Lenze EVS9321-Ex Mounting Instructions
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Text of the manual
Instructions de montage
9300 0.37 ... 75 kW
EVS9321 ... EVS9332
Servo−Antriebsregler
Servo controller
Servovariateur
Global Drive
Lesen Sie zuerst diese Anleitung, bevor Sie mit den Arbeiten beginnen!
Beachten Sie die enthaltenen Sicherheitshinweise.
Ausführliche Informationen finden Sie im entsprechenden Systemhandbuch.
Read these instructions before you start working!
Follow the safety instructions given.
More detailed information can be found in the corresponding System Manual.
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Les consignes de sécurité doivent impérativement être respectées.
Pour plus de détails, consulter le manuel correspondant.
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
EVS9321 ... EVS9326
9300std078
Position
Beschreibung
Antriebsregler
Befestigungsschienen für Standardmontage
Abdeckung für den Motoranschluss
Halterung Schirmauflage mit Befestigungsschrauben (2 Stück)
1 Halterung für das Schirmblech für die Versorgungsanschlüsse
1 Halterung für das Schirmblech für die Motorleitung
EMV−Schirmblech mit Befestigungsschrauben (2 Stück)
1 Schirmblech für die Versorgungsanschlüsse
1 Schirmblech für die Motorleitung und Zuleitung Motortemperatur−Überwachung mit Kaltleiter (PTC) oder
Thermokontakt (Öffner)
EMV−Schirmblech mit Befestigungsschrauben für geschirmte Steuerleitungen
Abdeckung für die Versorgungsanschlüsse
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
EVS9327 ... EVS9329
9300std079
Position
Beschreibung
Antriebsregler
Befestigungswinkel für Standardmontage
EMV−Schirmblech mit Befestigungsschrauben für geschirmte Steuerleitungen
Haube mit Befestigungsschrauben
EMV−Schirmblech für die Motorleitung und für die Zuleitung Motortemperatur−Überwachung mit Kaltleiter (PTC)
oder Thermokontakt (Öffner)
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
EVS9330
9300std080
Position
Beschreibung
Antriebsregler
Befestigungswinkel für Standardmontage
EMV−Schirmblech mit Befestigungsschrauben für geschirmte Steuerleitungen
Haube mit Befestigungsschrauben
Schirmschelle und Zugentlastung für die Motorleitung
Zugentlastung für die PE−Leitung Motor und die Zuleitung Motortemperatur−Überwachung mit Kaltleiter (PTC)
oder Thermokontakt (Öffner)
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
EVS9331, EVS9332
9300std081
Position
Beschreibung
Antriebsregler
Befestigungswinkel für Standardmontage
EMV−Schirmblech mit Befestigungsschrauben für geschirmte Steuerleitungen
Haube mit Befestigungsschrauben
Schirmschelle und Zugentlastung für die Motorleitung
Zugentlastung für die PE−Leitung Motor und die Zuleitung Motortemperatur−Überwachung mit Kaltleiter (PTC)
oder Thermokontakt (Öffner)
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Lieferumfang
Beschreibung
EVS9321 ...
EVS9326
EVS9327 ...
EVS9329
EVS9330
EVS9331
EVS9332
Servo−Antriebsregler 9300
1
1
1
1
Montageanleitung
1
1
1
1
Montagematerial
Standardmontage
35
40
45
50
"Cold Plate"−Technik
37
˘
˘
˘
Installationsmaterial
Leistungsanschlüsse
56
66
75
83
Steueranschlüsse
91
Systembus (CAN)
102
Rückführsystem
103
Leitfrequenzeingang
Leitfrequenzausgang
107
Anschlüsse und Schnittstellen
Position
Beschreibung
L1, L2, L3, PE Netzanschluss
52
+UG, −UG
DC-Einspeisung
52
U, V, W, PE
Motoranschluss
52
T1, T2
Anschluss Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) des Motors
52
X1
Schnittstelle AIF (Automatisierungs−Interface)
Steckplatz für Kommunikationsmodul (z. B. Keypad XT EMZ9371BC)
−
X3
Jumper für Einstellung analoges Eingangssignal an X6/1, X6/2
98
X4
Anschluss Systembus (CAN)
102
X5
Anschluss digitale Eingänge und Ausgänge
91
X6
Anschluss analoge Eingänge und Ausgänge
91
X7
Anschluss Resolver und Temperatursensor KTY des Motors
103
X8
Anschluss Inkrementalgeber mit TTL−Pegel oder Sinus−Cosinus−Geber und Temperatursensor KTY
des Motors
103
X9
Anschluss Leitfrequenzeingangssignal
107
X10
Anschluss Leitfrequenzausgangssignal
X11
Anschluss Relaisausgang KSR für "Sicherer Halt" (nur bei Variante V004 und V104)
94
Statusanzeigen
Position
LED rot
LED grün
Betriebszustand
aus
ein
Antriebsregler freigegeben
ein
ein
Netz eingeschaltet und automatischer Start gesperrt
aus
blinkt langsam
Antriebsregler gesperrt
blinkt schnell
aus
Unterspannung oder Überspannung
blinkt langsam
aus
Störung aktiv
0Abb. 0Tab. 0
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
1
Über diese Dokumentation
11
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.1
Dokumenthistorie
11
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.2
Zielgruppe
11
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.3
Informationen zur Gültigkeit
12
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.4
Verwendete Konventionen
13
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1.5
Verwendete Hinweise
14
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2
Sicherheitshinweise
15
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.1
Allgemeine Sicherheits− und Anwendungshinweise für Lenze−Antriebsregler
15
. . .
2.2
Motor thermisch überwachen
19
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.2.1
Fremdbelüftete oder selbstgekühlte Motoren
20
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.2.2
Eigenbelüftete Motoren
21
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.3
Restgefahren
23
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.4
Sicherheitshinweise für die Installation nach UL/CSA
24
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3
Technische Daten
25
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.1
Allgemeine Daten und Einsatzbedingungen
25
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.2
Sicherheitsrelais KSR
27
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.3
Bemessungsdaten
28
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.3.1
Betrieb bei 400 V
28
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.3.2
Betrieb bei 480 V
30
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.3.3
Überstrombetrieb
32
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4
Mechanische Installation
34
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.1
Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW
34
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.1.1
Wichtige Hinweise
34
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.1.2
Montage mit Befestigungsschienen (Standard)
35
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.1.3
Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik)
36
. . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.1.4
Montage in "Cold Plate"−Technik
37
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2
Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW
39
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2.1
Wichtige Hinweise
39
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2.2
Montage mit Befestigungswinkeln (Standard)
40
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2.3
Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik)
41
. . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2.4
Montage in "Cold Plate"−Technik
42
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.3
Grundgeräte mit der Leistung 45 kW
44
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.3.1
Wichtige Hinweise
44
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.3.2
Montage mit Befestigungswinkeln (Standard)
45
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.3.3
Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik)
46
. . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.3.4
Umbau der Lüfterbaugruppe bei Durchstoßtechnik
47
. . . . . . . . . . . . . . . .
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
4.4
Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW
49
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.4.1
Wichtige Hinweise
49
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.4.2
Montage mit Befestigungswinkeln (Standard)
50
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.4.3
Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik)
51
. . . . . . . . . . . . . . . . . .
5
Elektrische Installation
52
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.1
Wichtige Hinweise
52
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.2
EMV−gerechte Installation (Aufbau des CE−typischen Antriebssystems)
52
. . . . . . .
5.3
Einsatz an IT−Netzen
55
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.4
Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW
56
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.4.1
Wichtige Hinweise
56
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.4.2
Netzanschluss, DC−Einspeisung
57
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.4.3
Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte
59
. . . . . . . . . . . . .
5.4.4
Zuordnung Netzdrossel/Filter
60
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.4.5
Motoranschluss
61
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.5
Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW
66
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.5.1
Wichtige Hinweise
66
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.5.2
Netzanschluss, DC−Einspeisung
67
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.5.3
Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte
68
. . . . . . . . . . . . .
5.5.4
Zuordnung Netzdrossel/Filter
69
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.5.5
Motoranschluss
70
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.6
Grundgeräte mit der Leistung 45 kW
75
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.6.1
Wichtige Hinweise
75
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.6.2
Netzanschluss, DC−Einspeisung
76
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.6.3
Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte
77
. . . . . . . . . . . . .
5.6.4
Zuordnung Netzdrossel/Filter
78
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.6.5
Motoranschluss
79
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.7
Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW
83
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.7.1
Wichtige Hinweise
83
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.7.2
Netzanschluss, DC−Einspeisung
84
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.7.3
Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte
85
. . . . . . . . . . . . .
5.7.4
Zuordnung Netzdrossel/Filter
86
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.7.5
Motoranschluss
87
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.8
Steueranschlüsse verdrahten
91
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.8.1
Wichtige Hinweise
91
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.8.2
Gerätevariante ohne Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment"
93
. . . . .
5.8.3
Gerätevariante mit Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment"
94
. . . . . . .
5.8.4
STATE−BUS
97
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.8.5
Klemmenbelegung
98
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.8.6
Daten der Anschlussklemmen
100
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.9
Systembus (CAN) verdrahten
102
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.10 Rückführsystem verdrahten
103
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.10.1
Wichtige Hinweise
103
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.10.2
Resolver an X7
104
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.10.3
Inkrementalgeber mit TTL−Pegel an X8
105
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.10.4
Sinus−Cosinus−Geber an X8
106
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.11 Leitfrequenzeingang / Leitfrequenzausgang verdrahten
107
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6
Abschließende Arbeiten
109
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6.1
Installation überprüfen
109
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6.2
Inbetriebnahme vorbereiten
110
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Über diese Dokumentation
Dokumenthistorie
1
11
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
1
Über diese Dokumentation
1.1
Dokumenthistorie
Was ist neu / was hat sich geändert?
Materialnummer
Version
Beschreibung
.Se3
8.0
02/2016
TD29
Fehlerkorrekturen
13479901
7.0
01/2015
TD29
UL−Hinweise in französischer Sprache für Canada
EAC−Konformität
allgemeine Korrekturen
13439122
6.1
09/2013
TD06
Fehlerkorrekturen
13439122
6.0
07/2013
TD06
Fehlerkorrekturen
13344718
5.0
07/2010
TD23
Angaben zu Querschnitten der Motorleitungen ak-
tualisiertFehlerkorrekturen
13321257
4.1
04/2010
TD23
UL−Warnings korrigiert
Änderung der Firmenadresse
13321257
4.0
11/2009
TD23
Überarbeitung, Fehlerkorrekturen
13270928
3.0
03/2009
TD00
Neuauflage wegen Neuorganisation des Unterneh-
mens, Überarbeitung, Fehlerkorrekturen
13167300
2.0
10/2006
TD23
Fehlerkorrekturen
13137887
1.0
07/2006
TD23
Erstausgabe, ersetzt die Betriebsanleitungen der
Servo−Antriebsregler
Tipp!
Informationen und Hilfsmittel rund um die Lenze−Produkte finden Sie im
Download−Bereich unter
www.lenze.com
1.2
Zielgruppe
Diese Dokumentation richtet sich an qualifiziertes Fachpersonal nach IEC 60364.
Qualifiziertes Fachpersonal sind Personen, die für die auszuführenden Tätigkeiten bei der
Aufstellung, Montage, Inbetriebsetzung und dem Betrieb des Produkts über entspre-
chende Qualifikationen verfügen.
Über diese Dokumentation
Informationen zur Gültigkeit
1
12
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
1.3
Informationen zur Gültigkeit
Diese Dokumentation ist gültig für ...
... Servo−Antriebsregler 9300 ab der Typenschildbezeichnung:
Typenschild
EVS
93xx
˘
x
x
Vxx
6x
8x
Produktreihe
9300vec112
EVS =
Servo−Antriebsregler
Typ Nr. / Bemessungsleistung
400V
480 V
9321 =
0,37 kW
0,37 kW
9322 =
0,75 kW
0,75 kW
9323 =
1,5 kW
1,5 kW
9324 =
3,0 kW
3,0 kW
9325 =
5,5 kW
5,5 kW
9326 =
11 kW
11 kW
9327 =
15 kW
18,5 kW
9328 =
22 kW
30 kW
9329 =
30 kW
37 kW
9330 =
45 kW
45 kW
9331 =
55 kW
55 kW
9332 =
75 kW
90 kW
Bauart
E =
Einbaugerät
C =
Einbaugerät in "Cold Plate"−Technik
Ausführung
I =
Servo PLC
K =
Servo−Kurvenscheibe
P =
Servo−Positionierregler
R =
Registerregler
S =
Servo−Umrichter
T =
Servo PLC Technologie
Variante
˘
Standard
V003 =
in "Cold Plate"−Technik
V004 =
mit Funktion "Sicherer Halt"
V100 =
für IT−Netze
V104 =
mit Funktion "Sicherer Halt" und für IT−Netze
Hardwarestand
Softwarestand
Über diese Dokumentation
Verwendete Konventionen
1
13
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
1.4
Verwendete Konventionen
Diese Dokumentation verwendet folgende Konventionen zur Unterscheidung verschiede-
ner Arten von Information:
Informationsart
Auszeichnung
Beispiele/Hinweise
Zahlenschreibweise
Dezimaltrennzeichen
sprachabhängig
Als Dezimaltrennung werden die für die
jeweilige Zielsprache üblichen Zeichen ver-
wendet.
Zum Beispiel: 1234.56 oder 1234,56
Warnhinweise
UL−Warnhinweise
Werden in englischer und französischer
Sprache verwendet.
UR−Warnhinweise
Textauszeichnung
Programmname
» «
PC−Software
Zum Beispiel: »Engineer«, »Global Drive
Control« (GDC)
Symbole
Seitenverweis
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chen Informationen
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Dokumentationsverweis
Verweis auf eine andere Dokumentation
mit zusätzlichen Informationen
Zum Beispiel: EDKxxx = siehe Dokumen-
tation EDKxxx
Über diese Dokumentation
Verwendete Hinweise
1
14
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
1.5
Verwendete Hinweise
Um auf Gefahren und wichtige Informationen hinzuweisen, werden in dieser Dokumenta-
tion folgende Piktogramme und Signalwörter verwendet:
Sicherheitshinweise
Aufbau der Sicherheitshinweise:
Gefahr!
(kennzeichnet die Art und die Schwere der Gefahr)
Hinweistext
(beschreibt die Gefahr und gibt Hinweise, wie sie vermieden werden kann)
Piktogramm und Signalwort
Bedeutung
Gefahr!
