem Menüpunkt das verwendete Einheitssignal für den Sollwert ein.
- Strom 4..20 mA
- Strom 0..20 mA
- Spannung 0..10 V
- Spannung 0..5 V
��������
Konfigurierung von Zusatzfunktionen (siehe Abschnitt 6.4)
Überspringen Sie diesen Menüpunkt bei der ersten Inbetriebnahme.
Beschreibung der Vorgehensweise (Bild 6.3):
Nach dem Einschalten der Betriebsspannung befindet sich der Positioner in der Prozeßbedienebene im Betriebszustand AUTO-
MATIK. Zum Festlegen der Grundeinstellungen schalten Sie in die Konfigurierebene um. Halten Sie dazu die HAND/AUTOMA-
TIK-Taste 5 Sekunden lang gedrückt. Danach erscheint auf dem Display mit ��������der erste Menüpunkt des Hauptmenüs.
Drücken Sie die HAND/AUTOMATIK-Taste kurz, um eine Einstellung unter dem Menüpunkt ��������vorzunehmen.
Auf dem Display erscheint einer der Menüunterpunkte. Sie schalten durch Betätigen der Pfeiltasten zwischen diesen Unter-
punkten hin- und her und können die gewünschten Einstellungen vornehmen. Nach Auswahl der gewünschten Einstellung wird
diese durch Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste bestätigt. Zwischen den Haupmenüpunkten (��������������� ...) wechseln Sie
durch Betätigen der Pfeiltasten.
HINWEIS
In der Ebene der Menü-Unterpunkte wird durch die drei bzw. vier Zeichen rechts auf dem 8stelligen Display
die ausgewählte Funktion dargestellt. Diese Zeichen blinken in der Display-Anzeige.
Countdown von 5 bis 0 zum Starten von
Autotune
�������
:
�������
¦ ��������
Anzeige der gerade ablaufenden Autotune-
Phase
¦ ��������
(der Fortgang wird durch einen sich drehen-
den Balken am linken Rand des
¦ ��������
Displays angezeigt)
¦ ��������
:
����������
Anzeige blinkend => Ende der Autotune
����������
Anzeige bei Auftreten eines Fehlers
(Anzeige rechts: Fehlernummer - s. Kap. 7)
Anmerkung: Die Grundeinstellungen für den TopControl -Positioner werden werksseitig durchgeführt. Bei Inbetriebnahme ist
jedoch das Ausführen von ”Autotune” unbedingt erforderlich. Hierbei ermittelt der Positioner selbsttätig die für die aktuell vorlie-
genden Betriebsbedingungen optimalen Einstellungen (Versorgungsdruck für den TopControl; Mediumskraft auf den Antriebs-
kolben).
ACHTUNG!
Vermeiden Sie eine Fehlanpassung des Reglers, indem Sie Autotune in jedem Fall unter den Bedingungen
durchführen, die im späteren Betrieb herrschen!
Bild 6.4: Display-Anzeige während Aufruf und Durchführung von Autotune
���
Verlassen des Hauptmenüs und Anzeige der Softwareversion
Zum Verlassen des Hauptmenüs wählen Sie mit den Pfeiltasten den Menüpunkt ���. Am rechten Rand des Displays wird die
Software-Version angezeigt (������).Nach Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste erscheint auf dem Display, während die
Änderungen gespeichert werden, für ca. 3 - 5 sec. die Anzeige ������. Danach befindet sich das Gerät wieder in dem
Betriebszustand, in dem es sich vor dem Umschalten in das Hauptmenü befand (HAND oder AUTOMATIK).
Start der automatischen Anpassung des Stellungsreglers an die jeweiligen Betriebsbedingungen
������
Autotune für Stellungsregler
Über den Menüpunkt ������ starten Sie das Programm zur automatischen Parametrierung des Positioners.
Folgende Funktionen werden selbsttätig ausgelöst:
•
Anpassung des Sensorsignals an den (physikalischen) Hub des verwendeten Stellgliedes
•
Ermittlung von Parametern der PWM-Signale zur Ansteuerung der im TopControl integrierten Magnetventile
•
Einstellung der Reglerparameter des Stellungsreglers. Die Optimierung erfolgt nach den Kriterien einer möglichst kurzen
Ausregelzeit bei gleichzeitiger Überschwingungsfreiheit.
Sie starten Autotune durch den Aufruf von ������ im Hauptmenü, anschließend halten Sie die HAND/AUTOMATIK-Taste
5 Sekunden lang gedrückt.
5 s
Konfigurieren der Zusatzfunktionen
HINWEIS
Das Bedienkonzept für den Positioner basiert auf einer strikten Trennung zwischen Grund- und Zusatzfunk-
tionen. Im Auslieferungszustand des Gerätes sind nur die Grundfunktionen aktiviert. Sie dienen dazu, bei der
Erstinbetriebnahme gerätespezifische Grundeinstellungen vorzunehmen (Kap. 4). Sie sind für den normalen
Betrieb ausreichend.
Für anspruchsvollere Aufgaben der Stellungs- und Prozeßregelung wählen und spezifizieren Sie Zusatz-
funktionen in der Konfigurierebene.
6.4.2 Konfiguriermenü
Bild 6.5: Umschalten zwischen Prozeßbedienebene und Konfigurierebene
5 s
Um das Konfiguriermenü zu aktivieren, drücken Sie in der Prozeßbedienebene 5 Sekunden lang die
HAND/AUTOMATIK-Taste.
Das Konfiguriermenü setzt sich aus Haupt- und Zusatzmenü zusammen. Das Hauptmenü enthält zunächst die Grundfunktio-
nen, die Sie bei der Erstinbetriebnahme spezifizieren (Kap. 4). Das Zusatzmenü umfaßt ergänzende Funktionen und ist über
den Menüpunkt ADDFUNCT des Hauptmenüs erreichbar. Die Spezifizierung von Gerätefunktionen und -parametern ist
innerhalb des Hauptmenüs möglich. Bei Bedarf erweitern Sie das Hauptmenü um Funktionen aus dem Zusatzmenü, die Sie
dann spezifizieren können.
Prozeßbedienebene
Konfigurierebene
Grund-
funktionen
Zusatz-
menü
HAND
AUTO-
MATIK
5 s
END
6.4.1 Tasten in der Konfigurierebene
Betätigen der Taste
im Menü
in einem ausgewählten und bestätigten Menüpunkt
Blättern nach oben (Auswahl)
Inkrementieren (Vergrößern) von Zahlenwerten
Blättern nach unten (Auswahl)
Dekrementieren (Verkleinern) von Zahlenwerten
Betätigen der Taste
im Menü
im Menü ��������
Bestätigen des gewählten
Bestätigung des gewählten Menüpunktes des Zusatz-
Menüpunktes
menüs zur Aufnahme in das Hauptmenü. Der Menüpunkt
wird im Zusatzmenü mit einem Stern (*) gekennzeichnet.
Bestätigen eingestellter Werte
Der Menüpunkt erscheint im Hauptmenü und kann dort
ausgewählt und bearbeitet werden.
Bestätigung des gewählten, mit einem Stern gekennzeich-
neten Menüpunktes des Zusatzmenüs zur Streichung aus
dem Hauptmenü.
Bild 6.5: Prinzip der Aufnahme von Zusatzfunktionen ins Hauptmenü
Einstellen von Zahlenwerten
Zahlenwerte stellen Sie in den dafür vorgesehenen Menüpunkten durch ein- oder mehrmaliges Betätigen der Tasten „Pfeil oben“
(Vergrößern des Zahlenwertes) oder „Pfeil unten“ (Verkleinern des Zahlenwertes) ein. Bei vierstelligen Zahlen kann nur die blin-
kende Stelle mit den Pfeiltasten eingestellt werden. Durch Betätigen der HAND/AUTOMATIK-Taste schalten sie zur jeweils näch-
sten Stelle um.
Aufnahme von Zusatzfunktionen ins Hauptmenü
Wählen Sie im Hauptmenü den Menüpunkt ���������aus.
Sie gelangen durch Betätigen der HAND/AUTOMATIK-Taste in das Zusatzmenü.
Wählen Sie mit den Pfeil-Tasten die gewünschte Zusatzfunktion aus.
Durch Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste bestätigen Sie die Aufnahme der Zusatzfunktion in das Hauptmenü. Die
Funktion wird automatisch mit einem Stern (*) gekennzeichnet.
Alle markierten Funktionen werden nach Bestätigung von ���������in das Hauptmenü übernommen.
Geben Sie im Hauptmenü die Parameter der Zusatzfunktionen ein.
Entfernen von Zusatzfunktionen aus dem Hauptmenü
Wählen Sie im Hauptmenü den Menüpunkt ���������aus.
Sie gelangen durch Betätigen der HAND/AUTOMATIK-Taste in das Zusatzmenü.
Wählen Sie mit den Pfeil-Tasten eine mit (*) gekennzeichnete Zusatzfunktion aus.
Durch Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste bestätigen Sie das Entfernen der Zusatzfunktion (der kennzeichnende Stern (*)
wird entfernt).
Nach Bestätigung von ���������ist die Zusatzfunktion deaktiviert und aus dem Hauptmenü entfernt.
Auswahl des
Menüpunktes
ADDFUNCT
Bestätigung des
ausgewählten
Menüpunktes
Rückkehr zum
erweiterten Hauptmenü
Bestätigung der ausgewählten
Zusatzfunktion und Übernahme
ins Hauptmenü
Erweitertes
Hauptmenü
Zusatzmenü
Hauptmenü
ACTFUNC
INPUT
CHARACT
X.CONTRL
P.CONTRL
ADDFUNCT
X.TUNE
P.Q'LIN
END
ACTFUNC
INPUT
ADDFUNCT
X.TUNE
END
*CHARACT
CUTOFF
DIRECTN
SPLTRNG
X.LIMIT
*X.CONTRL
*P.CONTRL
ENDFUNCT
Auswahl der Übertragungskennlinie zwischen
Eingangssignal und Hub (Korrekturkennlinie)
Dichtschließfunktion
Wirksinn zwischen Eingangssignal und Soll-
position
Zuordnung des Belüftungszustands der Antriebs-
kammer (Anschluß 21) zur Istposition
Signalbereichsaufteilung; Eingangssignal in %,
für den das Ventil den gesamten Hubbereich
durchläuft.
Begrenzung des mechanischen Hubbereichs
Begrenzung der Stellgeschwindigkeit
Parametrierung des Stellungsreglers
Parametrierung des PID-Prozeßreglers
Codeschutz für Einstellungen
Aktivierung des Binäreingangs
Konfigurierung der Ausgänge
Kalibrierung
Rücksetzen auf die Werkseinstellungen
6.4.
Zusatzfunktionen
Auswahl der Übertragungskennlinie zwischen Eingangssignal und Hub (Korrekturkennlinie)
Lineare Kennlinie
Gleichprozentige Kennlinie,
Stellverhältnis 1 : 25
Gleichprozentige Kennlinie,
Stellverhältnis 1 : 33
Gleichprozentige Kennlinie,
Stellverhältnis 1 : 50
Invers gleichprozentige Kennlinie,
Stellverhältnis 25 : 1
Invers gleichprozentige Kennlinie,
Stellverhältnis 33 : 1
Invers gleichprozentige Kennlinie,
Stellverhältnis 50 : 1
Benutzerdefinierte, über Stützstellen
frei programmierbare Kennlinie
Kundenspezifische Kennlinie (Characteristic)
Werkseinstellung:
��������
Mit dieser Zusatzfunktion wählen Sie eine Übertragungskennlinie bezüglich Stellungssollwert (Soll-Position) und Ventilhub zur
Korrektur der Durchfluß- bzw. Betriebskennlinie aus.
Bild 6.7: Korrekturkennlinien
Die Durchflußkennlinie kV = f(s) kennzeichnet den Durchfluß
eines Ventils, ausgedrückt durch den kV-Wert, in Abhängig-
keit vom Hub s der Antriebsspindel. Sie ist durch die Form-
gebung des Ventilsitzes und der Sitzdichtung festgelegt. Im
allgemeinen werden zwei Typen von Durchflußkennlinien
realisiert, die lineare und die gleichprozentige.
Bei linearen Kennlinien sind gleichen Hubänderungen ds
gleiche kV-Wert-Änderungen dkV zugeordnet
(dkV = nlin * ds).
Bei einer gleichprozentigen Kennlinie entspricht einer
Hubänderung ds eine gleichprozentige Änderung des kV-
Wertes
(dkV/kV = ngleichpr * ds).
