Lenze EVS9321-Ex Mounting Instructions

Specifications

Brand: Lenze
Category: Controller
Model: EVS9321-Ex
File Type: PDF
File Size: —
Pages: 328

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Text of the manual

Instructions de montage

9300 0.37 ... 75 kW  EVS9321 ... EVS9332 Servo−Antriebsregler Servo controller Servovariateur Global Drive

Lesen Sie zuerst diese Anleitung, bevor Sie mit den Arbeiten beginnen!

Beachten Sie die enthaltenen Sicherheitshinweise. Ausführliche Informationen finden Sie im entsprechenden Systemhandbuch.  Read these instructions before you start working! Follow the safety instructions given. More detailed information can be found in the corresponding System Manual.  Veuillez lire attentivement cette documentation avant toute action ! Les consignes de sécurité doivent impérativement être respectées. Pour plus de détails, consulter le manuel correspondant.

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EVS9321 ... EVS9326 9300std078 Position Beschreibung  Antriebsregler  Befestigungsschienen für Standardmontage  Abdeckung für den Motoranschluss  Halterung Schirmauflage mit Befestigungsschrauben (2 Stück) 1 Halterung für das Schirmblech für die Versorgungsanschlüsse 1 Halterung für das Schirmblech für die Motorleitung  EMV−Schirmblech mit Befestigungsschrauben (2 Stück) 1 Schirmblech für die Versorgungsanschlüsse 1 Schirmblech für die Motorleitung und Zuleitung Motortemperatur−Überwachung mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) EMV−Schirmblech mit Befestigungsschrauben für geschirmte Steuerleitungen Abdeckung für die Versorgungsanschlüsse

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EVS9327 ... EVS9329 9300std079 Position Beschreibung  Antriebsregler  Befestigungswinkel für Standardmontage  EMV−Schirmblech mit Befestigungsschrauben für geschirmte Steuerleitungen  Haube mit Befestigungsschrauben  EMV−Schirmblech für die Motorleitung und für die Zuleitung Motortemperatur−Überwachung mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)

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EVS9330 9300std080 Position Beschreibung  Antriebsregler  Befestigungswinkel für Standardmontage  EMV−Schirmblech mit Befestigungsschrauben für geschirmte Steuerleitungen  Haube mit Befestigungsschrauben  Schirmschelle und Zugentlastung für die Motorleitung Zugentlastung für die PE−Leitung Motor und die Zuleitung Motortemperatur−Überwachung mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)

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EVS9331, EVS9332 9300std081 Position Beschreibung  Antriebsregler  Befestigungswinkel für Standardmontage  EMV−Schirmblech mit Befestigungsschrauben für geschirmte Steuerleitungen  Haube mit Befestigungsschrauben  Schirmschelle und Zugentlastung für die Motorleitung Zugentlastung für die PE−Leitung Motor und die Zuleitung Motortemperatur−Überwachung mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)

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Lieferumfang Beschreibung EVS9321 ... EVS9326 EVS9327 ... EVS9329 EVS9330 EVS9331 EVS9332 Servo−Antriebsregler 9300 1 1 1 1 Montageanleitung 1 1 1 1 Montagematerial Standardmontage 35 40 45 50 "Cold Plate"−Technik 37 ˘ ˘ ˘ Installationsmaterial Leistungsanschlüsse 56 66 75 83 Steueranschlüsse 91 Systembus (CAN) 102 Rückführsystem 103 Leitfrequenzeingang Leitfrequenzausgang 107 Anschlüsse und Schnittstellen Position Beschreibung L1, L2, L3, PE Netzanschluss 52 +UG, −UG DC-Einspeisung 52 U, V, W, PE Motoranschluss 52 T1, T2 Anschluss Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) des Motors 52 X1 Schnittstelle AIF (Automatisierungs−Interface) Steckplatz für Kommunikationsmodul (z. B. Keypad XT EMZ9371BC) − X3 Jumper für Einstellung analoges Eingangssignal an X6/1, X6/2 98 X4 Anschluss Systembus (CAN) 102 X5 Anschluss digitale Eingänge und Ausgänge 91 X6 Anschluss analoge Eingänge und Ausgänge 91 X7 Anschluss Resolver und Temperatursensor KTY des Motors 103 X8 Anschluss Inkrementalgeber mit TTL−Pegel oder Sinus−Cosinus−Geber und Temperatursensor KTY des Motors 103 X9 Anschluss Leitfrequenzeingangssignal 107 X10 Anschluss Leitfrequenzausgangssignal X11 Anschluss Relaisausgang KSR für "Sicherer Halt" (nur bei Variante V004 und V104) 94 Statusanzeigen Position LED rot LED grün Betriebszustand  aus ein Antriebsregler freigegeben ein ein Netz eingeschaltet und automatischer Start gesperrt aus blinkt langsam Antriebsregler gesperrt blinkt schnell aus Unterspannung oder Überspannung blinkt langsam aus Störung aktiv 0Abb. 0Tab. 0

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1 Über diese Dokumentation 11 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.1 Dokumenthistorie 11 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.2 Zielgruppe 11 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.3 Informationen zur Gültigkeit 12 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.4 Verwendete Konventionen 13 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.5 Verwendete Hinweise 14 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 Sicherheitshinweise 15 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.1 Allgemeine Sicherheits− und Anwendungshinweise für Lenze−Antriebsregler 15 . . . 2.2 Motor thermisch überwachen 19 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.2.1 Fremdbelüftete oder selbstgekühlte Motoren 20 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.2.2 Eigenbelüftete Motoren 21 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.3 Restgefahren 23 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.4 Sicherheitshinweise für die Installation nach UL/CSA 24 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Technische Daten 25 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.1 Allgemeine Daten und Einsatzbedingungen 25 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.2 Sicherheitsrelais KSR 27 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.3 Bemessungsdaten 28 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.3.1 Betrieb bei 400 V 28 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.3.2 Betrieb bei 480 V 30 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.3.3 Überstrombetrieb 32 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Mechanische Installation 34 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.1 Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW 34 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.1.1 Wichtige Hinweise 34 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.1.2 Montage mit Befestigungsschienen (Standard) 35 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.1.3 Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik) 36 . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.1.4 Montage in "Cold Plate"−Technik 37 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.2 Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW 39 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.2.1 Wichtige Hinweise 39 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.2.2 Montage mit Befestigungswinkeln (Standard) 40 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.2.3 Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik) 41 . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.2.4 Montage in "Cold Plate"−Technik 42 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.3 Grundgeräte mit der Leistung 45 kW 44 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.3.1 Wichtige Hinweise 44 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.3.2 Montage mit Befestigungswinkeln (Standard) 45 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.3.3 Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik) 46 . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.3.4 Umbau der Lüfterbaugruppe bei Durchstoßtechnik 47 . . . . . . . . . . . . . . . .

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4.4 Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW 49 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.4.1 Wichtige Hinweise 49 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.4.2 Montage mit Befestigungswinkeln (Standard) 50 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4.4.3 Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik) 51 . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Elektrische Installation 52 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.1 Wichtige Hinweise 52 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.2 EMV−gerechte Installation (Aufbau des CE−typischen Antriebssystems) 52 . . . . . . . 5.3 Einsatz an IT−Netzen 55 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.4 Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW 56 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.4.1 Wichtige Hinweise 56 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.4.2 Netzanschluss, DC−Einspeisung 57 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.4.3 Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte 59 . . . . . . . . . . . . . 5.4.4 Zuordnung Netzdrossel/Filter 60 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.4.5 Motoranschluss 61 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.5 Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW 66 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.5.1 Wichtige Hinweise 66 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.5.2 Netzanschluss, DC−Einspeisung 67 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.5.3 Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte 68 . . . . . . . . . . . . . 5.5.4 Zuordnung Netzdrossel/Filter 69 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.5.5 Motoranschluss 70 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.6 Grundgeräte mit der Leistung 45 kW 75 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.6.1 Wichtige Hinweise 75 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.6.2 Netzanschluss, DC−Einspeisung 76 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.6.3 Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte 77 . . . . . . . . . . . . . 5.6.4 Zuordnung Netzdrossel/Filter 78 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.6.5 Motoranschluss 79 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.7 Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW 83 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.7.1 Wichtige Hinweise 83 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.7.2 Netzanschluss, DC−Einspeisung 84 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.7.3 Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte 85 . . . . . . . . . . . . . 5.7.4 Zuordnung Netzdrossel/Filter 86 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.7.5 Motoranschluss 87 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.8 Steueranschlüsse verdrahten 91 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.8.1 Wichtige Hinweise 91 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.8.2 Gerätevariante ohne Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment" 93 . . . . . 5.8.3 Gerätevariante mit Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment" 94 . . . . . . . 5.8.4 STATE−BUS 97 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.8.5 Klemmenbelegung 98 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.8.6 Daten der Anschlussklemmen 100 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.9 Systembus (CAN) verdrahten 102 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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5.10 Rückführsystem verdrahten 103 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.10.1 Wichtige Hinweise 103 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.10.2 Resolver an X7 104 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.10.3 Inkrementalgeber mit TTL−Pegel an X8 105 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.10.4 Sinus−Cosinus−Geber an X8 106 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5.11 Leitfrequenzeingang / Leitfrequenzausgang verdrahten 107 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Abschließende Arbeiten 109 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6.1 Installation überprüfen 109 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6.2 Inbetriebnahme vorbereiten 110 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Über diese Dokumentation

Dokumenthistorie 1  11 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 1 Über diese Dokumentation 1.1 Dokumenthistorie Was ist neu / was hat sich geändert? Materialnummer Version Beschreibung .Se3 8.0 02/2016 TD29 Fehlerkorrekturen 13479901 7.0 01/2015 TD29 UL−Hinweise in französischer Sprache für Canada EAC−Konformität allgemeine Korrekturen 13439122 6.1 09/2013 TD06 Fehlerkorrekturen 13439122 6.0 07/2013 TD06 Fehlerkorrekturen 13344718 5.0 07/2010 TD23 Angaben zu Querschnitten der Motorleitungen ak- tualisiertFehlerkorrekturen 13321257 4.1 04/2010 TD23 UL−Warnings korrigiert Änderung der Firmenadresse 13321257 4.0 11/2009 TD23 Überarbeitung, Fehlerkorrekturen 13270928 3.0 03/2009 TD00 Neuauflage wegen Neuorganisation des Unterneh- mens, Überarbeitung, Fehlerkorrekturen 13167300 2.0 10/2006 TD23 Fehlerkorrekturen 13137887 1.0 07/2006 TD23 Erstausgabe, ersetzt die Betriebsanleitungen der Servo−Antriebsregler Tipp! Informationen und Hilfsmittel rund um die Lenze−Produkte finden Sie im Download−Bereich unter www.lenze.com 1.2 Zielgruppe Diese Dokumentation richtet sich an qualifiziertes Fachpersonal nach IEC 60364. Qualifiziertes Fachpersonal sind Personen, die für die auszuführenden Tätigkeiten bei der Aufstellung, Montage, Inbetriebsetzung und dem Betrieb des Produkts über entspre- chende Qualifikationen verfügen.

Über diese Dokumentation

Informationen zur Gültigkeit 1  12 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 1.3 Informationen zur Gültigkeit Diese Dokumentation ist gültig für ... ... Servo−Antriebsregler 9300 ab der Typenschildbezeichnung:    Typenschild EVS 93xx ˘ x x Vxx 6x 8x Produktreihe 9300vec112 EVS = Servo−Antriebsregler Typ Nr. / Bemessungsleistung 400V 480 V 9321 = 0,37 kW 0,37 kW 9322 = 0,75 kW 0,75 kW 9323 = 1,5 kW 1,5 kW 9324 = 3,0 kW 3,0 kW 9325 = 5,5 kW 5,5 kW 9326 = 11 kW 11 kW 9327 = 15 kW 18,5 kW 9328 = 22 kW 30 kW 9329 = 30 kW 37 kW 9330 = 45 kW 45 kW 9331 = 55 kW 55 kW 9332 = 75 kW 90 kW Bauart E = Einbaugerät C = Einbaugerät in "Cold Plate"−Technik Ausführung I = Servo PLC K = Servo−Kurvenscheibe P = Servo−Positionierregler R = Registerregler S = Servo−Umrichter T = Servo PLC Technologie Variante ˘ Standard V003 = in "Cold Plate"−Technik V004 = mit Funktion "Sicherer Halt" V100 = für IT−Netze V104 = mit Funktion "Sicherer Halt" und für IT−Netze Hardwarestand Softwarestand

Über diese Dokumentation

Verwendete Konventionen 1  13 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 1.4 Verwendete Konventionen Diese Dokumentation verwendet folgende Konventionen zur Unterscheidung verschiede- ner Arten von Information: Informationsart Auszeichnung Beispiele/Hinweise Zahlenschreibweise Dezimaltrennzeichen sprachabhängig Als Dezimaltrennung werden die für die jeweilige Zielsprache üblichen Zeichen ver- wendet. Zum Beispiel: 1234.56 oder 1234,56 Warnhinweise UL−Warnhinweise Werden in englischer und französischer Sprache verwendet. UR−Warnhinweise  Textauszeichnung Programmname » « PC−Software Zum Beispiel: »Engineer«, »Global Drive Control« (GDC) Symbole Seitenverweis Verweis auf eine andere Seite mit zusätzli- chen Informationen Zum Beispiel: 16 = siehe Seite 16 Dokumentationsverweis  Verweis auf eine andere Dokumentation mit zusätzlichen Informationen Zum Beispiel:  EDKxxx = siehe Dokumen- tation EDKxxx

Über diese Dokumentation

Verwendete Hinweise 1  14 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 1.5 Verwendete Hinweise Um auf Gefahren und wichtige Informationen hinzuweisen, werden in dieser Dokumenta- tion folgende Piktogramme und Signalwörter verwendet: Sicherheitshinweise Aufbau der Sicherheitshinweise:  Gefahr! (kennzeichnet die Art und die Schwere der Gefahr) Hinweistext (beschreibt die Gefahr und gibt Hinweise, wie sie vermieden werden kann) Piktogramm und Signalwort Bedeutung  Gefahr! Gefahr von Personenschäden durch gefährliche elektrische Spannung Hinweis auf eine unmittelbar drohende Gefahr, die den Tod oder schwere Verletzungen zur Folge haben kann, wenn nicht die entsprechenden Maßnahmen getroffen werden.  Gefahr! Gefahr von Personenschäden durch eine allgemeine Gefahren- quelle Hinweis auf eine unmittelbar drohende Gefahr, die den Tod oder schwere Verletzungen zur Folge haben kann, wenn nicht die entsprechenden Maßnahmen getroffen werden.  Stop! Gefahr von Sachschäden Hinweis auf eine mögliche Gefahr, die Sachschäden zur Folge haben kann, wenn nicht die entsprechenden Maßnahmen ge- troffen werden. Anwendungshinweise Piktogramm und Signalwort Bedeutung  Hinweis! Wichtiger Hinweis für die störungsfreie Funktion Tipp! Nützlicher Tipp für die einfache Handhabung  Verweis auf andere Dokumentation Spezielle Sicherheitshinweise und Anwendungshinweise Piktogramm und Signalwort Bedeutung Warnings! Sicherheitshinweis oder Anwendungshinweis für den Betrieb nach UL− oder CSA−Anforderungen. Die Maßnahmen sind erforderlich, um die Anforderungen nach UL oder CSA zu erfüllen.  Warnings!

Allgemeine Sicherheits− und Anwendungshinweise für Lenze−Antriebsregler

2  15 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 2 Sicherheitshinweise 2.1 Allgemeine Sicherheits− und Anwendungshinweise für Lenze−Antriebsregler (gemäß Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG) Zu Ihrer persönlichen Sicherheit Wenn Sie die folgenden grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen missachten, kann dies zu schweren Personenschäden und Sachschäden führen: ƒ Das Produkt ausschließlich bestimmungsgemäß verwenden. ƒ Das Produkt niemals trotz erkennbarer Schäden in Betrieb nehmen. ƒ Das Produkt niemals unvollständig montiert in Betrieb nehmen. ƒ Keine technischen Änderungen am Produkt vornehmen. ƒ Nur das für das Produkt zugelassene Zubehör verwenden. ƒ Nur Original−Ersatzteile des Herstellers verwenden. ƒ Alle am Einsatzort geltenden Unfallverhütungsvorschriften, Richtlinien und Gesetze beachten. ƒ Nur qualifiziertes Fachpersonal die Arbeiten zum Transport, zur Installation, zur Inbetriebnahme und zur Instandhaltung ausführen lassen. – IEC 364 bzw. CENELEC HD 384 oder DIN VDE 0100 und IEC−Report 664 oder DIN VDE 0110 und nationale Unfallverhütungsvorschriften beachten. – Qualifiziertes Fachpersonal im Sinne dieser grundsätzlichen Sicherheitshinweise sind Personen, die mit Aufstellung, Montage, Inbetriebsetzung und Betrieb des Produkts vertraut sind und die über die ihrer Tätigkeit entsprechenden Qualifikationen verfügen. ƒ Alle Vorgaben dieser Dokumentation beachten. – Dies ist Voraussetzung für einen sicheren und störungsfreien Betrieb sowie für das Erreichen der angegebenen Produkteigenschaften. – Die in dieser Dokumentation dargestellten verfahrenstechnischen Hinweise und Schaltungsausschnitte sind Vorschläge, deren Übertragbarkeit auf die jeweilige Anwendung überprüft werden muss. Für die Eignung der angegebenen Verfahren und Schaltungsvorschläge übernimmt Lenze Automation GmbH keine Gewähr. ƒ Lenze−Antriebsregler (Frequenzumrichter, Servo−Umrichter, Stromrichter) und zugehörige Komponenten können während des Betriebs − ihrer Schutzart entsprechend − spannungsführende, auch bewegliche oder rotierende Teile haben. Oberflächen können heiß sein. – Bei unzulässigem Entfernen der erforderlichen Abdeckung, bei unsachgemäßem Einsatz, bei falscher Installation oder Bedienung besteht die Gefahr von schweren Personen− oder Sachschäden. – Weitere Informationen entnehmen Sie der Dokumentation. ƒ Im Antriebsregler treten hohe Energien auf. Deshalb bei Arbeiten am Antriebsregler unter Spannung immer eine persönliche Schutzausrüstung tragen (Körperschutz, Kopfschutz, Augenschutz, Gehörschutz, Handschutz).