Gefahr von Personenschäden durch gefährliche elektrische
Spannung
Hinweis auf eine unmittelbar drohende Gefahr, die den Tod oder
schwere Verletzungen zur Folge haben kann, wenn nicht die
entsprechenden Maßnahmen getroffen werden.
Gefahr!
Gefahr von Personenschäden durch eine allgemeine Gefahren-
quelle
Hinweis auf eine unmittelbar drohende Gefahr, die den Tod oder
schwere Verletzungen zur Folge haben kann, wenn nicht die
entsprechenden Maßnahmen getroffen werden.
Stop!
Gefahr von Sachschäden
Hinweis auf eine mögliche Gefahr, die Sachschäden zur Folge
haben kann, wenn nicht die entsprechenden Maßnahmen ge-
troffen werden.
Anwendungshinweise
Piktogramm und Signalwort
Bedeutung
Hinweis!
Wichtiger Hinweis für die störungsfreie Funktion
Tipp!
Nützlicher Tipp für die einfache Handhabung
Verweis auf andere Dokumentation
Spezielle Sicherheitshinweise und Anwendungshinweise
Piktogramm und Signalwort
Bedeutung
Warnings!
Sicherheitshinweis oder Anwendungshinweis für den Betrieb
nach UL− oder CSA−Anforderungen.
Die Maßnahmen sind erforderlich, um die Anforderungen nach
UL oder CSA zu erfüllen.
Warnings!
Allgemeine Sicherheits− und Anwendungshinweise für Lenze−Antriebsregler
2
15
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
2
Sicherheitshinweise
2.1
Allgemeine Sicherheits− und Anwendungshinweise für Lenze−Antriebsregler
(gemäß Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG)
Zu Ihrer persönlichen Sicherheit
Wenn Sie die folgenden grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen missachten, kann dies zu
schweren Personenschäden und Sachschäden führen:
ƒ Das Produkt ausschließlich bestimmungsgemäß verwenden.
ƒ Das Produkt niemals trotz erkennbarer Schäden in Betrieb nehmen.
ƒ Das Produkt niemals unvollständig montiert in Betrieb nehmen.
ƒ Keine technischen Änderungen am Produkt vornehmen.
ƒ Nur das für das Produkt zugelassene Zubehör verwenden.
ƒ Nur Original−Ersatzteile des Herstellers verwenden.
ƒ Alle am Einsatzort geltenden Unfallverhütungsvorschriften, Richtlinien und Gesetze
beachten.
ƒ Nur qualifiziertes Fachpersonal die Arbeiten zum Transport, zur Installation, zur
Inbetriebnahme und zur Instandhaltung ausführen lassen.
– IEC 364 bzw. CENELEC HD 384 oder DIN VDE 0100 und IEC−Report 664 oder
DIN VDE 0110 und nationale Unfallverhütungsvorschriften beachten.
– Qualifiziertes Fachpersonal im Sinne dieser grundsätzlichen Sicherheitshinweise
sind Personen, die mit Aufstellung, Montage, Inbetriebsetzung und Betrieb des
Produkts vertraut sind und die über die ihrer Tätigkeit entsprechenden
Qualifikationen verfügen.
ƒ Alle Vorgaben dieser Dokumentation beachten.
– Dies ist Voraussetzung für einen sicheren und störungsfreien Betrieb sowie für das
Erreichen der angegebenen Produkteigenschaften.
– Die in dieser Dokumentation dargestellten verfahrenstechnischen Hinweise und
Schaltungsausschnitte sind Vorschläge, deren Übertragbarkeit auf die jeweilige
Anwendung überprüft werden muss. Für die Eignung der angegebenen Verfahren
und Schaltungsvorschläge übernimmt Lenze Automation GmbH keine Gewähr.
ƒ Lenze−Antriebsregler (Frequenzumrichter, Servo−Umrichter, Stromrichter) und
zugehörige Komponenten können während des Betriebs − ihrer Schutzart
entsprechend − spannungsführende, auch bewegliche oder rotierende Teile haben.
Oberflächen können heiß sein.
– Bei unzulässigem Entfernen der erforderlichen Abdeckung, bei unsachgemäßem
Einsatz, bei falscher Installation oder Bedienung besteht die Gefahr von schweren
Personen− oder Sachschäden.
– Weitere Informationen entnehmen Sie der Dokumentation.
ƒ Im Antriebsregler treten hohe Energien auf. Deshalb bei Arbeiten am Antriebsregler
unter Spannung immer eine persönliche Schutzausrüstung tragen (Körperschutz,
Kopfschutz, Augenschutz, Gehörschutz, Handschutz).
Allgemeine Sicherheits− und Anwendungshinweise für Lenze−Antriebsregler
2
16
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Bestimmungsgemäße Verwendung
Antriebsregler sind Komponenten, die zum Einbau in elektrische Anlagen oder Maschinen
bestimmt sind. Sie sind keine Haushaltsgeräte, sondern als Komponenten ausschließlich
für die Verwendung zur gewerblichen Nutzung bzw. professionellen Nutzung im Sinne der
EN 61000−3−2 bestimmt.
Bei Einbau der Antriebsregler in Maschinen ist die Inbetriebnahme (d. h. die Aufnahme des
bestimmungsgemäßen Betriebs) solange untersagt, bis festgestellt wurde, dass die Ma-
schine den Bestimmungen der EG−Richtlinie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie) ent-
spricht; EN 60204 beachten.
Die Inbetriebnahme (d. h. die Aufnahme des bestimmungsgemäßen Betriebs) ist nur bei
Einhaltung der EMV−Richtlinie (2004/108/EG) erlaubt.
Die
Antriebsregler
erfüllen
die
Anforderungen
der
Niederspannungsrichtlinie
2006/95/EG. Die harmonisierte Norm EN 61800−5−1 wird für die Antriebsregler angewen-
det.
Die technischen Daten und die Angaben zu Anschlussbedingungen entnehmen Sie dem
Leistungsschild und der Dokumentation. Halten Sie diese unbedingt ein.
Warnung: Die Antriebsregler sind Produkte, die nach EN 61800−3 in Antriebssysteme der
Kategorie C2 eingesetzt werden können. Diese Produkte können im Wohnbereich Funk-
störungen verursachen. In diesem Fall kann es für den Betreiber erforderlich sein, entspre-
chende Maßnahmen durchzuführen.
Transport, Einlagerung
Beachten Sie die Hinweise für Transport, Lagerung und sachgemäße Handhabung.
Halten Sie die klimatischen Bedingungen gemäß den technischen Daten ein.
Aufstellung
Sie müssen die Antriebsregler nach den Vorschriften der zugehörigen Dokumentation auf-
stellen und kühlen.
Die Umgebungsluft darf den Verschmutzungsgrad 2 nach EN 61800−5−1 nicht überschrei-
ten.
Sorgen Sie für sorgfältige Handhabung und vermeiden Sie mechanische Überlastung. Ver-
biegen Sie bei Transport und Handhabung weder Bauelemente noch ändern Sie Isolations-
abstände. Berühren Sie keine elektronischen Bauelemente und Kontakte.
Antriebsregler enthalten elektrostatisch gefährdete Bauelemente, die Sie durch unsach-
gemäße Handhabung leicht beschädigen können. Beschädigen oder zerstören Sie keine
elektrischen Komponenten, da Sie dadurch Ihre Gesundheit gefährden können!
Allgemeine Sicherheits− und Anwendungshinweise für Lenze−Antriebsregler
2
17
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Elektrischer Anschluss
Beachten Sie bei Arbeiten an unter Spannung stehenden Antriebsreglern die geltenden
nationalen Unfallverhütungsvorschriften (z. B. VBG 4).
Führen Sie die elektrische Installation nach den einschlägigen Vorschriften durch (z. B. Lei-
tungsquerschnitte, Absicherungen, Schutzleiteranbindung). Zusätzliche Hinweise ent-
hält die Dokumentation.
Die Dokumentation enthält Hinweise für die EMV−gerechte Installation (Schirmung, Er-
dung, Anordnung von Filtern und Verlegung der Leitungen). Beachten Sie diese Hinweise
ebenso bei CE−gekennzeichneten Antriebsreglern. Der Hersteller der Anlage oder Ma-
schine ist verantwortlich für die Einhaltung der im Zusammenhang mit der EMV−Gesetz-
gebung geforderten Grenzwerte. Um die am Einbauort geltenden Grenzwerte für Funk-
störaussendungen
einzuhalten,
müssen
Sie
die
Antriebsregler
in
Gehäuse
(z. B. Schaltschränke) einbauen. Die Gehäuse müssen einen EMV−gerechten Aufbau er-
möglichen. Achten Sie besonders darauf, dass z. B. Schaltschranktüren möglichst umlau-
fend metallisch mit dem Gehäuse verbunden sind. Öffnungen oder Durchbrüche durch
das Gehäuse auf ein Minimum reduzieren.
Lenze−Antriebsregler können einen Gleichstrom im Schutzleiter verursachen. Wird für den
Schutz bei einer direkten oder indirekten Berührung an einem 3−phasig versorgten An-
triebsregler ein Differenzstromgerät (RCD) verwendet, ist auf der Stromversorgungsseite
des Antriebsreglers nur ein Differenzstromgerät (RCD) vom Typ B zulässig. Wird der An-
triebsregler 1−phasig versorgt, ist auch ein Differenzstromgerät (RCD) vom Typ A zulässig.
Neben der Verwendung eines Differenzstromgerätes (RCD) können auch andere Schutz-
maßnahmen angewendet werden, wie z. B. Trennung von der Umgebung durch doppelte
oder verstärkte Isolierung oder Trennung vom Versorgungsnetz durch einen Transforma-
tor.
Betrieb
Sie müssen Anlagen mit eingebauten Antriebsreglern ggf. mit zusätzlichen Überwa-
chungs− und Schutzeinrichtungen gemäß den jeweils gültigen Sicherheitsbestimmungen
ausrüsten (z. B. Gesetz über technische Arbeitsmittel, Unfallverhütungsvorschriften). Sie
dürfen die Antriebsregler an Ihre Anwendung anpassen. Beachten Sie dazu die Hinweise
in der Dokumentation.
Nachdem der Antriebsregler von der Versorgungsspannung getrennt ist, dürfen Sie span-
nungsführende Geräteteile und Leistungsanschlüsse nicht sofort berühren, weil Konden-
satoren aufgeladen sein können. Beachten Sie dazu die entsprechenden Hinweisschilder
auf dem Antriebsregler.
Halten Sie während des Betriebs alle Schutzabdeckungen und Türen geschlossen.
Hinweis für UL−approbierte Anlagen mit eingebauten Antriebsreglern: UL warnings sind
Hinweise, die nur für UL−Anlagen gelten. Die Dokumentation enthält spezielle Hinweise zu
UL.
Sicherheitsfunktionen
Bestimmte Varianten der Antriebsregler unterstützen Sicherheitsfunktionen (z. B. "Sicher
abgeschaltetes Moment", ehem. "Sicherer Halt") nach den Anforderungen der EG−Richtli-
nie 2006/42/EG (Maschinenrichtlinie). Beachten Sie unbedingt die Hinweise in der Doku-
mentation zur integrierten Sicherheitstechnik.
Allgemeine Sicherheits− und Anwendungshinweise für Lenze−Antriebsregler
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EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Wartung und Instandhaltung
Die Antriebsregler sind wartungsfrei, wenn die vorgeschriebenen Einsatzbedingungen
eingehalten werden.
Entsorgung
Metalle und Kunststoffe zur Wiederverwertung geben. Bestückte Leiterplatten fachge-
recht entsorgen.
Beachten Sie unbedingt die produktspezifischen Sicherheits− und Anwendungshinweise
in dieser Anleitung!
Motor thermisch überwachen
2
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EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
2.2
Motor thermisch überwachen
Ab Softwarestand 8.0 verfügen die Antriebsregler der Reihe 9300 über eine I2 x t−Funktion,
um den angeschlossenen Motor sensorlos thermisch zu überwachen.
Hinweis!
ƒ Die I2 x t−Überwachung basiert auf einem mathematischen Modell, das aus
den erfassten Motorströmen eine thermische Motorbelastung berechnet.
ƒ Die berechnete Motorbelastung wird beim Netzschalten gespeichert.
ƒ Die Funktion ist UL−zertifiziert, d. h. in UL−approbierten Anlagen sind keine
zusätzlichen Schutzmaßnahmen für den Motor erforderlich.
ƒ Die I2 x t−Überwachung ist trotzdem kein Motorvollschutz, da andere
Einflüsse auf die Motorbelastung nicht erfasst werden können, wie
veränderte Kühlungsbedingungen (z. B. Kühlluftstrom unterbrochen oder zu
warm).
Die I2 x t−Belastung des Motors wird in C0066 angezeigt.
Die thermische Belastungsfähigkeit des Motors wird durch die thermische Motor−Zeitkon-
stante (, C0128) ausgedrückt. Entnehmen Sie den Wert den Bemessungsdaten des Mo-
tors oder fragen Sie den Hersteller des Motors.
Die I2 x t−Überwachung ist so ausgelegt, dass bei einem Motor mit einer thermischen Mo-
tor−Zeitkonstante von 5 Minuten (Lenze−Einstellung C0128), einem Motorstrom von
1.5 x IN und einer Auslöseschwelle von 100 % die Überwachung nach 179 s ausgelöst wird.
Durch zwei einstellbare Auslöseschwellen können Sie unterschiedliche Reaktionen festle-
gen.
ƒ Einstellbare Reaktion OC8 (TRIP, Warnung, Aus).
– Die Auslöseschwelle wird in C0127 eingestellt.
– Die Reaktion wird in C0606 eingestellt.
– Die Reaktion OC8 kann beispielsweise für eine Vorwarnung genutzt werden.
ƒ Feste Reaktion OC6−TRIP.
– Die Auslöseschwelle wird in C0120 eingestellt.
Verhalten der I2 x t−Überwachung
Bedingung
Die I2 x t−Überwachung wird deaktiviert.
Es wird C0066 = 0 % und
MCTRL−LOAD−I2XT = 0,00 % gesetzt.
Bei C0120 = 0 % und C0127 = 0 % die Reglersperre set-
zen.
Die I2 x t−Überwachung wird angehalten.
Der aktuelle Wert in C0066 und am Ausgang MCTRL−
LOAD−I2XT wird eingefroren.
Bei C0120 = 0 % und C0127 = 0 % die Reglerfreigabe
erteilen.
Die I2 x t−Überwachung ist deaktiviert.
Die Motorbelastung wird in C0066 angezeigt.
C0606 = 3 (Off) und C0127 > 0 % setzen.
Hinweis!