Die Betriebskennlinie Q = f(s) gibt den Zusammenhang zwischen dem Volumenstrom Q, der durch das in eine Anlage eingebaute
Ventil fließt und dem Hub s wieder. In diese Kennlinie gehen die Eigenschaften der Rohrleitungen, Pumpen und Verbraucher ein.
Sie weist deshalb eine von der Durchflußkennlinie verschiedene Form auf.
Bei Stellaufgaben für Regelungen werden an den Verlauf der Betriebskennlinie meist besondere Anforderungen gestellt, z. B.
Linearität. Aus diesem Grund ist es gelegentlich erforderlich, den Verlauf der Betriebskennlinie in geeigneter Weise zu korrigie-
ren. Zu diesem Zweck ist im Positioner ein Übertragungsglied vorgesehen, das verschiedene Kennlinien realisiert. Diese werden
zur Korrektur der Betriebskennlinie verwendet.
Verschiedene gleichprozentige Kennlinien mit einem Stellverhältnis dkV/kV von 1:25, 1:33, 1:50, 25:1, 33:1 und 50:1 und eine
lineare Kennlinie können eingestellt werden. Darüber hinaus ist es möglich, eine Kennlinie über Stützstellen frei zu programmie-
ren bzw. automatisch einmessen zu lassen.
Normierter
Stellungssollwert [%]
Normierter
Ventilhub [%]
Eingabe der frei programmierbaren Kennlinie
Die Kennlinie wird über 21 Stützstellen definiert, die gleichmäßig über den Stellungssollwertbereich von 0..100 % verteilt sind. Ihr
Abstand beträgt 5 %. Jeder Stützstelle kann ein frei wählbarer Hub (Einstellbereich 0..100 %) zugeordnet werden (Bild 6.8). Die
Differenz zwischen den Hubwerten zweier benachbarter Stützstellen darf nicht größer als 20 % sein.
Stellen Sie zur Eingabe der Kennlinienpunkte (Funktionswerte) zunächst den Menü-Punkt �������� ein.
Nach Betätigen der HAND/AUTOMATIK-Taste wird auf dem Display mit der Anzeige 0 (%) die erste Stützstelle vorgegeben.
Daneben steht als Funktionswert zunächst 0 (%).
Mit den Pfeiltasten stellen Sie den Funktionswert von 0 bis 100 % ein. Nach Bestätigung mit der HAND/AUTOMATIK-Taste wird
die nächste Stützstelle auf dem Display angezeigt, usw. Drücken Sie schließlich zur Bestätigung des zur letzten Stützstelle
(100 %) gehörenden Funktionswertes die HAND/AUTOMATIK-Taste, erfolgt der Rücksprung zum Menüpunkt �������.
Bild 6.8: Beispiel einer programmierten Kennlinie
Ventilhub
[%]
Einheits-
signal [%]
Eingabe der Stützstellen:
Ventilhub [%]
(Eingabe mittels Pfeiltasten)
Stellungssollwert [%]
(Stützstelle)
zurück
nach
CHARACT
Bild 6.9: Dichtschließfunktion
Werkseinstellung:
����
= 1 %; ������
= 99%
Diese Funktion bewirkt, daß das Ventil außerhalb des Regelbereiches dicht schließt. Geben Sie hier Grenzen für den Sollwert ein
(in %), ab denen der Antrieb vollständig entlüftet bzw. belüftet wird. Das Öffnen bzw. die Wiederaufnahme des Regelbetriebes
erfolgt mit einer Hysterese von 1 % (Bild 6.9).
Dichtschließschwelle Entlüftung (0 = nicht aktiv); Einstell-
bereich: 0..25 %
Dichtschließschwelle Belüftung (100 = nicht aktiv); Einstell-
bereich: 75..100 %
�������
Wirkungssinn bzw. Wirkungsrichtung (Direction) des Stellungsregler-Sollwerts
Werkseinstellung:
���������
Über diese Zusatzfunktion stellen Sie den Wirkungssinn zwischen dem Eingangssignal und der Sollposition des Antriebs ein
(Bild 6.10).
Direkte Wirkungsrichtung
(z.B.
4 mA bzw. 0 V → 0%
20 mA bzw. 5/10 V → 100%)
Inverse Wirkungsrichtung
(z.B.
4 mA bzw. 0 V → 100%
20 mA bzw. 5/10 V → 0%)
Einstellbar von 75,0..100,0 %
Einstellbar von 0,0..25,0 %
Ventilhub
[%]
Sollwert [%]
Bild 6.10: Wirkungssinn zwischen Eingangssignal und
Sollposition
�����
�����
�����
�����
�������
��
��
��
��
Wirkungssinn bzw. Wirkungsrichtung (Direction) des Stellantriebs
Werkseinstellung:
���������
Über diese Zusatzfunktion stellen Sie den Wirkungssinn zwischen dem Belüftungszustand des Antriebs und der Istposition ein
(Bild 6.11).
Direkte Wirkungsrichtung
(entlüftet ® 0%
belüftet ® 100%)
Inverse Wirkungsrichtung
(entlüftet ® 100%
belüftet ® 0%)
Belüftungs-
zustand
belüftet
entlüftet
FALL
RISE
Sollposition
Bild 6.11: Wirkungssinn zwischen dem Belüftungszustand
des Antriebs und der Istposition
Sollposition
Eingangs-
signal
FALL
RISE
Signalbereichsaufteilung (Split range); Min. und Max.-Werte des Eingangssignal in %, für den das Ventil den gesamten
Hubbereich durchläuft.
Werkseinstellung:
�� = 0 (%); ��� = 100 (%)
Mit dieser Zusatzfunktion schränken Sie den Sollwertbereich des Positioners durch Festlegen eines minimalen und eines maxi-
malen Wertes ein. Dadurch ist es möglich, einen genutzten Einheitssignalbereich (4..20 mA, 0..20 mA, 0..10 V oder 0..5 V) auf
mehrere Positioner aufzuteilen (ohne oder mit Überlappung). Auf diese Weise können mehrere Ventile abwechselnd oder bei
überlappenden Sollwertbereichen gleichzeitig als Stellglieder genutzt werden (Bild 6.12).
Eingabe des minimalen Wertes des Eingangssignals in %
(0..75 (%) des Einheitssignalbereichs)
Eingabe des maximalen Wertes des Eingangssignals in %
(25..100 (%) des Einheitssignalbereichs)
Bild 6.12: Aufspalten eines Einheitssignal-
bereichs in zwei Sollwertbereiche
Ventilhub [%]
Sollwertbereich
Positioner 1
Sollwertbereich
Positioner 2
Sollwert [mA]
Eingabe des Anfangswertes des Hubbereichs in %
0..50% des Gesamthubes
Eingabe des Endwertes des Hubbereichs in %
50..100% des Gesamthubes
Der Mindestabstand zwischen �������� und �������� beträgt 50%
Bild 6.13: Hubbegrenzung
Sollwert [mA]
Begrenzter
Hub
Begrenzter
Hub [%]
Physikalischer
Hub [%]
Unbegrenzter
Hub
������
������
������
������
������
Begrenzung der Stellgeschwindigkeit
Werkseinstellung:
keine Begrenzung
Öffnungsgeschwindigkeit
Schließgeschwindigkeit
�������
�������
�������
�������
�������
Begrenzung des mechanischen Hubbereichs
Werkseinstellung:
��� = 0%, ��� = 100%
Diese Zusatzfunktion begrenzt den (physikalischen) Hub auf vorgegebene %-Werte (minimal und maximal) (Bild 6.13). Dabei
wird der Hubbereich des begrenzten Hubes gleich 100 % gesetzt.
Wird im Betrieb der begrenzte Hubbereich verlassen, werden negative POS-Werte oder POS-Werte größer 100 % angezeigt.
Bedeutung der Zahlenwerte:
100
volle Geschwindigkeit
50
verminderte Geschwindigkeit
Parametrierung des Stellungsreglers
Bild 6.14: Unempfindlichkeitsbereich bei Stellungsregelung
Xd1
Xd1
Xd1'
Xd1'
zum Regler
DBND
Stellungs-
Istwert
Stellungssollwert
Regel-
differenz
Parameter des Stellungsreglers
Proportionalbeiwert für Stellungsregler (zum Schließen des Ventils)
Proportionalbeiwert für Stellungsregler (zum Öffnen des Ventils)
Unempfindlichkeitsbereich (Totband) des Stellungsreglers
Eingabe des Totbands in % (0 = automatisch)
Werkseinstellung:
1 %
Durch diese Funktion wird erreicht, daß der Stellungsregler erst ab einer bestimmten Regeldifferenz anspricht (Bild 6.14).
Die Funktion schont die Magnetventile im TopControl und den pneumatische Antrieb.
Ende der Parametrierung des Stellungsreglers. Rücksprung zu ��������
Parametrierung des Prozeßreglers
Unempfindlichkeitsbereich (Totband) des PID-Prozeß-
reglers
Parameter des PID-Prozeßreglers
Art der Sollwertvorgabe
Angabe der Signalart für Prozeß-Istwert
Skalierung des Prozeßreglers
Speichern der neuen Parameter
Ende der Parametrierung des Prozeßreglers
�����������
Unempfindlichkeitsbereich (Totband) des Prozeßreglers
Werkseinstellung:
1 %
Durch diese Funktion wird erreicht, daß der Prozeßregler erst ab einerbestimmten Regeldifferenz anspricht (Bild 6.15). Dadurch
werden die Magnetventile im TopControl und der pneumatische Antrieb geschont.
Eingabe des Totbands in %
(bei Eingabe ”0” automatische Einstellung)
Bild 6.15: Unempfindlichkeitsbereich bei Prozeßregelung
Xd2
Xd2
Xd2'
Xd2'
Xd2
Xd2
Xd2'
Xd2'
zum Regler
Prozeß-
Istwert
Prozeß-Sollwert
Regel-
differenz
DBND
Parameter des PID-Prozeßreglers
Proportionalbeiwert
0...99.99 (Werkseinstellung 1.00)
Nachstellzeit
0.5...999.9 (Werkseinstellung 999.9)
Vorhaltezeit
0.5...999.9 (Werkseinstellung 0)
Arbeitspunkt
0.0...100 % (Werkseinstellung 0 %)
s. Anhang
�����������
Art der Sollwertvorgabe (intern / extern)
Sollwertvorgabe intern über die Tasten am TopControl
Sollwertvorgabe extern über den Einheitssignal-
eingang
����������
Angabe der Signalart für Prozeß-Istwert
Einheitssignal Strom 4...20 mA
(Durchfluß, Druck, Niveau)
Frequenzsignal
(Durchfluß)
Beschaltung mit Pt100
(Temperatur)
Skalierung des Prozeßreglers bei Auswahl des Analogeingangs "4 ..20 mA" (��������������)
(Beispiel siehe unten)
Position des Dezimalpunkts für Prozeß-Istwert- und
Sollwert
(Einstellbereich: 0..3)
Unterer Skalierungswert für den Prozeß-Istwert
(process value);
der Wert wird 4 mA zugeordnet.
Oberer Skalierungswert für den Prozeß-Istwert
(process value);
der Wert wird 20 mA zugeordnet
Unterer Skalierungswert für den Prozeß-Sollwert
(setpoint); wird dem kleinsten Strom- bzw.
Spannungswert des Einheitssignals zugeordnet.
Diese Einstellung ist nur dann aktiv, wenn
�������������������� gewählt ist.
Oberer Skalierungswert für den Prozeß-Sollwert
(setpoint); wird dem kleinsten Strom- bzw.
Spannungswert des Einheitssignals zugeordnet.
Diese Einstellung ist nur dann aktiv, wenn
�������������������� gewählt ist.
Skalierungsbeispiel für den 4..20 mA-Eingang (Bild 35):
Prozeß-Istwert vom Transmitter:
4..20 mA entspricht 0..10 l/min
Prozeß-Sollwert von SPS:
4..20 mA entspricht 0..8 l/min
Beispiel für die Eingabe von Skalierwerten
Bild 6.16: Beispiel für die Skalierung der Eingänge
des Prozeßreglers
Variante 1
Variante 2
Variante 3
PV
0
0
0
PV
1.0
10.0
100.0
SP
0
0
0
SP
0.8
8.0
80.0
HINWEIS
Bei der Eingabe kleiner Skalierungswerte werden zur Erhöhung der Anzeigegenauigkeit automatisch Nach-
kommastellen ergänzt, so daß die maximal mögliche Digitspanne zwischen dem jeweiligen unteren und obe-
ren Skalierungswert gegeben ist.