Allgemeine Sicherheits− und Anwendungshinweise für Lenze−Antriebsregler

2  16 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Bestimmungsgemäße Verwendung Antriebsregler sind Komponenten, die zum Einbau in elektrische Anlagen oder Maschinen bestimmt sind. Sie sind keine Haushaltsgeräte, sondern als Komponenten ausschließlich für die Verwendung zur gewerblichen Nutzung bzw. professionellen Nutzung im Sinne der EN 61000−3−2 bestimmt. Bei Einbau der Antriebsregler in Maschinen ist die Inbetriebnahme (d. h. die Aufnahme des bestimmungsgemäßen Betriebs) solange untersagt, bis festgestellt wurde, dass die Ma- schine den Bestimmungen der EG−Richtlinie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) ent- spricht; EN 60204 beachten. Die Inbetriebnahme (d. h. die Aufnahme des bestimmungsgemäßen Betriebs) ist nur bei Einhaltung der EMV−Richtlinie (2004/108/EG) erlaubt. Die Antriebsregler erfüllen die Anforderungen der Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG. Die harmonisierte Norm EN 61800−5−1 wird für die Antriebsregler angewen- det. Die technischen Daten und die Angaben zu Anschlussbedingungen entnehmen Sie dem Leistungsschild und der Dokumentation. Halten Sie diese unbedingt ein. Warnung: Die Antriebsregler sind Produkte, die nach EN 61800−3 in Antriebssysteme der Kategorie C2 eingesetzt werden können. Diese Produkte können im Wohnbereich Funk- störungen verursachen. In diesem Fall kann es für den Betreiber erforderlich sein, entspre- chende Maßnahmen durchzuführen. Transport, Einlagerung Beachten Sie die Hinweise für Transport, Lagerung und sachgemäße Handhabung. Halten Sie die klimatischen Bedingungen gemäß den technischen Daten ein. Aufstellung Sie müssen die Antriebsregler nach den Vorschriften der zugehörigen Dokumentation auf- stellen und kühlen. Die Umgebungsluft darf den Verschmutzungsgrad 2 nach EN 61800−5−1 nicht überschrei- ten. Sorgen Sie für sorgfältige Handhabung und vermeiden Sie mechanische Überlastung. Ver- biegen Sie bei Transport und Handhabung weder Bauelemente noch ändern Sie Isolations- abstände. Berühren Sie keine elektronischen Bauelemente und Kontakte. Antriebsregler enthalten elektrostatisch gefährdete Bauelemente, die Sie durch unsach- gemäße Handhabung leicht beschädigen können. Beschädigen oder zerstören Sie keine elektrischen Komponenten, da Sie dadurch Ihre Gesundheit gefährden können!

Allgemeine Sicherheits− und Anwendungshinweise für Lenze−Antriebsregler

2  17 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Elektrischer Anschluss Beachten Sie bei Arbeiten an unter Spannung stehenden Antriebsreglern die geltenden nationalen Unfallverhütungsvorschriften (z. B. VBG 4). Führen Sie die elektrische Installation nach den einschlägigen Vorschriften durch (z. B. Lei- tungsquerschnitte, Absicherungen, Schutzleiteranbindung). Zusätzliche Hinweise ent- hält die Dokumentation. Die Dokumentation enthält Hinweise für die EMV−gerechte Installation (Schirmung, Er- dung, Anordnung von Filtern und Verlegung der Leitungen). Beachten Sie diese Hinweise ebenso bei CE−gekennzeichneten Antriebsreglern. Der Hersteller der Anlage oder Ma- schine ist verantwortlich für die Einhaltung der im Zusammenhang mit der EMV−Gesetz- gebung geforderten Grenzwerte. Um die am Einbauort geltenden Grenzwerte für Funk- störaussendungen einzuhalten, müssen Sie die Antriebsregler in Gehäuse (z. B. Schaltschränke) einbauen. Die Gehäuse müssen einen EMV−gerechten Aufbau er- möglichen. Achten Sie besonders darauf, dass z. B. Schaltschranktüren möglichst umlau- fend metallisch mit dem Gehäuse verbunden sind. Öffnungen oder Durchbrüche durch das Gehäuse auf ein Minimum reduzieren. Lenze−Antriebsregler können einen Gleichstrom im Schutzleiter verursachen. Wird für den Schutz bei einer direkten oder indirekten Berührung an einem 3−phasig versorgten An- triebsregler ein Differenzstromgerät (RCD) verwendet, ist auf der Stromversorgungsseite des Antriebsreglers nur ein Differenzstromgerät (RCD) vom Typ B zulässig. Wird der An- triebsregler 1−phasig versorgt, ist auch ein Differenzstromgerät (RCD) vom Typ A zulässig. Neben der Verwendung eines Differenzstromgerätes (RCD) können auch andere Schutz- maßnahmen angewendet werden, wie z. B. Trennung von der Umgebung durch doppelte oder verstärkte Isolierung oder Trennung vom Versorgungsnetz durch einen Transforma- tor. Betrieb Sie müssen Anlagen mit eingebauten Antriebsreglern ggf. mit zusätzlichen Überwa- chungs− und Schutzeinrichtungen gemäß den jeweils gültigen Sicherheitsbestimmungen ausrüsten (z. B. Gesetz über technische Arbeitsmittel, Unfallverhütungsvorschriften). Sie dürfen die Antriebsregler an Ihre Anwendung anpassen. Beachten Sie dazu die Hinweise in der Dokumentation. Nachdem der Antriebsregler von der Versorgungsspannung getrennt ist, dürfen Sie span- nungsführende Geräteteile und Leistungsanschlüsse nicht sofort berühren, weil Konden- satoren aufgeladen sein können. Beachten Sie dazu die entsprechenden Hinweisschilder auf dem Antriebsregler. Halten Sie während des Betriebs alle Schutzabdeckungen und Türen geschlossen. Hinweis für UL−approbierte Anlagen mit eingebauten Antriebsreglern: UL warnings sind Hinweise, die nur für UL−Anlagen gelten. Die Dokumentation enthält spezielle Hinweise zu UL. Sicherheitsfunktionen Bestimmte Varianten der Antriebsregler unterstützen Sicherheitsfunktionen (z. B. "Sicher abgeschaltetes Moment", ehem. "Sicherer Halt") nach den Anforderungen der EG−Richtli- nie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie). Beachten Sie unbedingt die Hinweise in der Doku- mentation zur integrierten Sicherheitstechnik.

Allgemeine Sicherheits− und Anwendungshinweise für Lenze−Antriebsregler

2  18 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Wartung und Instandhaltung Die Antriebsregler sind wartungsfrei, wenn die vorgeschriebenen Einsatzbedingungen eingehalten werden. Entsorgung Metalle und Kunststoffe zur Wiederverwertung geben. Bestückte Leiterplatten fachge- recht entsorgen. Beachten Sie unbedingt die produktspezifischen Sicherheits− und Anwendungshinweise in dieser Anleitung!

Motor thermisch überwachen

2  19 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 2.2 Motor thermisch überwachen Ab Softwarestand 8.0 verfügen die Antriebsregler der Reihe 9300 über eine I2 x t−Funktion, um den angeschlossenen Motor sensorlos thermisch zu überwachen.  Hinweis! ƒ Die I2 x t−Überwachung basiert auf einem mathematischen Modell, das aus den erfassten Motorströmen eine thermische Motorbelastung berechnet. ƒ Die berechnete Motorbelastung wird beim Netzschalten gespeichert. ƒ Die Funktion ist UL−zertifiziert, d. h. in UL−approbierten Anlagen sind keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen für den Motor erforderlich. ƒ Die I2 x t−Überwachung ist trotzdem kein Motorvollschutz, da andere Einflüsse auf die Motorbelastung nicht erfasst werden können, wie veränderte Kühlungsbedingungen (z. B. Kühlluftstrom unterbrochen oder zu warm). Die I2 x t−Belastung des Motors wird in C0066 angezeigt. Die thermische Belastungsfähigkeit des Motors wird durch die thermische Motor−Zeitkon- stante (, C0128) ausgedrückt. Entnehmen Sie den Wert den Bemessungsdaten des Mo- tors oder fragen Sie den Hersteller des Motors. Die I2 x t−Überwachung ist so ausgelegt, dass bei einem Motor mit einer thermischen Mo- tor−Zeitkonstante von 5 Minuten (Lenze−Einstellung C0128), einem Motorstrom von 1.5 x IN und einer Auslöseschwelle von 100 % die Überwachung nach 179 s ausgelöst wird. Durch zwei einstellbare Auslöseschwellen können Sie unterschiedliche Reaktionen festle- gen. ƒ Einstellbare Reaktion OC8 (TRIP, Warnung, Aus). – Die Auslöseschwelle wird in C0127 eingestellt. – Die Reaktion wird in C0606 eingestellt. – Die Reaktion OC8 kann beispielsweise für eine Vorwarnung genutzt werden. ƒ Feste Reaktion OC6−TRIP. – Die Auslöseschwelle wird in C0120 eingestellt. Verhalten der I2 x t−Überwachung Bedingung Die I2 x t−Überwachung wird deaktiviert. Es wird C0066 = 0 % und MCTRL−LOAD−I2XT = 0,00 % gesetzt. Bei C0120 = 0 % und C0127 = 0 % die Reglersperre set- zen. Die I2 x t−Überwachung wird angehalten. Der aktuelle Wert in C0066 und am Ausgang MCTRL− LOAD−I2XT wird eingefroren. Bei C0120 = 0 % und C0127 = 0 % die Reglerfreigabe erteilen. Die I2 x t−Überwachung ist deaktiviert. Die Motorbelastung wird in C0066 angezeigt. C0606 = 3 (Off) und C0127 > 0 % setzen.  Hinweis! Eine Fehlermeldung OC6 oder OC8 lässt sich erst zurücksetzen, wenn die I2 x t−Belastung die eingestellte Auslöseschwelle um 5 % unterschritten hat.

Motor thermisch überwachen

Fremdbelüftete oder selbstgekühlte Motoren 2  20 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 2.2.1 Fremdbelüftete oder selbstgekühlte Motoren Parametrieren Zur I2 x t−Überwachung können Sie folgende Codestellen einstellen: Codestelle Bedeutung Wertebereich Lenze−Einstellung C0066 Anzeige der I2 x t−Belastung des Motors 0 ... 250 % − C0120 Schwelle: Auslösung Fehler "OC6" 0 ... 120 % 0 % C0127 Schwelle: Auslösung Fehler "OC8" 0 ... 120 % 0 % C0128 Thermische Motor−Zeitkonstante 0,1 ... 50,0 min 5,0 min C0606 Reaktion auf Fehler "OC8" TRIP, Warnung, Off Warnung Auslösezeit und I2 x t−Belastung berechnen Formel zur Auslösezeit Information t   ()  ln   1  z  1 IMot IN 2  100 IMot Aktueller Motorstrom (C0054) IN Motor−Bemessungsstrom (C0088)  Thermische Motor−Zeitkonstante (C0128) z Schwellenwert in C0120 (OC6) oder C0127 (OC8) Formeln zur I2 x t−Belastung Information L(t)  IMot IN 2  100%  1  e t  L(t) Zeitlicher Verlauf der I2 x t−Belastung des Motors (Anzeige: C0066) IMot Aktueller Motorstrom (C0054) IN Motor−Bemessungsstrom (C0088)  Thermische Motor−Zeitkonstante (C0128) Bei gesperrtem Antriebsregler vermindert sich die I2 x t−Belastung: L(t)  LStart  et   LStart I2 x t−Belastung vor Reglersperre Der Wert entspricht bei Fehler−Auslösung dem einge- stellten Schwellenwert in C0120 (OC6) oder C0127 (OC8). Auslösezeit im Diagramm ablesen Diagramm zur Ermittlung der Auslösezeiten bei einem Motor mit einer thermischen Mo- tor−Zeitkonstante von 5 Minuten (Lenze−Einstellung C0128): I = 3 × I Mot N 0 50 100 120 0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 1000 t [s] L [%] I = 2 × I Mot N I = 1.5 × I Mot N I = 1 × I Mot N 9300STD105 Abb. 2−1 I2 × t−Überwachung: Auslösezeiten bei unterschiedlichen Motorströmen und Auslöseschwellen IMot Aktueller Motorstrom (C0054) IN Motor−Bemessungsstrom (C0088) L I2 x t−Belastung des Motors (Anzeige: C0066) t Zeit

Motor thermisch überwachen

Eigenbelüftete Motoren 2  21 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 2.2.2 Eigenbelüftete Motoren Konstruktionsbedingt sind eigenbelüftete Normmotoren im Vergleich zu fremdbelüfte- ten Motoren im unteren Drehzahlbereich einer erhöhten Wärmeentwicklung ausgesetzt. Warnings! Zur Einhaltung der UL 508C Norm müssen Sie über die Codestelle C0129/x die drehzahlabhängige Bewertung des zulässigen Drehmomentes einstellen. Parametrieren Zur I2 x t−Überwachung können Sie folgende Codestellen einstellen: Codestelle Bedeutung Wertebereich Lenze−Einstellung C0066 Anzeige der I2 x t−Belastung des Motors 0 ... 250 % − C0120 Schwelle: Auslösung Fehler "OC6" 0 ... 120 % 0 % C0127 Schwelle: Auslösung Fehler "OC8" 0 ... 120 % 0 % C0128 Thermische Motor−Zeitkonstante 0,1 ... 50,0 min 5,0 min C0606 Reaktion auf Fehler "OC8" TRIP, Warnung, Off Warnung C0129/1 S1−Drehmomentkennlinie I1/IN 10 ... 200 % 100 % C0129/2 S1−Drehmomentkennlinie n2/nN 10 ... 200 % 40 % Wirkung der Codestelle C0129/x 0 0.9 0 0.1 C0129/2 0.2 0.3 0.4 0.6 0.7 0.8 1.0 1.1   0.132  I / IN n / nN C0129/1  9300STD350 Abb. 2−2 Betriebspunkt im Bereich der Kennlinienabsenkung Die abgesenkte Drehzahl−/Drehmomentkennlinie (Abb. 2−2) reduziert die zulässige ther- mische Belastung eigenbelüfteter Normmotoren. Die Kennlinie ist eine Gerade zu deren Definition zwei Punkte notwendig sind: ƒ Punkt : Festlegung mit C0129/1 Mit diesem Wert ist auch eine Anhebung der maximal zulässigen Belastung möglich. ƒ Punkt : Festlegung mit C0129/2 Mit größer werdenden Drehzahlen bleibt die maximal zulässige Belastung unverän- dert (IMot = IN). In Abb. 2−2 kann für jeden Betriebspunkt () auf der Kennlinie ( ... ) die Motordrehzahl und der entsprechende zulässige Motorstrom bzw. das Motordrehmoment () abgelesen werden.  kann auch mit den Werten in C0129/1 und C0129/2 berechnet werden (Bewer- tungskoeffizient "y",  22).

Motor thermisch überwachen

Eigenbelüftete Motoren 2  22 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Auslösezeit und I2 x t−Belastung berechnen Berechnen Sie die Auslösezeit und I2 x t−Belastung des Motors unter Berücksichtigung der Werte in C0129/1 und C0129/2 (Bewertungskoeffizient "y"). Formeln zur Auslösezeit Information y  100%  C01291 C01292  n nN  C01291 T   ()  ln   1  z  1 IMot yIN 2  100 T Auslösezeit der I2 x t−Überwachung  Thermische Motor−Zeitkonstante (C0128) In Funktion: Natürlicher Logarithmus IMot Aktueller Motorstrom (C0054) IN Motor−Bemessungsstrom (C0088) z Schwellenwert in C0120 (OC6) oder C0127 (OC8) y Bewertungskoeffizient nN Nenndrehzahl (C0087) Formeln zur I2 x t−Belastung Information L(t)  IMot y  IN 2  100%  1  e t  L(t) Zeitlicher Verlauf der I2 x t−Belastung des Motors (Anzeige: C0066) y Bewertungskoeffizient IMot Aktueller Motorstrom (C0054) IN Motor−Bemessungsstrom (C0088)  Thermische Motor−Zeitkonstante (C0128) Bei gesperrtem Antriebsregler vermindert sich die I2 x t−Belastung: L(t)  LStart  et   LStart I2 x t−Belastung vor Reglersperre Der Wert entspricht bei Fehler−Auslösung dem einge- stellten Schwellenwert in C0120 (OC6) oder C0127 (OC8).

EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0

2.3 Restgefahren Personenschutz ƒ Überprüfen Sie vor Arbeiten am Antriebsregler, ob alle Leistungsklemmen spannungslos sind: – Nach dem Netzabschalten führen die Leistungsklemmen U, V, W, +UG und −UG noch mindestens 3 Minuten gefährliche Spannung. – Bei gestopptem Motor führen die Leistungsklemmen L1, L2, L3; U, V, W, +UG und −UG gefährliche Spannung. ƒ Der Ableitstrom gegen Erde (PE) ist >3,5 mA. Nach EN 61800−5−1 – ist eine Festinstallation erforderlich, – muss der PE−Leiter doppelt ausgeführt sein oder einfach ausgeführt mindestens 10 mm2 Leitungsquerschnitt haben. ƒ Die Betriebstemperatur des Kühlkörpers am Antriebsregler ist > 80 °C: – Berührung mit dem Kühlkörper führt zu Verbrennungen. ƒ Während des Parametersatztransfers können die Steuerklemmen des Antriebsreglers undefinierte Zustände annehmen. – Deshalb unbedingt vor dem Transfer die Stecker X5 und X6 abziehen. Dadurch ist sichergestellt, daß der Antriebsregler gesperrt ist, und alle Steuerklemmen den fest definierten Zustand LOW" haben. Geräteschutz ƒ Häufiges Netzschalten (z. B. Tipp−Betrieb über Netzschütz) kann die Eingangsstrombegrenzung des Antriebsreglers überlasten und zerstören: – Bei den Geräten EVS9321−xx und EVS9322−xx müssen zwischen dem Ausschalten und dem Wiedereinschalten mindestens 3 Minuten vergehen. – Bei den Geräten EVS9323−xx ... EVS9332−xx müssen zwischen zwei Einschaltvorgängen mindestens 3 Minuten vergehen. – Verwenden Sie bei häufigen sicherheitsbedingten Abschaltungen die Sicherheitsfunktion "Sicher abgeschaltetes Moment" (STO). Die Gerätevarianten Vxx4 verfügen über diese Funktion. Schutz der Maschine/Anlage ƒ Antriebe können gefährliche Überdrehzahlen erreichen (z. B. Einstellung hoher Ausgangsfrequenzen bei dafür ungeeigneten Motoren und Maschinen): – Die Antriebsregler bieten keinen Schutz gegen solche Betriebsbedingungen. Setzen Sie dafür zusätzliche Komponenten ein.