Eine Fehlermeldung OC6 oder OC8 lässt sich erst zurücksetzen, wenn die
I2 x t−Belastung die eingestellte Auslöseschwelle um 5 % unterschritten hat.
Motor thermisch überwachen
Fremdbelüftete oder selbstgekühlte Motoren
2
20
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
2.2.1
Fremdbelüftete oder selbstgekühlte Motoren
Parametrieren
Zur I2 x t−Überwachung können Sie folgende Codestellen einstellen:
Codestelle
Bedeutung
Wertebereich
Lenze−Einstellung
C0066
Anzeige der I2 x t−Belastung des Motors
0 ... 250 %
−
C0120
Schwelle: Auslösung Fehler "OC6"
0 ... 120 %
0 %
C0127
Schwelle: Auslösung Fehler "OC8"
0 ... 120 %
0 %
C0128
Thermische Motor−Zeitkonstante
0,1 ... 50,0 min
5,0 min
C0606
Reaktion auf Fehler "OC8"
TRIP, Warnung, Off
Warnung
Auslösezeit und I2 x t−Belastung berechnen
Formel zur Auslösezeit
Information
t () ln
1
z 1
IMot
IN
2
100
IMot
Aktueller Motorstrom (C0054)
IN
Motor−Bemessungsstrom (C0088)
Thermische Motor−Zeitkonstante (C0128)
z
Schwellenwert in C0120 (OC6) oder C0127 (OC8)
Formeln zur I2 x t−Belastung
Information
L(t) IMot
IN
2
100% 1 e
t
L(t)
Zeitlicher Verlauf der I2 x t−Belastung des Motors
(Anzeige: C0066)
IMot
Aktueller Motorstrom (C0054)
IN
Motor−Bemessungsstrom (C0088)
Thermische Motor−Zeitkonstante (C0128)
Bei gesperrtem Antriebsregler vermindert sich die I2 x t−Belastung:
L(t) LStart
et
LStart
I2 x t−Belastung vor Reglersperre
Der Wert entspricht bei Fehler−Auslösung dem einge-
stellten Schwellenwert in C0120 (OC6) oder C0127
(OC8).
Auslösezeit im Diagramm ablesen
Diagramm zur Ermittlung der Auslösezeiten bei einem Motor mit einer thermischen Mo-
tor−Zeitkonstante von 5 Minuten (Lenze−Einstellung C0128):
I
= 3 × I
Mot
N
0
50
100
120
0
100
200
300
400
500
600
700
800
900
1000
t [s]
L [%]
I
= 2 × I
Mot
N
I
= 1.5 × I
Mot
N
I
= 1 × I
Mot
N
9300STD105
Abb. 2−1
I2 × t−Überwachung: Auslösezeiten bei unterschiedlichen Motorströmen und Auslöseschwellen
IMot
Aktueller Motorstrom (C0054)
IN
Motor−Bemessungsstrom (C0088)
L
I2 x t−Belastung des Motors (Anzeige: C0066)
t
Zeit
Motor thermisch überwachen
Eigenbelüftete Motoren
2
21
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
2.2.2
Eigenbelüftete Motoren
Konstruktionsbedingt sind eigenbelüftete Normmotoren im Vergleich zu fremdbelüfte-
ten Motoren im unteren Drehzahlbereich einer erhöhten Wärmeentwicklung ausgesetzt.
Warnings!
Zur Einhaltung der UL 508C Norm müssen Sie über die Codestelle C0129/x die
drehzahlabhängige Bewertung des zulässigen Drehmomentes einstellen.
Parametrieren
Zur I2 x t−Überwachung können Sie folgende Codestellen einstellen:
Codestelle
Bedeutung
Wertebereich
Lenze−Einstellung
C0066
Anzeige der I2 x t−Belastung des Motors
0 ... 250 %
−
C0120
Schwelle: Auslösung Fehler "OC6"
0 ... 120 %
0 %
C0127
Schwelle: Auslösung Fehler "OC8"
0 ... 120 %
0 %
C0128
Thermische Motor−Zeitkonstante
0,1 ... 50,0 min
5,0 min
C0606
Reaktion auf Fehler "OC8"
TRIP, Warnung, Off
Warnung
C0129/1
S1−Drehmomentkennlinie I1/IN
10 ... 200 %
100 %
C0129/2
S1−Drehmomentkennlinie n2/nN
10 ... 200 %
40 %
Wirkung der Codestelle C0129/x
0
0.9
0
0.1
C0129/2
0.2
0.3
0.4
0.6
0.7
0.8
1.0
1.1
0.132
I / IN
n / nN
C0129/1
9300STD350
Abb. 2−2
Betriebspunkt im Bereich der Kennlinienabsenkung
Die abgesenkte Drehzahl−/Drehmomentkennlinie (Abb. 2−2) reduziert die zulässige ther-
mische Belastung eigenbelüfteter Normmotoren. Die Kennlinie ist eine Gerade zu deren
Definition zwei Punkte notwendig sind:
ƒ Punkt : Festlegung mit C0129/1
Mit diesem Wert ist auch eine Anhebung der maximal zulässigen Belastung möglich.
ƒ Punkt : Festlegung mit C0129/2
Mit größer werdenden Drehzahlen bleibt die maximal zulässige Belastung unverän-
dert (IMot = IN).
In Abb. 2−2 kann für jeden Betriebspunkt () auf der Kennlinie ( ... ) die Motordrehzahl
und der entsprechende zulässige Motorstrom bzw. das Motordrehmoment () abgelesen
werden. kann auch mit den Werten in C0129/1 und C0129/2 berechnet werden (Bewer-
tungskoeffizient "y", 22).
Motor thermisch überwachen
Eigenbelüftete Motoren
2
22
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Auslösezeit und I2 x t−Belastung berechnen
Berechnen Sie die Auslösezeit und I2 x t−Belastung des Motors unter Berücksichtigung der
Werte in C0129/1 und C0129/2 (Bewertungskoeffizient "y").
Formeln zur Auslösezeit
Information
y 100% C01291
C01292
n
nN C01291
T () ln
1
z 1
IMot
yIN
2
100
T
Auslösezeit der I2 x t−Überwachung
Thermische Motor−Zeitkonstante (C0128)
In
Funktion: Natürlicher Logarithmus
IMot
Aktueller Motorstrom (C0054)
IN
Motor−Bemessungsstrom (C0088)
z
Schwellenwert in C0120 (OC6) oder C0127 (OC8)
y
Bewertungskoeffizient
nN
Nenndrehzahl (C0087)
Formeln zur I2 x t−Belastung
Information
L(t) IMot
y IN
2
100% 1 e
t
L(t)
Zeitlicher Verlauf der I2 x t−Belastung des Motors
(Anzeige: C0066)
y
Bewertungskoeffizient
IMot
Aktueller Motorstrom (C0054)
IN
Motor−Bemessungsstrom (C0088)
Thermische Motor−Zeitkonstante (C0128)
Bei gesperrtem Antriebsregler vermindert sich die I2 x t−Belastung:
L(t) LStart
et
LStart
I2 x t−Belastung vor Reglersperre
Der Wert entspricht bei Fehler−Auslösung dem einge-
stellten Schwellenwert in C0120 (OC6) oder C0127
(OC8).
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
2.3
Restgefahren
Personenschutz
ƒ Überprüfen Sie vor Arbeiten am Antriebsregler, ob alle Leistungsklemmen
spannungslos sind:
– Nach dem Netzabschalten führen die Leistungsklemmen U, V, W, +UG und −UG
noch mindestens 3 Minuten gefährliche Spannung.
– Bei gestopptem Motor führen die Leistungsklemmen L1, L2, L3; U, V, W, +UG und
−UG gefährliche Spannung.
ƒ Der Ableitstrom gegen Erde (PE) ist >3,5 mA. Nach EN 61800−5−1
– ist eine Festinstallation erforderlich,
– muss der PE−Leiter doppelt ausgeführt sein oder einfach ausgeführt mindestens
10 mm2 Leitungsquerschnitt haben.
ƒ Die Betriebstemperatur des Kühlkörpers am Antriebsregler ist > 80 °C:
– Berührung mit dem Kühlkörper führt zu Verbrennungen.
ƒ Während des Parametersatztransfers können die Steuerklemmen des
Antriebsreglers undefinierte Zustände annehmen.
– Deshalb unbedingt vor dem Transfer die Stecker X5 und X6 abziehen. Dadurch ist
sichergestellt, daß der Antriebsregler gesperrt ist, und alle Steuerklemmen den fest
definierten Zustand LOW" haben.
Geräteschutz
ƒ Häufiges Netzschalten (z. B. Tipp−Betrieb über Netzschütz) kann die
Eingangsstrombegrenzung des Antriebsreglers überlasten und zerstören:
– Bei den Geräten EVS9321−xx und EVS9322−xx müssen zwischen dem Ausschalten
und dem Wiedereinschalten mindestens 3 Minuten vergehen.
– Bei den Geräten EVS9323−xx ... EVS9332−xx müssen zwischen zwei
Einschaltvorgängen mindestens 3 Minuten vergehen.
– Verwenden Sie bei häufigen sicherheitsbedingten Abschaltungen die
Sicherheitsfunktion "Sicher abgeschaltetes Moment" (STO). Die Gerätevarianten
Vxx4 verfügen über diese Funktion.
Schutz der Maschine/Anlage
ƒ Antriebe können gefährliche Überdrehzahlen erreichen (z. B. Einstellung hoher
Ausgangsfrequenzen bei dafür ungeeigneten Motoren und Maschinen):
– Die Antriebsregler bieten keinen Schutz gegen solche Betriebsbedingungen. Setzen
Sie dafür zusätzliche Komponenten ein.
Sicherheitshinweise für die Installation nach UL/CSA
2
24
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
2.4
Sicherheitshinweise für die Installation nach UL/CSA
Warnings!
ƒ Motor Overload Protection
– For information on the protection level of the internal overload protection
for a motor load, see the corresponding manuals or software helps.
– If the integral solid state motor overload protection is not used, external or
remote overload protection must be provided.
ƒ Branch Circuit Protection
– The integral solid state protection does not provide branch circuit
protection.
– Branch circuit protection has to be provided externally in accordance with
corresponding instructions, the National Electrical Code and any
additional codes.
ƒ Please observe the specifications for fuses and screw−tightening torques in
these instructions.
ƒ EVS9321 EVS9326:
– Suitable for use on a circuit capable of delivering not more than 5000 rms
symmetrical amperes, 480 V maximum, when protected by fuses.
– Suitable for use on a circuit capable of delivering not more than 50000 rms
symmetrical amperes, 480 V maximum, when protected by CC, J, T or R
class fuses.
– Maximum surrounding air temperature: 0 ... +55 °C
– > +40 °C: reduce the rated output current by 2.5 %/°C
– Use 75 °C copper wire only.
ƒ EVS9327 EVS9329:
– Suitable for use on a circuit capable of delivering not more than 5000 rms
symmetrical amperes, 480 V maximum, when protected by fuses.
– Suitable for use on a circuit capable of delivering not more than 50000 rms
symmetrical amperes, 480 V maximum, when protected by J, T or R class
fuses.
– Maximum surrounding air temperature: 0 ... +50 °C
– > +40 °C: reduce the rated output current by 2.5 %/°C
– Use 60/75 °C or 75 °C copper wire only.
ƒ EVS9330 EVS9332:
– Suitable for use on a circuit capable of delivering not more than 10000 rms
symmetrical amperes, 480 V maximum, when protected by fuses.
– Suitable for use on a circuit capable of delivering not more than 50000 rms
symmetrical amperes, 480 V maximum, when protected by J, T or R class
fuses.
– Maximum surrounding air temperature: 0 ... +50 °C
– > +40 °C: reduce the rated output current by 2.5 %/°C
– Use 60/75 °C or 75 °C copper wire only.
Allgemeine Daten und Einsatzbedingungen
3
25
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
3
Technische Daten
3.1
Allgemeine Daten und Einsatzbedingungen
Allgemeine Daten
Konformität und Approbation
Konformität
CE
2006/95/EG
Niederspannungsrichtlinie
2004/108/EG
EMV−Richtlinie
EAC
(TR ZU 020/2011)
Elektromagnetische Ver-
träglichkeit von techni-
schen Erzeugnissen
Eurasische Konformität
TR ZU: Technische Regulierung
der Zollunion
(TR ZU 004/2011)
Über die Sicherheit von
Niederspannungsausrü-
stung
Eurasische Konformität
TR ZU: Technische Regulierung
der Zollunion
Approbation
UL
UL 508C
Industrial Control Equipment
File No. E132659
für USA und Kanada
Personenschutz und Geräteschutz
Schutzart
EN 60529
IP20
IP41 bei thermisch separierter Montage (Durchstoßtechnik)
zwischen Schaltschrank (innen) und Umgebung.
NEMA 250
Berührschutz nach Typ 1
Erdableitstrom
IEC/EN 61800−5−1
> 3.5 mA AC
> 10 mA DC
Bestimmungen und Sicherheits-
hinweise beachten!
Isolierung von Steuer-
schaltkreisen
EN 61800−5−1
Sichere Trennung vom Netz durch doppelte (verstärkte) Isolie-
rung für die Klemmen X1 und X5.
Basisisolierung (einfache Trennstrecke) für die Klemmen X3,
X4, X6, X7, X8, X9, X10 und X11.
Isolationsfestigkeit
IEC/EN 61800−5−1
< 2000 m Aufstellhöhe: Überspannungskategorie III
> 2000 m Aufstellhöhe: Überspannungskategorie II
Schutzmaßnahmen
Gegen Kurzschluss, Erdschluss (erdschlussfest beim Netzein-
schalten, eingeschränkt erdschlussfest im Betrieb), Überspan-
nung, Motor−Übertemperatur (Eingang für PTC oder Thermo-
kontakt)
EMV
Störaussendung
IEC/EN 61800−3
Leitungsgeführt, Kategorie C1 oder C2 bei geschirmter Motor-
leitung: mit zusätzlichem Netzfilter
Störfestigkeit
IEC/EN 61800−3
Kategorie C3
Allgemeine Daten und Einsatzbedingungen
3
26
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Einsatzbedingungen
Umgebungsbedingungen
Klimatisch
Lagerung
IEC/EN 60721−3−1
1K3 (−25 ... +55 °C)
< 6 Monate
1K3 (−25 ... +40 °C)
> 6 Monate
> 2 Jahre: Zwischenkreis−Kon-
densatoren formieren
Transport
IEC/EN 60721−3−2
2K3 (−25 ... +70 °C)
Betrieb
EVS9321 ... EVS9326
IEC/EN 60721−3−3
3K3 (0 ... +55 °C)
> +40 °C den Ausgangs−Bemessungsstrom um 2,5 %/°C redu-
zieren.