Die Verstärkung KP des Prozeßreglers bezieht sich auf die eingestellten Skalierungswerte.
Bei �������������������� (Sollwertvorgabe über die Pfeiltasten) ist die Skalierung des Sollwertes über �� und
�� nicht möglich. Der Sollwert kann entsprechend der skalierten Prozeßgröße (�� , �� ) direkt eingegeben
werden.
Prozeß-
Istwert
Skalierwert
[l/min]
Prozeß-
Sollwert
Eingangs-
signal [mA]
Beim Einstieg in dieses Menü wird das Ventil geschlossen, um für das Durchführen der Teach-In-Funktion einen
definierten Ausgangszustand zu haben.
B)
Skalierung des Prozeßreglers bei Auswahl des Frequenzeingangs (�������������)
Einheit l/s
Einheit l/m
Einheit m³/min
Einheit m³/h
Einheit gal(US)/s
Einheit gal(US)/min
Einheit gal(US)/h
Einheit gal(Imperial)/s
Einheit gal(Imperial)/min
Einheit gal(Imperial)/h
Einstellung der gewünschten Einheit für den Durchfluß
Position des Dezimalpunkts für Prozeß-Istwert und -Sollwert (Einstellbereich: 0..3).
Unterer Skalierungswert für den Prozeß-Sollwert (setpoint);
der Wert wird dem kleinsten Strom- bzw. Spannungswert des Einheitssignals zugeordnet.
Diese Einstellung ist nur aktiv, wenn �������������������� gewählt ist.
Oberer Skalierungswert für den Prozeß-Sollwert (setpoint);
der Wert wird dem größten Strom- bzw. Spannungswert des Einheitssignals zugeordnet.
Diese Einstellung ist nur aktiv, wenn ���������������������gewählt ist.
manuelle Eingabe des K-Faktors für das Ventil (z.B. aus dem Datenblatt des Ventils)
Position des Dezimalpunkts für den K-Faktor (Einstellbereich: 0..2)
K-Faktor (Einstellbereich: 0..9999)
Teach-In-Funktion:
Einmessen des K-Faktors durch Abmessen einer bestimmten Flüssigkeitsmenge.
Start der Messung.
-
Schalten Sie anschließend die Pumpe ein oder öffnen das Ventil.
Ist der Behälter voll, schalten Sie die Pumpe ab bzw. schließen das Ventil.
-
Verwenden Sie zum Öffnen und Schließen des Ventils die Pfeiltasten.
Das Ventil muß dazu nicht vollständig geöffnet werden.
Beenden der Messung.
Position des Dezimalpunkts für die Eingabe des abgemessenen Volumens
(Einstellbereich: 0..3).
Geben Sie das abgemessene Volumen ein (Eingabebereich: 0..9999).
Einheit wie zuvor unter �������� ausgewählt.
Anzeige des berechneten K-Faktors
Skalierung des Prozeßreglers bei Auswahl des Pt-100-Eingangs (��������������)
Position des Dezimalpunkts
(Einstellbereich: 0..3)
Unterer Skalierungswert für externen Prozeß-Sollwert
der Wert wird dem kleinsten Strom- bzw. Spannungs-
wert des Einheitssignals zugeordnet (nur aktiv, wenn
�������������������� gewählt ist)
Oberer Skalierungswert für externen Prozeß-Sollwert
der Wert wird dem größten Strom- bzw. Spannungs-
wert des Einheitssignals zugeordnet (nur aktiv, wenn
�������������������� gewählt ist)
����
Codeschutz für Ihre Einstellungen
Werkseinstellung:
���������
Verriegelung der 3 Tasten
(alle Bedienhandlungen sind gesperrt)
Verriegelung des Einstiegs in die Konfigurierebene
(die Veränderung der Einstellungen ist gesperrt)
Eingabe des 4stelligen Codes
Verändern der blinkenden Stelle
Umschalten zur nächsten Stelle
Konfigurierung der Ausgänge
Einheitssignal für den analogen Stellungsausgang
(siehe nächste Seite)
Konfigurierung der binären Ausgänge
(siehe nächste Seite)
Ende der Konfigurierung der Ausgänge
������
Aktivierung des Binäreingangs
Auswahl der Funktion des
Binäreingangs
Anfahren einer Sicherheits-
position
Eingabe der Sicherheits-
position (0..100%)
Typ des Binäreingangs
normally closed
(0..10 V = 1; 10..30 V = 0)
normally open
(0..10 V = 0; 10..30 V = 1)
Ende der Einstellung des
Binäreingangs
Binäreingang deaktiviert
Strom 4..20 mA
Strom 0..20 mA
Spannung 0..10 V
Spannung 0..5 V
�������
Konfigurierung der binären Ausgänge
normally closed
normally open
zulässige Regelab-
weichung*
�������
Auswahl: Alarmausgang für zu große Regelabweichung (Ausgang 1)
*Die zulässige Regelabweichung ������� darf nicht kleiner als das Todband sein.
��������
DerAusgang wirkt als "Normally Closed"-Ausgang.
��������
DerAusgang wirkt als "Normally Open"-Ausgang.
�������
Auswahl: 2 binäre Stellungsausgänge
untere Grenzstellung (Ausgang 1)
obere Grenzstellung (Ausgang 2)
��������
DerAusgang wirkt als "Normally Closed"-Ausgang.
��������
DerAusgang wirkt als "Normally Open"-Ausgang.
normally closed
normally open
normally closed
normally open
untere Grenzstellung
(Ausgang 1)
obere Grenzstellung
(Ausgang 2)
��������
Einheitssignal für den analogen Stellungsausgang
Kalibrierung der Istwert-Anzeige, der Eingänge für Stellungs-Sollwert und Prozeß-Sollwert und Prozeß-Istwert, sowie
des K-Faktors für das Ventil
A) STELLUNGSREGLER AKTIVIERT
Beschreibung siehe nächste Seite
nur bei analoger Stellungsrückmeldung aktiv
Ende der Kalibrierung
HINWEIS
Die in Klammern gesetzten Signalarten werden in diesem Menü nur angezeigt, sie können hier nicht verän-
dert werden. Angezeigt wird die Signalart, die Sie in den zugehörigen Menüs ausgewählt haben:
��������� Anzeige der Auswahl im Menü �����
���������Anzeige der Auswahl im Menü ������
Kalibrierung der Positionsanzeige (0 - 100 %)
Übernahme der minimalen Position: minimale Position des Ventils über Pfeiltasten anfahren und durch
Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste bestätigen
Übernahme der maximalen Position:
Fahren Sie die maximale Position des Ventils über die Pfeiltasten an und bestätigen Sie diesen Wert
durch Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste
�������
Kalibrierung des Stellungs-Sollwerts (4..20 mA; 0..20 mA; 0..5 V; 0..10 V)
Übernahme des minimalen Eingangssignals (0 mA; 4 mA; 0 V):
Legen Sie den minimalen Wert des Einheitssignals am Eingang an und bestätigen Sie diesen durch
Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste
Übernahme des maximalen Eingangssignals (20 mA; 5 V; 10 V):
Legen Sie den maximalen Wert des Einheitssignals am Eingang an und bestätigen Sie diesen durch
Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste
�������
Kalibrierung des analogen Ausgangs (4..20 mA; 0..20 mA; 0..5 V; 0..10 V)
Abgleichen des minimalen Werts des Einheitssignals (0 mA; 4 mA; 0 V):
Verändern Sie über die Pfeiltasten das Ausgangssignal so lange, bis das Anzeigegerät den
richtigen Wert anzeigt und bestätigen Sie diesen durch Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste .
Âbgleichen des maximalen Werts des Einheitssignals (20 mA; 5 V; 10 V):
Verändern Sie über die Pfeiltasten das Ausgangssignal so lange, bis das Anzeigegerät den
richtigen Wert anzeigt und bestätigen Sie diesen durch Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste .
������� ist nur bei analoger Stellungsrückmeldung aktiv!
��������
Rücksetzen der Einstellungen unter Cal.user auf die Werkseinstellungen:
Halten Sie die HAND/AUTOMATIK-Taste gedrückt, bis der Countdown abgelaufen ist.
B) PROZESSREGLER AKTIVIERT
Beschreibung siehe nächste Seite
nur bei analoger
Stellungsrück-
meldung aktiv
Ende der Kalibrierung
HINWEIS
Die in Klammern gesetzten Signalarten bzw. Vorgaben werden in diesem Menü nur angezeigt, sie können
hier nicht verändert werden. Angezeigt werden die Signalart bzw. Vorgaben, die Sie in den zugehörigen Me-
nüs ausgewählt haben:
�������� Anzeige der Auswahl im Menü ��������
�������� Anzeige der Auswahl im Menü ���������
���������Anzeige der Auswahl im Menü ������
Kalibrierung der Positionsanzeige
Übernahme der minimalen Position:
Fahren Sie die minimale Position des Ventils über Pfeiltasten an und bestätigen Sie diese durch
Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste
Übernahme der maximalen Position:
Fahren Sie die maximale Position des Ventils über Pfeiltasten an und bestätigen Sie diese durch
Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste
������
Kalibrierung des Prozeß-Sollwerts; die Art des Sollwerts (0..20 mA; 4..20 mA; 0..5 V; 0..10 V) wurde im
�����-Untermenü ausgewählt
Legen Sie den minimalen Wert des Einheitssignals am Eingang an (0 mA; 4 mA; 0 V) und bestätigen
Sie den Wert durch Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste
Legen Sie den maximalen Wert des Einheitssignals am Eingang an (20 mA; 5 V; 10 V) und bestätigen
Sie den Wert durch Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste
������
Kalibrierung des Prozeß-Istwerts;
die Art des Istwerts (4..20 mA; Pt 100) wurde im �������-Untermenü ausgewählt
bei Auswahl von 4..20 mA:
Legen Sie das minimale Prozeß-Istwert-Signal am Eingang an und bestätigen Sie den Wert durch
Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste
Legen Sie das maximale Prozeß-Istwert-Signal am Eingang an und bestätigen Sie den Wert durch
Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste
bei Auswahl des Pt-100:
Verändern Sie durch die Pfeiltasten den angezeigten Wert solange, bis die Anzeige am TopControl mit
dem Referenzmeßgerät übereinstimmt. Anschließend bestätigen Sie den Wert durch Drücken der
HAND/AUTOMATIK-Taste.
�������
Kalibrierung des analogen Ausgangs (4..20 mA; 0..20 mA; 0..5 V; 0..10 V)
Abgleichung des minimalen Werts des Einheitssignals (0 mA; 4 mA; 0 V):
Verändern Sie über die Pfeiltasten das Ausgangssignal so lange, bis das Anzeigegerät den
richtigen Wert anzeigt und bestätigen Sie diesen durch Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste .
Âbgleichung des maximalen Werts des Einheitssignals (20 mA; 5 V; 10 V):
Verändern Sie über die Pfeiltasten das Ausgangssignal so lange, bis das Anzeigegerät den
richtigen Wert anzeigt und bestätigen Sie diesen durch Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste .
������� ist nur bei analoger Stellungsrückmeldung aktiv!
��������
Rücksetzen der Einstellungen unter Cal.user auf die Werkseinstellungen:
Halten Sie die HAND/AUTOMATIK-Taste gedrückt, bis der Countdown abgelaufen ist.
�������
Rücksetzen auf die Werkseinstellungen
Mit dieser Funktion können alle vom Benutzer vorgenommenen Einstellungen auf den ZUstand bei Auslieferung zurückgesetzt
werden. Alle EEPROM-Parameter mit Ausnahme der Kalibrierwerte werden auf Default-Werte zurückgesetzt. Anschließend wird
ein Hardware-Reset durchgeführt.
Halten Sie zum Auslösen der Funktion die HAND/
AUTOMATIK-Taste ca. 3 s gedrückt, bis der Count-
down abgelaufen ist.
3 s
Um den Positioner als Prozeßregler betreiben zu können, führen Sie folgende Schritte aus:
Führen Sie in jedem Fall zunächst die Selbstparametrierung für Stellungsregler (������ - siehe Abschnitt 6.3.2) durch.
Nehmen Sie Zusatzfunktion �������� über das Konfiguriermenü ins Hauptmenü auf (Abschnitt 6.4).