Sicherheitshinweise für die Installation nach UL/CSA

2  24 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 2.4 Sicherheitshinweise für die Installation nach UL/CSA Warnings! ƒ Motor Overload Protection – For information on the protection level of the internal overload protection for a motor load, see the corresponding manuals or software helps. – If the integral solid state motor overload protection is not used, external or remote overload protection must be provided. ƒ Branch Circuit Protection – The integral solid state protection does not provide branch circuit protection. – Branch circuit protection has to be provided externally in accordance with corresponding instructions, the National Electrical Code and any additional codes. ƒ Please observe the specifications for fuses and screw−tightening torques in these instructions. ƒ EVS9321  EVS9326: – Suitable for use on a circuit capable of delivering not more than 5000 rms symmetrical amperes, 480 V maximum, when protected by fuses. – Suitable for use on a circuit capable of delivering not more than 50000 rms symmetrical amperes, 480 V maximum, when protected by CC, J, T or R class fuses. – Maximum surrounding air temperature: 0 ... +55 °C – > +40 °C: reduce the rated output current by 2.5 %/°C – Use 75 °C copper wire only. ƒ EVS9327  EVS9329: – Suitable for use on a circuit capable of delivering not more than 5000 rms symmetrical amperes, 480 V maximum, when protected by fuses. – Suitable for use on a circuit capable of delivering not more than 50000 rms symmetrical amperes, 480 V maximum, when protected by J, T or R class fuses. – Maximum surrounding air temperature: 0 ... +50 °C – > +40 °C: reduce the rated output current by 2.5 %/°C – Use 60/75 °C or 75 °C copper wire only. ƒ EVS9330  EVS9332: – Suitable for use on a circuit capable of delivering not more than 10000 rms symmetrical amperes, 480 V maximum, when protected by fuses. – Suitable for use on a circuit capable of delivering not more than 50000 rms symmetrical amperes, 480 V maximum, when protected by J, T or R class fuses. – Maximum surrounding air temperature: 0 ... +50 °C – > +40 °C: reduce the rated output current by 2.5 %/°C – Use 60/75 °C or 75 °C copper wire only.

Allgemeine Daten und Einsatzbedingungen

3  25 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 3 Technische Daten 3.1 Allgemeine Daten und Einsatzbedingungen Allgemeine Daten Konformität und Approbation Konformität CE 2006/95/EG Niederspannungsrichtlinie 2004/108/EG EMV−Richtlinie EAC  (TR ZU 020/2011) Elektromagnetische Ver- träglichkeit von techni- schen Erzeugnissen Eurasische Konformität TR ZU: Technische Regulierung der Zollunion   (TR ZU 004/2011) Über die Sicherheit von Niederspannungsausrü- stung Eurasische Konformität TR ZU: Technische Regulierung der Zollunion Approbation UL UL 508C Industrial Control Equipment File No. E132659 für USA und Kanada Personenschutz und Geräteschutz Schutzart EN 60529 IP20 IP41 bei thermisch separierter Montage (Durchstoßtechnik) zwischen Schaltschrank (innen) und Umgebung. NEMA 250 Berührschutz nach Typ 1 Erdableitstrom IEC/EN 61800−5−1 > 3.5 mA AC > 10 mA DC Bestimmungen und Sicherheits- hinweise beachten! Isolierung von Steuer- schaltkreisen EN 61800−5−1 Sichere Trennung vom Netz durch doppelte (verstärkte) Isolie- rung für die Klemmen X1 und X5. Basisisolierung (einfache Trennstrecke) für die Klemmen X3, X4, X6, X7, X8, X9, X10 und X11. Isolationsfestigkeit IEC/EN 61800−5−1 < 2000 m Aufstellhöhe: Überspannungskategorie III > 2000 m Aufstellhöhe: Überspannungskategorie II Schutzmaßnahmen Gegen Kurzschluss, Erdschluss (erdschlussfest beim Netzein- schalten, eingeschränkt erdschlussfest im Betrieb), Überspan- nung, Motor−Übertemperatur (Eingang für PTC oder Thermo- kontakt) EMV Störaussendung IEC/EN 61800−3 Leitungsgeführt, Kategorie C1 oder C2 bei geschirmter Motor- leitung: mit zusätzlichem Netzfilter Störfestigkeit IEC/EN 61800−3 Kategorie C3

Allgemeine Daten und Einsatzbedingungen

3  26 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Einsatzbedingungen Umgebungsbedingungen Klimatisch Lagerung IEC/EN 60721−3−1 1K3 (−25 ... +55 °C) < 6 Monate 1K3 (−25 ... +40 °C) > 6 Monate > 2 Jahre: Zwischenkreis−Kon- densatoren formieren Transport IEC/EN 60721−3−2 2K3 (−25 ... +70 °C) Betrieb EVS9321 ... EVS9326 IEC/EN 60721−3−3 3K3 (0 ... +55 °C) > +40 °C den Ausgangs−Bemessungsstrom um 2,5 %/°C redu- zieren. EVS9327 ... EVS9332 3K3 (0 ... +50 °C) > +40 °C den Ausgangs−Bemessungsstrom um 2,5 %/°C redu- zieren. Verschmutzung EN 61800−5−1 Verschmutzungsgrad 2 Aufstellhöhe < 4000 m üNN > 1000 m üNN den Ausgangs−Bemessungsstrom um 5 %/ 1000 m reduzieren. Mechanisch Rüttelfestigkeit EN 50178 EN 61800−5−1 Germanischer Lloyd, allgemeine Bedin- gungen Geprüft nach "Allgemeine Schwingbeanspruchung Kennlinie 1" Elektrisch Netzanschluss AC−Netz Max. Netzspan- nungsbereich 320 V − 0 % ... 528 V + 0 % Netzfrequenz 45 Hz − 0 % ... 65 Hz + 0 % Netzsystem TT, TN Betrieb uneingeschränkt erlaubt bei geerdetem Sternpunkt. Netzsystem IT Betrieb nur erlaubt mit den Gerätevarianten V104 oder V100. Betrieb uneingeschränkt erlaubt bei isoliertem Sternpunkt. Anweisungen über besondere Maßnahmen beachten! Betrieb an öffentli- chen Netzen EN 61000−3−2 Begrenzung von Oberschwingungsströmen Gesamtleistung am Netz Einhaltung der Anforderungen 1) < 1 kW Mit Netzdrossel. > 1 kW Ohne zusätzliche Maßnahmen. 1) Die genannten Zusatzmaßnahmen bewirken, dass alleinig die Antriebsregler die Anforderungen der EN 61000−3−2 erfüllen. Die Einhaltung der Anforderungen für die Maschine/Anlage liegt in der Verantwortung des Maschinen−/Anlagen- herstellers! Netzanschluss DC−Netz Max. Netzspan- nungsbereich 450 V − 0 % ... 740 V + 0 % Betriebsbedingungen Gleichspannung muss symmetrisch zu PE sein. Antriebsregler wird bei geerdetem +UG−Leiter oder −UG−Leiter zerstört. Motoranschluss Länge der Motorlei- tung < 50 m Bei Netz−Bemessungsspannung und Schaltfrequenz 8 kHz ohne zusätzliche Ausgangsfilter. Müssen EMV−Bedingungen eingehalten werden, kann sich die zulässige Leitungslänge ändern.

EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0

Montagebedingungen Einbauort Im Schaltschrank Einbaulage Vertikal Einbaufreiräume Abmessungen Gewichte 34 3.2 Sicherheitsrelais KSR Klemme Beschreibung Bereich Werte X11/K32 X11/K31 X11/33 X11/34 Sicherheitsrelais KSR 1. Abschaltpfad Spulenspannung bei +20 °C DC 24 V (20 ... 30 V) Spulenwiderstand bei +20 °C 823  ±10 % Bemessungsleistung der Spule ca. 700 mW Max. Schaltspannung AC 250 V, DC 250 V (0,45 A) Max. Schaltleistung AC 1500 VA Max. Schaltstrom (ohmsche Last) AC 6 A (250 V), DC 6 A (50 V) Empfohlene Minimallast > 50 mW Max. Schalthäufigkeit 6 Schaltungen pro Minute Mechanische Lebensdauer 107 Schaltspiele Elektrische Lebensdauer bei AC 250 V (ohmsche Last) 105 Schaltspiele bei 6 A 106 Schaltspiele bei 1 A 107 Schaltspiele bei 0,25 A bei DC 24 V (ohmsche Last) 6 × 103 Schaltspiele bei 6 A 106 Schaltspiele bei 3 A 1,5 × 106 Schaltspiele bei 1 A 107 Schaltspiele bei 0,1 A

Betrieb bei 400 V

3  28 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 3.3 Bemessungsdaten  Hinweis! Die Antriebsregler EVS9324, EVS9326 und EVS9328  EVS9332 dürfen nur mit den vorgeschriebenen Netzdrosseln oder Netzfiltern betrieben werden. 3.3.1 Betrieb bei 400 V Grundlage der Daten Spannung Frequenz Netzanschluss AC−Netz [UN] 3/PE AC 320 V − 0 % ... 440 V + 0 % 45 Hz − 0 % ... 65 Hz + 0 % Netzanschluss DC−Netz (alternativ) [UDC] DC 450 V − 0 % ... 620 V + 0 % ˘ Ausgangsspannung Mit Netzdrossel 3 ~ 0 ... ca. 94 % UN ˘ Ohne Netzdrossel 3 ~ 0 ... UN ˘ 9300 Netzstrom 1) Typische Motorleistung Ausgangsleistung Verlustleistung Mit Netzdrossel Ohne Netzdrossel ASM (4−polig) 8 kHz 2) U, V, W +UG, −UG 3) Typ IN [A] IN [A] PN [kW] PN [hp] SN8 [kVA] PDC [kW] PV [W] EVS9321−xx 1,5 2,1 0,37 0,5 1,0 2,0 100 EVS9322−xx 2,5 3,5 0,75 1,0 1,7 0,75 110 EVS9323−xx 3,9 5,5 1,5 2,0 2,7 2,2 140 EVS9324−xx 7,0 ˘ 3,0 4,0 4,8 0,75 200 EVS9325−xx 12,0 16,8 5,5 7,5 9,0 0 260 EVS9326−xx 20,5 ˘ 11,0 15,0 16,3 0 390 EVS9327−xx 27,0 43,5 15,0 20,0 22,2 10 430 EVS9328−xx 44,0 ˘ 22,0 30,0 32,6 4 640 EVS9329−xx 53,0 ˘ 30,0 40,0 40,9 0 810 EVS9330−xx 78,0 ˘ 45,0 60,0 61,6 5 1100 EVS9331−xx 100 ˘ 55,0 75,0 76,2 0 1470 EVS9332−xx 135 ˘ 75,0 100 100,5 0 1960 Fettdruck = Lenze−Einstellung 1) Netzströme bei Schaltfrequenz 8 kHz 2) Schaltfrequenz des Wechselrichters 3) Bei Betrieb mit leistungsangepaßtem Motor zusätzlich dem Zwischenkreis entnehmbare Leistung

Betrieb bei 400 V

3  29 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 9300 Ausgangsströme 8 kHz 1) 16 kHz 1) Bemessungs- strom Maximaler Strom 2) Stillstandsstrom Bemessungs- strom Maximaler Strom 2) Stillstandsstrom Typ IN8 [A] IM8 [A] I08 [A] IN16 [A] IM16 [A] I016 [A] EVS9321−xx 1,5 2,25 2,3 1,1 1,65 1,7 EVS9322−xx 2,5 3,75 3,8 1,8 2,7 2,7 EVS9323−xx 3,9 5,85 5,9 2,9 4,35 4,4 EVS9324−xx 7,0 10,5 10,5 5,2 7,8 7,8 EVS9325−xx 13,0 19,5 19,5 9,7 14,6 14,6 EVS9326−xx 23,5 35,3 23,5 15,3 23,0 15,3 EVS9327−xx 32,0 48,0 32,0 20,8 31,2 20,8 EVS9328−xx 47,0 70,5 47,0 30,6 45,9 30,6 EVS9329−xx 59,0 88,5 52,0 38,0 57,0 33,0 EVS9330−xx 89,0 133,5 80,0 58,0 87,0 45,0 EVS9331−xx 110 165 110 70,0 105 70,0 EVS9332−xx 145 217,5 126 90,0 135 72,0 Fettdruck = Lenze−Einstellung 1) Schaltfrequenz des Wechselrichters 2) Die Ströme gelten für ein periodisches Lastwechselspiel mit maximal 1 Minute Überstromdauer und 2 Minuten Grundlastdauer mit maximal 75 % IN

Betrieb bei 480 V

3  30 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 3.3.2 Betrieb bei 480 V Grundlage der Daten Spannung Frequenz Einspeisung 3/PE AC 480 V [UN] 320 V − 0 % ... 528 V + 0 % 45 Hz − 0 % ... 65 Hz + 0 % DC 678 V (alternativ) [UDC] 460 V − 0 % ... 740 V + 0 % ˘ Ausgangsspannung Mit Netzdrossel 3 ~ 0 ... ca. 94 % UN ˘ Ohne Netzdrossel 3 ~ 0 ... UN ˘ 9300 Netzstrom 1) Typische Motorleistung Ausgangsleistung Verlustleistung Mit Netzdrossel Ohne Netzdrossel ASM (4−polig) 8 kHz 2) U, V, W +UG, −UG 3) Typ IN [A] IN [A] PN [kW] PN [hp] SN8 [kVA] PDC [kW] PV [W] EVS9321−xx 1,5 2,1 0,37 0,5 1,2 2,0 100 EVS9322−xx 2,5 3,5 0,75 1,0 2,1 0,75 110 EVS9323−xx 3,9 5,5 1,5 2,0 3,2 2,2 140 EVS9324−xx 7,0 ˘ 3,0 4,0 5,8 0,75 200 EVS9325−xx 12,0 16,8 5,5 7,5 10,8 0 260 EVS9326−xx 20,5 ˘ 11,0 15,0 18,5 0 390 EVS9327−xx 27,0 43,5 18,5 25,0 25,0 12 430 EVS9328−xx 44,0 ˘ 30,0 40,0 37,0 4,8 640 EVS9329−xx 53,0 ˘ 37,0 50,0 46,6 0 810 EVS9330−xx 78,0 ˘ 45,0 60,0 69,8 6 1100 EVS9331−xx 100 ˘ 55,0 75,0 87,3 0 1470 EVS9332−xx 135 ˘ 90,0 125 104 6 1960 Fettdruck = Lenze−Einstellung 1) Netzströme bei Schaltfrequenz 8 kHz 2) Schaltfrequenz des Wechselrichters 3) Bei Betrieb mit leistungsangepaßtem Motor zusätzlich dem Zwischenkreis entnehmbare Leistung

Betrieb bei 480 V

3  31 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 9300 Ausgangsströme 8 kHz 1) 16 kHz 1) Bemessungs- strom Maximaler Strom 2) Stillstandsstrom Bemessungs- strom Maximaler Strom 2) Stillstandsstrom Typ IN8 [A] IM8 [A] I08 [A] IN16 [A] IM16 [A] I016 [A] EVS9321−xx 1,5 2,25 2,3 1,1 1,65 1,7 EVS9322−xx 2,5 3,75 3,8 1,8 2,7 2,7 EVS9323−xx 3,9 5,85 5,9 2,9 4,35 4,4 EVS9324−xx 7,0 10,5 10,5 5,2 7,8 7,8 EVS9325−xx 13,0 19,5 19,5 9,7 14,6 14,6 EVS9326−xx 22,3 33,5 22,3 14,5 21,8 14,5 EVS9327−xx 30,4 45,6 30,4 19,2 28,8 19,2 EVS9328−xx 44,7 67,1 44,7 28,2 42,3 28,2 EVS9329−xx 56,0 84,0 49,0 35,0 52,5 25,0 EVS9330−xx 84,0 126 72,0 55,0 82,5 36,0 EVS9331−xx 105 157,5 105 65,0 97,5 58,0 EVS9332−xx 125 187,5 111 80,0 120 58,0 Fettdruck = Lenze−Einstellung 1) Schaltfrequenz des Wechselrichters 2) Die Ströme gelten für ein periodisches Lastwechselspiel mit maximal 1 Minute Überstromdauer und 2 Minuten Grundlastdauer mit maximal 75 % IN

EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0

3.3.3 Überstrombetrieb 3.3.3.1 Betrieb bei 400 V Grundlage der Daten Spannung Frequenz Netzanschluss AC−Netz [UN] 3/PE AC 320 V − 0 % ... 440 V + 0 % 45 Hz − 0 % ... 65 Hz + 0 % Netzanschluss DC−Netz (alternativ) [UDC] DC 450 V − 0 % ... 620 V + 0 % ˘ Ausgangsspannung Mit Netzdrossel 3 ~ 0 ... ca. 94 % UN ˘ Ohne Netzdrossel 3 ~ 0 ... UN ˘ 9300 Netzstrom 1) Typische Motorleistung Ausgangsleistung Verlustleistung Mit Netzdrossel Ohne Netzdrossel ASM (4−polig) 8 kHz 2) U, V, W +UG, −UG 3) Typ IN [A] IN [A] PN [kW] PN [hp] SN8 [kVA] PDC [kW] PV [W] EVS9321−xx 1,5 2,1 0,37 0,5 1,0 2,0 100 EVS9322−xx 2,5 3,5 0,75 1,0 1,7 0,75 110 EVS9323−xx 3,9 5,5 1,5 2,0 2,7 2,2 140 EVS9324−xx 7,0 ˘ 3,0 4,0 4,8 0,75 200 Fettdruck = Lenze−Einstellung 1) Netzströme bei Schaltfrequenz 8 kHz 2) Schaltfrequenz des Wechselrichters 3) Bei Betrieb mit leistungsangepaßtem Motor zusätzlich dem Zwischenkreis entnehmbare Leistung 9300 Ausgangsströme 8 kHz 1) 16 kHz 1) Bemessungs- strom Thermischer Dauerstrom 3) Maximaler Strom 2) Stillstands- strom Bemessungs- strom Thermischer Dauerstrom 3) Maximaler Strom 2) Stillstands- strom Typ IN8 [A] IN8 [A] IM8 [A] I08 [A] IN16 [A] IN16 [A] IM16 [A] I016 [A] EVS9321−xx 1,5 1,05 3,0 3,0 1,1 0,77 2,2 2,2 EVS9322−xx 2,5 1,75 5,0 5,0 1,8 1,26 3,6 3,6 EVS9323−xx 3,9 2,73 7,8 7,8 2,9 2,03 5,8 5,8 EVS9324−xx 7,0 4,9 14,0 14,0 5,2 3,64 10,4 10,4 1) Schaltfrequenz des Wechselrichters 2) Die Ströme gelten für ein periodisches Lastwechselspiel mit maximal 10 Sekunden Überstromdauer und 50 Sekunden Grundlastdauer mit maximal 44 % Bemessungsstrom 3) 70 % des Bemessungsstroms

EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0

3.3.3.2 Betrieb bei 480 V Grundlage der Daten Spannung Frequenz Einspeisung 3/PE AC 480 V [UN] 320 V − 0 % ... 528 V + 0 % 45 Hz − 0 % ... 65 Hz + 0 % DC 678 V (alternativ) [UDC] 460 V − 0 % ... 740 V + 0 % ˘ Ausgangsspannung Mit Netzdrossel 3 ~ 0 ... ca. 94 % UN ˘ Ohne Netzdrossel 3 ~ 0 ... UN ˘ 9300 Netzstrom 1) Typische Motorleistung Ausgangsleistung Verlustleistung Mit Netzdrossel Ohne Netzdrossel ASM (4−polig) 8 kHz 2) U, V, W +UG, −UG 3) Typ IN [A] IN [A] PN [kW] PN [hp] SN8 [kVA] PDC [kW] PV [W] EVS9321−xx 1,5 2,1 0,37 0,5 1,2 2,0 100 EVS9322−xx 2,5 3,5 0,75 1,0 2,1 0,75 110 EVS9323−xx 3,9 5,5 1,5 2,0 3,2 2,2 140 EVS9324−xx 7,0 ˘ 3,0 4,0 5,8 0,75 200 Fettdruck = Lenze−Einstellung 1) Netzströme bei Schaltfrequenz 8 kHz 2) Schaltfrequenz des Wechselrichters 3) Bei Betrieb mit leistungsangepaßtem Motor zusätzlich dem Zwischenkreis entnehmbare Leistung 9300 Ausgangsströme 8 kHz 1) 16 kHz 1) Bemessungs- strom Thermischer Dauerstrom 3) Maximaler Strom 2) Stillstands- strom Bemessungs- strom Thermischer Dauerstrom 3) Maximaler Strom 2) Stillstands- strom Typ IN8 [A] IN8 [A] IM8 [A] I08 [A] IN16 [A] IN16 [A] IM16 [A] I016 [A] EVS9321−xx 1,5 1,05 3,0 3,0 1,1 0,77 2,2 2,2 EVS9322−xx 2,5 1,75 5,0 5,0 1,8 1,26 3,6 3,6 EVS9323−xx 3,9 2,73 7,8 7,8 2,9 2,03 5,8 5,8 EVS9324−xx 7,0 4,9 14,0 14,0 5,2 3,64 10,4 10,4 1) Schaltfrequenz des Wechselrichters 2) Die Ströme gelten für ein periodisches Lastwechselspiel mit maximal 10 Sekunden Überstromdauer und 50 Sekunden Grundlastdauer mit maximal 44 % Bemessungsstrom 3) 70 % des Bemessungsstroms

Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW

Wichtige Hinweise 4  34 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 4 Mechanische Installation 4.1 Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW 4.1.1 Wichtige Hinweise Masse der Geräte 9300 Standardgerät "Cold Plate"−Gerät Typ EVS93xx−Ex [kg] EVS93xx−Cx [kg] EVS9321−xx 4,0 3,1 EVS9322−xx 4,0 3,1 EVS9323−xx 5,5 3,9 EVS9324−xx 5,5 3,9 EVS9325−xx 7,4 5,2 EVS9326−xx 7,4 5,2

Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW

Montage mit Befestigungsschienen (Standard) 4  35 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 4.1.2 Montage mit Befestigungsschienen (Standard) Benötigtes Montagematerial aus dem Lieferumfang: Beschreibung Verwendung Anzahl EVS9321−Ex ... EVS9324−Ex EVS9325−Ex EVS9326−Ex Befestigungsschienen Befestigung Antriebsregler 2 4 Abmessungen a c a c c1 d b b1 b1 d b L L    k g e  100mm  100mm 9300std062 Abb. 4−1 Standardmontage mit Befestigungsschienen 0,37 ... 11 kW  Antriebsregler können ohne Abstand angereiht werden 9300 Maße [mm] Typ a b b1 c c1 d d1 e 1) g k EVS9321−Ex EVS9322−Ex  78 384 350 39 − 365 ˘ 250 6,5 30 EVS9323−Ex EVS9324−Ex  97 384 350 48,5 − 365 ˘ 250 6,5 30 EVS9325−Ex EVS9326−Ex  135 384 350 21,5 92 365 ˘ 250 6,5 30 1) Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen Montage ƒ Befestigungsschienen an die Gehäusewanne des Antriebsreglers montieren.

Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW

Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik) 4  36 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 4.1.3 Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik) Für die Montage in Durchstoßtechnik müssen Sie den Antriebsregler Typ EVS93xx−Ex ver- wenden. Zusätzlich benötigen Sie den Montagesatz für Durchstoßtechnik: Typ Montagesatz EVS9321−Ex, EVS9322−Ex EJ0036 EVS9323−Ex, EVS9324−Ex EJ0037 EVS9325−Ex, EVS9326−Ex EJ0038 Abmessungen a1 a1 c1 c1 a a c c g g d1 d1 d1 d1 d d b1 b1 b b L L   e f 9300std063 Abb. 4−2 Abmessungen Montage thermisch separiert 0,37 ... 11 kW 9300 Maße [mm] Typ a a1 b b1 c c1 d d1 e 1) f g EVS9321−Ex EVS9322−Ex  112,5 78 385,5 350 60 95,5 365,5 105,5 250 92 6,5 EVS9323−Ex EVS9324−Ex  131,5 97 385,5 350 79 114,5 365,5 105,5 250 92 6,5 EVS9325−Ex EVS9326−Ex  169,5 135 385,5 350 117 152,5 365,5 105,5 250 92 6,5 1) Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen Montageausschnitt im Schaltschrank 9300 Maße [mm] Typ Breite Höhe EVS9321−Ex EVS9322−Ex  82 350 EVS9323−Ex EVS9324−Ex  101 350 EVS9325−Ex EVS9326−Ex  139 350

Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW

Montage in "Cold Plate"−Technik 4  37 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 4.1.4 Montage in "Cold Plate"−Technik Sie können die Antriebsregler in ˜Cold Plate˜−Technik z. B. auf Summenkühlern montieren. Dafür müssen Sie die Antriebsregler Typ EVS93xx−Cx verwenden. Benötigtes Montagematerial aus dem Lieferumfang: Beschreibung Verwendung Anzahl EVS9321−Cx EVS9322−Cx EVS9323−Cx EVS9324−Cx EVS9325−Cx EVS9326−Cx Befestigungswinkel Befestigung Antriebsregler 2 2 2 Blechschraube 3,5 × 13 mm (DIN 7981) Montage Befestigungswinkel am Antriebsregler 6 6 6 Anforderungen an den Summenkühler Für den sicheren Betrieb der Antriebsregler sind folgende Punkte wichtig: ƒ Gute thermische Anbindung an den Kühler – Die Kontaktfläche zwischen Summenkühler und Antriebsregler muss mindestens so groß sein wie die Kühlplatte des Antriebsreglers. – Ebene Kontaktfläche, Abweichung max. 0.05 mm. – Summenkühler mit allen vorgeschriebenen Schraubverbindungen mit dem Antriebsregler verbinden. ƒ Thermischen Widerstand Rth nach Tabelle einhalten. Die Werte gelten für den Betrieb der Antriebsregler unter Bemessungsbedingungen. 9300 Kühlstrecke Abzuführende Leistung Kühlkörper − Umgebung Typ Pv [W] Rth [K/W] EVS9321−Cx 24 1,45 EVS9322−Cx 42 0,85 EVS9323−Cx 61 0,57 EVS9324−Cx 105 0,33 EVS9325−Cx 180 0,19 EVS9326−Cx 360 0,10 Umgebungsbedingungen ƒ Für die Umgebungstemperatur der Antriebsregler gelten weiterhin die Bemessungsdaten und die Deratingfaktoren bei erhöhter Temperatur. ƒ Temperatur an der Kühlplatte des Antriebsreglers: Maximal 75 °C.

Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW

Montage in "Cold Plate"−Technik 4  38 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Abmessungen a c1 c c a a c g g g b1 b1 b1 d d d b b b L L L    e < 75 °C  9300std064 Abb. 4−3 Abmessungen Montage in "Cold Plate"−Technik 0,37 ... 11 kW 9300 Maße [mm] Typ a b b1 c c1 d e 1) g EVS9321−Cx EVS9322−Cx  78 381 350 48 ˘ 367 168 6,5 EVS9323−Cx EVS9324−Cx  97 381 350 67 ˘ 367 168 6,5 EVS9325−Cx EVS9326−Cx  135 381 350 105 38 367 168 6,5 1) Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen Montage Tragen Sie vor dem Verschrauben von Kühler und Kühlplatte des Antriebsreglers Wärme- leitpaste auf, damit der Wärmeübergangswiderstand möglichst gering ist. 1. Befestigungswinkel mit Blechschrauben 3,5 × 13 mm oben und unten am Antriebsregler festschrauben . 2. Kontaktfläche von Kühler und Kühlplatte mit Spiritus säubern. 3. Wärmeleitpaste mit Spachtel oder Pinsel dünn auftragen. – Die Wärmeleitpaste im Beipack reicht aus für eine Fläche von ca. 1000 cm2. 4. Antriebsregler auf den Kühler montieren.

Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW

Wichtige Hinweise 4  39 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 4.2 Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW 4.2.1 Wichtige Hinweise Der Beipack liegt im Innenraum des Antriebsreglers. Haube des Antriebsreglers abnehmen   1. Schrauben  lösen 2. Haube  nach oben klappen und aushängen 9300vec113 Masse der Geräte 9300 Standardgerät "Cold Plate"−Gerät Typ EVS93xx−Ex [kg] EVS93xx−Cx [kg] EVS9327−xx 13,5 9,5 EVS9328−xx 15,0 9,5 EVS9329−xx 15,0 ˘

Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW

Montage mit Befestigungswinkeln (Standard) 4  40 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 4.2.2 Montage mit Befestigungswinkeln (Standard) Benötigtes Montagematerial aus dem Lieferumfang: Beschreibung Verwendung Anzahl Befestigungswinkel Befestigung Antriebsregler 4 Linsensenkschraube M5 × 10 mm (DIN 966) Montage Befestigungswinkel am Antriebsregler 4 Abmessungen c1 a d1 c e d b1 b L g m k   100mm  100mm 9300std065 Abb. 4−4 Standardmontage mit Befestigungswinkeln 15 ... 30 kW  Antriebsregler können ohne Abstand angereiht werden 9300 Maße [mm] Typ a b b1 c c1 d d1 e 1) g k m EVS9327−Ex EVS9328−Ex EVS9329−Ex 250 402 350 22 206 370 24 250 6,5 24 11 1) Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen Montage ƒ Befestigungswinkel an das Kühlkörperblech des Antriebsreglers montieren.

Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW

Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik) 4  41 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 4.2.3 Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik) Für die Montage in Durchstoßtechnik müssen Sie den Antriebsregler Typ EVS93xx−Ex ver- wenden. Zusätzlich benötigen Sie den Montagesatz für Durchstoßtechnik EJ0011. Abmessungen h c1 c2 c3 h d1 d2 d3 d2 d b a1 a g b1 e1 e L 9300std066 Abb. 4−5 Abmessungen Montage thermisch separiert 15 ... 30 kW 9300 Maße [mm] Typ a a1 b b1 c1 c2 c3 d d1 d2 d3 e 1) e1 g h EVS9327−Ex EVS9328−Ex EVS9329−Ex 279,5 250 379,5 350 19 131 243 361,5 32 100 97 250 159,5 6 9 1) Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen Montageausschnitt im Schaltschrank 9300 Maße [mm] Typ Breite Höhe EVS9327−Ex EVS9328−Ex EVS9329−Ex 236 336

Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW

Montage in "Cold Plate"−Technik 4  42 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 4.2.4 Montage in "Cold Plate"−Technik Sie können die Antriebsregler in ˜Cold Plate˜−Technik z. B. auf Summenkühlern montieren. Dafür müssen Sie die Antriebsregler Typ EVS93xx−Cx verwenden. Anforderungen an den Summenkühler Für den sicheren Betrieb der Antriebsregler sind folgende Punkte wichtig: ƒ Gute thermische Anbindung an den Kühler – Die Kontaktfläche zwischen Summenkühler und Antriebsregler muss mindestens so groß sein wie die Kühlplatte des Antriebsreglers. – Ebene Kontaktfläche, Abweichung max. 0.05 mm. – Summenkühler mit allen vorgeschriebenen Schraubverbindungen mit dem Antriebsregler verbinden. ƒ Thermischen Widerstand Rth nach Tabelle einhalten. Die Werte gelten für den Betrieb der Antriebsregler unter Bemessungsbedingungen. 9300 Kühlstrecke Abzuführende Leistung Kühlkörper − Umgebung Typ Pv [W] Rth [K/W] EVS9327−Cx 410 0,085 EVS9328−Cx 610 0,057 Umgebungsbedingungen ƒ Für die Umgebungstemperatur der Antriebsregler gelten weiterhin die Bemessungsdaten und die Deratingfaktoren bei erhöhter Temperatur. ƒ Temperatur an der Kühlplatte des Antriebsreglers: Maximal 75 °C.

Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW

Montage in "Cold Plate"−Technik 4  43 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Abmessungen d b1 c c1 a a1 g e < 75 °C L b 9300std067 Abb. 4−6 Abmessungen Montage in "Cold Plate"−Technik 15 ... 22 kW 9300 Maße [mm] Typ a a1 b b1 c c1 d e 1) g EVS9327−Cx EVS9328−Cx 234 250 381 350 110 220 367 171 6,5 1) Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen Montage Tragen Sie vor dem Verschrauben von Kühler und Kühlplatte des Antriebsreglers Wärme- leitpaste auf, damit der Wärmeübergangswiderstand möglichst gering ist. 1. Kontaktfläche von Kühler und Kühlplatte mit Spiritus säubern. 2. Wärmeleitpaste mit Spachtel oder Pinsel dünn auftragen. – Die Wärmeleitpaste im Beipack reicht aus für eine Fläche von ca. 1000 cm2. 3. Antriebsregler auf den Kühler montieren.

Grundgeräte mit der Leistung 45 kW

Wichtige Hinweise 4  44 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 4.3 Grundgeräte mit der Leistung 45 kW 4.3.1 Wichtige Hinweise Der Beipack liegt im Innenraum des Antriebsreglers. Haube des Antriebsreglers abnehmen   1. Schrauben  lösen 2. Haube  nach oben klappen und aushängen 9300vec113 Masse der Geräte 9300 Standardgerät "Cold Plate"−Gerät Typ EVS93xx−Ex [kg] EVS93xx−Cx [kg] EVS9330−xx 38,0 ˘

Grundgeräte mit der Leistung 45 kW

Montage mit Befestigungswinkeln (Standard) 4  45 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 4.3.2 Montage mit Befestigungswinkeln (Standard) Benötigtes Montagematerial aus dem Lieferumfang: Beschreibung Verwendung Anzahl Befestigungswinkel Befestigung Antriebsregler 4 Sechskantschraube M8 × 16 mm (DIN 933) Montage Befestigungswinkel am Antriebsregler 4 Unterlegscheibe  8,4 mm (DIN 125) Für Sechskantschraube 4 Federring  8 mm (DIN 127) Für Sechskantschraube 4 Abmessungen a c1 e b1 d d1 b l c  50 mm  50 mm g m k   100 mm  100mm 9300std068 Abb. 4−7 Standardmontage mit Befestigungswinkeln 45 kW  Antriebsregler mit Abstand anreihen, um die Ringschrauben demontieren zu können 9300 Maße [mm] Typ a b b1 c c1 d d1 e 1) g k m EVS9330−Ex 340 580 591 28,5 283 615 38 285 11 28 18 1) Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen Montage ƒ Befestigungswinkel an das Kühlkörperblech des Antriebsreglers montieren.

Grundgeräte mit der Leistung 45 kW

Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik) 4  46 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 4.3.3 Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik) Für die Montage in Durchstoßtechnik müssen Sie den Antriebsregler Typ EVS93xx−Ex ver- wenden. Zusätzlich benötigen Sie den Montagesatz für Durchstoßtechnik EJ0010. Abmessungen d2 d2 d2 d b g e2 a d1 h h e3 c2 c3 c4 e e1 L a1 d3 b1 c1 9300std069 Abb. 4−8 Abmessungen Montage thermisch separiert 45 kW 9300 Maße [mm] Typ a a1 b b1 c1 c2 c3 c4 d d1 d2 d3 e 1) e1 e2 e3 g h EVS9330−Ex 373 340 543 591 45 137,5 217,5 310 525 45 145 81 285 163,5 185 66 7 9 1) Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen Montageausschnitt im Schaltschrank 9300 Maße [mm] Typ Breite Höhe EVS9330−Ex 320 515

Grundgeräte mit der Leistung 45 kW

Umbau der Lüfterbaugruppe bei Durchstoßtechnik 4  47 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 4.3.4 Umbau der Lüfterbaugruppe bei Durchstoßtechnik Bei thermisch separierter Montage muss die Lüfterbaugruppe um 180° gedreht werden, damit der Antriebsregler in den Montageausschnitt passt. Lüfterbaugruppe abnehmen 9300vec170 Abb. 4−9 Lüfterbaugruppe vom Antriebsregler abnehmen 1. Beide Schrauben entfernen. Die Schrauben verbinden die Versorgungsspannung mit den Lüftern. 2. Auf jeder Seite die 4 Schrauben zur Befestigung der Lüfterbaugruppe entfernen. 3. Lüfterbaugruppe zurück ziehen und vorsichtig nach oben abnehmen. Darauf achten, dass die Gewindehülsen nicht die Gehäusekante berühren. Sie können abbrechen. Gewindehülsen an der Lüfterbaugruppe umbauen 9300vec171 Abb. 4−10 Gewindehülsen für die Spannungsversorgung der Lüfter umbauen 1. Gewindehülsen entfernen. 2. Gewindehülsen auf der gegeüberliegenden Seite eindrehen und festschrauben.

Grundgeräte mit der Leistung 45 kW

Umbau der Lüfterbaugruppe bei Durchstoßtechnik 4  48 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Lüfter−Anschlussleitung an der Lüfterbaugruppe umstecken 9300vec173 Abb. 4−11 Lüfter−Anschlussleitung für die Spannungsversorgung umstecken 1. Kabelschuhe der beiden roten Anschlussleitungen abziehen und auf der diagonal gegenüberliegenden Seite wieder aufstecken. 2. Kabelschuhe der beiden blauen Anschlussleitungen abziehen und auf der diagonal gegenüberliegenden Seite wieder aufstecken. Lüfterbaugruppe um 180° gedreht einbauen 9300vec172 Abb. 4−12 Lüfterbaugrupe an den Antriebsregler montieren 1. Lüfterbaugruppe auf den Antriebsregler setzen. Dabei die Laschen hinten in die Bodenwanne einsetzen . Darauf achten, dass die Gewindehülsen nicht die Gehäusekante berühren. Sie können abbrechen. 2. Die Lüfterbaugruppe nach vorne schieben. 3. Auf jeder Seite die 4 Schrauben zur Befestigung der Lüfterbaugruppe eindrehen und festziehen. 4. Die beiden Schrauben für die Spannungsversorgung eindrehen und festziehen.

Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW

Wichtige Hinweise 4  49 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 4.4 Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW 4.4.1 Wichtige Hinweise Der Beipack liegt im Innenraum des Antriebsreglers. Haube des Antriebsreglers abnehmen   1. Schrauben  lösen 2. Haube  nach oben klappen und aushängen 9300vec113 Masse der Geräte 9300 Standardgerät "Cold Plate"−Gerät Typ EVS93xx−Ex [kg] EVS93xx−Cx [kg] EVS9331−xx 59,0 ˘ EVS9332−xx 59,0 ˘

Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW

Montage mit Befestigungswinkeln (Standard) 4  50 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 4.4.2 Montage mit Befestigungswinkeln (Standard) Benötigtes Montagematerial aus dem Lieferumfang: Beschreibung Verwendung Anzahl Befestigungswinkel Befestigung Antriebsregler 4 Sechskantschraube M8 × 16 mm (DIN 933) Für Befestigungswinkel 8 Unterlegscheibe  8,4 mm (DIN 125) Für Sechskantschraube 8 Federring  8 mm (DIN 127) Für Sechskantschraube 8 Abmessungen a c1 e b1 d d1 b l c  50mm  50mm g m k   100mm  100mm 9300std070 Abb. 4−13 Standardmontage mit Befestigungswinkeln 55 ... 75 kW  Antriebsregler mit Abstand anreihen, um die Ringschrauben demontieren zu können 9300 Maße [mm] Typ a b b1 c c1 d d1 e 1) g k m EVS9331−Ex EVS9332−Ex 450 750 680 28,5 393 702 38 285 11 28 18 1) Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen Montage ƒ Befestigungswinkel an das Kühlkörperblech des Antriebsreglers montieren.

Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW

Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik) 4  51 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 4.4.3 Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik) Für die Montage in Durchstoßtechnik müssen Sie den Antriebsregler Typ EVS93xx−Ex ver- wenden. Zusätzlich benötigen Sie den Montagesatz für Durchstoßtechnik EJ0009. Abmessungen h c1 c2 c3 c4 g a1 a d1 h d2 d2 d2 d b b1 e1 e L 9300std071 Abb. 4−14 Abmessungen Montage thermisch separiert 55 ... 75 kW 9300 Maße [mm] Typ a a1 b b1 c1 c2 c3 c4 d d1 d2 e 1) e1 g h EVS9331−Ex EVS9332−Ex 488 450 718 680 49 172,5 295,5 419 698 49 200 285 164 9 10 1) Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen Montageausschnitt im Schaltschrank 9300 Maße [mm] Typ a1 b1 EVS9331−Ex EVS9332−Ex 428,5 660

EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0

5 Elektrische Installation 5.1 Wichtige Hinweise  Stop! Der Antriebsregler enthält elektrostatisch gefährdete Bauelemente. Vor Arbeiten im Bereich der Anschlüsse muss sich das Personal von elektrostatischen Aufladungen befreien.  Hinweis! Ein Fehlerstrom−Schutzschalter zwischen speisendem Netz und Antriebsregler kann fälschlicherweise auslösen ... ƒ durch kapazitive Ausgleichsströme der Leitungsschirme während des Betriebs (vor allem bei langen, geschirmten Motorleitungen), ƒ durch gleichzeitiges Zuschalten mehrerer Antriebsregler ans Netz, ƒ bei Einsatz zusätzlicher Entstörfilter. 5.2 EMV−gerechte Installation (Aufbau des CE−typischen Antriebssystems) ƒ Alle Komponenten (Antriebsregler, Drosseln, Filter) an einen zentralen Erdungspunkt (PE−Schiene) anschließen. Netzanschluss, DC−Einspeisung ƒ Bei Einsatz eines Netzfilters oder Funkentstörfilters die Leitung zwischen Netzfilter oder Funkentstörfilter und Antriebsregler geschirmt verlegen, wenn sie länger als 300 mm ist. ƒ Bei DC−Verbundbetrieb oder DC−Einspeisung geschirmte Leitungen verwenden. Motorleitungen ƒ Nur geschirmte Motorleitungen mit Schirmgeflecht aus verzinntem oder vernickeltem Kupfer verwenden. Schirme aus Stahlgeflecht sind ungeeignet. – Der Überdeckungsgrad des Schirmgeflechts muss mindestens 70 % betragen mit einem Überdeckungswinkel von 90 °. ƒ Schirm der Motorleitung immer zweiseitig auflegen − am Antriebsregler und am Motor. – Schirme immer großflächig auf die leitende und geerdete Montageplatte auflegen. Zusätzlich die Schirmauflagen am Gerät benutzen. ƒ Die Motorleitung ist optimal verlegt, wenn sie – getrennt von Netzleitungen und Steuerleitungen geführt wird, – Netzleitungen und Steuerleitungen nur rechtwinklig kreuzt, – nicht unterbrochen wird.

EMV−gerechte Installation (Aufbau des CE−typischen Antriebssystems)

5  53 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Steuerleitungen ƒ Ab 200 mm Länge nur geschirmte Leitungen für die analogen und digitalen Eingänge und Ausgänge verwenden. Unter 200 mm Länge können ungeschirmte, aber verdrillte Leitungen verwendet werden. ƒ Schirm richtig auflegen: – Die Schirmauflagen der Steuerleitungen müssen mindestens 50 mm von den Schirmanschlüssen der Motorleitungen und DC−Leitungen entfernt sein. – Bei Leitungen für die digitalen Eingänge und Ausgänge den Schirm zweiseitig auflegen. – Bei Leitungen für die analogen Eingänge und Ausgänge den Schirm einseitig am Antriebsregler auflegen.

EMV−gerechte Installation (Aufbau des CE−typischen Antriebssystems)

5  54 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 K10 L1 L2 L3 N PE F1 … F3 EVS9321 … EVS9332 9351 PES PES PES PES PES PES 28 E1 E2 E3 E5 E4 ST1 ST2 39 A1 A3 A2 A4 59 X5 33 34 K32 K31 IN2 IN3 IN4 IN1 X11 GND LO HI X4 PE U V W T1 T2 -UG -UG +UG +UG PE L1 L2 L3 DC 24 V Z1 + – PES PES 3 7 4 63 2 62 1 7 X6 PE PES PE PE M 3~  PES PES PES PES PES M 3~ KTY X7/9 X7/8 PES PES PES PES PE Z3 PE S1 K10 K10 S2 PES PES RB RB T2 T1 PE Z2 X9 X10 X8 X7 9300std072 Abb. 5−1 Beispiel für eine EMV−gerechte Verdrahtung F1 ... F3 Absicherung K10 Netzschütz Z1 Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) Z2 Netzdrossel oder Netzfilter Z3 Bremsmodul EMB9351−E S1 Netzschütz einschalten S2 Netzschütz ausschalten +UG, −UG Anschluss DC−Zwischenkreis PES HF−Schirmabschluss durch großflächige Anbindung an PE

Einsatz an IT−Netzen

5  55 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.3 Einsatz an IT−Netzen Antriebsregler in den Varianten V024, V104 oder V100 sind für den Betrieb an isolierten Versorgungsnetzen (IT−Netze) geeignet. Die Antriebsregler sind ebenfalls isoliert aufge- baut. Dass verhindert, dass die Isolationsüberwachung anspricht, auch bei der Installation von mehreren Antriebsreglern. Die Spannungsfestigkeit der Antriebsregler ist erhöht, so dass bei Isolationsfehlern oder Erdschlüssen im Versorgungsnetz Schäden am Antriebsregler vermieden werden. Die Be- triebssicherheit der Anlage bleibt gewährleistet.  Stop! Die Antriebsregler nur mit den zugeordneten Netzdrosseln betreiben. Der Betrieb mit Netzfiltern oder Funk−Entstörfiltern von Lenze ist nicht erlaubt, da diese Komponenten Bauelemente enthalten, die gegen PE verschaltet sind. Dadurch würde das Schutzkonzept des IT−Netzes aufgehoben. Die Komponenten werden bei Erdschluss zerstört. IT−Netz gegen Erdschluss am Antriebsregler schützen. Physikalisch bedingt kann ein motorseitiger Erdschluss am Antriebsregler andere Geräte am selben IT−Netz stören oder beschädigen. Daher müssen geeignete Maßnahmen getroffen werden, die den Erdschluss erkennen und den Antriebsregler vom Netz trennen. Zulässige Netzformen und Netzbedingungen Netz Betrieb der Antriebsregler Bemerkungen Mit isoliertem Sternpunkt (IT−Netze) möglich, wenn bei einem Erdschluss im speisenden Netz der Antriebsregler ge- schützt ist  durch geeignete Einrichtungen, die den Erdschluss erfassen und  der Antriebsregler unmittelbar vom Netz getrennt wird. Ein sicherer Betrieb bei Erdschluss am Ausgang des Umrichters ist nicht ge- währleistet. Verbundbetrieb mehrerer Antriebe Die zentrale Einspeisung mit Versorgungs− und Rückspeisemodul 9340 ist nicht möglich. Installation des CE−typischen Antriebssystems Für die Installation der Antriebe an IT−Netzen gelten die gleichen Bedingungen wie für die Installation an Netzen mit geerdetem Mittelpunkt. Nach der maßgebenden EMV−Produktnorm EN61800−3 sind für IT−Netze keine Grenz- werte für die Störaussendung im hochfrequenten Bereich festgelegt.

Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW

Wichtige Hinweise 5  56 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.4 Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW 5.4.1 Wichtige Hinweise Um Zugang zu den Leistungsanschlüssen zu erhalten, entfernen Sie die Abdeckungen: ƒ Abdeckung für den Netzanschluss durch leichten Druck von vorn ausklinken und nach oben abziehen. ƒ Abdeckung für den Motoranschluss durch leichten Druck von vorn ausklinken und nach unten abziehen. Benötigtes Installationsmaterial aus dem Lieferumfang: Beschreibung Verwendung Anzahl Halterung Schirmauflage Aufnahme der Schirmbleche für Versorgungsleitung und Motorleitung 2 Sechskantmutter M5 Befestigung Halterungen Schirmauflagen 4 Federring  5 mm (DIN 127) 2 Fächerscheibe  5,3 mm (DIN 125) 2 Schirmblech Schirmauflagen für Versorgungsleitungen, Motorlei- tung 2 Kombischraube M4 × 10 mm (DIN 6900) Befestigung Schirmbleche 4

Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW

Netzanschluss, DC−Einspeisung 5  57 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.4.2 Netzanschluss, DC−Einspeisung  Hinweis! ƒ Bei Einsatz eines Netzfilters oder Funkentstörfilters die Leitung zwischen Netzfilter oder Funkentstörfilter und Antriebsregler geschirmt verlegen, wenn sie länger als 300 mm ist. ƒ Bei DC−Verbundbetrieb oder DC−Einspeisung empfehlen wir, abgeschirmte DC−Leitungen zu verwenden. Montage Schirmblech  Stop! ƒ Um den PE−Gewindebolzen nicht zu beschädigen, das Schirmblech und den PE−Anschluss immer in der gezeigten Reihenfolge montieren. Die benötigten Teile finden Sie im Beipack. ƒ Laschen nicht als Zugentlastung benutzen. M6 M5        L1 L2 L3 +UG -UG PE a 1.7 Nm 15 lb-in PE M5 3.4 Nm 30 lb-in a PE    9300vec130 Abb. 5−2 Montage des Schirmblechs bei Antriebsreglern 0,37 ... 11 kW  PE−Gewindebolzen  Mutter M5 aufschrauben und handfest anziehen  Befestigungswinkel für Schirmblech aufschieben  Fächerscheibe aufschieben  PE−Leitung mit Ringkabelschuh aufschieben Unterlegscheibe aufschieben Federring aufschieben  Mutter M5 aufschrauben und anziehen  Schirmblech mit zwei Schrauben M4 (a) auf Befestigungswinkel schrauben

Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW

Netzanschluss, DC−Einspeisung 5  58 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Netzanschluss, DC−Einspeisung L1 L2 L3 +UG -UG PE L1, L2, L3 +U , -U G G 0.5...0.6 Nm 4.4...5.3 lb-in    9300std033 Abb. 5−3 Netzanschluss, DC−Einspeisung bei Antriebsreglern 0,37 ... 11 kW  Netzleitung  Schirmblech Schirm der Netzleitung mit den Laschen festklemmen  Anschluss Netz und DC−Zwischenkreis L1, L2, L3: Anschluss Netzleitung +UG, −UG: Anschluss von DC−Zwischenkreiskomponenten oder Anschluss des Antriebsreglers im DC−Zwischenkreisverbund (siehe Systemhandbuch) Leitungsquerschnitte bis 4 mm2: Bei flexiblen Leitungen Aderendhülsen verwenden Leitungsquerschnitte > 4 mm2: Stiftkabelschuhe verwenden

Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW

Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte 5  59 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.4.3 Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte Installation nach EN 60204−1 Anschlussbedingungen Bereich Beschreibung Sicherungen  Betriebsklasse: Nur gG/gL oder gRL Leitungen Verlegeart B2 und C: Verwendung von PVC−isolierten Kupferleitungen, Leitertemperatur < 70 °C, Umgebungstemperatur < 40 °C, keine Häufung der Leitungen oder Adern, drei belastete Adern. Die Angaben sind Empfehlungen. Andere Auslegungen/Verlegearten sind möglich (z. B. nach VDE 0298−4). Fehler- strom− Schutz- schalter  Antriebsregler können einen Gleichstrom im Schutzleiter verursachen. Wird für den Schutz bei einer direkten oder indirekten Berührung ein Differenzstromgerät (RCD) oder ein Fehlerstrom− Überwachungsgerät (RCM) verwendet, ist auf der Stromversorgungsseite nur ein RCD/RCM folgenden Typs zulässig: – Typ B (allstromsensitiv) bei Anschluss an ein 3−phasiges Netz – Typ A (pulsstromsensitiv) oder Typ B (allstromsensitiv) bei Anschluss an ein 1−phasiges Netz Alternativ kann eine andere Schutzmaßnahme angewendet werden, wie z. B. Trennung von der Umgebung durch doppelte oder verstärkte Isolierung oder Trennung vom Versorgungsnetz durch einen Transformator.  Fehlerstrom−Schutzschalter nur zwischen speisendem Netz und Antriebsregler installieren. Nationale und regionale Vorschriften beachten! 9300 Sicherungs−Bemessungsstrom Leitungsquerschnitt FI 1) Schmelzsicherung Leitungsschutzschal- ter Verlegeart L1, L2, L3, PE B2 C Typ [A] [A] [mm2] [mm2] [mA] Betrieb ohne Netzdrossel/Netzfilter EVS9321−xx 6 C6, B6 2) 1 1 300 EVS9322−xx 6 C6, B6 2) 1 1 EVS9323−xx 10 B10 1,5 1 EVS9325−xx 25 B20 4 2,5 Betrieb mit Netzdrossel/Netzfilter EVS9321−xx 6 C6, B6 2) 1 1 300 EVS9322−xx 6 C6, B6 2) 1 1 EVS9323−xx 10 B10 1,5 1 EVS9324−xx 10 B10 1,5 1 EVS9325−xx 20 B16 2,5 2,5 EVS9326−xx 32 B25 ˘ 4 1) Allstromsensitiver Fehlerstrom−Schutzschalter 2) Bei kurzzeitigen Netzunterbrechungen Sicherungsautomaten mit Auslösecharakteristik "C" einsetzen

Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW

Zuordnung Netzdrossel/Filter 5  60 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Installation nach UL Anschlussbedingungen Bereich Beschreibung Sicherungen  Nur nach UL 248  Netz−Kurzschlussstrom bis 5000 Arms : Alle Klassen zulässig  Netz−Kurzschlussstrom bis 50000 Arms : Nur Klasse "CC", "J", "T" oder "R" zulässig Leitungen  Nur nach UL  Die nachfolgend genannten Leitungsquerschnitte gelten unter folgenden Bedingungen: – Leitertemperatur < 60 °C – Umgebungstemperatur < 40 °C Nationale und regionale Vorschriften beachten! 9300 Sicherungs−Bemessungsstrom Leitungsquerschnitt Schmelzsicherung L1, L2, L3, PE Typ [A] [AWG] Betrieb ohne Netzdrossel/Netzfilter EVS9321−xx 6 18 EVS9322−xx 6 18 EVS9323−xx 10 16 EVS9325−xx 25 10 Betrieb mit Netzdrossel/Netzfilter EVS9321−xx 6 18 EVS9322−xx 6 18 EVS9323−xx 10 16 EVS9324−xx 10 16 EVS9325−xx 25 10 EVS9326−xx 25 10 Max. Anschlussquerschnitt der Klemmenleiste: AWG 12, mit Stiftkabelschuh AWG 10 5.4.4 Zuordnung Netzdrossel/Filter 9300 Netzdrossel Störspannungskategorie nach EN 61800−3 und Motorleitungslänge Komponente Komponente Typ C2 max. [m] C1 max. [m] EVS9321−xx EZN3A2400H002 EZN3A2400H002 5 EZN3B2400H002 50 EVS9322−xx EZN3A1500H003 EZN3A1500H003 5 EZN3B1500H003 50 EVS9323−xx EZN3A0900H004 EZN3A0900H004 5 EZN3B0900H004 50 EVS9324−xx EZN3A0500H007 EZN3A0500H007 5 EZN3B0500H007 50 EVS9325−xx EZN3A0300H013 EZN3A0300H013 5 EZN3B0300H013 50 EVS9326−xx ELN3−0150H024−001 EZN3A0150H024 5 EZN3B0150H024 50

Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW

Motoranschluss 5  61 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.4.5 Motoranschluss  Hinweis! ƒ Eine Absicherung der Motorleitung ist nicht erforderlich. ƒ Der Antriebsregler hat 2 Anschlüsse für die Motortemperatur−Überwachung: – Klemmen T1, T2 zum Anschluss eines Kaltleiters (PTC) oder Thermokontakts (Öffner). – Pin X8/5 und X8/8 des Inkrementalgeber−Eingangs (X8) zum Anschluss eines Temperatursensors KTY. Montage Schirmblech  Stop! ƒ Um den PE−Gewindebolzen nicht zu beschädigen, das Schirmblech und den PE−Anschluss immer in der gezeigten Reihenfolge montieren. Die benötigten Teile finden Sie im Beipack. ƒ Laschen nicht als Zugentlastung benutzen. PE U V W T1T2 M6 M5 a 1.7 Nm 15 lb-in PE M5 3.4 Nm 30 lb-in PE a           9300vec128 Abb. 5−4 Montage des Schirmblechs bei Antriebsreglern 0,37 ... 11 kW  PE−Gewindebolzen  Mutter M5 aufschrauben und handfest anziehen  Befestigungswinkel für Schirmblech aufschieben  Fächerscheibe aufschieben  PE−Leitung mit Ringkabelschuh aufschieben Unterlegscheibe aufschieben Federring aufschieben  Mutter M5 aufschrauben und anziehen  Schirmblech mit zwei Schrauben M4 (a) auf Befestigungswinkel schrauben

Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW

Motoranschluss 5  62 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Motor mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) Verdrahten Sie T1, T2 nur, wenn der Motor mit einem Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) ausgestattet ist. ƒ Eine "offene" Leitung wirkt wie eine Antenne und kann Störungen am Antriebsregler verursachen.  Gefahr! ƒ Alle Steuerklemmen sind nach dem Anschluss eines Kaltleiters (PTC) oder eines Thermokontakts nur noch basisisoliert (einfache Trennstrecke). ƒ Berührsicherheit bei defekter Trennstrecke ist nur durch externe Maßnahmen gewährleistet, z. B. doppelte Isolierung. PE U V W T1 T2 +UG-UG PES PES PE M 3~  PES PES PES 2.7 k MONIT-OH8 15 V 3.3 k 7.4 k 9300vec139 Abb. 5−5 Schaltplan Motoranschluss mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) an T1, T2 Eigenschaften des Anschlusses für die Motortemperatur−Überwachung: Klemmen T1, T2 Anschluss  Kaltleiter (PTC) – Kaltleiter mit definierter Auslösetemperatur (nach DIN 44081 und DIN 44082)  Thermokontakt (Öffner) – Temperaturschalter als Öffner Auslösepunkt  Fest (abhängig vom PTC/Thermokontakt)  PTC: R 1600   Konfigurierbar als Warnung oder Fehler (TRIP) Bemerkungen  Die Überwachung ist in der Lenze−Einstellung nicht aktiv.  Wenn Sie keinen Lenze−Motor einsetzen, empfehlen wir als Kaltleiter einen PTC bis 150 °C.

Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW

Motoranschluss 5  63 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 PE PE U U V V W W T1 T1 T2 T2 U, V, W T1, T2 0.5...0.6 Nm 4.4...5.3 lb-in U, V, W T1, T2 0.5...0.6 Nm 4.4...5.3 lb-in           9300std011 Abb. 5−6 Motoranschluss mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)   Anschluss Motor mit Lenze Systemleitung mit integrierter Steuerleitung für die Motortemperatur−Überwachung  Schirmblech Gesamtschirm und Schirm der Steuerleitung für die Motortemperatur−Überwachung mit den Laschen festklemmen. Ggf. mit Kabelbinder fixieren.   Anschluss Motorleitung und separate Steuerleitung für die Motortemperatur−Überwachung  Schirmblech Schirm der Motorleitung und Schirm der Leitung für die Motortemperatur−Überwachung mit den Laschen festklemmen. Ggf. mit Kabelbinder fixieren.  U, V, W Anschluss Motorleitung Auf richtige Polung achten. Max. Länge der Motorleitung beachten. Bei flexiblen Leitungen Aderendhülsen verwenden. Max. anschließbarer Leitungsquerschnitt: 4 mm2, mit Stiftkabelschuh > 4 mm2  T1, T2 für Motortemperatur−Überwachung Anschluss Leitung für Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)

Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW

Motoranschluss 5  64 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Motor mit Temperatursensor KTY  Hinweis! ƒ Wir empfehlen, für die Verdrahtung Lenze−Systemleitungen zu verwenden. ƒ Bei selbstkonfektionierten Leitungen nur Leitungen mit paarweise verdrillten und abgeschirmten Adern verwenden. PE U V W T1 T2 -UG+UG PES PES PE M 3~ PES PES KTY X8/5 X7/9 X8/8 X7/8 PES X8 X7 X9 X10 9300std073 Abb. 5−7 Schaltplan Motoranschluss mit Temperatursensor KTY an X7 oder X8 Eigenschaften des Anschlusses für die Motortemperatur−Überwachung: Pin X7/8, X7/9 vom Resolver−Eingang (X7) oder Pin X8/8, X8/5 vom Inkrementalgeber−Eingang (X8) Anschluss Linearer Temperatursensor KTY Auslösepunkt  Warnung: Einstellbar  Fehler (TRIP): Fest bei 150 °C Bemerkungen  Die Überwachung ist in der Lenze−Einstellung nicht aktiv.  Der Temperatursensor KTY wird auf Unterbrechung und Kurzschluss überwacht.

Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW

Motoranschluss 5  65 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 PE U V W T1T2 U, V, W T1, T2 0.5...0.6 Nm 4.4...5.3 lb-in    9300vec122 Abb. 5−8 Motoranschluss mit Temperatursensor KTY  Motorleitung  Schirmblech Schirm der Motorleitung mit den Laschen festklemmen. Ggf. mit Kabelbinder fixieren.  U, V, W Anschluss Motorleitung Auf richtige Polung achten. Max. Länge der Motorleitung beachten. Bei flexiblen Leitungen Aderendhülsen verwenden. Max. anschließbarer Leitungsquerschnitt: 4 mm2, mit Stiftkabelschuh > 4 mm2

Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW

Wichtige Hinweise 5  66 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.5 Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW 5.5.1 Wichtige Hinweise Um Zugang zu den Leistungsanschlüssen zu erhalten, entfernen Sie die Haube: Haube des Antriebsreglers abnehmen   1. Schrauben  lösen 2. Haube  nach oben klappen und aushängen 9300vec113 Benötigtes Installationsmaterial aus dem Lieferumfang: Beschreibung Verwendung Anzahl Sechskantmutter M6 (DIN 934) Anschluss Versorgungsleitungen (Netz, +UG, −UG) und Motorleitung an die Stehbolzen 10 Unterlegscheibe  6 mm (DIN 125) Für Sechskantmutter M6 10 Federring  6 mm (DIN 127) Für Sechskantmutter M6 10 Durchführungstülle Motorleitung 1 Halterung Schirmauflage Aufnahme des Schirmblechs für Motorleitung 1 Selbstformschraube  4 × 14 mm Befestigung Halterung Schirmauflage 2 Schirmblech Schirmauflage für Motorleitung 1

Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW

Netzanschluss, DC−Einspeisung 5  67 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.5.2 Netzanschluss, DC−Einspeisung  Hinweis! ƒ Bei Einsatz eines Netzfilters oder Funkentstörfilters die Leitung zwischen Netzfilter oder Funkentstörfilter und Antriebsregler geschirmt verlegen, wenn sie länger als 300 mm ist. ƒ Bei DC−Verbundbetrieb oder DC−Einspeisung empfehlen wir, abgeschirmte DC−Leitungen zu verwenden. PE +UG -UG L1 L2 L3     L1, L2, L3 +U , -U PE G G M6 5 Nm 44 lb-in PE 9300std034 Abb. 5−9 Netzanschluss, DC−Einspeisung bei Antriebsreglern 15 ... 30 kW  PE−Gewindebolzen PE−Leitung mit Ringkabelschuh anschließen  Metallisch leitende Fläche  Schirmschelle Schirm großflächig auf Schaltschrank−Montageplatte auflegen und mit Schirmschelle festschrauben (Schirmschelle nicht im Lieferumfang enthalten) Um die Schirmanbindung zu verbessern, den Schirm zusätzlich am PE−Gewindebolzen auflegen  Anschluss Netz und DC−Zwischenkreis L1, L2, L3: Anschluss Netzleitung mit Ringkabelschuhen +UG, −UG: Anschluss von DC−Zwischenkreiskomponenten oder Anschluss des Antriebsreglers im DC−Zwischenkreisverbund (siehe Systemhandbuch)

Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW

Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte 5  68 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.5.3 Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte Installation nach EN 60204−1 Anschlussbedingungen Bereich Beschreibung Sicherungen  Betriebsklasse: Nur gG/gL oder gRL Leitungen Verlegeart B2 und C: Verwendung von PVC−isolierten Kupferleitungen, Leitertemperatur < 70 °C, Umgebungstemperatur < 40 °C, keine Häufung der Leitungen oder Adern, drei belastete Adern. Die Angaben sind Empfehlungen. Andere Auslegungen/Verlegearten sind möglich (z. B. nach VDE 0298−4). Fehler- strom− Schutz- schalter  Antriebsregler können einen Gleichstrom im Schutzleiter verursachen. Wird für den Schutz bei einer direkten oder indirekten Berührung ein Differenzstromgerät (RCD) oder ein Fehlerstrom− Überwachungsgerät (RCM) verwendet, ist auf der Stromversorgungsseite nur ein RCD/RCM folgenden Typs zulässig: – Typ B (allstromsensitiv) bei Anschluss an ein 3−phasiges Netz – Typ A (pulsstromsensitiv) oder Typ B (allstromsensitiv) bei Anschluss an ein 1−phasiges Netz Alternativ kann eine andere Schutzmaßnahme angewendet werden, wie z. B. Trennung von der Umgebung durch doppelte oder verstärkte Isolierung oder Trennung vom Versorgungsnetz durch einen Transformator.  Fehlerstrom−Schutzschalter nur zwischen speisendem Netz und Antriebsregler installieren. Nationale und regionale Vorschriften beachten! 9300 Sicherungs−Bemessungsstrom Leitungsquerschnitt FI 1) Schmelzsicherung Leitungsschutzschal- ter Verlegeart L1, L2, L3, PE B2 C Typ [A] [A] [mm2] [mm2] [mA] Betrieb ohne Netzdrossel/Netzfilter EVS9327−xx 63 — 16 16 300 Betrieb mit Netzdrossel/Netzfilter EVS9327−xx 40 — 10 10 300 EVS9328−xx 63 — 25 16 EVS9329−xx 80 — — 25 1) Allstromsensitiver Fehlerstrom−Schutzschalter Installation nach UL Anschlussbedingungen Bereich Beschreibung Sicherungen  Nur nach UL 248  Netz−Kurzschlussstrom bis 5000 Arms: Alle Klassen zulässig  Netz−Kurzschlussstrom bis 50000 Arms: Nur Klasse "J", "T" oder "R" zulässig Leitungen  Nur nach UL  Die nachfolgend genannten Leitungsquerschnitte gelten unter folgenden Bedingungen: – Leitertemperatur < 60 °C – Umgebungstemperatur < 40 °C Nationale und regionale Vorschriften beachten! 9300 Sicherungs−Bemessungsstrom Leitungsquerschnitt Schmelzsicherung L1, L2, L3, PE Typ [A] [AWG] Betrieb mit Netzdrossel/Netzfilter EVS9327−xx 35 8 EVS9328−xx 50 4 EVS9329−xx 80 4

Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW

Zuordnung Netzdrossel/Filter 5  69 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.5.4 Zuordnung Netzdrossel/Filter 9300 Netzdrossel Störspannungskategorie nach EN 61800−3 und Motorleitungslänge Komponente Komponente Typ C2 max. [m] C1 max. [m] EVS9327−xx ELN3−0088H035−001 EZN3A0110H030 25 E82ZN22334B230 10 E82ZZ15334B230 1) 10 E82ZN22334B230 50 EZN3B0110H030U 2) 50 E82ZZ15334B230 1) 50 EVS9328−xx ELN3−0075H045 EZN3A0080H042 25 E82ZN22334B230 10 E82ZN22334B230 50 EZN3B0080H042 50 EVS9329−xx ELN3−0055H055 EZN3A0055H060 25 E82ZN30334B230 10 E82ZN30334B230 50 EZN3B0055H060 50 1) Funkentstörfilter 2) Unterbaufilter

Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW

Motoranschluss 5  70 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.5.5 Motoranschluss  Hinweis! ƒ Eine Absicherung der Motorleitung ist nicht erforderlich. ƒ Der Antriebsregler hat 2 Anschlüsse für die Motortemperatur−Überwachung: – Klemmen T1, T2 zum Anschluss eines Kaltleiters (PTC) oder Thermokontakts (Öffner). – Pin X8/5 und X8/8 des Inkrementalgeber−Eingangs (X8) zum Anschluss eines Temperatursensors KTY. Montage Schirmblech  Stop! Laschen nicht als Zugentlastung benutzen. PE T1 T2 U V W a 3.4 Nm 30 lb-in a  9300vec131 Abb. 5−10 Montage des Schirmblechs bei Antriebsreglern 15 ... 30 kW  Schirmblech mit zwei Selbstformschrauben  4 × 14 mm (a) anschrauben

Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW

Motoranschluss 5  71 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Motor mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) Verdrahten Sie T1, T2 nur, wenn der Motor mit einem Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) ausgestattet ist. ƒ Eine "offene" Leitung wirkt wie eine Antenne und kann Störungen am Antriebsregler verursachen.  Gefahr! ƒ Alle Steuerklemmen sind nach dem Anschluss eines Kaltleiters (PTC) oder eines Thermokontakts nur noch basisisoliert (einfache Trennstrecke). ƒ Berührsicherheit bei defekter Trennstrecke ist nur durch externe Maßnahmen gewährleistet, z. B. doppelte Isolierung. PE U V W T1 T2 +UG-UG PES PES PE M 3~  PES PES PES 2.7 k MONIT-OH8 15 V 3.3 k 7.4 k 9300vec139 Abb. 5−11 Schaltplan Motoranschluss mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) an T1, T2

Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW

Motoranschluss 5  72 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Eigenschaften des Anschlusses für die Motortemperatur−Überwachung: Klemmen T1, T2 Anschluss  Kaltleiter (PTC) – Kaltleiter mit definierter Auslösetemperatur (nach DIN 44081 und DIN 44082)  Thermokontakt (Öffner) – Temperaturschalter als Öffner Auslösepunkt  Fest (abhängig vom PTC/Thermokontakt)  PTC: R 1600   Konfigurierbar als Warnung oder Fehler (TRIP) Bemerkungen  Die Überwachung ist in der Lenze−Einstellung nicht aktiv.  Wenn Sie keinen Lenze−Motor einsetzen, empfehlen wir als Kaltleiter einen PTC bis 150 °C. PE PE T1 T1 T2 T2 U V W   T1 T2 2.5 Nm 22,1 lb-in T1 T2 2.5 Nm 22,1 lb-in PE PE          U, V, W, PE 5 Nm 44 lb-in M 6 9300std030 Abb. 5−12 Motoranschluss mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)   Anschluss Motor mit Lenze Systemleitung mit integrierter Steuerleitung für die Motortemperatur−Überwachung  Schirmblech Gesamtschirm und Schirm der Steuerleitung für die Motortemperatur−Überwachung mit den Laschen festklemmen. Ggf. mit Kabelbinder fixieren.   Anschluss Motorleitung und separate Steuerleitung für die Motortemperatur−Überwachung  Schirmblech Schirm der Motorleitung und Schirm der Leitung für die Motortemperatur−Überwachung mit den Laschen festklemmen. Ggf. mit Kabelbinder fixieren.  PE−Gewindebolzen Anschluss PE−Leitung mit Ringkabelschuh  U, V, W Anschluss Motorleitung Auf richtige Polung achten. Max. Länge der Motorleitung beachten. Max. anschließbarer Leitungsquerschnitt: 50 mm2 mit Ringkabelschuh  T1, T2 für Motortemperatur−Überwachung Anschluss Leitung für Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)

Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW

Motoranschluss 5  73 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Motor mit Temperatursensor KTY  Hinweis! ƒ Wir empfehlen, für die Verdrahtung Lenze−Systemleitungen zu verwenden. ƒ Bei selbstkonfektionierten Leitungen nur Leitungen mit paarweise verdrillten und abgeschirmten Adern verwenden. PE U V W T1 T2 -UG+UG PES PES PE M 3~ PES PES KTY X8/5 X7/9 X8/8 X7/8 PES X8 X7 X9 X10 9300std073 Abb. 5−13 Schaltplan Motoranschluss mit Temperatursensor KTY an X7 oder X8 Eigenschaften des Anschlusses für die Motortemperatur−Überwachung: Pin X7/8, X7/9 vom Resolver−Eingang (X7) oder Pin X8/8, X8/5 vom Inkrementalgeber−Eingang (X8) Anschluss Linearer Temperatursensor KTY Auslösepunkt  Warnung: Einstellbar  Fehler (TRIP): Fest bei 150 °C Bemerkungen  Die Überwachung ist in der Lenze−Einstellung nicht aktiv.  Der Temperatursensor KTY wird auf Unterbrechung und Kurzschluss überwacht.

Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW

Motoranschluss 5  74 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 PE T1 T2 U V W   PE   U, V, W, PE 5 Nm 44 lb-in M 6 9300vec123 Abb. 5−14 Motoranschluss mit Temperatursensor KTY  Motorleitung  Schirmauflage Schirm der Motorleitung mit den Laschen festklemmen. Ggf. mit Kabelbinder fixieren.  PE−Gewindebolzen Anschluss PE−Leitung mit Ringkabelschuh  U, V, W Anschluss Motorleitung Auf richtige Polung achten. Max. Länge der Motorleitung beachten. Max. anschließbarer Leitungsquerschnitt: 50 mm2 mit Ringkabelschuh

Grundgeräte mit der Leistung 45 kW

Wichtige Hinweise 5  75 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.6 Grundgeräte mit der Leistung 45 kW 5.6.1 Wichtige Hinweise Um Zugang zu den Leistungsanschlüssen zu erhalten, entfernen Sie die Haube: Haube des Antriebsreglers abnehmen   1. Schrauben  lösen 2. Haube  nach oben klappen und aushängen 9300vec113 Benötigtes Installationsmaterial aus dem Lieferumfang: Beschreibung Verwendung Anzahl Kabelbinder 3,5 × 150 mm Zugentlastung/Schirmauflage für Motorleitung 4

Grundgeräte mit der Leistung 45 kW

Netzanschluss, DC−Einspeisung 5  76 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.6.2 Netzanschluss, DC−Einspeisung  Hinweis! ƒ Bei Einsatz eines Netzfilters oder Funkentstörfilters die Leitung zwischen Netzfilter oder Funkentstörfilter und Antriebsregler geschirmt verlegen, wenn sie länger als 300 mm ist. ƒ Bei DC−Verbundbetrieb oder DC−Einspeisung empfehlen wir, abgeschirmte DC−Leitungen zu verwenden. PE +UG -UG L1 L2 L3     L1, L2, L3 +U , -U PE G G M8 15 Nm 132 lb-in PE 9300vec126 Abb. 5−15 Netzanschluss, DC−Einspeisung bei Antriebsregler 45 kW  PE−Gewindebolzen PE−Leitung mit Ringkabelschuh anschließen  Metallisch leitende Fläche  Schirmschelle Schirm großflächig auf Schaltschrank−Montageplatte auflegen und mit Schirmschelle festschrauben (Schirmschelle nicht im Lieferumfang enthalten) Um die Schirmanbindung zu verbessern, den Schirm zusätzlich am PE−Gewindebolzen auflegen  Anschluss Netz und DC−Zwischenkreis L1, L2, L3: Anschluss Netzleitung mit Ringkabelschuhen +UG, −UG: Anschluss von DC−Zwischenkreiskomponenten oder Anschluss des Antriebsreglers im DC−Zwischenkreisverbund (siehe Systemhandbuch)

Grundgeräte mit der Leistung 45 kW

Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte 5  77 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.6.3 Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte Installation nach EN 60204−1 Anschlussbedingungen Bereich Beschreibung Sicherungen  Betriebsklasse: Nur gG/gL oder gRL Leitungen Verlegeart B2 und C: Verwendung von PVC−isolierten Kupferleitungen, Leitertemperatur < 70 °C, Umgebungstemperatur < 40 °C, keine Häufung der Leitungen oder Adern, drei belastete Adern. Die Angaben sind Empfehlungen. Andere Auslegungen/Verlegearten sind möglich (z. B. nach VDE 0298−4). Fehler- strom− Schutz- schalter  Antriebsregler können einen Gleichstrom im Schutzleiter verursachen. Wird für den Schutz bei einer direkten oder indirekten Berührung ein Differenzstromgerät (RCD) oder ein Fehlerstrom− Überwachungsgerät (RCM) verwendet, ist auf der Stromversorgungsseite nur ein RCD/RCM folgenden Typs zulässig: – Typ B (allstromsensitiv) bei Anschluss an ein 3−phasiges Netz – Typ A (pulsstromsensitiv) oder Typ B (allstromsensitiv) bei Anschluss an ein 1−phasiges Netz Alternativ kann eine andere Schutzmaßnahme angewendet werden, wie z. B. Trennung von der Umgebung durch doppelte oder verstärkte Isolierung oder Trennung vom Versorgungsnetz durch einen Transformator.  Fehlerstrom−Schutzschalter nur zwischen speisendem Netz und Antriebsregler installieren. Nationale und regionale Vorschriften beachten! 9300 Sicherungs−Bemessungsstrom Leitungsquerschnitt FI 1) Schmelzsicherung Leitungsschutzschal- ter Verlegeart L1, L2, L3, PE B2 C Typ [A] [A] [mm2] [mm2] [mA] Betrieb mit Netzdrossel/Netzfilter EVS9330−xx 100 — — 35 300 1) Allstromsensitiver Fehlerstrom−Schutzschalter Installation nach UL Anschlussbedingungen Bereich Beschreibung Sicherungen  Nur nach UL 248  Netz−Kurzschlussstrom bis 10000 Arms: Alle Klassen zulässig  Netz−Kurzschlussstrom bis 50000 Arms: Nur Klasse "J", "T" oder "R" zulässig Leitungen  Nur nach UL  Die nachfolgend genannten Leitungsquerschnitte gelten unter folgenden Bedingungen: – Leitertemperatur < 60 °C – Umgebungstemperatur < 40 °C Nationale und regionale Vorschriften beachten! 9300 Sicherungs−Bemessungsstrom Leitungsquerschnitt Schmelzsicherung L1, L2, L3, PE Typ [A] [AWG] Betrieb mit Netzdrossel/Netzfilter EVS9330−xx 100 1

Grundgeräte mit der Leistung 45 kW

Zuordnung Netzdrossel/Filter 5  78 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.6.4 Zuordnung Netzdrossel/Filter 9300 Netzdrossel Störspannungskategorie nach EN 61800−3 und Motorleitungslänge Komponente Komponente Typ C2 max. [m] C1 max. [m] EVS9330−xx ELN3−0038H085 EZN3A0030H110 25 EZN3B0030H110 50 EZN3A0030H110N001 3) 25 E82ZN55334B230 50 3) Für Antriebsregler mit thermischer Separierung

Grundgeräte mit der Leistung 45 kW

Motoranschluss 5  79 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.6.5 Motoranschluss  Hinweis! ƒ Eine Absicherung der Motorleitung ist nicht erforderlich. ƒ Der Antriebsregler hat 2 Anschlüsse für die Motortemperatur−Überwachung: – Klemmen T1, T2 zum Anschluss eines Kaltleiters (PTC) oder Thermokontakts (Öffner). – Pin X8/5 und X8/8 des Inkrementalgeber−Eingangs (X8) zum Anschluss eines Temperatursensors KTY. Motor mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) Verdrahten Sie T1, T2 nur, wenn der Motor mit einem Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) ausgestattet ist. ƒ Eine "offene" Leitung wirkt wie eine Antenne und kann Störungen am Antriebsregler verursachen.  Gefahr! ƒ Alle Steuerklemmen sind nach dem Anschluss eines Kaltleiters (PTC) oder eines Thermokontakts nur noch basisisoliert (einfache Trennstrecke). ƒ Berührsicherheit bei defekter Trennstrecke ist nur durch externe Maßnahmen gewährleistet, z. B. doppelte Isolierung. PE U V W T1 T2 +UG-UG PES PES PE M 3~  PES PES PES 2.7 k MONIT-OH8 15 V 3.3 k 7.4 k 9300vec139 Abb. 5−16 Schaltplan Motoranschluss mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) an T1, T2

Grundgeräte mit der Leistung 45 kW

Motoranschluss 5  80 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Eigenschaften des Anschlusses für die Motortemperatur−Überwachung: Klemmen T1, T2 Anschluss  Kaltleiter (PTC) – Kaltleiter mit definierter Auslösetemperatur (nach DIN 44081 und DIN 44082)  Thermokontakt (Öffner) – Temperaturschalter als Öffner Auslösepunkt  Fest (abhängig vom PTC/Thermokontakt)  PTC: R 1600   Konfigurierbar als Warnung oder Fehler (TRIP) Bemerkungen  Die Überwachung ist in der Lenze−Einstellung nicht aktiv.  Wenn Sie keinen Lenze−Motor einsetzen, empfehlen wir als Kaltleiter einen PTC bis 150 °C. T1 T2 PE U V W     T1 T2 2.5 Nm 22.1 lb-in U, V, W, PE M8 15 Nm 132 lb-in  M5 x 12 3 Nm (26.5 lb-in) PE 9300std031 Abb. 5−17 Motoranschluss mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)  PE−Gewindebolzen Anschluss PE−Leitung mit Ringkabelschuh  U, V, W Anschluss Motorleitung Auf richtige Polung achten. Max. Länge der Motorleitung beachten. Max. anschließbarer Leitungsquerschnitt: 120 mm2 mit Ringkabelschuh  Schirmschellen Schirme der Motorleitung großflächig auf das Schirmblech auflegen und mit Schirmschellen und Schrauben M5 × 12 mm befestigen  Kabelbinder Zugentlastung der Motorleitung  T1, T2 für Motortemperatur−Überwachung Anschluss Leitung für Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) Schirm großflächig am PE−Gewindebolzen auflegen

Grundgeräte mit der Leistung 45 kW

Motoranschluss 5  81 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Motor mit Temperatursensor KTY  Hinweis! ƒ Wir empfehlen, für die Verdrahtung Lenze−Systemleitungen zu verwenden. ƒ Bei selbstkonfektionierten Leitungen nur Leitungen mit paarweise verdrillten und abgeschirmten Adern verwenden. PE U V W T1 T2 -UG+UG PES PES PE M 3~ PES PES KTY X8/5 X7/9 X8/8 X7/8 PES X8 X7 X9 X10 9300std073 Abb. 5−18 Schaltplan Motoranschluss mit Temperatursensor KTY an X7 oder X8 Eigenschaften des Anschlusses für die Motortemperatur−Überwachung: Pin X7/8, X7/9 vom Resolver−Eingang (X7) oder Pin X8/8, X8/5 vom Inkrementalgeber−Eingang (X8) Anschluss Linearer Temperatursensor KTY Auslösepunkt  Warnung: Einstellbar  Fehler (TRIP): Fest bei 150 °C Bemerkungen  Die Überwachung ist in der Lenze−Einstellung nicht aktiv.  Der Temperatursensor KTY wird auf Unterbrechung und Kurzschluss überwacht.

Grundgeräte mit der Leistung 45 kW

Motoranschluss 5  82 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 T1 T2 PE U V W     U, V, W, PE M8 15 Nm 132 lb-in PE M5 x 12 3 Nm (26.5 lb-in) 9300vec124 Abb. 5−19 Motoranschluss mit Temperatursensor KTY  PE−Gewindebolzen Anschluss PE−Leitung mit Ringkabelschuh  U, V, W Anschluss Motorleitung Auf richtige Polung achten. Max. Länge der Motorleitung beachten. Max. anschließbarer Leitungsquerschnitt: 120 mm2 mit Ringkabelschuh  Schirmschellen Schirme der Motorleitung großflächig auf das Schirmblech auflegen und mit Schirmschellen und Schrauben M5 × 12 mm befestigen  Kabelbinder Zugentlastung der Motorleitung

Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW

Wichtige Hinweise 5  83 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.7 Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW 5.7.1 Wichtige Hinweise Um Zugang zu den Leistungsanschlüssen zu erhalten, entfernen Sie die Haube: Haube des Antriebsreglers abnehmen   1. Schrauben  lösen 2. Haube  nach oben klappen und aushängen 9300vec113 Benötigtes Installationsmaterial aus dem Lieferumfang: Beschreibung Verwendung Anzahl Kabelbinder 3,5 × 150 mm Zugentlastung/Schirmauflage für Motorleitung 4

Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW

Netzanschluss, DC−Einspeisung 5  84 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.7.2 Netzanschluss, DC−Einspeisung  Hinweis! ƒ Bei Einsatz eines Netzfilters oder Funkentstörfilters die Leitung zwischen Netzfilter oder Funkentstörfilter und Antriebsregler geschirmt verlegen, wenn sie länger als 300 mm ist. ƒ Bei DC−Verbundbetrieb oder DC−Einspeisung empfehlen wir, abgeschirmte DC−Leitungen zu verwenden. PE +UG -UG L1 L2 L3     L1, L2, L3 +U , -U PE G G M10 30 Nm 264 lb-in PE 9300vec127 Abb. 5−20 Netzanschluss, DC−Einspeisung bei Antriebsregler 55 ... 75 kW  PE−Gewindebolzen PE−Leitung mit Ringkabelschuh anschließen  Metallisch leitende Fläche  Schirmschelle Schirm großflächig auf Schaltschrank−Montageplatte auflegen und mit Schirmschelle festschrauben (Schirmschelle nicht im Lieferumfang enthalten) Um die Schirmanbindung zu verbessern, den Schirm zusätzlich am PE−Gewindebolzen auflegen  Anschluss Netz und DC−Zwischenkreis L1, L2, L3: Anschluss Netzleitung mit Ringkabelschuhen +UG, −UG: Anschluss von DC−Zwischenkreiskomponenten oder Anschluss des Antriebsreglers im DC−Zwischenkreisverbund (siehe Systemhandbuch)

Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW

Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte 5  85 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.7.3 Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte Installation nach EN 60204−1 Anschlussbedingungen Bereich Beschreibung Sicherungen  Betriebsklasse: Nur gG/gL oder gRL Leitungen Verlegeart B2 und C: Verwendung von PVC−isolierten Kupferleitungen, Leitertemperatur < 70 °C, Umgebungstemperatur < 40 °C, keine Häufung der Leitungen oder Adern, drei belastete Adern. Die Angaben sind Empfehlungen. Andere Auslegungen/Verlegearten sind möglich (z. B. nach VDE 0298−4). Fehler- strom− Schutz- schalter  Antriebsregler können einen Gleichstrom im Schutzleiter verursachen. Wird für den Schutz bei einer direkten oder indirekten Berührung ein Differenzstromgerät (RCD) oder ein Fehlerstrom− Überwachungsgerät (RCM) verwendet, ist auf der Stromversorgungsseite nur ein RCD/RCM folgenden Typs zulässig: – Typ B (allstromsensitiv) bei Anschluss an ein 3−phasiges Netz – Typ A (pulsstromsensitiv) oder Typ B (allstromsensitiv) bei Anschluss an ein 1−phasiges Netz Alternativ kann eine andere Schutzmaßnahme angewendet werden, wie z. B. Trennung von der Umgebung durch doppelte oder verstärkte Isolierung oder Trennung vom Versorgungsnetz durch einen Transformator.  Fehlerstrom−Schutzschalter nur zwischen speisendem Netz und Antriebsregler installieren. Nationale und regionale Vorschriften beachten! 9300 Sicherungs−Bemessungsstrom Leitungsquerschnitt FI 1) Schmelzsicherung Leitungsschutzschal- ter Verlegeart L1, L2, L3, PE B2 C Typ [A] [A] [mm2] [mm2] [mA] Betrieb mit Netzdrossel/Netzfilter EVS9331−xx 125 — — 35 300 EVS9332−xx 160 — — 70 1) Allstromsensitiver Fehlerstrom−Schutzschalter Installation nach UL Anschlussbedingungen Bereich Beschreibung Sicherungen  Nur nach UL 248  Netz−Kurzschlussstrom bis 10000 Arms: Alle Klassen zulässig  Netz−Kurzschlussstrom bis 50000 Arms: Nur Klasse "J", "T" oder "R" zulässig Leitungen  Nur nach UL  Die nachfolgend genannten Leitungsquerschnitte gelten unter folgenden Bedingungen: – Leitertemperatur < 60 °C – Umgebungstemperatur < 40 °C Nationale und regionale Vorschriften beachten! 9300 Sicherungs−Bemessungsstrom Leitungsquerschnitt Schmelzsicherung L1, L2, L3, PE Typ [A] [AWG] Betrieb mit Netzdrossel/Netzfilter EVS9331−xx 125 1/0 EVS9332−xx 175 2/0

Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW

Zuordnung Netzdrossel/Filter 5  86 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.7.4 Zuordnung Netzdrossel/Filter 9300 Netzdrossel Störspannungskategorie nach EN 61800−3 und Motorleitungslänge Komponente Komponente Typ C2 max. [m] C1 max. [m] EVS9331−xx ELN3−0027H105 EZN3A0022H150 25 E82ZN75334B230 10 E82ZN75334B230 50 EZN3B0022H150 50 EVS9332−xx ELN3−0022H130 EZN3A0022H150 25 E82ZN75334B230 10 E82ZN75334B230 50 EZN3B0022H150 50

Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW

Motoranschluss 5  87 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.7.5 Motoranschluss  Hinweis! ƒ Eine Absicherung der Motorleitung ist nicht erforderlich. ƒ Der Antriebsregler hat 2 Anschlüsse für die Motortemperatur−Überwachung: – Klemmen T1, T2 zum Anschluss eines Kaltleiters (PTC) oder Thermokontakts (Öffner). – Pin X8/5 und X8/8 des Inkrementalgeber−Eingangs (X8) zum Anschluss eines Temperatursensors KTY. Motor mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) Verdrahten Sie T1, T2 nur, wenn der Motor mit einem Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) ausgestattet ist. ƒ Eine "offene" Leitung wirkt wie eine Antenne und kann Störungen am Antriebsregler verursachen.  Gefahr! ƒ Alle Steuerklemmen sind nach dem Anschluss eines Kaltleiters (PTC) oder eines Thermokontakts nur noch basisisoliert (einfache Trennstrecke). ƒ Berührsicherheit bei defekter Trennstrecke ist nur durch externe Maßnahmen gewährleistet, z. B. doppelte Isolierung. PE U V W T1 T2 +UG-UG PES PES PE M 3~  PES PES PES 2.7 k MONIT-OH8 15 V 3.3 k 7.4 k 9300vec139 Abb. 5−21 Schaltplan Motoranschluss mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) an T1, T2

Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW

Motoranschluss 5  88 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Eigenschaften des Anschlusses für die Motortemperatur−Überwachung: Klemmen T1, T2 Anschluss  Kaltleiter (PTC) – Kaltleiter mit definierter Auslösetemperatur (nach DIN 44081 und DIN 44082)  Thermokontakt (Öffner) – Temperaturschalter als Öffner Auslösepunkt  Fest (abhängig vom PTC/Thermokontakt)  PTC: R 1600   Konfigurierbar als Warnung oder Fehler (TRIP) Bemerkungen  Die Überwachung ist in der Lenze−Einstellung nicht aktiv.  Wenn Sie keinen Lenze−Motor einsetzen, empfehlen wir als Kaltleiter einen PTC bis 150 °C. T1 T2 PE U V W    M4 x 12: 2.5 Nm (22.1 lb-in) M5 x 12: 3 Nm (26.5 lb-in) U, V, W, PE M10 30 Nm 264 lb-in   T1 T2 2.5 Nm 22.1 lb-in  PE 9300std032 Abb. 5−22 Motoranschluss mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)  PE−Gewindebolzen Anschluss PE−Leitung mit Ringkabelschuh  U, V, W Anschluss Motorleitung Auf richtige Polung achten. Max. Länge der Motorleitung beachten. Max. anschließbarer Leitungsquerschnitt: 240 mm2 mit Ringkabelschuh  Kabelschellen für Zugentlastung der Motorleitung Kabelschellen mit Schrauben M4 × 12 mm befestigen  Schirmschellen Schirme der Motorleitung großflächig auf das Schirmblech auflegen und mit Schirmschellen und Schrauben M5 × 12 mm befestigen  Kabelbinder für zusätzliche Zugentlastung der Motorleitung T1, T2 für Motortemperatur−Überwachung Anschluss Leitung für Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) Schirm großflächig am PE−Gewindebolzen auflegen

Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW

Motoranschluss 5  89 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Motor mit Temperatursensor KTY  Hinweis! ƒ Wir empfehlen, für die Verdrahtung Lenze−Systemleitungen zu verwenden. ƒ Bei selbstkonfektionierten Leitungen nur Leitungen mit paarweise verdrillten und abgeschirmten Adern verwenden. PE U V W T1 T2 -UG+UG PES PES PE M 3~ PES PES KTY X8/5 X7/9 X8/8 X7/8 PES X8 X7 X9 X10 9300std073 Abb. 5−23 Schaltplan Motoranschluss mit Temperatursensor KTY an X7 oder X8 Eigenschaften des Anschlusses für die Motortemperatur−Überwachung: Pin X7/8, X7/9 vom Resolver−Eingang (X7) oder Pin X8/8, X8/5 vom Inkrementalgeber−Eingang (X8) Anschluss Linearer Temperatursensor KTY Auslösepunkt  Warnung: Einstellbar  Fehler (TRIP): Fest bei 150 °C Bemerkungen  Die Überwachung ist in der Lenze−Einstellung nicht aktiv.  Der Temperatursensor KTY wird auf Unterbrechung und Kurzschluss überwacht.