EVS9327 ... EVS9332
3K3 (0 ... +50 °C)
> +40 °C den Ausgangs−Bemessungsstrom um 2,5 %/°C redu-
zieren.
Verschmutzung
EN 61800−5−1
Verschmutzungsgrad 2
Aufstellhöhe
< 4000 m üNN
> 1000 m üNN den Ausgangs−Bemessungsstrom um
5 %/ 1000 m reduzieren.
Mechanisch
Rüttelfestigkeit
EN 50178
EN 61800−5−1
Germanischer Lloyd,
allgemeine Bedin-
gungen
Geprüft nach "Allgemeine Schwingbeanspruchung Kennlinie
1"
Elektrisch
Netzanschluss AC−Netz
Max. Netzspan-
nungsbereich
320 V − 0 % ... 528 V + 0 %
Netzfrequenz
45 Hz − 0 % ... 65 Hz + 0 %
Netzsystem TT, TN
Betrieb uneingeschränkt erlaubt bei geerdetem Sternpunkt.
Netzsystem IT
Betrieb nur erlaubt mit den Gerätevarianten V104 oder V100.
Betrieb uneingeschränkt erlaubt bei isoliertem Sternpunkt.
Anweisungen über besondere Maßnahmen beachten!
Betrieb an öffentli-
chen Netzen
EN 61000−3−2
Begrenzung von Oberschwingungsströmen
Gesamtleistung am Netz
Einhaltung der Anforderungen 1)
< 1 kW
Mit Netzdrossel.
> 1 kW
Ohne zusätzliche Maßnahmen.
1) Die genannten Zusatzmaßnahmen bewirken, dass alleinig die Antriebsregler
die Anforderungen der EN 61000−3−2 erfüllen. Die Einhaltung der Anforderungen
für die Maschine/Anlage liegt in der Verantwortung des Maschinen−/Anlagen-
herstellers!
Netzanschluss DC−Netz
Max. Netzspan-
nungsbereich
450 V − 0 % ... 740 V + 0 %
Betriebsbedingungen
Gleichspannung muss symmetrisch zu PE sein.
Antriebsregler wird bei geerdetem +UG−Leiter oder −UG−Leiter
zerstört.
Motoranschluss
Länge der Motorlei-
tung
< 50 m
Bei Netz−Bemessungsspannung und Schaltfrequenz 8 kHz
ohne zusätzliche Ausgangsfilter.
Müssen EMV−Bedingungen eingehalten werden, kann sich die
zulässige Leitungslänge ändern.
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Montagebedingungen
Einbauort
Im Schaltschrank
Einbaulage
Vertikal
Einbaufreiräume
Abmessungen
Gewichte
34
3.2
Sicherheitsrelais KSR
Klemme
Beschreibung
Bereich
Werte
X11/K32
X11/K31
X11/33
X11/34
Sicherheitsrelais KSR
1. Abschaltpfad
Spulenspannung bei +20 °C
DC 24 V (20 ... 30 V)
Spulenwiderstand bei +20 °C
823 ±10 %
Bemessungsleistung der Spule
ca. 700 mW
Max. Schaltspannung
AC 250 V, DC 250 V (0,45 A)
Max. Schaltleistung AC
1500 VA
Max. Schaltstrom (ohmsche Last)
AC 6 A (250 V), DC 6 A (50 V)
Empfohlene Minimallast
> 50 mW
Max. Schalthäufigkeit
6 Schaltungen pro Minute
Mechanische Lebensdauer
107 Schaltspiele
Elektrische Lebensdauer
bei AC 250 V
(ohmsche Last)
105 Schaltspiele bei 6 A
106 Schaltspiele bei 1 A
107 Schaltspiele bei 0,25 A
bei DC 24 V
(ohmsche Last)
6 × 103 Schaltspiele bei 6 A
106 Schaltspiele bei 3 A
1,5 × 106 Schaltspiele bei 1 A
107 Schaltspiele bei 0,1 A
Betrieb bei 400 V
3
28
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
3.3
Bemessungsdaten
Hinweis!
Die Antriebsregler EVS9324, EVS9326 und EVS9328 EVS9332 dürfen nur mit
den vorgeschriebenen Netzdrosseln oder Netzfiltern betrieben werden.
3.3.1
Betrieb bei 400 V
Grundlage der Daten
Spannung
Frequenz
Netzanschluss AC−Netz
[UN]
3/PE AC 320 V − 0 % ... 440 V + 0 %
45 Hz − 0 % ... 65 Hz + 0 %
Netzanschluss DC−Netz
(alternativ)
[UDC]
DC 450 V − 0 % ... 620 V + 0 %
˘
Ausgangsspannung
Mit Netzdrossel
3 ~ 0 ... ca. 94 % UN
˘
Ohne Netzdrossel
3 ~ 0 ... UN
˘
9300
Netzstrom 1)
Typische Motorleistung
Ausgangsleistung
Verlustleistung
Mit
Netzdrossel
Ohne
Netzdrossel
ASM
(4−polig)
8 kHz 2)
U, V, W
+UG, −UG 3)
Typ
IN [A]
IN [A]
PN [kW]
PN [hp]
SN8 [kVA]
PDC [kW]
PV [W]
EVS9321−xx
1,5
2,1
0,37
0,5
1,0
2,0
100
EVS9322−xx
2,5
3,5
0,75
1,0
1,7
0,75
110
EVS9323−xx
3,9
5,5
1,5
2,0
2,7
2,2
140
EVS9324−xx
7,0
˘
3,0
4,0
4,8
0,75
200
EVS9325−xx
12,0
16,8
5,5
7,5
9,0
0
260
EVS9326−xx
20,5
˘
11,0
15,0
16,3
0
390
EVS9327−xx
27,0
43,5
15,0
20,0
22,2
10
430
EVS9328−xx
44,0
˘
22,0
30,0
32,6
4
640
EVS9329−xx
53,0
˘
30,0
40,0
40,9
0
810
EVS9330−xx
78,0
˘
45,0
60,0
61,6
5
1100
EVS9331−xx
100
˘
55,0
75,0
76,2
0
1470
EVS9332−xx
135
˘
75,0
100
100,5
0
1960
Fettdruck = Lenze−Einstellung
1)
Netzströme bei Schaltfrequenz 8 kHz
2)
Schaltfrequenz des Wechselrichters
3)
Bei Betrieb mit leistungsangepaßtem Motor zusätzlich dem Zwischenkreis entnehmbare Leistung
Betrieb bei 400 V
3
29
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
9300
Ausgangsströme
8 kHz 1)
16 kHz 1)
Bemessungs-
strom
Maximaler
Strom 2)
Stillstandsstrom
Bemessungs-
strom
Maximaler
Strom 2)
Stillstandsstrom
Typ
IN8 [A]
IM8 [A]
I08 [A]
IN16 [A]
IM16 [A]
I016 [A]
EVS9321−xx
1,5
2,25
2,3
1,1
1,65
1,7
EVS9322−xx
2,5
3,75
3,8
1,8
2,7
2,7
EVS9323−xx
3,9
5,85
5,9
2,9
4,35
4,4
EVS9324−xx
7,0
10,5
10,5
5,2
7,8
7,8
EVS9325−xx
13,0
19,5
19,5
9,7
14,6
14,6
EVS9326−xx
23,5
35,3
23,5
15,3
23,0
15,3
EVS9327−xx
32,0
48,0
32,0
20,8
31,2
20,8
EVS9328−xx
47,0
70,5
47,0
30,6
45,9
30,6
EVS9329−xx
59,0
88,5
52,0
38,0
57,0
33,0
EVS9330−xx
89,0
133,5
80,0
58,0
87,0
45,0
EVS9331−xx
110
165
110
70,0
105
70,0
EVS9332−xx
145
217,5
126
90,0
135
72,0
Fettdruck = Lenze−Einstellung
1)
Schaltfrequenz des Wechselrichters
2)
Die Ströme gelten für ein periodisches Lastwechselspiel mit maximal 1 Minute Überstromdauer und 2 Minuten
Grundlastdauer mit maximal 75 % IN
Betrieb bei 480 V
3
30
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
3.3.2
Betrieb bei 480 V
Grundlage der Daten
Spannung
Frequenz
Einspeisung
3/PE AC 480 V
[UN]
320 V − 0 % ... 528 V + 0 %
45 Hz − 0 % ... 65 Hz + 0 %
DC 678 V (alternativ)
[UDC]
460 V − 0 % ... 740 V + 0 %
˘
Ausgangsspannung
Mit Netzdrossel
3 ~ 0 ... ca. 94 % UN
˘
Ohne Netzdrossel
3 ~ 0 ... UN
˘
9300
Netzstrom 1)
Typische Motorleistung
Ausgangsleistung
Verlustleistung
Mit
Netzdrossel
Ohne
Netzdrossel
ASM
(4−polig)
8 kHz 2)
U, V, W
+UG, −UG 3)
Typ
IN [A]
IN [A]
PN [kW]
PN [hp]
SN8 [kVA]
PDC [kW]
PV [W]
EVS9321−xx
1,5
2,1
0,37
0,5
1,2
2,0
100
EVS9322−xx
2,5
3,5
0,75
1,0
2,1
0,75
110
EVS9323−xx
3,9
5,5
1,5
2,0
3,2
2,2
140
EVS9324−xx
7,0
˘
3,0
4,0
5,8
0,75
200
EVS9325−xx
12,0
16,8
5,5
7,5
10,8
0
260
EVS9326−xx
20,5
˘
11,0
15,0
18,5
0
390
EVS9327−xx
27,0
43,5
18,5
25,0
25,0
12
430
EVS9328−xx
44,0
˘
30,0
40,0
37,0
4,8
640
EVS9329−xx
53,0
˘
37,0
50,0
46,6
0
810
EVS9330−xx
78,0
˘
45,0
60,0
69,8
6
1100
EVS9331−xx
100
˘
55,0
75,0
87,3
0
1470
EVS9332−xx
135
˘
90,0
125
104
6
1960
Fettdruck = Lenze−Einstellung
1)
Netzströme bei Schaltfrequenz 8 kHz
2)
Schaltfrequenz des Wechselrichters
3)
Bei Betrieb mit leistungsangepaßtem Motor zusätzlich dem Zwischenkreis entnehmbare Leistung
Betrieb bei 480 V
3
31
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
9300
Ausgangsströme
8 kHz 1)
16 kHz 1)
Bemessungs-
strom
Maximaler
Strom 2)
Stillstandsstrom
Bemessungs-
strom
Maximaler
Strom 2)
Stillstandsstrom
Typ
IN8 [A]
IM8 [A]
I08 [A]
IN16 [A]
IM16 [A]
I016 [A]
EVS9321−xx
1,5
2,25
2,3
1,1
1,65
1,7
EVS9322−xx
2,5
3,75
3,8
1,8
2,7
2,7
EVS9323−xx
3,9
5,85
5,9
2,9
4,35
4,4
EVS9324−xx
7,0
10,5
10,5
5,2
7,8
7,8
EVS9325−xx
13,0
19,5
19,5
9,7
14,6
14,6
EVS9326−xx
22,3
33,5
22,3
14,5
21,8
14,5
EVS9327−xx
30,4
45,6
30,4
19,2
28,8
19,2
EVS9328−xx
44,7
67,1
44,7
28,2
42,3
28,2
EVS9329−xx
56,0
84,0
49,0
35,0
52,5
25,0
EVS9330−xx
84,0
126
72,0
55,0
82,5
36,0
EVS9331−xx
105
157,5
105
65,0
97,5
58,0
EVS9332−xx
125
187,5
111
80,0
120
58,0
Fettdruck = Lenze−Einstellung
1)
Schaltfrequenz des Wechselrichters
2)
Die Ströme gelten für ein periodisches Lastwechselspiel mit maximal 1 Minute Überstromdauer und 2 Minuten
Grundlastdauer mit maximal 75 % IN
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
3.3.3
Überstrombetrieb
3.3.3.1
Betrieb bei 400 V
Grundlage der Daten
Spannung
Frequenz
Netzanschluss AC−Netz
[UN]
3/PE AC 320 V − 0 % ... 440 V + 0 %
45 Hz − 0 % ... 65 Hz + 0 %
Netzanschluss DC−Netz
(alternativ)
[UDC]
DC 450 V − 0 % ... 620 V + 0 %
˘
Ausgangsspannung
Mit Netzdrossel
3 ~ 0 ... ca. 94 % UN
˘
Ohne Netzdrossel
3 ~ 0 ... UN
˘
9300
Netzstrom 1)
Typische Motorleistung
Ausgangsleistung
Verlustleistung
Mit
Netzdrossel
Ohne
Netzdrossel
ASM
(4−polig)
8 kHz 2)
U, V, W
+UG, −UG 3)
Typ
IN [A]
IN [A]
PN [kW]
PN [hp]
SN8 [kVA]
PDC [kW]
PV [W]
EVS9321−xx
1,5
2,1
0,37
0,5
1,0
2,0
100
EVS9322−xx
2,5
3,5
0,75
1,0
1,7
0,75
110
EVS9323−xx
3,9
5,5
1,5
2,0
2,7
2,2
140
EVS9324−xx
7,0
˘
3,0
4,0
4,8
0,75
200
Fettdruck = Lenze−Einstellung
1)
Netzströme bei Schaltfrequenz 8 kHz
2)
Schaltfrequenz des Wechselrichters
3)
Bei Betrieb mit leistungsangepaßtem Motor zusätzlich dem Zwischenkreis entnehmbare Leistung
9300
Ausgangsströme
8 kHz 1)
16 kHz 1)
Bemessungs-
strom
Thermischer
Dauerstrom 3)
Maximaler
Strom 2)
Stillstands-
strom
Bemessungs-
strom
Thermischer
Dauerstrom 3)
Maximaler
Strom 2)
Stillstands-
strom
Typ
IN8 [A]
IN8 [A]
IM8 [A]
I08 [A]
IN16 [A]
IN16 [A]
IM16 [A]
I016 [A]
EVS9321−xx
1,5
1,05
3,0
3,0
1,1
0,77
2,2
2,2
EVS9322−xx
2,5
1,75
5,0
5,0
1,8
1,26
3,6
3,6
EVS9323−xx
3,9
2,73
7,8
7,8
2,9
2,03
5,8
5,8
EVS9324−xx
7,0
4,9
14,0
14,0
5,2
3,64
10,4
10,4
1)
Schaltfrequenz des Wechselrichters
2)
Die Ströme gelten für ein periodisches Lastwechselspiel mit maximal 10 Sekunden Überstromdauer und
50 Sekunden Grundlastdauer mit maximal 44 % Bemessungsstrom
3)
70 % des Bemessungsstroms
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
3.3.3.2
Betrieb bei 480 V
Grundlage der Daten
Spannung
Frequenz
Einspeisung
3/PE AC 480 V
[UN]
320 V − 0 % ... 528 V + 0 %
45 Hz − 0 % ... 65 Hz + 0 %
DC 678 V (alternativ)
[UDC]
460 V − 0 % ... 740 V + 0 %
˘
Ausgangsspannung
Mit Netzdrossel
3 ~ 0 ... ca. 94 % UN
˘
Ohne Netzdrossel
3 ~ 0 ... UN
˘
9300
Netzstrom 1)
Typische Motorleistung
Ausgangsleistung
Verlustleistung
Mit
Netzdrossel
Ohne
Netzdrossel
ASM
(4−polig)
8 kHz 2)
U, V, W
+UG, −UG 3)
Typ
IN [A]
IN [A]
PN [kW]
PN [hp]
SN8 [kVA]
PDC [kW]
PV [W]
EVS9321−xx
1,5
2,1
0,37
0,5
1,2
2,0
100
EVS9322−xx
2,5
3,5
0,75
1,0
2,1
0,75
110
EVS9323−xx
3,9
5,5
1,5
2,0
3,2
2,2
140
EVS9324−xx
7,0
˘
3,0
4,0
5,8
0,75
200
Fettdruck = Lenze−Einstellung
1)
Netzströme bei Schaltfrequenz 8 kHz
2)
Schaltfrequenz des Wechselrichters
3)
Bei Betrieb mit leistungsangepaßtem Motor zusätzlich dem Zwischenkreis entnehmbare Leistung
9300
Ausgangsströme
8 kHz 1)
16 kHz 1)
Bemessungs-
strom
Thermischer
Dauerstrom 3)
Maximaler
Strom 2)
Stillstands-
strom
Bemessungs-
strom
Thermischer
Dauerstrom 3)
Maximaler
Strom 2)
Stillstands-
strom
Typ
IN8 [A]
IN8 [A]
IM8 [A]
I08 [A]
IN16 [A]
IN16 [A]
IM16 [A]
I016 [A]
EVS9321−xx
1,5
1,05
3,0
3,0
1,1
0,77
2,2
2,2
EVS9322−xx
2,5
1,75
5,0
5,0
1,8
1,26
3,6
3,6
EVS9323−xx
3,9
2,73
7,8
7,8
2,9
2,03
5,8
5,8
EVS9324−xx
7,0
4,9
14,0
14,0
5,2
3,64
10,4
10,4
1)
Schaltfrequenz des Wechselrichters
2)
Die Ströme gelten für ein periodisches Lastwechselspiel mit maximal 10 Sekunden Überstromdauer und
50 Sekunden Grundlastdauer mit maximal 44 % Bemessungsstrom
3)
70 % des Bemessungsstroms
Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW
Wichtige Hinweise
4
34
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
4
Mechanische Installation
4.1
Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW
4.1.1
Wichtige Hinweise
Masse der Geräte
9300
Standardgerät
"Cold Plate"−Gerät
Typ
EVS93xx−Ex
[kg]
EVS93xx−Cx
[kg]
EVS9321−xx
4,0
3,1
EVS9322−xx
4,0
3,1
EVS9323−xx
5,5
3,9
EVS9324−xx
5,5
3,9
EVS9325−xx
7,4
5,2
EVS9326−xx
7,4
5,2
Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW
Montage mit Befestigungsschienen (Standard)
4
35
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
4.1.2
Montage mit Befestigungsschienen (Standard)
Benötigtes Montagematerial aus dem Lieferumfang:
Beschreibung
Verwendung
Anzahl
EVS9321−Ex ...