Mit der Funktion �������� wird auch die Funktion ������� ins Hauptmenü eingefügt.
Nehmen Sie Grundeinstellungen für den Prozeßregler unter �������� vor (Abschnitt 6.4).
Falls es sich um eine Durchflußregelung handelt, kann die Prozeßkennlinie automatisch linearisiert weden:
Lösen Sie die Funktion ������� aus (siehe unten).
6.5
Einrichten einer Prozeßregelung
Display-Anzeige
Beschreibung
����������
Countdown von 5 bis 0 zum Starten
����������
der Routine
:
����������
�����������
Anzeige der Stützstelle, die gerade angefahren wird
�����������
(der Fortgang wird durch einen sich drehenden Balken am linken Rand des
�����������
Displays angezeigt)
�����������
:
�����������
(blinkend) Ende der Routine
����������
Anzeige bei Auftreten eines Fehlers
(rechts wird die Fehlernummer angezeigt - siehe Kap.8)
Bild 6.17: Display-Anzeige während Aufruf und Durchführung der Linearisierungs-Routine
6.5.1 Start der Routine zur Linearisierung der Prozeßkennlinie
HINWEIS
Die Funktion ������� kann nur gestartet werden, wenn der Menüpunkt ����������������������������
ausgewählt wurde.
ACHTUNG!
Halten Sie folgende Reihenfolge in jedem Fall ein!
������
�������
Mit dem Aktivieren der Funktion �������� wird die für die Prozeßregelung erforderlichen Funktionen ��������ins Hauptmenü kopiert.
Über diese Funktion wird das Programm zur selbsttätigen Ermittlung der Stützstellen für eine Korrekturkennlinie gestartet.
Das Programm erhöht in 20 Schritten die Prozeßgröße von 0 bis zum Maximalwert und mißt den zugeordneten Ventilhub. Die
Wertepaare der Korrekturkennlinie werden als freiprogrammierbare Kennlinie unter dem Menüpunkt ��������������� abgelegt
und können unter diesem Menüpunkt angesehen werden.
Wenn der Menüpunkt ��������nicht unter dem Menüpunkt ��������ins Hauptmenü übernommen wurde, geschieht die Übernahme
bei Ausführen der Funktion ������� automatisch. Gleichzeitig wird der Menüpunkt ��������������� aktiviert.
Sie starten die Routine zur Linearisierung der Prozeßkennlinie durch Aufruf des Menüpunktes ������� im Hauptmenü und
Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste für 5 Sekunden.
�������
Diese Funktion ist nur dann sinnvoll, wenn eine Durchflußregelung durchgeführt werden soll
Nach jedem Einschalten der Betriebsspannung befindet sich der Positioner automatisch in der Prozeßbedienebene. Aus der
Konfigurierebene wechseln Sie durch Bestätigen des Menüpunkts ����mit der HAND/AUTOMATIK-Taste in die
Prozeßbedienebene.
Von der Prozeßbedienebene aus wird der normale Regelbetrieb ausgeführt und überwacht (Betriebszustand AUTOMATIK),
sowie das Ventil manuell auf- oder zugefahren (Betriebszustand HAND).
Wechseln zwischen den Betriebszuständen:
Betätigen Sie zum Umschalten zwischen den Betriebszuständen HAND und AUTOMATIK die
HAND/AUTOMATIK-Taste.
Sowohl im Betriebszustand HAND als auch im Betriebszustand AUTOMATIK schalten Sie durch
5 sec
Drücken der HAND/AUTOMATIK-Taste über 5 Sekunden in die Konfigurierebene um.
Beim Zurückschalten in die Prozeßbedienebene wird der Betriebszustand eingenommen, der vor
dem Umschalten eingestellt war.
Betriebszustand
gelbe LED in der
Display
HAND/AUTOMATIK-Taste
AUTOMATIK
blinkt
ein Hochkomma-Zeichen läuft ständig
von links nach rechts.
HAND
aus
-
Im Betriebszustand AUTOMATIK wird der normale Regelbetrieb ausgeführt und überwacht.
Bedeutung der Tasten im Betriebszustand AUTOMATIK:
Umschalten der Anzeige
oder
Verändern des Prozeßsollwertes
oder > 3 sec
Bei konfigurierter Zusatzfunktion ��������������������������������und eingestellter Anzeige ��
6.6.1 Betriebszustand AUTOMATIK
Bild 6.18: Anzeigen, Bedienstruktur und Bedienabläufe im Betriebszustand AUTOMATIK bei nicht aktivem Prozeßregler
��������
��������
��������
���������
Keine
Bedien-
handlung
Betriebszustand
AUTOMATIK
Betriebszustand
HAND
Taste loslassen
oder
(> 5 s)
Anzeige
umschalten
Menüpunkt
Konfigurieren
END
Anzeigen im Betriebszustand AUTOMATIK:
A)
Prozeßregler nicht aktiv
Bezüglich des Stellungsreglers sind folgende Anzeigen möglich:
•
Ist-Position des Ventilantriebs:
�������� (0..100%)
•
Soll-Position des Ventilantriebs nach Umskalierung
durch evtl. aktivierte Split-Range-Funktion oder Korrekturkennlinie:
��������� (0..100%)
•
Eingangssignal für Soll-Position:
�������� (0..100%)
•
Innentemperatur im Positionergehäuse:
���������� (in °C)
Durch Betätigen der Pfeiltasten schalten Sie zwischen diesen 4 Anzeigemöglichkeiten um (Bild 6.18).
Manuelles Verändern des Prozeßsollwerts:
Wurde beim Konfigurieren die Zusatzfunktion �������������������������������
oder
> 3 s
(Einstellen des Sollwertes über Tasten) spezifiziert, kann bei eingestellter Anzeige ���(Setpoint)
durch Betätigen einer der beiden Pfeiltasten von länger als 3 Sekunden der Modus zum Verän-
dern des Prozeßsollwertes aktiviert werden (Bild 6.18, 6.19). Nach dem Loslassen der Taste
blinkt die erste Stelle des Prozeßsollwertes.
Sie stellen die erste Stelle des Prozeßsollwertes ein.
oder
Nach Bestätigen der HAND/AUTOMATIK-Taste wird der eingestellte Wert übernommen.
In gleicher Weise verfahren Sie mit den übrigen Stellen. Nach Bestätigung der vierten Stelle erfolgt der Rücksprung.
B)
Prozeßregler aktiv
Bei aktiviertem Prozeßregler können folgende Größen angezeigt werden:
•
Istwert der Prozeßgröße (Prozeßistwert):
�����(-999..9999)
•
Sollwert der Prozeßgröße (Prozeßsollwert):
�����(-999..9999)
•
Ist-Position des Ventilantriebs:
����������(0..100%)
•
Soll-Position des Ventilantriebs nach Umskalierung durch evtl. aktivierte
Split-Range-Funktion oder Korrekturkennlinie:
��������� (0..100%)
•
Innentemperatur im Positionergehäuse:
�����������(in °C)
Durch Betätigen der Pfeiltasten schalten Sie zwischen diesen 6 Anzeigemöglichkeiten um (Bild.6.19).
Bild 6.19: Anzeigen, Bedienstruktur und Bedienabläufe im Betriebszustand AUTOMATIK bei aktivem Prozeßregler
�����
�����
��������
��������
���������
Betriebszustand
AUTOMATIK
Taste loslassen
oder
(> 5 s)
Anzeige
umschalten
Menüpunkt
Konfigurieren
END
Keine
Bedien-
handlung
aktiv
SP
Prozeß-
sollwert
einstellen
oder
Taste loslassen
Betriebszustand
HAND
Anzeigen im Betriebszustand HAND:
1. Prozeßregler nicht aktiv
•
Angezeigt wird die zuletzt im Betriebszustand AUTOMATIK eingestellte Anzeige.
Mit der Auswahl von �������� kann die Ist-Position des Ventilantriebs überprüft werden.
2. Prozeßregler aktiv
•
Angezeigt wird die zuletzt im Betriebszustand AUTOMATIK eingestellte Anzeige.
Mit der Auswahl von ������� kann der Ist-Wert der Prozeßgröße überprüft werden.
•
Zur Anzeige der Ist-Position des Ventilantriebs während des HAND-Betriebes , stellen Sie zuvor im Betriebszustand AUTO-
MATIK auf die Anzeige �������� um.
Normal-/Schnellgang bei Handbetätigung des Ventils:
Drücken Sie im Betriebszustand HAND die Taste „Pfeil oben“ , fährt das Stetigventil über den Antrieb kontinuierlich auf. Nach
Loslassen der Taste wird dieser Vorgang unterbrochen, und das Ventil bleibt in der eingenommenen Stellung stehen. Durch
Drücken der Taste „Pfeil unten“ fährt das Ventil in entsprechender Weise zu.
Drücken Sie zusätzlich zu einer Pfeiltaste die zweite Pfeiltaste, fährt das Ventil im Schnellgang in die Richtung der zuerst betä-
tigten Taste (Bild 6.20).
Bild 6.20: Bedienstruktur und Bedienabläufe im Betriebszustand HAND
6.6.2 Betriebszustand HAND
(gelbe LED aus)
Im Betriebszustand HAND kann das Ventil manuell auf- oder zugefahren werden.
Bedeutung der Tasten im Betriebszustand HAND:
Drücken der Taste „Pfeil oben“ im Betriebszustand HAND:
Auffahren des Antriebs
Drücken der Taste „Pfeil unten“ im Betriebszustand HAND:
Zufahren des Antriebs
Gedrückthalten der Taste ”Pfeil oben” und gleichzeitiges Drücken der Taste ”Pfeil unten”:
und
Auffahren im Schnellgang
Gedrückthalten der Taste ”Pfeil unten” und gleichzeitiges Drücken der Taste ”Pfeil oben”:
und
Zufahren im Schnellgang
Betriebszustand
HAND
Ventil zu -
Normalgang
Betriebszustand
AUTOMATIK
Keine
Bedien-
handlung
loslassen
(> 5 s)
Konfigurieren
Menüpunkt
Taste loslassen
Taste loslassen
Ventil zu -
Schnellgang
Ventil auf -
Normalgang
Ventil auf -
Schnellgang
loslassen
Fehlermeldungen beim Einschalten:
Anzeige
Fehlerursachen
Abhilfe
���������
Interner Fehler
nicht möglich, Gerät defekt
•
Fehlermeldungen bei der Durchführung der Autotune-Funktion:
Anzeige
Fehlerursachen
Abhilfe
�����
Keine Druckluft ange-
Druckluft anschließen
schlossen
�����
Druckluftausfall während
Druckluftversorgung kontrollieren
Autotune
�����
Antrieb bzw. Stellsystem-
nicht möglich, Gerät defekt
Entlüftungsseite undicht
�����
Stellsystem-Belüftungs-
nicht möglich, Gerät defekt
seite undicht
7.1
Fehlermeldungen auf dem LC-Display
7.2
Sonstige Störungen
Problem
mögliche Ursachen
Abhilfe
POS = 0 (bei CMD > 0%)
Dichtschließfunktion (������)
Dichtschließfunktion deaktivieren
bzw.
ist unbeabsichtigt aktiviert
(Abschnitt 8.7.4)
POS = 100%, (bei CMD < 100%)
7
WARTUNG UND FEHLERBEHEBUNG
Die Positioner der Baureihe TopControl sind bei Betrieb entsprechend den in dieser Anleitung gegebenen Anweisungen war-
tungsfrei.
Von entscheidender Bedeutung für ein optimales Regelverhalten und das Erreichen des gewünschten Maximaldurchflusses sind
folgende Kriterien:
•
die richtige Wahl des Durchflußbeiwertes, der im wesentlichen durch die Nennweite des Ventils definiert wird;
•
eine gute Abstimmung der Ventilnennweite auf die Druckverhältnisse unter Berücksichtigung der übrigen Strömungs-
widerstände in der Anlage.
Auslegungsrichtlinien können auf der Basis des Durchflußbeiwertes (kV-Wert) gegeben werden. Der kV-Wert bezieht sich auf
genormte Bedingungen in Bezug auf Druck, Temperatur und Medieneigenschaften.
Der kv-Wert bezeichnet die Durchflußmenge von Wasser durch ein Bauelement in m³/h bei einer Druckdifferenz von ∆p = 1 bar
und T = 20°C.
Bei Stetigventilen wird zusätzlich der ”kVS-Wert” verwendet. Dieser gibt den kV-Wert bei voller Öffnung des Stetigventils an.