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Motoranschluss 5  90 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 T1 T2 PE U V W     U, V, W, PE M8 15 Nm 132 lb-in PE M5 x 12 3 Nm (26.5 lb-in) 9300vec124 Abb. 5−24 Motoranschluss mit Temperatursensor KTY  PE−Gewindebolzen Anschluss PE−Leitung mit Ringkabelschuh  U, V, W Anschluss Motorleitung Auf richtige Polung achten. Max. Länge der Motorleitung beachten. Max. anschließbarer Leitungsquerschnitt: 240 mm2 mit Ringkabelschuh  Schirmschellen Schirme der Motorleitung großflächig auf das Schirmblech auflegen und mit Schirmschellen und Schrauben M5 × 12 mm befestigen  Kabelbinder Zugentlastung der Motorleitung

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5.8 Steueranschlüsse verdrahten 5.8.1 Wichtige Hinweise  Stop! Die Steuerkarte wird zerstört, wenn ƒ die Spannung zwischen X5/39 und PE oder X6/7 und PE größer 50 V ist, ƒ bei Versorgung über eine externe Spannungsquelle die Spannung zwischen Spannungsquelle und X6/7 größer 10 V (Gleichtakt) ist. Begrenzen Sie die Spannung bevor Sie den Antriebsregler einschalten: ƒ Legen Sie X5/39, X6/2, X6/4 und X6/7 direkt auf PE oder ƒ setzen Sie spannungsbegrenzende Bauelemente ein. ƒ Für einen störungsfreien Betrieb müssen Sie die Steuerleitungen abschirmen: – Bei Leitungen für die digitalen Eingänge und Ausgänge den Schirm zweiseitig auflegen. – Bei Leitungen für die analogen Eingänge und Ausgänge den Schirm einseitig am Antriebsregler auflegen. – Ab 200 mm Länge nur geschirmte Leitungen für die analogen und digitalen Eingänge und Ausgänge verwenden. Unter 200 mm Länge können ungeschirmte, aber verdrillte Leitungen verwendet werden. Benötigtes Installationsmaterial aus dem Lieferumfang: Beschreibung Verwendung Anzahl Schirmblech Schirmauflage für Steuerleitungen 1 Schraube M4 × 10 mm (DIN 7985) Befestigung Schirmblech 1 Klemmenleiste 4−polig (nur bei Varianten V004 und V024) Anschluss Sicherheitsrelais KSR an X11 1 Klemmenleiste 7−polig Anschluss digitale Eingänge und Ausgänge an X5 2 Klemmenleiste 4−polig Anschluss analoge Eingänge und Ausgänge an X6 2

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Schirm auflegen    9300vec129 Abb. 5−25 Anbindung des Leitungsschirms am Schirmblech  Schirmblech  Schirmblech mit Schraube M4 × 10 mm an der Steuerkarte unten festschrauben  Leitungsschirm mit Laschen festklemmen Daten der Anschlussklemmen  Stop! ƒ Klemmenleisten nur bei vom Netz getrenntem Antriebsregler aufstecken oder abziehen! ƒ Klemmenleisten erst verdrahten, dann aufstecken! ƒ Unbenutzte Klemmenleisten ebenfalls aufstecken, um die Kontakte zu schützen. Leitungstyp Aderendhülse Maximaler Leitungs- querschnitt Anzugsmoment Abisolier- länge starr — 2,5 mm2 (AWG 14) 0,5 ... 0,6 Nm (4.4 ... 5.3 lb−in) 5 mm flexibel ohne Aderendhülse 2,5 mm2 (AWG 14) flexibel Aderendhülse ohne Kunststoffhülse 2,5 mm2 (AWG 14) flexibel Aderendhülse mit Kunststoffhülse 2,5 mm2 (AWG 14)

Gerätevariante ohne Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment"

5  93 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.8.2 Gerätevariante ohne Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment" Versorgung über interne Spannungsquelle ƒ Für die Versorgung der digitalen Eingänge (X5/E1 ... X5/E5) müssen Sie einen frei belegbaren digitalen Ausgang (z. B. X5/A1) fest auf HIGH−Pegel legen. ƒ Für die Versorgung der analogen Eingänge (X6/1, X6/2 und X6/3, X6/4) müssen Sie einen frei belegbaren analogen Ausgang (z. B. X6/63) fest auf HIGH−Pegel legen. GND2 +24V E5 A2 A3 A4 ST1ST2 59 39 3k 47k 50mA 50mA 50mA 50mA X5 28 E1 E2 E3 E4 3k 3k 3k 3k 3k S1 A1 X3 X6 1 2 3 4 242R 1 2 3 4 5 6 100k 100k 100k 100k 3.3nF GND1 GND1 7 7 62 63 AIN1 AIN2 AOUTx AOUT2 AOUT1 1 3 2 4 7 10k 10k 9300vec201 Abb. 5−26 Verdrahtung digitale und analoge Eingänge/Ausgänge bei interner Spannungsquelle S1 Antriebsregler freigeben Schließer oder Öffner Z Verbraucher Für den Betrieb notwendige Mindestverdrahtung Klemmenbelegung in der Lenze−Einstellung: 98 Versorgung über externe Spannungsquelle GND2 +24V E5 A2 A3 A4 ST1ST2 59 39 3k 47k 50mA 50mA 50mA 50mA X5 28 E1 E2 E3 E4 3k 3k 3k 3k 3k DC 24 V (+18 V … +30 V) S1 + – A1 X3 GND1 GND1 X6 1 2 3 4 7 7 62 63 242R 1 2 3 4 5 6 100k 100k 100k 100k 3.3nF AIN1 AIN2 AOUTx AOUT2 AOUT1 1 3 2 4 7 10k 10k 9300std341 Abb. 5−27 Verdrahtung digitale und analoge Eingänge/Ausgänge bei externer Spannungsquelle S1 Antriebsregler freigeben Schließer oder Öffner Z Verbraucher Für den Betrieb notwendige Mindestverdrahtung Klemmenbelegung in der Lenze−Einstellung: 98

Gerätevariante mit Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment"

5  94 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.8.3 Gerätevariante mit Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment" Sicherheitshinweise für die Installation der Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment" ƒ Nur qualifiziertes Personal darf die Funktion Sicher abgeschaltetes Moment" installieren und in Betrieb nehmen. ƒ Alle sicherheitsrelevanten Leitungen (z. B. Steuerleitung für das Sicherheitsrelais, Rückmeldekontakt) außerhalb des Schaltschranks unbedingt geschützt verlegen, z. B. im Kabelkanal. Kurzschlüsse zwischen den einzelnen Leitungen müssen sicher ausgeschlossen sein. ƒ Die Verdrahtung des Sicherheitsrelais KSR mit isolierten Aderendhülsen oder starren Leitungen ist unbedingt notwendig. ƒ Der elektrische Bezugspunkt für die Spule des Sicherheitsrelais KSR muss mit dem Schutzleitersystem verbunden sein (DIN EN 60204−1 Abs. 9.4.3). Nur so ist der Schutz gegen fehlerhaften Betrieb durch Erdschlüsse gewährleistet.

Gerätevariante mit Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment"

5  95 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Versorgung über interne Spannungsquelle ƒ Wird ein frei belegbarer digitaler Ausgang (z. B. X5/A1) fest auf HIGH−Pegel gelegt, dient er als interne Spannungsquelle. Ein Ausgang ist mit maximal 50 mA belastbar. – Über einen digitalen Ausgang können Sie das Relais KSR und zwei digitale Eingänge (X5/28 und z. B. X5/E1) mit Spannung versorgen. – Für die maximale Beschaltung (Relais KSR und X5/E1 ... X5/E5) müssen Sie zwei digitale Ausgänge parallel schalten und fest auf HIGH−Pegel legen. ƒ Für die Versorgung der analogen Eingänge (X6/1, X6/2 und X6/3, X6/4) müssen Sie einen frei belegbaren analogen Ausgang (z. B. X6/63) fest auf HIGH−Pegel legen. GND2 +24V +5 V E5 A2 A3 A4 ST1ST2 59 39 3k 47k 50mA 50mA 50mA 50mA X5 28 E1 E2 E3 E4 3k 3k 3k 3k 3k X11 K31K32 33 34 S1 S2 IN1 IN2 IN3 IN4 + KSR A1 Z1 X3 GND1 GND1 X6 1 AIN1 AIN2 AOUTx AOUT2 AOUT1 2 3 4 1 3 2 4 7 10k 10k 7 7 62 63 242R 1 2 3 4 5 6 100k 100k 100k 100k 3.3nF Z Z 9300std074 Abb. 5−28 Verdrahtung digitale und analoge Eingänge/Ausgänge mit aktiver Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment" und interner Spannungsquelle S1 Impulssperre aufheben (1. Abschaltpfad) S2 Antriebsregler freigeben (2. Abschaltpfad) Z1 Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) Die SPS übernimmt die Überwachung der Funktion ˜Sicher abgeschaltetes Moment˜ X5/A4 Rückmeldung über einen digitalen Ausgang (z. B. DIGOUT4) Schließer oder Öffner Z Verbraucher Für den Betrieb notwendige Mindestverdrahtung Klemmenbelegung in der Lenze−Einstellung: 98

Gerätevariante mit Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment"

5  96 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 Versorgung über externe Spannungsquelle X3 GND1 GND1 X6 1 2 3 4 7 7 62 63 242R 1 2 3 4 5 6 100k 100k 100k 100k 3.3nF GND2 +24V +5 V E5 A2 A3 A4 ST1ST2 59 39 3k 47k 50mA 50mA 50mA 50mA X5 28 E1 E2 E3 E4 3k 3k 3k 3k 3k DC 24 V (+18 V … +30 V) X11 K31K32 33 34 S1 S2 IN1 IN2 IN3 IN4 + KSR + – A1 Z1 AIN1 AIN2 AOUTx AOUT2 AOUT1 1 3 2 4 7 10k 10k Z Z Z 9300std075 Abb. 5−29 Verdrahtung digitale und analoge Eingänge/Ausgänge mit aktiver Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment" und externer Spannungsquelle S1 Impulssperre aufheben (1. Abschaltpfad) S2 Antriebsregler freigeben (2. Abschaltpfad) Z1 Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) Die SPS übernimmt die Überwachung der Funktion ˜Sicher abgeschaltetes Moment˜ X5/A4 Rückmeldung über einen digitalen Ausgang (z. B. DIGOUT4) Schließer oder Öffner Z Verbraucher Für den Betrieb notwendige Mindestverdrahtung Klemmenbelegung in der Lenze−Einstellung: 98

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5.8.4 STATE−BUS  Stop! Zerstörung der Steuerkarte! Fremdspannung an X5/ST1, X5/ST2 zerstört die Steuerkarte. Schutzmaßnahme: Keine Fremdspannung an X5/ST1, X5/ST2 anschließen. GND2 GND2 GND2 +24V +24V +24V A2 A2 A2 A3 A3 A3 A4 A4 A4 ST1 ST1 ST1 ST2 ST2 ST2 59 59 59 39 39 39 47k 47k 47k 50mA 50mA 50mA 50mA 50mA 50mA 50mA 50mA 50mA 50mA 50mA 50mA X5 X5 X5 A1 A1 A1 PES PES PES PES PES 9300std222 Abb. 5−30 Beispiel für eine Verdrahtung eines Antriebsverbundes mit dem STATE−BUS PES HF−Schirmabschluss durch großflächige Anbindung an PE

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5.8.5 Klemmenbelegung Konfiguration Analog−Eingang Klemme Jumperleiste X3 Einstellung Jumper Mögliche Pegel X6/1, X6/2 1 3 5 2 4 6 1−2 1) −10 V ... +10 V 1) 3−4 −10 V ... +10 V 5−6 −20 mA ... +20 mA 1) Lenze−Einstellung (Auslieferungszustand) Nicht konfigurierbare Steueranschlüsse Klemme Beschreibung Funktion Pegel / Zustand X11/K32 X11/K31 Sicherheits- relais KSR 1. Abschaltpfad Rückmeldung Impulssperre Kontakt geöffnet: Im- pulssperre aufgehoben (Betrieb) Kontakt geschlossen: Im- pulssperre aktiv X11/33 – Spule Sicherheitsrelais KSR Spule nicht bestromt: Impulssperre aktiv X11/34 + Spule Sicherheitsrelais KSR Spule bestromt: Impuls- sperre aufgehoben (Be- trieb) X5/28 Reglersperre (DCTRL−CINH) 2. Abschaltpfad Antriebsregler freigeben und sperren LOW: Regler gesperrt HIGH: Regler freigege- ben X5/ST1 X5/ST2 STATE−BUS Lenze−Einstellung der konfigurierbaren Steueranschlüsse bei 9300 Servo PLC Klemme Beschreibung Funktion Pegel X5/E1 Digitale Eingänge Nicht belegt HIGH X5/E2 Nicht belegt HIGH X5/E3 Nicht belegt HIGH X5/E4 Nicht belegt HIGH X5/E5 Nicht belegt HIGH X5/A1 Digitale Ausgänge Nicht belegt HIGH X5/A2 Nicht belegt HIGH X5/A3 Nicht belegt HIGH X5/A4 Nicht belegt HIGH X6/1, X6/2 Analoge Eingänge Nicht belegt −10 V ... +10 V X6/3, X6/4 Nicht belegt −10 V ... +10 V X6/62 Analoge Ausgänge Nicht belegt −10 V ... +10 V X6/63 Nicht belegt −10 V ... +10 V

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Lenze−Einstellung der konfigurierbaren Steueranschlüsse bei Servo−Umrichter 9300, Servo−Kurvenscheibe 9300 und Servo−Registerregler 9300 Klemme Beschreibung Funktion Pegel X5/E1 Digitale Eingänge Quickstop aufheben/ Rechtslauf HIGH X5/E2 Quickstop aufheben/ Linkslauf HIGH X5/E3 Festfrequenz 1 aktivieren HIGH X5/E4 Fehlermeldung setzen (TRIP Set) LOW X5/E5 Fehlermeldung zurücksetzen (TRIP Reset) LOW−HIGH−Flanke X5/A1 Digitale Ausgänge Fehlermeldung vorhanden LOW X5/A2 Schaltschwelle QMIN: Istdrehzahl < Solldrehzahl in C0017 LOW X5/A3 Betriebsbereit (DCTRL−RDY) HIGH X5/A4 Maximalstrom erreicht (DCTRL−IMAX) HIGH X6/1, X6/2 Analoge Eingänge Drehzahl−Hauptsollwert −10 V ... +10 V X6/3, X6/4 Drehzahl−Zusatzsollwert −10 V ... +10 V X6/62 Analoge Ausgänge Drehzahl−Istwert −10 V ... +10 V X6/63 Drehmoment−Sollwert −10 V ... +10 V Lenze−Einstellung der konfigurierbaren Steueranschlüsse bei Servo−Positionierregler 9300 Klemme Beschreibung Funktion Pegel X5/E1 Digitale Eingänge Endschalter negative Seite (POS−LIM−NEG) LOW X5/E2 Endschalter positive Seite (POS−LIM−POS) LOW X5/E3 Positionierprogramm starten (POS−PRG−START) LOW−HIGH−Flanke X5/E4 Referenzschalter (POS−REF−MARK) und Touch−Pro- be−Eingang HIGH X5/E5 Fehlermeldung TRIP zurücksetzen (DCTRL−TRIP−RES) LOW−HIGH−Flanke Positionierprogramm zurücksetzen (PRG−RESET) HIGH Handbetrieb aktivieren (POS−MANUAL) HIGH X5/A1 Digitale Ausgänge Referenz bekannt (POS−REF−OK) HIGH X5/A2 Positionsziel erreicht (POS−IN−TARGET) HIGH X5/A3 Betriebsbereit (DCTRL−RDY) HIGH X5/A4 Progamm−Funktions−Ausgang (POS−PFO1) (Ausgang über das Positionierprogramm schaltbar) HIGH X6/1, X6/2 Analoge Eingänge Keine −10 V ... +10 V X6/3, X6/4 Keine −10 V ... +10 V X6/62 Analoge Ausgänge Drehzahl−Istwert (MCTRL−NACT) −10 V ... +10 V X6/63 Drehmoment−Sollwert (MCTRL−MSET2) −10 V ... +10 V

Daten der Anschlussklemmen

5  100 EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0 5.8.6 Daten der Anschlussklemmen Sicherheitsrelais KSR Klemme Beschreibung Bereich Werte X11/K32 X11/K31 X11/33 X11/34 Sicherheitsrelais KSR 1. Abschaltpfad Spulenspannung bei +20 °C DC 24 V (20 ... 30 V) Spulenwiderstand bei +20 °C 823  ±10 % Bemessungsleistung der Spule ca. 700 mW Max. Schaltspannung AC 250 V, DC 250 V (0,45 A) Max. Schaltleistung AC 1500 VA Max. Schaltstrom (ohmsche Last) AC 6 A (250 V), DC 6 A (50 V) Empfohlene Minimallast > 50 mW Max. Schalthäufigkeit 6 Schaltungen pro Minute Mechanische Lebensdauer 107 Schaltspiele Elektrische Lebensdauer bei AC 250 V (ohmsche Last) 105 Schaltspiele bei 6 A 106 Schaltspiele bei 1 A 107 Schaltspiele bei 0,25 A bei DC 24 V (ohmsche Last) 6 × 103 Schaltspiele bei 6 A 106 Schaltspiele bei 3 A 1,5 × 106 Schaltspiele bei 1 A 107 Schaltspiele bei 0,1 A Digitale Eingänge, digitale Ausgänge Klemme Beschreibung Bereich Werte X5/28 Reglersperre (DCTRL−CINH) 2. Abschaltpfad SPS−Pegel, HTL LOW: 0 ... +3 V HIGH: +12 ... +30 V X5/E1 X5/E2 X5/E3 X5/E4 X5/E5 Digitale Eingänge SPS−Pegel, HTL LOW: 0 ... +3 V HIGH: +12 ... +30 V Eingangsstrom pro Eingang 8 mA bei +24 V Zykluszeit 1 ms X5/A1 X5/A2 X5/A3 X5/A4 Digitale Ausgänge SPS−Pegel, HTL LOW: 0 ... +3 V HIGH: +12 ... +30 V Belastbarkeit pro Ausgang Maximal 50 mA Lastwiderstand Mindestens 480  bei +24 V Zykluszeit 1 ms X5/39 GND2 Bezugspotenzial für digitale Signale Potenzialgetrennt zu X6/7 (GND1) X5/59 Anschluss externe Span- nungsquelle für den Stütz- betrieb des Antriebsreglers bei Netzausfall Eingangsspannung DC 24 V (+18 ... +30 V) Stromaufnahme Maximal 1 A bei 24 V X5/ST1 X5/ST2 STATE−BUS Maximale Anzahl Teilnehmer 20 Maximale Länge der Busleitung 5 m