EVS9324−Ex
EVS9325−Ex
EVS9326−Ex
Befestigungsschienen
Befestigung Antriebsregler
2
4
Abmessungen
a
c
a
c
c1
d b
b1
b1
d b
L
L
k
g
e
100mm
100mm
9300std062
Abb. 4−1
Standardmontage mit Befestigungsschienen 0,37 ... 11 kW
Antriebsregler können ohne Abstand angereiht werden
9300
Maße [mm]
Typ
a
b
b1
c
c1
d
d1
e 1)
g
k
EVS9321−Ex
EVS9322−Ex
78
384
350
39
−
365
˘
250
6,5
30
EVS9323−Ex
EVS9324−Ex
97
384
350
48,5
−
365
˘
250
6,5
30
EVS9325−Ex
EVS9326−Ex
135
384
350
21,5
92
365
˘
250
6,5
30
1)
Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen
Montage
ƒ Befestigungsschienen an die Gehäusewanne des Antriebsreglers montieren.
Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW
Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik)
4
36
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
4.1.3
Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik)
Für die Montage in Durchstoßtechnik müssen Sie den Antriebsregler Typ EVS93xx−Ex ver-
wenden. Zusätzlich benötigen Sie den Montagesatz für Durchstoßtechnik:
Typ
Montagesatz
EVS9321−Ex, EVS9322−Ex
EJ0036
EVS9323−Ex, EVS9324−Ex
EJ0037
EVS9325−Ex, EVS9326−Ex
EJ0038
Abmessungen
a1
a1
c1
c1
a
a
c
c
g
g
d1
d1
d1
d1
d
d
b1
b1
b
b
L
L
e
f
9300std063
Abb. 4−2
Abmessungen Montage thermisch separiert 0,37 ... 11 kW
9300
Maße [mm]
Typ
a
a1
b
b1
c
c1
d
d1
e 1)
f
g
EVS9321−Ex
EVS9322−Ex
112,5
78
385,5
350
60
95,5
365,5
105,5
250
92
6,5
EVS9323−Ex
EVS9324−Ex
131,5
97
385,5
350
79
114,5
365,5
105,5
250
92
6,5
EVS9325−Ex
EVS9326−Ex
169,5
135
385,5
350
117
152,5
365,5
105,5
250
92
6,5
1)
Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen
Montageausschnitt im Schaltschrank
9300
Maße [mm]
Typ
Breite
Höhe
EVS9321−Ex
EVS9322−Ex
82
350
EVS9323−Ex
EVS9324−Ex
101
350
EVS9325−Ex
EVS9326−Ex
139
350
Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW
Montage in "Cold Plate"−Technik
4
37
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
4.1.4
Montage in "Cold Plate"−Technik
Sie können die Antriebsregler in ˜Cold Plate˜−Technik z. B. auf Summenkühlern montieren.
Dafür müssen Sie die Antriebsregler Typ EVS93xx−Cx verwenden.
Benötigtes Montagematerial aus dem Lieferumfang:
Beschreibung
Verwendung
Anzahl
EVS9321−Cx
EVS9322−Cx
EVS9323−Cx
EVS9324−Cx
EVS9325−Cx
EVS9326−Cx
Befestigungswinkel
Befestigung Antriebsregler
2
2
2
Blechschraube 3,5 × 13 mm
(DIN 7981)
Montage Befestigungswinkel
am Antriebsregler
6
6
6
Anforderungen an den Summenkühler
Für den sicheren Betrieb der Antriebsregler sind folgende Punkte wichtig:
ƒ Gute thermische Anbindung an den Kühler
– Die Kontaktfläche zwischen Summenkühler und Antriebsregler muss mindestens
so groß sein wie die Kühlplatte des Antriebsreglers.
– Ebene Kontaktfläche, Abweichung max. 0.05 mm.
– Summenkühler mit allen vorgeschriebenen Schraubverbindungen mit dem
Antriebsregler verbinden.
ƒ Thermischen Widerstand Rth nach Tabelle einhalten. Die Werte gelten für den
Betrieb der Antriebsregler unter Bemessungsbedingungen.
9300
Kühlstrecke
Abzuführende Leistung
Kühlkörper − Umgebung
Typ
Pv [W]
Rth [K/W]
EVS9321−Cx
24
1,45
EVS9322−Cx
42
0,85
EVS9323−Cx
61
0,57
EVS9324−Cx
105
0,33
EVS9325−Cx
180
0,19
EVS9326−Cx
360
0,10
Umgebungsbedingungen
ƒ Für die Umgebungstemperatur der Antriebsregler gelten weiterhin die
Bemessungsdaten und die Deratingfaktoren bei erhöhter Temperatur.
ƒ Temperatur an der Kühlplatte des Antriebsreglers: Maximal 75 °C.
Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW
Montage in "Cold Plate"−Technik
4
38
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Abmessungen
a
c1
c
c
a
a
c
g
g
g
b1
b1
b1
d
d
d
b
b
b
L
L
L
e
< 75 °C
9300std064
Abb. 4−3
Abmessungen Montage in "Cold Plate"−Technik 0,37 ... 11 kW
9300
Maße [mm]
Typ
a
b
b1
c
c1
d
e 1)
g
EVS9321−Cx
EVS9322−Cx
78
381
350
48
˘
367
168
6,5
EVS9323−Cx
EVS9324−Cx
97
381
350
67
˘
367
168
6,5
EVS9325−Cx
EVS9326−Cx
135
381
350
105
38
367
168
6,5
1)
Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen
Montage
Tragen Sie vor dem Verschrauben von Kühler und Kühlplatte des Antriebsreglers Wärme-
leitpaste auf, damit der Wärmeübergangswiderstand möglichst gering ist.
1. Befestigungswinkel mit Blechschrauben 3,5 × 13 mm oben und unten am
Antriebsregler festschrauben .
2. Kontaktfläche von Kühler und Kühlplatte mit Spiritus säubern.
3. Wärmeleitpaste mit Spachtel oder Pinsel dünn auftragen.
– Die Wärmeleitpaste im Beipack reicht aus für eine Fläche von ca. 1000 cm2.
4. Antriebsregler auf den Kühler montieren.
Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW
Wichtige Hinweise
4
39
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
4.2
Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW
4.2.1
Wichtige Hinweise
Der Beipack liegt im Innenraum des Antriebsreglers.
Haube des Antriebsreglers abnehmen
1. Schrauben lösen
2. Haube nach oben klappen und aushängen
9300vec113
Masse der Geräte
9300
Standardgerät
"Cold Plate"−Gerät
Typ
EVS93xx−Ex
[kg]
EVS93xx−Cx
[kg]
EVS9327−xx
13,5
9,5
EVS9328−xx
15,0
9,5
EVS9329−xx
15,0
˘
Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW
Montage mit Befestigungswinkeln (Standard)
4
40
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
4.2.2
Montage mit Befestigungswinkeln (Standard)
Benötigtes Montagematerial aus dem Lieferumfang:
Beschreibung
Verwendung
Anzahl
Befestigungswinkel
Befestigung Antriebsregler
4
Linsensenkschraube M5 × 10 mm (DIN 966)
Montage Befestigungswinkel am Antriebsregler
4
Abmessungen
c1
a
d1
c
e
d
b1 b
L
g
m
k
100mm
100mm
9300std065
Abb. 4−4
Standardmontage mit Befestigungswinkeln 15 ... 30 kW
Antriebsregler können ohne Abstand angereiht werden
9300
Maße [mm]
Typ
a
b
b1
c
c1
d
d1
e 1)
g
k
m
EVS9327−Ex
EVS9328−Ex
EVS9329−Ex
250
402
350
22
206
370
24
250
6,5
24
11
1)
Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen
Montage
ƒ Befestigungswinkel an das Kühlkörperblech des Antriebsreglers montieren.
Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW
Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik)
4
41
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
4.2.3
Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik)
Für die Montage in Durchstoßtechnik müssen Sie den Antriebsregler Typ EVS93xx−Ex ver-
wenden. Zusätzlich benötigen Sie den Montagesatz für Durchstoßtechnik EJ0011.
Abmessungen
h
c1
c2
c3
h
d1
d2
d3
d2
d
b
a1
a
g
b1
e1
e
L
9300std066
Abb. 4−5
Abmessungen Montage thermisch separiert 15 ... 30 kW
9300
Maße [mm]
Typ
a
a1
b
b1
c1
c2
c3
d
d1
d2
d3
e 1)
e1
g
h
EVS9327−Ex
EVS9328−Ex
EVS9329−Ex
279,5
250
379,5
350
19
131
243
361,5
32
100
97
250
159,5
6
9
1)
Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen
Montageausschnitt im Schaltschrank
9300
Maße [mm]
Typ
Breite
Höhe
EVS9327−Ex
EVS9328−Ex
EVS9329−Ex
236
336
Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW
Montage in "Cold Plate"−Technik
4
42
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
4.2.4
Montage in "Cold Plate"−Technik
Sie können die Antriebsregler in ˜Cold Plate˜−Technik z. B. auf Summenkühlern montieren.
Dafür müssen Sie die Antriebsregler Typ EVS93xx−Cx verwenden.
Anforderungen an den Summenkühler
Für den sicheren Betrieb der Antriebsregler sind folgende Punkte wichtig:
ƒ Gute thermische Anbindung an den Kühler
– Die Kontaktfläche zwischen Summenkühler und Antriebsregler muss mindestens
so groß sein wie die Kühlplatte des Antriebsreglers.
– Ebene Kontaktfläche, Abweichung max. 0.05 mm.
– Summenkühler mit allen vorgeschriebenen Schraubverbindungen mit dem
Antriebsregler verbinden.
ƒ Thermischen Widerstand Rth nach Tabelle einhalten. Die Werte gelten für den
Betrieb der Antriebsregler unter Bemessungsbedingungen.
9300
Kühlstrecke
Abzuführende Leistung
Kühlkörper − Umgebung
Typ
Pv [W]
Rth [K/W]
EVS9327−Cx
410
0,085
EVS9328−Cx
610
0,057
Umgebungsbedingungen
ƒ Für die Umgebungstemperatur der Antriebsregler gelten weiterhin die
Bemessungsdaten und die Deratingfaktoren bei erhöhter Temperatur.
ƒ Temperatur an der Kühlplatte des Antriebsreglers: Maximal 75 °C.
Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW
Montage in "Cold Plate"−Technik
4
43
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Abmessungen
d
b1
c
c1
a
a1
g
e
< 75 °C
L
b
9300std067
Abb. 4−6
Abmessungen Montage in "Cold Plate"−Technik 15 ... 22 kW
9300
Maße [mm]
Typ
a
a1
b
b1
c
c1
d
e 1)
g
EVS9327−Cx
EVS9328−Cx
234
250
381
350
110
220
367
171
6,5
1)
Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen
Montage
Tragen Sie vor dem Verschrauben von Kühler und Kühlplatte des Antriebsreglers Wärme-
leitpaste auf, damit der Wärmeübergangswiderstand möglichst gering ist.