In Abhängigkeit von den vorgegebenen Daten sind für die Auswahl des Ventils die folgenden beiden Fälle zu unterscheiden:
a) Bekannt sind die Druckwerte p1 und p2 vor und nach dem Ventil, bei denen der gewünschte maximale Durchfluß Qmax erreicht
werden soll:
Der erforderliche kVS-Wert ergibt sich zu:
(1)
Dabei bedeuten:
kVS:
Durchflußbeiwert des Stetigventils bei voller Öffnung [m³/h]
Qmax:
maximaler Volumendurchfluß [m³/h]
∆p0:
= 1 bar; Druckverlust am Ventil entsprechend der Definition des kV-Werts
ρ0:
= 1000 kg/m³; Dichte von Wasser (entsprechend der Definition des kV-Werts)
∆p:
Druckverlust am Ventil [bar]
ρ:
Dichte des Mediums [kg/m³]
b) Bekannt sind die Druckwerte am Ein- und Ausgang der Gesamtanlage (p1 und p2), bei denen der gewünschte maximale
Durchfluß Qmax erreicht werden soll:
1.Schritt:
Berechnung des Durchflußbeiwerts der Gesamtanlage kVges nach Gleichung (1).
2. Schritt:
Ermittlung des Durchflusses durch die Anlage ohne das Stetigventil (z.B. durch ”Kurzschließen” der Leitung am
Einbauort des Stetigventils).
3. Schritt:
Berechnung des Durchflußbeiwertes der Anlage ohne das Stetigventil (kVa) nach Gleichung (1).
4. Schritt:
Berechnung des erforderlichen kVS-Wertes des Stetigventils nach Gleichung (2):
(2)
Merkregel:
Der kVS-Wert des Stetigventils sollte mindestens den Wert haben, der sich nach der für die Applikation zutreffenden Gleichung
(1) oder (2) errechnet, er sollte jedoch keinesfalls sehr weit darüber liegen.
Die bei Schaltventilen oft benutzte Faustregel ”Etwas größer schadet in keinem Fall” kann bei Stetigventilen das Regelverhalten
stark beeinträchtigen!
8.1
Auswahlkriterien für Stetigventile
k
Q
p
p
VS =
⋅
⋅
max
∆
∆
0
0
ρ
ρ
k
k
k
VS
Vges
Va
=
−
1
1
1
2
2
8
ANHANG
Bei einer Ventilautorität Ψ
Ψ
Ψ
Ψ
Ψ < 0,3 ist das Stetigventil überdimensioniert.
Bei voller Öffnung des Stetigventils ist in diesem Fall der Strömungswiderstand wesentlich kleiner als der der
übrigen fluidischen Komponenten in der Anlage. Das heißt, nur im unteren Öffnungsbereich herrscht die
Ventilstellung in der Betriebskennlinie vor. Aus diesem Grund wird die Betriebskennlinie stark deformiert.
Durch Auswahl einer progressiven (gleichprozentigen) Übertragungskennlinie zwischen Stellungssollwert und
Ventilhub kann dies teilweise kompensiert und die Betriebskennlinie in gewissen Grenzen linearisiert werden.
Die Ventilautorität Ψ
ΨΨ
ΨΨ sollte jedoch auch bei Verwendung einer Korrekturkennlinie > 0,1 sein.
Das Regelverhalten (Regelgüte, Ausregelzeit) ist bei Verwendung einer Korrekturkennlinie stark vom Arbeits-
punkt abhängig.
Eine praxisgerechte Festlegung der Obergrenze für den kVS-Wert des Stetigventils ist über die sogenannte Ventilautorität Ψ mög-
lich:
(3)
mit
(∆p)V0: Druckabfall über das voll geöffnete Ventil
(∆p)0:
Druckabfall über die gesamte Anlage
(
)
(
)
Ψ
∆
∆
=
=
+
p
p
k
k
k
V
Va
Va
VS
0
0
2
2
2
Ein PID-Regler besitzt einen Proportional-, einen Integral- und einen Differentialanteil (P-, I- und D-Anteil).
P-Anteil:
Funktion:
Y = Kp · Xd
Kp ist der Proportionalbeiwert (Verstärkungsfaktor). Er ergibt sich als Verhältnis von Stellbereich ∆Y zu Proportionalbereich ∆Xd.
Eigenschaften:
Ein reiner P-Regler arbeitet theoretisch unverzögert, d.h. er ist schnell und damit dynamisch günstig. Er hat eine bleibende
Regeldifferenz, d.h. er regelt die Auswirkungen von Störungen nicht vollständig aus und ist damit statisch relativ ungünstig.
I-Anteil:
Funktion:
Y = ∫
∫ ∫
∫ ∫ Xd dt
Ti ist die Integrier- oder Stellzeit. Sie ist die Zeit, die vergeht, bis die Stellgröße den gesamten Stellbereich durchlaufen hat.
8.2
Eigenschaften von PID-Reglern
1
Ti
Bild 8.1: Kennlinie und Sprungantwort des P-Anteils eines PID-Reglers
Bild 8.2: Kennlinie und Sprungantwort des I-Anteils eines PID-Reglers
Kennlinie
Sprungantwort
Kennlinie
Sprungantwort
Regelbereich ∆Xc
Stellbereich ∆Y
Stellzeit Ti
Ein Regler mit D-Anteil reagiert auf Änderungen der Regelgröße und kann dadurch auftretende Regeldifferenzen schneller ab-
bauen.
Je größer Kd ist, desto stärker ist der D-Einfluß.
Überlagerung von P-, I- und D-Anteil:
Y = Kp Xd + ∫ ∫ ∫ ∫ ∫ Xd dt + d Xd/dt
Mit Kp · Ti = Tn und Kd/Kp = Tv ergibt sich für die Funktion des PID-Reglers:
Y = Kp (Xd + ∫ ∫ ∫ ∫ ∫ Xd dt + Tv dXd/dt)
Kp:
Proportionalbeiwert / Verstärkungsfaktor
Tn:
Nachstellzeit
(Zeit, die benötigt wird, um durch den I-Anteil eine gleich große Stellgrößenänderung zu erzielen, wie sie infolge
des P-Anteils entsteht)
Tv:
Vorhaltzeit
(Zeit, um die eine bestimmte Stellgröße aufgrund des D-Anteils früher erreicht wird als bei einem reinen
P-Regler)
Bild 8.3: Kennlinie und Sprungantwort des D-Anteils eines PID-Reglers
Eigenschaften:
Ein reiner I-Regler beseitigt die Auswirkungen auftretender Störungen vollständig. Er besitzt also ein günstiges statisches Verhal-
ten. Er arbeitet aufgrund seiner endlichen Stellgeschwindigkeit langsamer als der P-Regler und neigt zu Schwingungen. Er ist
also dynamisch relativ ungünstig.
D-Anteil:
Funktion:
Y = Kd d Xd/dt
Kd ist der Differenzierbeiwert.
Sprungantwort
Anstiegsantwort
1
Ti
1
Tn
Bild 8.4: Sprungantwort und Anstiegsantwort des PID-Reglers
Xd
T
T
t
Y
t
X
Xd
Bild 8.5: Überlagerung von P-, I- und DT- Anteil
Realisierter PID-Regler
D-Anteil mit Verzögerung:
Im Prozeßregler des Positioners ist der D-Anteil mit einer Verzögerung T realisiert.
Funktion:
T + Y = Kd
Überlagerung von P-, I- und DT- Anteil:
dY
dt
dXd
dt
Nachstellzeit Tn
t
P-Anteil
I-Anteil
D-Anteil
Y
t
Xd
X
Kp•Xd
Vorhaltzeit Tv
t
P-Anteil
I-Anteil
D-Anteil
Y
t
X
Sprungantwort des PID-Reglers
Anstiegsantwort des PID-Reglers
I-Anteil
P-Anteil
D-Anteil
Nachstellzeit Tn
D-Anteil
I-Anteil
P-Anteil
Vorhaltezeit Tv
Funktion des realen PID-Reglers:
T + Y = Kp (Xd + ∫ ∫ ∫ ∫ ∫ Xd dt + Tv )
Sprungantwort des realen PID-Reglers:
Bild 8.6: Sprungantwort des realen PID-Reglers
1
Tn
dY
dt
dXd
dt
Bild 8.7: Verlauf der Regelgröße an der Stabilitätsgrenze
Aus Kkrit und Tkrit lassen sich dann die Reglerparameter gemäß folgender Tabelle berechnen.
Einstellung der Parameter nach Ziegler und Nichols:
Reglertyp
Einstellung der Parameter
P-Regler
Kp = 0,5 Kkrit
-
-
PI-Regler
Kp = 0,45 Kkrit
Tn = 0,85 Tkrit
-
PID-Regler
Kp = 0,6 Kkrit
Tn = 0,5 Tkrit
Tv = 0,12 Tkrit
Die Einstellregeln von Ziegler und Nichols sind für P-Strecken mit Zeitvergrößerung erster Ordnung und Totzeit ermittelt worden.
Sie gelten allerdings nur für Regler mit Störverhalten und nicht für solche mit Führungsverhalten.
Einstellregeln nach Chien, Hrones und Reswick (Stellgrößensprung-Methode)
Bei dieser Methode erfolgt die Einstellung der Reglerparameter auf der Basis des Übergangsverhaltens der Regelstrecke. Es
wird ein Stellgrößensprung von 100 % ausgegeben. Aus dem Verlauf des Istwertes der Regelgröße werden die Zeiten Tu und Tg
abgeleitet.
Istwert
X
T krit
Zeit
Tkrit
Zeit
Istwert
In der regelungstechnischen Literatur werden eine Reihe von Einstellregeln angegeben, mit denen auf experimentellem Wege
eine günstige Einstellung der Reglerparameter ermittelt werden kann. Um dabei Fehleinstellungen zu vermeiden, sind stets die
Bedingungen zu beachten, unter denen die jeweiligen Einstellregeln aufgestellt worden sind. Neben den Eigenschaften der
Regelstrecke und des Reglers selbst spielt dabei eine Rolle, ob eine Störgrößenänderung oder eine Führungsgrößenänderung
ausgeregelt werden soll.
Einstellregeln nach Ziegler und Nichols (Schwingungsmethode)
Bei dieser Methode erfolgt die Einstellung der Reglerparameter auf der Basis des Verhaltens des Regelkreises an der Stabilitäts-
grenze. Die Reglerparameter werden dabei zunächst so eingestellt, daß der Regelkreis zu schwingen beginnt. Aus dabei auftre-
tenden kritischen Kennwerten wird auf eine günstige Einstellung der Reglerparameter geschlossen. Voraussetzung für die An-
wendung dieser Methode ist natürlich, daß der Regelkreis in Schwingungen gebracht werden darf.
Vorgehensweise:
•
Regler als P-Regler einstellen (d.h. Tn = 999, Tv = 0), Kp zunächst klein wählen
•
gewünschten Sollwert einstellen
•
Kp solange vergrößern, bis die Regelgröße eine ungedämpfte Dauerschwingung ausführt (Bild 42).
Der an der Stabilitätsgrenze eingestellte Proportionalitätsbeiwert (Verstärkungsfaktor) wird als Kkrit bezeichnet. Die sich dabei
ergebende Schwingungsdauer wird Tkrit genannt.
8.3
Einstellregeln für PID-Regler
Bild 8.8: Verlauf der Regelgröße nach einem Stellgrößensprung ∆Y
Ks•∠ Y
Istwert
Tu
Zeit
∠ x
∠ t
∠ x
∠ t
Tg
Zeit
Istwert
Vorgehensweise:
•
Regler auf HAND schalten
•
Stellgrößensprung ausgeben und Regelgröße mit einem Schreiber aufnehmen
•
Bei kritischen Verläufen (z.B. bei Überhitzungsgefahr) rechtzeitig abschalten.
HINWEIS
Es ist zu beachten, daß bei thermisch trägen Systemen der Istwert der Regelgröße nach dem Abschal-
ten weiter steigen kann.
In der folgenden Tabelle sind die Einstellwerte für die Reglerparameter in Abhängigkeit von Tu, Tg und Ks für Führungs-
und Störverhalten sowie für einen aperiodischen Regelvorgang und einen Regelvorgang mit 20 % Überschwingen ange-
geben. Sie gelten für Strecken mit P-Verhalten, mit Totzeit und mit Verzögerung erster Ordnung.