1. Kontaktfläche von Kühler und Kühlplatte mit Spiritus säubern.
2. Wärmeleitpaste mit Spachtel oder Pinsel dünn auftragen.
– Die Wärmeleitpaste im Beipack reicht aus für eine Fläche von ca. 1000 cm2.
3. Antriebsregler auf den Kühler montieren.
Grundgeräte mit der Leistung 45 kW
Wichtige Hinweise
4
44
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
4.3
Grundgeräte mit der Leistung 45 kW
4.3.1
Wichtige Hinweise
Der Beipack liegt im Innenraum des Antriebsreglers.
Haube des Antriebsreglers abnehmen
1. Schrauben lösen
2. Haube nach oben klappen und aushängen
9300vec113
Masse der Geräte
9300
Standardgerät
"Cold Plate"−Gerät
Typ
EVS93xx−Ex
[kg]
EVS93xx−Cx
[kg]
EVS9330−xx
38,0
˘
Grundgeräte mit der Leistung 45 kW
Montage mit Befestigungswinkeln (Standard)
4
45
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
4.3.2
Montage mit Befestigungswinkeln (Standard)
Benötigtes Montagematerial aus dem Lieferumfang:
Beschreibung
Verwendung
Anzahl
Befestigungswinkel
Befestigung Antriebsregler
4
Sechskantschraube M8 × 16 mm (DIN 933)
Montage Befestigungswinkel am Antriebsregler
4
Unterlegscheibe 8,4 mm (DIN 125)
Für Sechskantschraube
4
Federring 8 mm (DIN 127)
Für Sechskantschraube
4
Abmessungen
a
c1
e
b1
d
d1
b
l
c
50 mm
50 mm
g
m
k
100 mm
100mm
9300std068
Abb. 4−7
Standardmontage mit Befestigungswinkeln 45 kW
Antriebsregler mit Abstand anreihen, um die Ringschrauben demontieren zu können
9300
Maße [mm]
Typ
a
b
b1
c
c1
d
d1
e 1)
g
k
m
EVS9330−Ex
340
580
591
28,5
283
615
38
285
11
28
18
1)
Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen
Montage
ƒ Befestigungswinkel an das Kühlkörperblech des Antriebsreglers montieren.
Grundgeräte mit der Leistung 45 kW
Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik)
4
46
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
4.3.3
Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik)
Für die Montage in Durchstoßtechnik müssen Sie den Antriebsregler Typ EVS93xx−Ex ver-
wenden. Zusätzlich benötigen Sie den Montagesatz für Durchstoßtechnik EJ0010.
Abmessungen
d2
d2
d2
d
b
g
e2
a
d1
h
h
e3
c2
c3
c4
e
e1
L
a1
d3
b1
c1
9300std069
Abb. 4−8
Abmessungen Montage thermisch separiert 45 kW
9300
Maße [mm]
Typ
a
a1
b
b1
c1
c2
c3
c4
d
d1
d2
d3
e 1)
e1
e2
e3
g
h
EVS9330−Ex
373 340 543 591
45
137,5
217,5
310 525
45
145 81 285
163,5
185 66
7
9
1)
Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen
Montageausschnitt im Schaltschrank
9300
Maße [mm]
Typ
Breite
Höhe
EVS9330−Ex
320
515
Grundgeräte mit der Leistung 45 kW
Umbau der Lüfterbaugruppe bei Durchstoßtechnik
4
47
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
4.3.4
Umbau der Lüfterbaugruppe bei Durchstoßtechnik
Bei thermisch separierter Montage muss die Lüfterbaugruppe um 180° gedreht werden,
damit der Antriebsregler in den Montageausschnitt passt.
Lüfterbaugruppe abnehmen
9300vec170
Abb. 4−9
Lüfterbaugruppe vom Antriebsregler abnehmen
1. Beide Schrauben entfernen.
Die Schrauben verbinden die Versorgungsspannung mit den Lüftern.
2. Auf jeder Seite die 4 Schrauben zur Befestigung der Lüfterbaugruppe entfernen.
3. Lüfterbaugruppe zurück ziehen und vorsichtig nach oben abnehmen.
Darauf achten, dass die Gewindehülsen nicht die Gehäusekante berühren. Sie können
abbrechen.
Gewindehülsen an der Lüfterbaugruppe umbauen
9300vec171
Abb. 4−10
Gewindehülsen für die Spannungsversorgung der Lüfter umbauen
1. Gewindehülsen entfernen.
2. Gewindehülsen auf der gegeüberliegenden Seite eindrehen und festschrauben.
Grundgeräte mit der Leistung 45 kW
Umbau der Lüfterbaugruppe bei Durchstoßtechnik
4
48
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Lüfter−Anschlussleitung an der Lüfterbaugruppe umstecken
9300vec173
Abb. 4−11
Lüfter−Anschlussleitung für die Spannungsversorgung umstecken
1. Kabelschuhe der beiden roten Anschlussleitungen abziehen und auf der diagonal
gegenüberliegenden Seite wieder aufstecken.
2. Kabelschuhe der beiden blauen Anschlussleitungen abziehen und auf der diagonal
gegenüberliegenden Seite wieder aufstecken.
Lüfterbaugruppe um 180° gedreht einbauen
9300vec172
Abb. 4−12
Lüfterbaugrupe an den Antriebsregler montieren
1. Lüfterbaugruppe auf den Antriebsregler setzen. Dabei die Laschen hinten in die
Bodenwanne einsetzen .
Darauf achten, dass die Gewindehülsen nicht die Gehäusekante berühren. Sie können
abbrechen.
2. Die Lüfterbaugruppe nach vorne schieben.
3. Auf jeder Seite die 4 Schrauben zur Befestigung der Lüfterbaugruppe eindrehen und
festziehen.
4. Die beiden Schrauben für die Spannungsversorgung eindrehen und festziehen.
Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW
Wichtige Hinweise
4
49
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
4.4
Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW
4.4.1
Wichtige Hinweise
Der Beipack liegt im Innenraum des Antriebsreglers.
Haube des Antriebsreglers abnehmen
1. Schrauben lösen
2. Haube nach oben klappen und aushängen
9300vec113
Masse der Geräte
9300
Standardgerät
"Cold Plate"−Gerät
Typ
EVS93xx−Ex
[kg]
EVS93xx−Cx
[kg]
EVS9331−xx
59,0
˘
EVS9332−xx
59,0
˘
Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW
Montage mit Befestigungswinkeln (Standard)
4
50
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
4.4.2
Montage mit Befestigungswinkeln (Standard)
Benötigtes Montagematerial aus dem Lieferumfang:
Beschreibung
Verwendung
Anzahl
Befestigungswinkel
Befestigung Antriebsregler
4
Sechskantschraube M8 × 16 mm (DIN 933)
Für Befestigungswinkel
8
Unterlegscheibe 8,4 mm (DIN 125)
Für Sechskantschraube
8
Federring 8 mm (DIN 127)
Für Sechskantschraube
8
Abmessungen
a
c1
e
b1
d
d1
b
l
c
50mm
50mm
g
m
k
100mm
100mm
9300std070
Abb. 4−13
Standardmontage mit Befestigungswinkeln 55 ... 75 kW
Antriebsregler mit Abstand anreihen, um die Ringschrauben demontieren zu können
9300
Maße [mm]
Typ
a
b
b1
c
c1
d
d1
e 1)
g
k
m
EVS9331−Ex
EVS9332−Ex
450
750
680
28,5
393
702
38
285
11
28
18
1)
Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen
Montage
ƒ Befestigungswinkel an das Kühlkörperblech des Antriebsreglers montieren.
Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW
Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik)
4
51
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
4.4.3
Montage thermisch separiert (Durchstoßtechnik)
Für die Montage in Durchstoßtechnik müssen Sie den Antriebsregler Typ EVS93xx−Ex ver-
wenden. Zusätzlich benötigen Sie den Montagesatz für Durchstoßtechnik EJ0009.
Abmessungen
h
c1
c2
c3
c4
g
a1
a
d1
h
d2
d2
d2
d
b
b1
e1
e
L
9300std071
Abb. 4−14
Abmessungen Montage thermisch separiert 55 ... 75 kW
9300
Maße [mm]
Typ
a
a1
b
b1
c1
c2
c3
c4
d
d1
d2
e 1)
e1
g
h
EVS9331−Ex
EVS9332−Ex
488
450
718
680
49
172,5
295,5
419
698
49
200
285
164
9
10
1)
Bei aufgestecktem Feldbusmodul an X1 Montagefreiraum für Anschlusskabel berücksichtigen
Montageausschnitt im Schaltschrank
9300
Maße [mm]
Typ
a1
b1
EVS9331−Ex
EVS9332−Ex
428,5
660
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5
Elektrische Installation
5.1
Wichtige Hinweise
Stop!
Der Antriebsregler enthält elektrostatisch gefährdete Bauelemente.
Vor Arbeiten im Bereich der Anschlüsse muss sich das Personal von
elektrostatischen Aufladungen befreien.
Hinweis!
Ein Fehlerstrom−Schutzschalter zwischen speisendem Netz und Antriebsregler
kann fälschlicherweise auslösen ...
ƒ durch kapazitive Ausgleichsströme der Leitungsschirme während des
Betriebs (vor allem bei langen, geschirmten Motorleitungen),
ƒ durch gleichzeitiges Zuschalten mehrerer Antriebsregler ans Netz,
ƒ bei Einsatz zusätzlicher Entstörfilter.
5.2
EMV−gerechte Installation (Aufbau des CE−typischen Antriebssystems)
ƒ Alle Komponenten (Antriebsregler, Drosseln, Filter) an einen zentralen
Erdungspunkt (PE−Schiene) anschließen.
Netzanschluss, DC−Einspeisung
ƒ Bei Einsatz eines Netzfilters oder Funkentstörfilters die Leitung zwischen Netzfilter
oder Funkentstörfilter und Antriebsregler geschirmt verlegen, wenn sie länger als
300 mm ist.
ƒ Bei DC−Verbundbetrieb oder DC−Einspeisung geschirmte Leitungen verwenden.
Motorleitungen
ƒ Nur geschirmte Motorleitungen mit Schirmgeflecht aus verzinntem oder
vernickeltem Kupfer verwenden. Schirme aus Stahlgeflecht sind ungeeignet.
– Der Überdeckungsgrad des Schirmgeflechts muss mindestens 70 % betragen mit
einem Überdeckungswinkel von 90 °.
ƒ Schirm der Motorleitung immer zweiseitig auflegen − am Antriebsregler und am
Motor.
– Schirme immer großflächig auf die leitende und geerdete Montageplatte
auflegen. Zusätzlich die Schirmauflagen am Gerät benutzen.
ƒ Die Motorleitung ist optimal verlegt, wenn sie
– getrennt von Netzleitungen und Steuerleitungen geführt wird,
– Netzleitungen und Steuerleitungen nur rechtwinklig kreuzt,
– nicht unterbrochen wird.
EMV−gerechte Installation (Aufbau des CE−typischen Antriebssystems)
5
53
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Steuerleitungen
ƒ Ab 200 mm Länge nur geschirmte Leitungen für die analogen und digitalen
Eingänge und Ausgänge verwenden. Unter 200 mm Länge können ungeschirmte,
aber verdrillte Leitungen verwendet werden.
ƒ Schirm richtig auflegen:
– Die Schirmauflagen der Steuerleitungen müssen mindestens 50 mm von den
Schirmanschlüssen der Motorleitungen und DC−Leitungen entfernt sein.
– Bei Leitungen für die digitalen Eingänge und Ausgänge den Schirm zweiseitig
auflegen.
– Bei Leitungen für die analogen Eingänge und Ausgänge den Schirm einseitig am
Antriebsregler auflegen.
EMV−gerechte Installation (Aufbau des CE−typischen Antriebssystems)
5
54
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
K10
L1
L2
L3
N
PE
F1 … F3
EVS9321 …
EVS9332
9351
PES
PES
PES
PES
PES
PES
28
E1
E2
E3
E5
E4
ST1
ST2
39
A1
A3
A2
A4
59
X5
33
34
K32
K31
IN2
IN3
IN4
IN1
X11
GND
LO
HI
X4
PE
U
V
W
T1 T2
-UG
-UG
+UG
+UG
PE
L1 L2 L3
DC 24 V
Z1
+
–
PES
PES
3
7
4
63
2
62
1
7
X6
PE
PES
PE
PE
M
3~
PES
PES
PES
PES
PES
M
3~
KTY
X7/9
X7/8
PES
PES
PES
PES
PE
Z3
PE
S1
K10
K10
S2
PES
PES
RB
RB
T2
T1
PE
Z2
X9
X10
X8
X7
9300std072
Abb. 5−1
Beispiel für eine EMV−gerechte Verdrahtung
F1 ... F3
Absicherung
K10
Netzschütz
Z1
Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS)
Z2
Netzdrossel oder Netzfilter
Z3
Bremsmodul EMB9351−E
S1
Netzschütz einschalten
S2
Netzschütz ausschalten
+UG, −UG
Anschluss DC−Zwischenkreis
PES
HF−Schirmabschluss durch großflächige Anbindung an PE
Einsatz an IT−Netzen
5
55
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.3
Einsatz an IT−Netzen
Antriebsregler in den Varianten V024, V104 oder V100 sind für den Betrieb an isolierten
Versorgungsnetzen (IT−Netze) geeignet. Die Antriebsregler sind ebenfalls isoliert aufge-
baut. Dass verhindert, dass die Isolationsüberwachung anspricht, auch bei der Installation
von mehreren Antriebsreglern.
Die Spannungsfestigkeit der Antriebsregler ist erhöht, so dass bei Isolationsfehlern oder
Erdschlüssen im Versorgungsnetz Schäden am Antriebsregler vermieden werden. Die Be-
triebssicherheit der Anlage bleibt gewährleistet.
Stop!
Die Antriebsregler nur mit den zugeordneten Netzdrosseln betreiben.
Der Betrieb mit Netzfiltern oder Funk−Entstörfiltern von Lenze ist nicht erlaubt,
da diese Komponenten Bauelemente enthalten, die gegen PE verschaltet sind.
Dadurch würde das Schutzkonzept des IT−Netzes aufgehoben. Die
Komponenten werden bei Erdschluss zerstört.
IT−Netz gegen Erdschluss am Antriebsregler schützen.
Physikalisch bedingt kann ein motorseitiger Erdschluss am Antriebsregler
andere Geräte am selben IT−Netz stören oder beschädigen. Daher müssen
geeignete Maßnahmen getroffen werden, die den Erdschluss erkennen und
den Antriebsregler vom Netz trennen.