Einstellung der Parameter nach Chien, Hrones und Reswick:
Reglertyp
P-Regler
PI-Regler
PID-Regler
Einstellung der Parameter
bei aperiodischen Regelvorgang
bei Regelvorgang
(0 % Überschwingen)
mit 20 % Überschwingen
Führung
Kp = 0,3
Kp = 0,35
Tn = 1,2 Tg
Kp = 0,6
Tn = Tg
Tv = 0,5 · Tu
Störung
Kp = 0,3
Kp = 0,6
Tn = 4 · Tu
Kp = 0,95
Tn = 2,4 · Tu
Tv = 0,42 · Tu
Führung
Kp = 0,7
Kp = 0,6
Tn = Tg
Kp = 0,95
Tn = 1,35 · Tg
Tv = 0,47 · Tu
Störung
Kp = 0,7
Kp = 0,7
Tn = 2,3 · Tu
Kp = 1,2
Tn = 2 · Tu
Tv = 0,42 · Tu
Tg
Tu*Ks
Tg
Tu*Ks
Tg
Tu*Ks
Tg
Tu*Ks
Tg
Tu*Ks
Tg
Tu*Ks
Tg
Tu*Ks
Tg
Tu*Ks
Tg
Tu*Ks
Tg
Tu*Ks
Tg
Tu*Ks
Tg
Tu*Ks
Der Proportionalitätsfaktor Ks der Regelstrecke kann gemäß Bild 39 über den Anstieg der Wendetangente, d. h. über ∆X / ∆t
berechnet werden (∆Y: Stellgrößensprung):
Ks =
∆X * Tg
∆t * ∆Y
TOPCONTROL POSITIONER TYPE 8630
CONTENTS:
1
GENERAL INFORMATION
71
1.1
Symbols
71
1.2
Safety information
71
1.3
Important for Handling
71
1.4
Scope of delivery
71
1.5
Warranty conditions
72
2
SYSTEM CONFIGURATION
73
3
DESCRIPTION OF THE TOPCONTROL
75
3.1
Construction
75
3.2
Function
77
3.2.1
Working of the positioner as position controller
78
3.2.2
Using the positioner as a process controller
79
3.3
TopControl variants
80
3.4
Software characteristics
81
3.5
Technical characteristics
82
3.5.1
Safety positions according to electrical and pneumatic power supplys
82
3.5.2
Factory settings of the TopControl positioners
82
3.5.3
Characteristics of the TopControl positioner
83
4
INITIAL COMMISSIONING
84
4.1
Pneumatic connection
84
4.2
Electrical connection
84
4.3
Basic configuration
85
5
INSTALLATION
88
5.1
Pneumatic connection
88
5.1.1
Pneumatic connection of the valve
88
5.1.2
Pneumatic connection of the positioner
88
5.2
Electrical connection
88
5.2.1
Multipole connection
89
5.2.2
Cable gland connection
91
5.3
Installation of the position switches (option)
93
Operating instructions no. 800607
Function
Page
�������
97
�����
97
��������
97
���
98
������
98
�������
102
�������
104
������
104
�������
105
�������
106
�������
107
������
107
���������
108
FUNCTIONS OF THE TOPCONTROL POSITIONER
Function
Page
���������
109
�����������
109
�����������
110
�����������
110
����������
110
���������
111
����
114
�������
114
������
115
������
115
��������
117
�������
120
6
OPERATION
94
6.1
Control and display elements
94
6.2
Operating levels
94
6.3
Commissioning as a position controller
95
6.3.1
Basic configuration
95
6.3.2
Operating mode for basic configuration
95
6.4
Configuration of the additional functions
99
6.4.1
Keys in the configuration menu
99
6.4.2
Configuration menu
99
6.4.3
Additional functions
101
6.5
Setting a process control function
121
6.5.1
Starting the function to obtain linear characteristic curve
121
6.6
Process operation level
122
6.6.1
AUTOMATIC operating mode
122
6.6.2
MANUAL operating mode
125
7
FAILURES AND REPORT ERRORS
126
7.1
Report errors on LCD display
126
7.2
Miscellaneous failures
126
8
APPENDIX
127
8.1
Selection criteria for continuous valves
127
8.2
Characteristics of PID controllers
129
8.3
Rules for adjusting PID controllers
133
FOR HANDLING !
ELECTROSTATIC
SENSITIVE
DEVICES
This electronic device is sensitive to electrostatic discharge (ESD). Contact with an
electrostatic charged person or object endangers the electronic device. The worst case
is that it will be destroyed immediately or just fail after putting into operation.
To minimize the possibility of damage by immediate electrostatic discharge, pay
attention to the requirements of EN 100 015 -1. Please also pay attention not to
assemble the electronic device while supply voltage is put on.
1
GENERAL INFORMATION
Please observe the information in these operating instructions, as well as the operating conditions and permissible data specified
in the date sheets of the TopControl and of the relevant pneumatically actuated valve, to ensure satisfactory operation of the unit
and a long service life:
•
Follow general technical rules when planning the application and operation of the unit!
•
Installation and maintenance may only be performed by technical personnel provided with suitable tools!
•
Note the accident prevention and safety precautions applicable for electrical units during operation and maintenance of the
unit!
•
Always switch off the power supply before working on the system!
•
Take suitable measures to prevent inadvertent operation or impermissible influences!
•
Ensure a defined and controlled re-start of the process following an interruption of the electrical or pneumatic supply!
•
We cannot accept any liability if these instructions are ignored or impermissible interventions are made in the unit and the
warranty also becomes invalid on units and accessories!
1.2
Safety information
1.3
Important for Handling
1.1
Symbols
The following symbols are used in these operating instructions:
indicates a working step which must be performed
ATTENTION!
NOTE
Indicates information, which if not observed can result in harmful effects on the health or the serviceability of
the unit.
Indicates important additional information, tips and recommendations.
Operating instructions no. 800607
1.5
Warranty conditions
This document contains no warranty promises. We refer in this connection to our General Conditions of Sale and Business. The
condition for the warranty is use of the unit for the intended purpose under the specified application conditions.
1.4
Scope of delivery
Check the contents of the delivery for damage and agreement with the details specified on the delivery note immediately
following receipt. This normally comprises:
•
pneumatically actuated valve of types 2000, 2030, 2031, 2031K, 2652 or 2655 with control head fitted of the TopControl
series
•
operating instructions for the valve with pneumatic drive
•
operating instructions for the positioner
Suitable cable plugs for the multipole connection are available as accessories.
In the event of discrepancies, please contact our service department immediately:
Bürkert Steuer- und Regelungstechnik
Chr.-Bürkert-Str. 13-17
Service-Abteilung
D-76453 Ingelfingen
Tel.: (07940) 10-252
Fax: (07940) 10-428
or your local Bürkert branch.
The guarantee only covers faults in the control head of the TopControl series, and in the integrated
pneumatically-driven valve. No liability will, however, be accepted for subsequent damage of any kind that
may arise as a result of the failure or incorrect functioning of the device.
ATTENTION!
The function ranges of the Bürkert pneumatic control valves are greatly increased when in combination with the TopControl
positioner. These valves can be fitted with the TopControl in order to obtain continuous control with variable functions.
The figure 2.1 below shows various combination capabilities of the TopControl positioner combined with various pneumatic control
valves. A vast range of connections and valve diameters is available, although not displayed in the figure below. All technical
informations about these products are described in the relevant data sheets. The product range will be continuously increased.
The following picture illustrates a complete system, based on
•
a control valve with a pneumatic actuator
•
a TopControl positioner
These elements linked together compose a functional unit.
Fig. 2.1: Overview of mounting options for the Top Control with various valve types
TopControl
Typ 8630
with
Angle valve
Type 2000
or Type 2632
with
Diaphragm valve
Type 2030
with
Diaphragm valve
Type 2031K
or Type 2031
with
Ball valve Type 2652
or Type 2655
Operating instructions no. 800607
Various control valves from the Bürkert range may be used in connection with the TopControl positioner depending on the installation
conditions. Angle valves, diaphragm valves, including ball valves fitted with a control cone are suitable, as well as piston or rotary driven
pneumatic actuators.
Pneumatic piston actuators or rotary actuators may be used as actuators. Single acting and double acting actuators may be used in
combination with the TopControl.
Within a single action actuator a single chamber is filled and exhausted. The resulting pressure acts on a spring, which forces the piston
to move until the pressure difference between the piston and spring are equal.
Double chamber actuators posses 2 chambers, which supply the pressure to the piston. The filling of one chamber induces the emptying
of the other, as there is no spring within this design.
Valves characteristics:
Angle valves
Angle valves
Angle valves
Angle valves
Angle valves
Diaphragm valves
Diaphragm valves
Diaphragm valves
Diaphragm valves
Diaphragm valves
Ba ll valves
Ba ll valves
Ba ll valves
Ba ll valves
a ll valves
B
Types
Types
Types
Types
Types
2000R
•
2632
•
2030
•
2031
•
2031K
•
2652 (2 pa str )
•
2655 (3 pa str )
•
Characte-
Characte-
Characte-
Characte-
Characte-
ir s it cs
F ol w over or under the seat
•
ts water hammer by olf w under the
• Prote tc ed ag nia
eat
s
n
oitc
rid e
gia ht olf w
S rt
•
nin g pac nik g box
oitis
H gi h git htness through s fle po
•
alo ted rf om the a tc uator and
si
git h ylt
diul
• F
n riv onment
e
No dead v ulo me, s fle pur nig g de gis n
•
n of olf w as req riu ed w ti h m ini m la
oitc
rid e
•
urb elu nce of olf w
t
a elb
zilir
Steam ts e
•
CIP
•
Water hammer rf ee
•
aid phragm and a tc uator through
• Remova elb
ounted hou nis g
m
tern la scra nip g
o nif
ytilibis
pos
•
Reduced dead v ulo me
•
stis
Low reten oit n of depo
•
b lla
through 3 pa str
seat and se sla
• Re alp cea elb
vla e de gis n
v
Typical
Typical
Typical
Typical
Typical
medium
ts eam and gas
Wate ,r
•
s
diulf
cilu
fu ,le hydra
,lio
A cl oh ,lo
•
,s base
diulf
B nir e, orga cin
•
S vlo ent
•
and gas
diulfla
Neu rt
•
s
diulf
Charged or aggres vis e
•
diulf
ed
silir
or ts e
ytir
H gi h pu
•
s
diulf
ytis
siv co
H gi h
•
and gas
diulfla
Neu rt
•
Pure water
•
s
diulf
• Low aggres vis e
Fig. 3.1: Design of the TopControl, cover removed
3.1
Construction
The design of the type 8630 TopControl positioner (Fig. 3.1) is based on a modular concept.
Wide ranges of pneumatic and electrical connections are available as options.
Screw adjustment for the lower
approximate switch
Screw adjustment for the
upper approximate switch
Control unit with
display and keypad
Exhaust air
(Marked: 3)
Air command
connection
(closed on working
side)
Pressure supply
connection
(Marked: 1)
Position controller
with 2, 3 or 4
solenoid valves
Electrical connection module
with QUICKON connectors
3
DESCRIPTION OF THE TOPCONTROL
The type 8630 TopControl positioner is an electropneumatic position controller for pneumatically actuated continuous valves. The
positioner and pneumatic actuator are joined together to build one functional unit.
Operating instructions no. 800607
•
Positioning system:
The positioning system is composed and requires 2 solenoid valves for single-acting actuators (air inlet; exhaust air), or 4
solenoid valves for double-acting actuators (2 for air inlet; 2 for exhaust air).
The controller with a PWM-voltage powers the valves according to the rocker principle which allows fast positioning volumes
to be reached as required.
A large flexibility concerning the volumes of the chambers and the positioning speed is reached in that way. For use of
actuators with larger volumes, the positioning valves are fitted with membrane amplifiers in order to increase the maximal flow
and optimise the dynamic of the system.
•
Design:
for single/double-acting actuators
•
Path measuring system:
high linear resolution with plastic potentiometer. Freely
coupled to the piston rod of the actuator
•
Electronic system piloted by a microprocessor:
ensure an efficient configuration, control, and drive of the
actuator
•
Control unit:
Operation of the TopControl by mean of 3 keys.
An 8 character LCD ensures the display of setpoint, position,
and configuration functions.
•
Position indicator (option):
2 inductive approximate value switches (capacitive
switches) or mechanical limit switches. Signalling the high or
low limit positions of the actuator by a digital output or via a
PLC. Positioning screws allow free adjustment of the limit.
•
Electrical connection (Fig. 3.2):
Multipole connector, cable glands with terminals, or
QUICKON box connection.
•
Pneumatic connection (Fig. 3.3):
1/4’’ connection brass or stainless steel
with various connection types (G, NPT, RC)
Fig. 3.3: Pneumatic connection
•
Positioner body:
Protected against internal over-pressure, (eg. air leakage) by a pressure limit valve.
Protection against non-authorised opening of the cover by a seal or self-cutting screws.
Fig. 3.2: Electrical connection
CONSTRUCTION FEATURES:
Fig. 3.4: Functional diagram of the positioner in combination with a single acting piston valve
The figure 3.4 shows the functional diagram of the positioner in combination with a single acting piston valve.
3.2
Function
Pressure air inlet
Process value
Process
controller
Position
setpoint
Position
controler
Actuator
Position
feedback
Displacement
measurement
system
Process
setpoint
external
position
setpoint
TopControl
Pneumatic actuator
(single acting)
Control valve
(Control output)
Sensor
Actuator
1: Air inlet valve
2: Air exhaust valve
Air exhaust
Process value
(Flow, pressure, level,
temperature, ...)
Operating instructions no. 800607
The actual position (POS) is measured by the displacement measuring system. This position value is compared to the normalized
position setpoint signal (CMD). In cases of difference (Xd1), a voltage pulse-width modulation signal is sent as control signal.
With single-acting actuators, a positive error exists and pulses are sent from output B1 to activate the air supply. When a negative
error exists, and pulses are sent from output E1 to activate the exhaust air. With this system, the difference between the position
of the actuator and the setpoint is reduced 0. Z1 represents a disturbance variable.
3.2.1 Working of the positioner as position controller (Fig. 3.6)
Fig 3.6: Position control diagram
Fig. 3.5: Process control example: TopControl with sensor
Position
conctrol sole-
noid valve
Valve actuator
Path measuring system
Position
setpoint
Position controller
Position control
Valve opening
CMD
POS
Xd1
B1
E1
PK
Z1
By using the positioner as a process controller, the previous position control function is a component of the main control loop.
The process controller within the main control loop posseses a PID function. The process setpoint (SP) is used and compared to
the controlled process value (PV). A sensor delivers the actual value. The manipulated variable correction functions as described
in figure 3.7 Z2 represents a disturbance variable.
3.2.2 Using the positioner as a process controller (Fig. 3.6)
Fig 3.7: Process control diagram
Process
Transmitter
Process setpoint
Process controller soleno-
id valve
Valve
opening
CMD
PV
Xd2
SP
Z2
Process value
Position
control soleno-
id valve
Valve actuator
Path measuring system
Position controller
Position control
Valve opening
XPOS
Xd1
B1
E1
PK
Z1
Position
control
loop
Operating instructions no. 800607
Pt 100
3.3
TopControl variants
The TopControl positioner is available in 3 forms, varying in electrical connection and control functions.
•
Multipole connection with complete functions (Fig. 3.8)
•
Terminal with PG cable glands and terminals with restricted functions (Fig. 3.9)
•
QUICKON connection with restricted functions
Fig. 3.8: Position interface with multipole connections
External setpoint for posi-
tion or process control
4..20 mA
0..20 mA
0..10 V
0..5 V
Process control value
4..20 mA
Frequency
Pt 100
Binary input
24 V DC
Power
supply
Input
Output
Operating
Positioner
TopControl
(Multipole
connection)
2 binary output
Analogue position feedback
Limit switch 1 + 2
Fig. 3.9: Position interface with cable glands
NOTE
The positioners in the TopControl range posses 3-wires instruments. The 24 V DC power supply is isolated from
the setpoint signal.
Pt 100
External setpoint for posi-
tion or process control
4..20 mA
0..20 mA
0..10 V
0..5 V
Process control value
4..20 mA
Frequency
Pt 100
Binärer Eingang
24 V DC
Power
supply
Input
Output
Operating
Positioner
TopControl
(PG cable glands)
2 binary output
Analogue position feedback
Initiatoren 1 + 2
Advice:
Choose between an analogue
position feedback and two binary
outputs by setting the jumper.
Positon controller with additional functions
Close tight function
Valve tightly closed over the tightness process range
Plug travel limitation
Valve movement within a specified stroke range
Split range
The signal is split in 2 or more positions
Characteristics curves for process
The linearization of the characteristic curvecan be processed
value adjustment
Deadband
The positioner acts only if a specified control difference is measured
Direction of command von Soll- und Istwert
Relationship between the setpoint limit values and the position of the actuator
Safety position
The valve moves to a specified safety position
Automatic adjustment to the connected valve
Connections of the process controller with the following functions
Control type
PID
Available parameters
Proportional coefficient, reset time, action rate and operating point
Input scale
Position of the decimal point, lower and upper scale values of the actual value
and setpoint
Selection of the setpoint entry mode
Setpoint entry manual or external
Automatic adjustment to the conditions of the process
Hierarchical concept for easy commissioning with the following levels:
Process mode
Selection between automatic and manual modes
Configuration mode
Selection of the basic functions, and if necessary additional functions within
this level
Operating instructions no. 800607
3.5
Technical characteristics
Type of actuator
Designation
Safety settings following failure
or auxillary power supply
electrical
pneumatic
single acting
down
down
WW A
single acting
up
up
WW B
double acting
down / up
not assigned
WW I
(depending on con-
nection of control
lines)
3.5.1 Safety positions according to electrical and pneumatic power supplys
3.5.2 Factory settings of the TopControl positioners
Function
Factory setting
�������
��������
�����
���������
�������
�������
�������
���������
������
����
= 1 %; ������
= 99%
�������
���������
�������
��
= 0 (%); �� � = 100 (%)
�������
���
= 0%, ���
= 100%
������
no limitation
Function
Factory setting
���������
1 %
�����������
1 %
�����������
��������
����������
���������
�����������
��������
����
���������
������
���������
������
���������
Degree of protection
IP 65 according to EN 60529
(in correct electrical installation conditions)
Conformity to norms
CE
According to CE 89/336
Mechanical data
Dimensions
refer to data sheet
Material of the body
external
POM, PSU
internal
PA 6
Material of the seal
NBR
Electrical data
Connections
multipole connectors,
terminal with two PG 9 screwed glands or
QUICKON connection (see fig. 5.2)
Power supply
24 V DC ± 10 %
Residual pulsation 10 %
No technical direct voltage!
Power consumption
< 5 W
Protection class
3 according to VDE 0580
Pneumatic data
Control medium
instrument air, class 3 according to DIN ISO 8573-1
Compressed air temperature
-20°C
Oil content
max. 1 mg/m³
Dust content
5 µm filtered
Temperature of the pressure air
0..+50°C
Pressure range
3..7 bar 1)
Pressure fluctuations
max. ± 10 % during service 2)
Airflow rates Steuerventile
100 lN /min (for air supply and exhaust) 3)
(QNn-Value according to definition of the pressure loss from 7 to 6 bar absolute)
Union connections
G / NPT / RC 1/4’’ internal thread
1)
The control pressure has to exceed the pressure from 0.5- 1 bar, in order to ensure the final positioning of the actuator.
2)
Higher pulsation reduces the control accuracy based on the autotune function.
3)
We reserve the right to make technical changes to optimize the function of the TopControl.
3.5.3 Characteristics of the TopControl positioner
Operating instructions no. 800607
4
INITIAL COMMISSIONING
4.2
Electrical connection
4.1
Pneumatic connection
a) Multipole connection
Connect the external position setpoint signal to the
circular connector M16.
Connection of the circular connector M16:
Pin
Assignment
External connection
B
Setpoint +
(0/4..20 mA)
or
0..5 / 10V
A
Setpoint GND
Connect the power supply to the circular connector M12.
Connection of the circular connector M12 :
Pin
Assignment
External connection
1
+ 24 V
2
not connected
3
GND
4
not connected
Install the valve according to the specific requirements.
Connect the air supply (3..7 bar, instrument air, oil, water and duster) to port 1.
Mount the exhaust air pipe or noise reducer on port 3.
NOTE
This section allows you to perform the quick commissioning of the TopControl positioner. The not essential
additional functions are not described in this section. See chapter 5 and 6 for complete explanations about
commissioning and the functions available.
24 V DC ± 10 %
Residual ripple 10 %
A
B
+ (0/4..20 mA) or 0..5 / 10V
GND
3
1
Fig. 4.1: TopControl with multipole connectors
M12
M16
Once activated, the positioner will work and the necessary configuration and self-calibration operations of the TopControl will
have to be performed (Fig. 4.4).
NOTE
Further installation procedure, see chapter 5.
b) Cable gland connection
Easy connection of the terminal box:
Remove the 4 self-cutting screws to open the cover of
the terminal box.
The connections of the terminals are shown in figure
4.2.
Connect the external position setpoint signal and
power supply wires to the terminals (according to the
PG-terminal assignment).
Fig. 4.2: TopControl Terminals
Terminal
Assignment
External connection
1
Setpoint +
2
Setpoint GND
5
Power supply +
6
Power supply GND
24 V DC ± 10 %
Residual ripple 10 %
2
1
+ (0/4..20 mA or 0..5 / 10V)
GND
5
6
Connection of terminals (with cable glands)
Terminals
4.3
Basic configuration
Key assignment:
MANUAL/AUTOMATIC key
Choice of menu and sub-menu
e. g. �������������������
ARROW key
Choice between level menu
functions
z. B. ���������������
Fig. 4.3 Key on TopControl
Operating instructions no. 800607
Fig. 4.4: Basic configuration
Omit during first commissioning
AUTOMATIC
Mode
MANUAL
Mode
5 s
5 s
Configuration within the MAIN menu:
Entry of the setpoint within the AUTOMATIC mode
After the configuration the TopControl acts as a position controller.
Enter the setpoint as a signal input.
Switch between the display possibilities:
Message on display:
•
Actual position of the actuator
��������� (0..100%)
•
Setpoint of the actuator
��������� (0..100%)
•
Signal entry for the setpoint
(equivalent to setpoint)
��������� (0..100%)
•
Internal temperature of the positioner
���������� (in °C)
Manual opening and closing of the valve within the MANUAL mode
Open the valveantriebs:
Close the valveantriebs:
Message on display:
The previous display within the AUTOMATIC mode remains active.
NOTE
Advice Select the ������� display, to ensure that the actual position of the actuator is displayed.
�������
Function of the actuator
���������
- single acting
���������
- double acting
�����
Selection of the input signal
���������
- Current 4..20 mA
���������
- Current 0..20 mA
���������
- Voltage 0..10 V
��������
- Voltage 0..5 V
��������
Omit for quick commissioning
������
Activation of the self-calibration (Fig. 4.4).
��������
Return to the AUTOMATIC mode. The message ������ is displayed until the new parameters
are stored.
Operating instructions no. 800607
Bild 5.1: Fluidic connections of the TopControl
5
INSTALLATION
Please refer to the data sheets for dimensions of the TopControl and complete instrument variants of the TopControl, pneumatic
actuators and valves.
5.1
Pneumatic connection
5.1.1 Pneumatic connection of the valve
Dimensions and connections see data sheet.
5.1.2 Pneumatic connection of the positioner
Connect the air supply (3..7 bar, instrument air, oil, water and duster) to port 1 (Fig. 5.1).
Mount the exhaust air pipe or noise reducer on port 3 (Fig. 5.1).
Outlet air connector
(inscription: 3)
Supply pressure connector
(inscription: 1)
Various options are available for electrical connection
•
Multipole connection
•
Terminals (with cable glands)
•
QUICKON connection
5.2
Electrical connection
NOTE
The pressure supply must exceed the pressure required by the pneumatic actuator and must exceed at least
0.5 to 1 bar.
This is to ensure that the control process in the upper ranges of the actuator will not become negative due to
a lower pressure difference.
Keep the pressure supply variations within the most restricted limits (max. ±10 %).
Higher variations reduce the reliability of the measured parameters within the AUTOTUNE procedure.
Output signal to SPS (circular connector M16)
Pin
Assignment
External connection
A
Setpoint GND
B
Setpoint + (0/4..20 mA or 0..5/10 V)
C
Analogue position indication +
D
Analogue position indication GND
E
Binary output 1
F
Binary output 2
G
Binary output GND
H
Binary input +
J
Binary input GND
K
not connected
L
not connected
M
not connected
Fig 5.2: Circular connector with pin assignment
A
B
+ (0/4..20 mA or 0..5 / 10V)
GND
24 V / 0 V
24 V / 0 V
GND
future
E
F
G
H
J
GND
+
0..10V
(log. 0)
10..30 V
(log. 1)
future
5.2.1 Multipole connection
The figure 5.2 indicates the functions of the multipole connectors and assignment of the pins.