Zulässige Netzformen und Netzbedingungen
Netz
Betrieb der Antriebsregler
Bemerkungen
Mit isoliertem Sternpunkt
(IT−Netze)
möglich, wenn bei einem Erdschluss im
speisenden Netz der Antriebsregler ge-
schützt ist
durch geeignete Einrichtungen, die
den Erdschluss erfassen und
der Antriebsregler unmittelbar vom
Netz getrennt wird.
Ein sicherer Betrieb bei Erdschluss am
Ausgang des Umrichters ist nicht ge-
währleistet.
Verbundbetrieb mehrerer Antriebe
Die zentrale Einspeisung mit Versorgungs− und Rückspeisemodul 9340 ist nicht möglich.
Installation des CE−typischen Antriebssystems
Für die Installation der Antriebe an IT−Netzen gelten die gleichen Bedingungen wie für die
Installation an Netzen mit geerdetem Mittelpunkt.
Nach der maßgebenden EMV−Produktnorm EN61800−3 sind für IT−Netze keine Grenz-
werte für die Störaussendung im hochfrequenten Bereich festgelegt.
Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW
Wichtige Hinweise
5
56
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.4
Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW
5.4.1
Wichtige Hinweise
Um Zugang zu den Leistungsanschlüssen zu erhalten, entfernen Sie die Abdeckungen:
ƒ Abdeckung für den Netzanschluss durch leichten Druck von vorn ausklinken und
nach oben abziehen.
ƒ Abdeckung für den Motoranschluss durch leichten Druck von vorn ausklinken und
nach unten abziehen.
Benötigtes Installationsmaterial aus dem Lieferumfang:
Beschreibung
Verwendung
Anzahl
Halterung Schirmauflage
Aufnahme der Schirmbleche für Versorgungsleitung
und Motorleitung
2
Sechskantmutter M5
Befestigung Halterungen Schirmauflagen
4
Federring 5 mm (DIN 127)
2
Fächerscheibe 5,3 mm (DIN 125)
2
Schirmblech
Schirmauflagen für Versorgungsleitungen, Motorlei-
tung
2
Kombischraube M4 × 10 mm (DIN 6900)
Befestigung Schirmbleche
4
Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW
Netzanschluss, DC−Einspeisung
5
57
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.4.2
Netzanschluss, DC−Einspeisung
Hinweis!
ƒ Bei Einsatz eines Netzfilters oder Funkentstörfilters die Leitung zwischen
Netzfilter oder Funkentstörfilter und Antriebsregler geschirmt verlegen,
wenn sie länger als 300 mm ist.
ƒ Bei DC−Verbundbetrieb oder DC−Einspeisung empfehlen wir, abgeschirmte
DC−Leitungen zu verwenden.
Montage Schirmblech
Stop!
ƒ Um den PE−Gewindebolzen nicht zu beschädigen, das Schirmblech und den
PE−Anschluss immer in der gezeigten Reihenfolge montieren. Die
benötigten Teile finden Sie im Beipack.
ƒ Laschen nicht als Zugentlastung benutzen.
M6
M5
L1
L2
L3
+UG -UG
PE
a
1.7 Nm
15 lb-in
PE
M5
3.4 Nm
30 lb-in
a
PE
9300vec130
Abb. 5−2
Montage des Schirmblechs bei Antriebsreglern 0,37 ... 11 kW
PE−Gewindebolzen
Mutter M5 aufschrauben und handfest anziehen
Befestigungswinkel für Schirmblech aufschieben
Fächerscheibe aufschieben
PE−Leitung mit Ringkabelschuh aufschieben
Unterlegscheibe aufschieben
Federring aufschieben
Mutter M5 aufschrauben und anziehen
Schirmblech mit zwei Schrauben M4 (a) auf Befestigungswinkel schrauben
Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW
Netzanschluss, DC−Einspeisung
5
58
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Netzanschluss, DC−Einspeisung
L1
L2
L3
+UG -UG
PE
L1, L2, L3
+U , -U
G
G
0.5...0.6 Nm
4.4...5.3 lb-in
9300std033
Abb. 5−3
Netzanschluss, DC−Einspeisung bei Antriebsreglern 0,37 ... 11 kW
Netzleitung
Schirmblech
Schirm der Netzleitung mit den Laschen festklemmen
Anschluss Netz und DC−Zwischenkreis
L1, L2, L3: Anschluss Netzleitung
+UG, −UG: Anschluss von DC−Zwischenkreiskomponenten oder Anschluss des Antriebsreglers
im DC−Zwischenkreisverbund (siehe Systemhandbuch)
Leitungsquerschnitte bis 4 mm2: Bei flexiblen Leitungen Aderendhülsen verwenden
Leitungsquerschnitte > 4 mm2: Stiftkabelschuhe verwenden
Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW
Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte
5
59
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.4.3
Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte
Installation nach EN 60204−1
Anschlussbedingungen
Bereich
Beschreibung
Sicherungen Betriebsklasse: Nur gG/gL oder gRL
Leitungen
Verlegeart B2 und C: Verwendung von PVC−isolierten Kupferleitungen, Leitertemperatur < 70 °C,
Umgebungstemperatur < 40 °C, keine Häufung der Leitungen oder Adern, drei belastete Adern.
Die Angaben sind Empfehlungen. Andere Auslegungen/Verlegearten sind möglich (z. B. nach
VDE 0298−4).
Fehler-
strom−
Schutz-
schalter
Antriebsregler können einen Gleichstrom im Schutzleiter verursachen. Wird für den Schutz bei
einer direkten oder indirekten Berührung ein Differenzstromgerät (RCD) oder ein Fehlerstrom−
Überwachungsgerät (RCM) verwendet, ist auf der Stromversorgungsseite nur ein RCD/RCM
folgenden Typs zulässig:
– Typ B (allstromsensitiv) bei Anschluss an ein 3−phasiges Netz
– Typ A (pulsstromsensitiv) oder Typ B (allstromsensitiv) bei Anschluss an ein 1−phasiges Netz
Alternativ kann eine andere Schutzmaßnahme angewendet werden, wie z. B. Trennung von der
Umgebung durch doppelte oder verstärkte Isolierung oder Trennung vom Versorgungsnetz
durch einen Transformator.
Fehlerstrom−Schutzschalter nur zwischen speisendem Netz und Antriebsregler installieren.
Nationale und regionale Vorschriften beachten!
9300
Sicherungs−Bemessungsstrom
Leitungsquerschnitt
FI 1)
Schmelzsicherung
Leitungsschutzschal-
ter
Verlegeart L1, L2, L3, PE
B2
C
Typ
[A]
[A]
[mm2]
[mm2]
[mA]
Betrieb ohne Netzdrossel/Netzfilter
EVS9321−xx
6
C6, B6 2)
1
1
300
EVS9322−xx
6
C6, B6 2)
1
1
EVS9323−xx
10
B10
1,5
1
EVS9325−xx
25
B20
4
2,5
Betrieb mit Netzdrossel/Netzfilter
EVS9321−xx
6
C6, B6 2)
1
1
300
EVS9322−xx
6
C6, B6 2)
1
1
EVS9323−xx
10
B10
1,5
1
EVS9324−xx
10
B10
1,5
1
EVS9325−xx
20
B16
2,5
2,5
EVS9326−xx
32
B25
˘
4
1)
Allstromsensitiver Fehlerstrom−Schutzschalter
2)
Bei kurzzeitigen Netzunterbrechungen Sicherungsautomaten mit Auslösecharakteristik "C" einsetzen
Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW
Zuordnung Netzdrossel/Filter
5
60
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Installation nach UL
Anschlussbedingungen
Bereich
Beschreibung
Sicherungen Nur nach UL 248
Netz−Kurzschlussstrom bis 5000 Arms : Alle Klassen zulässig
Netz−Kurzschlussstrom bis 50000 Arms : Nur Klasse "CC", "J", "T" oder "R" zulässig
Leitungen
Nur nach UL
Die nachfolgend genannten Leitungsquerschnitte gelten unter folgenden Bedingungen:
– Leitertemperatur < 60 °C
– Umgebungstemperatur < 40 °C
Nationale und regionale Vorschriften beachten!
9300
Sicherungs−Bemessungsstrom
Leitungsquerschnitt
Schmelzsicherung
L1, L2, L3, PE
Typ
[A]
[AWG]
Betrieb ohne Netzdrossel/Netzfilter
EVS9321−xx
6
18
EVS9322−xx
6
18
EVS9323−xx
10
16
EVS9325−xx
25
10
Betrieb mit Netzdrossel/Netzfilter
EVS9321−xx
6
18
EVS9322−xx
6
18
EVS9323−xx
10
16
EVS9324−xx
10
16
EVS9325−xx
25
10
EVS9326−xx
25
10
Max. Anschlussquerschnitt der Klemmenleiste: AWG 12, mit Stiftkabelschuh AWG 10
5.4.4
Zuordnung Netzdrossel/Filter
9300
Netzdrossel
Störspannungskategorie nach EN 61800−3 und Motorleitungslänge
Komponente
Komponente
Typ
C2
max. [m]
C1
max. [m]
EVS9321−xx
EZN3A2400H002
EZN3A2400H002
5
EZN3B2400H002
50
EVS9322−xx
EZN3A1500H003
EZN3A1500H003
5
EZN3B1500H003
50
EVS9323−xx
EZN3A0900H004
EZN3A0900H004
5
EZN3B0900H004
50
EVS9324−xx
EZN3A0500H007
EZN3A0500H007
5
EZN3B0500H007
50
EVS9325−xx
EZN3A0300H013
EZN3A0300H013
5
EZN3B0300H013
50
EVS9326−xx
ELN3−0150H024−001
EZN3A0150H024
5
EZN3B0150H024
50
Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW
Motoranschluss
5
61
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.4.5
Motoranschluss
Hinweis!
ƒ Eine Absicherung der Motorleitung ist nicht erforderlich.
ƒ Der Antriebsregler hat 2 Anschlüsse für die
Motortemperatur−Überwachung:
– Klemmen T1, T2 zum Anschluss eines Kaltleiters (PTC) oder
Thermokontakts (Öffner).
– Pin X8/5 und X8/8 des Inkrementalgeber−Eingangs (X8) zum Anschluss
eines Temperatursensors KTY.
Montage Schirmblech
Stop!
ƒ Um den PE−Gewindebolzen nicht zu beschädigen, das Schirmblech und den
PE−Anschluss immer in der gezeigten Reihenfolge montieren. Die
benötigten Teile finden Sie im Beipack.
ƒ Laschen nicht als Zugentlastung benutzen.
PE
U V W
T1T2
M6
M5
a
1.7 Nm
15 lb-in
PE
M5
3.4 Nm
30 lb-in
PE
a
9300vec128
Abb. 5−4
Montage des Schirmblechs bei Antriebsreglern 0,37 ... 11 kW
PE−Gewindebolzen
Mutter M5 aufschrauben und handfest anziehen
Befestigungswinkel für Schirmblech aufschieben
Fächerscheibe aufschieben
PE−Leitung mit Ringkabelschuh aufschieben
Unterlegscheibe aufschieben
Federring aufschieben
Mutter M5 aufschrauben und anziehen
Schirmblech mit zwei Schrauben M4 (a) auf Befestigungswinkel schrauben
Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW
Motoranschluss
5
62
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Motor mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)
Verdrahten Sie T1, T2 nur, wenn der Motor mit einem Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt
(Öffner) ausgestattet ist.
ƒ Eine "offene" Leitung wirkt wie eine Antenne und kann Störungen am
Antriebsregler verursachen.
Gefahr!
ƒ Alle Steuerklemmen sind nach dem Anschluss eines Kaltleiters (PTC) oder
eines Thermokontakts nur noch basisisoliert (einfache Trennstrecke).
ƒ Berührsicherheit bei defekter Trennstrecke ist nur durch externe
Maßnahmen gewährleistet, z. B. doppelte Isolierung.
PE
U
V
W
T1 T2
+UG-UG
PES
PES
PE
M
3~
PES
PES
PES
2.7 k
MONIT-OH8
15 V
3.3 k
7.4 k
9300vec139
Abb. 5−5
Schaltplan Motoranschluss mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) an T1, T2
Eigenschaften des Anschlusses für die Motortemperatur−Überwachung:
Klemmen T1, T2
Anschluss
Kaltleiter (PTC)
– Kaltleiter mit definierter Auslösetemperatur (nach DIN 44081 und DIN 44082)
Thermokontakt (Öffner)
– Temperaturschalter als Öffner
Auslösepunkt
Fest (abhängig vom PTC/Thermokontakt)
PTC: R 1600
Konfigurierbar als Warnung oder Fehler (TRIP)
Bemerkungen
Die Überwachung ist in der Lenze−Einstellung nicht aktiv.
Wenn Sie keinen Lenze−Motor einsetzen, empfehlen wir als Kaltleiter einen
PTC bis 150 °C.
Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW
Motoranschluss
5
63
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
PE
PE
U
U
V
V
W
W
T1
T1
T2
T2
U, V, W
T1, T2
0.5...0.6 Nm
4.4...5.3 lb-in
U, V, W
T1, T2
0.5...0.6 Nm
4.4...5.3 lb-in
9300std011
Abb. 5−6
Motoranschluss mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)
Anschluss Motor mit Lenze Systemleitung mit integrierter Steuerleitung für die
Motortemperatur−Überwachung
Schirmblech
Gesamtschirm und Schirm der Steuerleitung für die Motortemperatur−Überwachung mit
den Laschen festklemmen. Ggf. mit Kabelbinder fixieren.
Anschluss Motorleitung und separate Steuerleitung für die
Motortemperatur−Überwachung
Schirmblech
Schirm der Motorleitung und Schirm der Leitung für die Motortemperatur−Überwachung
mit den Laschen festklemmen. Ggf. mit Kabelbinder fixieren.
U, V, W
Anschluss Motorleitung
Auf richtige Polung achten. Max. Länge der Motorleitung beachten. Bei flexiblen Leitungen
Aderendhülsen verwenden.
Max. anschließbarer Leitungsquerschnitt: 4 mm2, mit Stiftkabelschuh > 4 mm2
T1, T2 für Motortemperatur−Überwachung
Anschluss Leitung für Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)
Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW
Motoranschluss
5
64
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Motor mit Temperatursensor KTY
Hinweis!
ƒ Wir empfehlen, für die Verdrahtung Lenze−Systemleitungen zu verwenden.
ƒ Bei selbstkonfektionierten Leitungen nur Leitungen mit paarweise
verdrillten und abgeschirmten Adern verwenden.