M16
M8
M12
M8
Signal to SPS
Process value
Initiators
Power supply
Operating instructions no. 800607
Limit switches (circular connector M8)
Pin
Assignment
External connection
1
Limit switch 1 +
2
Limit switch 1 GND
3
Limit switch 2 +
4
Limit switch 2 GND
Process value (circular connector M8)
Signal *
Pin
Assignment
Jumper
External connection
4..20 mA
1
+ 24 V transmitter entry
- internal power
2
Transmitter output
supply
3
GND
4
Strap to GND
4..20 mA
1
not connected
- external power
2
Analogic signal +
supply
3
not connected
4
Analogic signal -
Frequency
1
+24 V supply of sensor
-internal power
2
Pulse +
supply
3
GND
4
Pulse -
Frequency
1
not connected
-external power
2
Pulse +
supply
3
not connected
4
Pulse -
Pt-100
1
not connected
2
Process 1
3
Process 3
4
Process 2
Power supply (circular connector M12)
Pin
Assignment
External connection
1
+ 24 V
2
not connected
3
GND
4
not connected
ATTENTION!
A screw with a nut is available in the connecting module for connection of the technical earth (TE). In order
to comply with the EMC requirements connect this screw to a good earthing point with a short length cable
(max. 30 cm).
24 V DC ± 10 %
Residual ripple 10 %
3
4
2
Pt 100
* Connectable through software (see 6.3.2)
Transmitter
Puls +
Puls -
Puls +
Puls -
GND
4
2
3
1
+24 V
5.2.2 Cable gland connection
Easy connection of the terminal box:
Remove the 4 self-cutting screws to open the cover of the terminal box.
The disposal of the terminal is shown on figure 5.3.
Fig. 5.3: TopControl terminals and straps
Terminal
Assignment
External connection
1
Setpoint +
2
Setpoint GND
3
Analogic position feedback +
future
4
Analogic position feedback GND
5
Power supply +
6
Power supply GND
24 V DC ± 10 %
Residual ripple 10 %
2
1
+ (0/4..20 mA or 0..5 / 10V)
GND
5
6
Connection of terminals (with cable glands)
Straps
Terminals
Operating instructions no. 800607
Selection between digital output and process value input:
Select using the strap:
-
2 digital outputs (see terminal assignment when digital output selected)
or
-
process value inputs (see terminal assignment when process value is selected).
The terminals 7 to 10 are connected to the corresponding signals.
Connect the limit switches to the terminals:
Strap
Terminal
Assignment
External connection
7
Digital output 1
8
Digital output 1
9
Digital output 2
10
Digital output 2
8
7
9
10
24 V / 0V
GND
24 V / 0V
GND
future
future
Connection of the process value to the terminals:
Set the type of entry signal within the configuration menu (see 6.3.2).
Signal
Strap
Terminal
Assignment
External connection
4..20 mA
7
+24 V transmitter entry
internal
power supply
8
Transmitter output
9
GND
10
GND
Frequency
7
+24 V power supply
internal
power supply
8
Pulse +
9
GND
10
Pulse -
4..20 mA
7
not connected
external
power supply
8
Analogic signal +
9
Analogic signal -
10
not connected
Frequency
7
not connected
external
power supply
8
Pulse +
9
Pulse -
10
not connected
Pt-100
7
not connected
8
Process 1
9
Process 2
10
Process 3
8
7
10
9
+ 24 V
Transmitter
GND
+ (4..20 mA) V
8
9
GND
Pulse +
8
9
Pulse -
10
9
8
Pt-100
Pulse +
Pulse -
GND
10
8
9
7
+24 V
Opening the TopControl:
Remove the screws and possible seals between the cover and the housing.
Twist the cover to the left and remove it.
Installing the position switch:
Mount each position switch at the top over the fixing screws. (Fig. 5.4):
Turn right ensures
Turn left ensures
adjustment
adjustment
to the top
to the top
5.3
Installation of the position switches (option)
ATTENTION!
It is necessary to open the TopControl housing to install the position switches.
Disconnect the power supply before opening open the TopControl.
Fixing for upper position switch
Fixing for lower position switch
Bild 5.4: Setting of the initiators with the setscrews
Operating instructions no. 800607
Fig. 6.2: Changing between the operating levels
6
OPERATION
6.1
Control and display elements
The TopControl has 3 keys and a LCD (Fig 6.1).
The functions of the keys are described in the following section.
Arrow up key
Arrow down key
MANUAL/AUTOMATIC key
LED (in the MANUAL/
AUTOMATIC key)
Fig. 6.1: Control and display elements
6.2
Operating levels
2 operating levels are provided for operation of the positioner (fig. 6.2):
•
Process operation level:
This level is automatically set each time the unit is switched on. It allows changing between the MANUAL and AUTOMATIC
operating modes. In the AUTOMATIC mode the position control or process control is automatically processed. In the MANUAL
mode the valve can be opened or closed manually.
•
Configuration level:
Specify the basic functions on initial commissioning and select further additional functions within the configuration level.
Process mode
Configuration mode
Basic func-
tions
Additional
menu
MANUAL
AUTO-
MATIC
5 s
End
6.3.2 Operating mode for basic configuration
Assignment of the keys:
MANUAL/AUTOMATIC key
Changing between main- and submenu
e. g. �������������������
Arrow keys
Changing between same level functions
e. g. ���������������
6.3
Commissioning as a position controller
Follow the pneumatic and electrical connection instructions before commissioning (chapter 5).
6.3.1 Basic configuration
Select the following basic configuration for the initial commissioning :
•
Enter the displacement range of the pneumatic actuator.
•
Enter the unit of the selected input signal (4..20 mA, 0..20 mA, 0..10 V or 0..5 V).
•
Start the self-calibration of the positioner to the selected operating conditions(Autotune).
Operating instructions no. 800607
Main menu for configuration during servicing:
Fig. 6.3: Setting within the main menu
Omit during first commissioning
5 s
5 s
AUTOMATIC
Mode
MANUAL
Mode
- single acting
- double acting
�������
Functions of the actuator
Enter in this sub-menu the configuration of the pneumatical actuator used with the TopControl. See the instrument label for
function valve description.
�����
Selected input signal
In this sub-menu enter the unit used for the setpoint value.
- Current 4..20 mA
- Current 0..20 mA
- Voltage 0..10 V
- Voltage 0..5 V
��������
Configuration of the additional functions (see Fig. 6.4)
Omit this function during the initial operation.
Description of the overview (Fig. 6.3):
After switching the power on, the positioner is in the process operation level in the AUTOMATIC mode. To enter the basic
configuration, within the configuration level, press the MANUAL/AUTOMATIC key for a duration of 5 seconds. The submenu
��������will then be displayed as the first step of the main menu.
To enter the sub-menu ��������quickly press the MANUAL/AUTOMATIC key. One of the functions of the sub-menu will be
displayed. To move between the different functions, press the arrow keys, additionally enter any desired settings. Press the MA-
NUAL/AUTOMATIC key to validate the wished settings after selection.
NOTE
The selected function is displayed on 3 or 4 digits right of the 8-characters LCD. These digits will blink on the
display.
Operating instructions no. 800607
Display
Description
�������
Countdown from 5 to 0, before starting the
autotune
�������
:
�������
¦ ��������
Display the already passed steps of the
autotune procedure
¦ ��������
(The advancement is figured on a varying
barchart (displayed on the right)
¦ ��������
hand side of the LCD)
¦ ��������
:
����������
Blinking display => End of the autotune
function
����������
Display in error occurence
(right display: error number; see chapter 8)
Advice: The basic configuration of the TopControl is pre-set by the factory. It is absolutely necessary to perform the autotune
function during commissioning. In that manner, the positioner automatically acquires the optimal settings according to the
operating conditions (Pressure supply for the TopControl; Medium stength for the valve actuator).
ATTENTION!
Avoid any disfunction of the controller, by performing the autotune procedure with the same operating
conditions as in future process operations!
Fig. 6.4: Display during launching and performing the autotune
���
Quit the main menu and display the version of the software
In order to quit the main menu, select the submenu ��� with the arrow key, then validate. On the right hand side of the screen,
the software version is displayed (������).Press the MANUAL/AUTOMATIC key for 3-5 seconds, and the message ������
appears on the display during the storage of the changes. The instrument is then in the previous mode (MANUAL-
AUTOMATIC), before the main menu is entered.
Start of the automatic adjustment of the positioner to the operating conditions
������
Autotuning of the positioner
With the ������ sub-menu, you start a program that performs an automatic parametring of the positioner.
The following parameters are automatically calculated:
•
Matching the sensor signal to the (physical) stroke of the control valve
•
Determining the parameters of PWM signals controlling the internal solenoid valves
•
Optimum adjustment of the control parameters of the position controller (target function: quickest possible movement to
set the position without hunting)
To start the autotune function, call the ������ option within the main menu, then leave it by pressing the MANUAL-AUTOMATIC
key for 5 seconds.
5 s
Configuration of the additional functions
NOTE
The operating concept of the positioner is based on a separate basic and additional functions. Only the basic
functions of the unit are activated on delivery. This enables the basic settings such as specific units to be set
during the initial setting up of the unit (Chapter 4). These are sufficient for the normal operations.
For more demanding tasks of position and process control, additional functions can be selected and
configurated.
6.4.2 Configuration menu
Fig. 5.6: Switch between process mode and configuration mode
5 s
Within process mode, press the MANUAL/AUTOMATIC key and hold down for 5 sec to activate the
configuration mode.
The configuration menu is constituted of the main menu and the additional menu. The main menu will contain the functions as
specified during the initial commissioning (Chapter 4). The additional menu contains complementary functions and is available
through the ADDFUNCT menu within the main menu. If necessary, you may complete the main menu with functions from the
additional sub-menu, which you can then specify.
Process mode
Configuration mode
Basic func-
tions
Additional
menu
MANUAL
AUTO-
MATIC
5 s
END
6.4.1 Keys in the configuration menu
Key description
within the Menu
within a selected sub-menu
Arrow up key
Increase of the numeric value
Arrow down key
Decrease of the numeric value
Key description
within the Menu
within the menu ��������
Validation of the selected
Validation of the selected sub-menu of the additional
sub-menu
functions for use within the main menu. The sub-menu
is marked with a star (*) within the main-Menu and can
there be selected and modified.
Validation of the selected value
Selection of the selected submenu (marked with a star) in
order to suppress it from the main menu.
Operating instructions no. 800607
Fig. 6.5: Principle of the selection of an additional function to the main menu
Entry of numeric values
Enter the numeric values in the previous functions by pressing one or several times the arrow up key (to increase the value) or
the arrow down key (to decrease the value). If the value is displayed with 4 digits, only the blinking one can be changed with the
arrow key. Pressing the MANUAL/AUTOMATIC key moves to the next position.
Selection of additional functions within the main menu
Select the sub menu ���������within the main menu.
By pressing the MANUAL/AUTOMATIC key, enter within the additional sub-menu.
Select the required function with the arrow-keys.
By pressing the MANUAL/AUTOMATIC key, validate the additional function within the main menu. The function is marked with
a star (*).
All functions are activated within the main menu after validation through ��������.
Enter the parameters of the additional functions within the main menu.
Withdrawal of additional functions from the main menu
Select the sub menu ���������within the main menu.
By pressing the MANUAL/AUTOMATIC key, enter within the additional sub-menu.
Select a function marked with a star (*) by mean of the arrow-keys.
By pressing the MANUAL/AUTOMATIC key, withdraw the additional function from the main menu (the marking star (*) is
removed).
The function is deactivated from the main menu after validation through ��������.
Selection of
the
ADDFUNCT
sub-menu
Validation of the
selected function
Return to the exten-
ded main menu
Validation of the selected additional
functions and adding to the main
menu
Extended
main menu
Additional
menu
Main menu
ACTFUNC
INPUT
CHARACT
X.CONTRL
P.CONTRL
ADDFUNCT
X.TUNE
P.Q'LIN
END
ACTFUNC
INPUT
ADDFUNCT
X.TUNE
END
*CHARACT
CUTOFF
DIRECTN
SPLTRNG
X.LIMIT
*X.CONTRL
*P.CONTRL
ENDFUNCT