PE
U
V
W
T1 T2
-UG+UG
PES
PES
PE
M
3~
PES
PES
KTY
X8/5
X7/9
X8/8
X7/8
PES
X8
X7
X9
X10
9300std073
Abb. 5−7
Schaltplan Motoranschluss mit Temperatursensor KTY an X7 oder X8
Eigenschaften des Anschlusses für die Motortemperatur−Überwachung:
Pin X7/8, X7/9 vom Resolver−Eingang (X7) oder
Pin X8/8, X8/5 vom Inkrementalgeber−Eingang (X8)
Anschluss
Linearer Temperatursensor KTY
Auslösepunkt
Warnung: Einstellbar
Fehler (TRIP): Fest bei 150 °C
Bemerkungen
Die Überwachung ist in der Lenze−Einstellung nicht aktiv.
Der Temperatursensor KTY wird auf Unterbrechung und Kurzschluss überwacht.
Grundgeräte im Leistungsbereich 0,37 ... 11 kW
Motoranschluss
5
65
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
PE
U V W
T1T2
U, V, W
T1, T2
0.5...0.6 Nm
4.4...5.3 lb-in
9300vec122
Abb. 5−8
Motoranschluss mit Temperatursensor KTY
Motorleitung
Schirmblech
Schirm der Motorleitung mit den Laschen festklemmen. Ggf. mit Kabelbinder fixieren.
U, V, W
Anschluss Motorleitung
Auf richtige Polung achten. Max. Länge der Motorleitung beachten. Bei flexiblen Leitungen
Aderendhülsen verwenden.
Max. anschließbarer Leitungsquerschnitt: 4 mm2, mit Stiftkabelschuh > 4 mm2
Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW
Wichtige Hinweise
5
66
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.5
Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW
5.5.1
Wichtige Hinweise
Um Zugang zu den Leistungsanschlüssen zu erhalten, entfernen Sie die Haube:
Haube des Antriebsreglers abnehmen
1. Schrauben lösen
2. Haube nach oben klappen und aushängen
9300vec113
Benötigtes Installationsmaterial aus dem Lieferumfang:
Beschreibung
Verwendung
Anzahl
Sechskantmutter M6 (DIN 934)
Anschluss Versorgungsleitungen (Netz, +UG, −UG) und
Motorleitung an die Stehbolzen
10
Unterlegscheibe 6 mm (DIN 125)
Für Sechskantmutter M6
10
Federring 6 mm (DIN 127)
Für Sechskantmutter M6
10
Durchführungstülle
Motorleitung
1
Halterung Schirmauflage
Aufnahme des Schirmblechs für Motorleitung
1
Selbstformschraube 4 × 14 mm
Befestigung Halterung Schirmauflage
2
Schirmblech
Schirmauflage für Motorleitung
1
Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW
Netzanschluss, DC−Einspeisung
5
67
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.5.2
Netzanschluss, DC−Einspeisung
Hinweis!
ƒ Bei Einsatz eines Netzfilters oder Funkentstörfilters die Leitung zwischen
Netzfilter oder Funkentstörfilter und Antriebsregler geschirmt verlegen,
wenn sie länger als 300 mm ist.
ƒ Bei DC−Verbundbetrieb oder DC−Einspeisung empfehlen wir, abgeschirmte
DC−Leitungen zu verwenden.
PE
+UG
-UG
L1
L2
L3
L1, L2, L3
+U , -U
PE
G
G
M6
5 Nm
44 lb-in
PE
9300std034
Abb. 5−9
Netzanschluss, DC−Einspeisung bei Antriebsreglern 15 ... 30 kW
PE−Gewindebolzen
PE−Leitung mit Ringkabelschuh anschließen
Metallisch leitende Fläche
Schirmschelle
Schirm großflächig auf Schaltschrank−Montageplatte auflegen und mit Schirmschelle
festschrauben (Schirmschelle nicht im Lieferumfang enthalten)
Um die Schirmanbindung zu verbessern, den Schirm zusätzlich am PE−Gewindebolzen
auflegen
Anschluss Netz und DC−Zwischenkreis
L1, L2, L3: Anschluss Netzleitung mit Ringkabelschuhen
+UG, −UG: Anschluss von DC−Zwischenkreiskomponenten oder Anschluss des Antriebsreglers
im DC−Zwischenkreisverbund (siehe Systemhandbuch)
Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW
Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte
5
68
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.5.3
Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte
Installation nach EN 60204−1
Anschlussbedingungen
Bereich
Beschreibung
Sicherungen Betriebsklasse: Nur gG/gL oder gRL
Leitungen
Verlegeart B2 und C: Verwendung von PVC−isolierten Kupferleitungen, Leitertemperatur < 70 °C,
Umgebungstemperatur < 40 °C, keine Häufung der Leitungen oder Adern, drei belastete Adern.
Die Angaben sind Empfehlungen. Andere Auslegungen/Verlegearten sind möglich (z. B. nach
VDE 0298−4).
Fehler-
strom−
Schutz-
schalter
Antriebsregler können einen Gleichstrom im Schutzleiter verursachen. Wird für den Schutz bei
einer direkten oder indirekten Berührung ein Differenzstromgerät (RCD) oder ein Fehlerstrom−
Überwachungsgerät (RCM) verwendet, ist auf der Stromversorgungsseite nur ein RCD/RCM
folgenden Typs zulässig:
– Typ B (allstromsensitiv) bei Anschluss an ein 3−phasiges Netz
– Typ A (pulsstromsensitiv) oder Typ B (allstromsensitiv) bei Anschluss an ein 1−phasiges Netz
Alternativ kann eine andere Schutzmaßnahme angewendet werden, wie z. B. Trennung von der
Umgebung durch doppelte oder verstärkte Isolierung oder Trennung vom Versorgungsnetz
durch einen Transformator.
Fehlerstrom−Schutzschalter nur zwischen speisendem Netz und Antriebsregler installieren.
Nationale und regionale Vorschriften beachten!
9300
Sicherungs−Bemessungsstrom
Leitungsquerschnitt
FI 1)
Schmelzsicherung
Leitungsschutzschal-
ter
Verlegeart L1, L2, L3, PE
B2
C
Typ
[A]
[A]
[mm2]
[mm2]
[mA]
Betrieb ohne Netzdrossel/Netzfilter
EVS9327−xx
63
—
16
16
300
Betrieb mit Netzdrossel/Netzfilter
EVS9327−xx
40
—
10
10
300
EVS9328−xx
63
—
25
16
EVS9329−xx
80
—
—
25
1)
Allstromsensitiver Fehlerstrom−Schutzschalter
Installation nach UL
Anschlussbedingungen
Bereich
Beschreibung
Sicherungen Nur nach UL 248
Netz−Kurzschlussstrom bis 5000 Arms: Alle Klassen zulässig
Netz−Kurzschlussstrom bis 50000 Arms: Nur Klasse "J", "T" oder "R" zulässig
Leitungen
Nur nach UL
Die nachfolgend genannten Leitungsquerschnitte gelten unter folgenden Bedingungen:
– Leitertemperatur < 60 °C
– Umgebungstemperatur < 40 °C
Nationale und regionale Vorschriften beachten!
9300
Sicherungs−Bemessungsstrom
Leitungsquerschnitt
Schmelzsicherung
L1, L2, L3, PE
Typ
[A]
[AWG]
Betrieb mit Netzdrossel/Netzfilter
EVS9327−xx
35
8
EVS9328−xx
50
4
EVS9329−xx
80
4
Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW
Zuordnung Netzdrossel/Filter
5
69
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.5.4
Zuordnung Netzdrossel/Filter
9300
Netzdrossel
Störspannungskategorie nach EN 61800−3 und Motorleitungslänge
Komponente
Komponente
Typ
C2
max. [m]
C1
max. [m]
EVS9327−xx
ELN3−0088H035−001
EZN3A0110H030
25
E82ZN22334B230
10
E82ZZ15334B230 1)
10
E82ZN22334B230
50
EZN3B0110H030U 2)
50
E82ZZ15334B230 1)
50
EVS9328−xx
ELN3−0075H045
EZN3A0080H042
25
E82ZN22334B230
10
E82ZN22334B230
50
EZN3B0080H042
50
EVS9329−xx
ELN3−0055H055
EZN3A0055H060
25
E82ZN30334B230
10
E82ZN30334B230
50
EZN3B0055H060
50
1)
Funkentstörfilter
2)
Unterbaufilter
Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW
Motoranschluss
5
70
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.5.5
Motoranschluss
Hinweis!
ƒ Eine Absicherung der Motorleitung ist nicht erforderlich.
ƒ Der Antriebsregler hat 2 Anschlüsse für die
Motortemperatur−Überwachung:
– Klemmen T1, T2 zum Anschluss eines Kaltleiters (PTC) oder
Thermokontakts (Öffner).
– Pin X8/5 und X8/8 des Inkrementalgeber−Eingangs (X8) zum Anschluss
eines Temperatursensors KTY.
Montage Schirmblech
Stop!
Laschen nicht als Zugentlastung benutzen.
PE
T1
T2
U
V
W
a
3.4 Nm
30 lb-in
a
9300vec131
Abb. 5−10
Montage des Schirmblechs bei Antriebsreglern 15 ... 30 kW
Schirmblech mit zwei Selbstformschrauben 4 × 14 mm (a) anschrauben
Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW
Motoranschluss
5
71
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Motor mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)
Verdrahten Sie T1, T2 nur, wenn der Motor mit einem Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt
(Öffner) ausgestattet ist.
ƒ Eine "offene" Leitung wirkt wie eine Antenne und kann Störungen am
Antriebsregler verursachen.
Gefahr!
ƒ Alle Steuerklemmen sind nach dem Anschluss eines Kaltleiters (PTC) oder
eines Thermokontakts nur noch basisisoliert (einfache Trennstrecke).
ƒ Berührsicherheit bei defekter Trennstrecke ist nur durch externe
Maßnahmen gewährleistet, z. B. doppelte Isolierung.
PE
U
V
W
T1 T2
+UG-UG
PES
PES
PE
M
3~
PES
PES
PES
2.7 k
MONIT-OH8
15 V
3.3 k
7.4 k
9300vec139
Abb. 5−11
Schaltplan Motoranschluss mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) an T1, T2
Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW
Motoranschluss
5
72
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Eigenschaften des Anschlusses für die Motortemperatur−Überwachung:
Klemmen T1, T2
Anschluss
Kaltleiter (PTC)
– Kaltleiter mit definierter Auslösetemperatur (nach DIN 44081 und DIN 44082)
Thermokontakt (Öffner)
– Temperaturschalter als Öffner
Auslösepunkt
Fest (abhängig vom PTC/Thermokontakt)
PTC: R 1600
Konfigurierbar als Warnung oder Fehler (TRIP)
Bemerkungen
Die Überwachung ist in der Lenze−Einstellung nicht aktiv.
Wenn Sie keinen Lenze−Motor einsetzen, empfehlen wir als Kaltleiter einen
PTC bis 150 °C.
PE
PE
T1
T1
T2
T2
U
V
W
T1
T2
2.5 Nm
22,1 lb-in
T1
T2
2.5 Nm
22,1 lb-in
PE
PE
U, V, W,
PE
5 Nm
44 lb-in
M 6
9300std030
Abb. 5−12
Motoranschluss mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)
Anschluss Motor mit Lenze Systemleitung mit integrierter Steuerleitung für die
Motortemperatur−Überwachung
Schirmblech
Gesamtschirm und Schirm der Steuerleitung für die Motortemperatur−Überwachung mit
den Laschen festklemmen. Ggf. mit Kabelbinder fixieren.
Anschluss Motorleitung und separate Steuerleitung für die
Motortemperatur−Überwachung
Schirmblech
Schirm der Motorleitung und Schirm der Leitung für die Motortemperatur−Überwachung
mit den Laschen festklemmen. Ggf. mit Kabelbinder fixieren.
PE−Gewindebolzen
Anschluss PE−Leitung mit Ringkabelschuh
U, V, W
Anschluss Motorleitung
Auf richtige Polung achten. Max. Länge der Motorleitung beachten.
Max. anschließbarer Leitungsquerschnitt: 50 mm2 mit Ringkabelschuh
T1, T2 für Motortemperatur−Überwachung
Anschluss Leitung für Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)
Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW
Motoranschluss
5
73
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Motor mit Temperatursensor KTY
Hinweis!
ƒ Wir empfehlen, für die Verdrahtung Lenze−Systemleitungen zu verwenden.
ƒ Bei selbstkonfektionierten Leitungen nur Leitungen mit paarweise
verdrillten und abgeschirmten Adern verwenden.
PE
U
V
W
T1 T2
-UG+UG
PES
PES
PE
M
3~
PES
PES
KTY
X8/5
X7/9
X8/8
X7/8
PES
X8
X7
X9
X10
9300std073
Abb. 5−13
Schaltplan Motoranschluss mit Temperatursensor KTY an X7 oder X8
Eigenschaften des Anschlusses für die Motortemperatur−Überwachung:
Pin X7/8, X7/9 vom Resolver−Eingang (X7) oder
Pin X8/8, X8/5 vom Inkrementalgeber−Eingang (X8)
Anschluss
Linearer Temperatursensor KTY
Auslösepunkt
Warnung: Einstellbar
Fehler (TRIP): Fest bei 150 °C
Bemerkungen
Die Überwachung ist in der Lenze−Einstellung nicht aktiv.
Der Temperatursensor KTY wird auf Unterbrechung und Kurzschluss überwacht.
Grundgeräte im Leistungsbereich 15 ... 30 kW
Motoranschluss
5
74
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
PE
T1
T2
U
V
W
PE
U, V, W,
PE
5 Nm
44 lb-in
M 6
9300vec123
Abb. 5−14
Motoranschluss mit Temperatursensor KTY
Motorleitung
Schirmauflage
Schirm der Motorleitung mit den Laschen festklemmen. Ggf. mit Kabelbinder fixieren.
PE−Gewindebolzen
Anschluss PE−Leitung mit Ringkabelschuh
U, V, W
Anschluss Motorleitung
Auf richtige Polung achten. Max. Länge der Motorleitung beachten.
Max. anschließbarer Leitungsquerschnitt: 50 mm2 mit Ringkabelschuh
Grundgeräte mit der Leistung 45 kW
Wichtige Hinweise
5
75
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.6
Grundgeräte mit der Leistung 45 kW
5.6.1
Wichtige Hinweise
Um Zugang zu den Leistungsanschlüssen zu erhalten, entfernen Sie die Haube:
Haube des Antriebsreglers abnehmen
1. Schrauben lösen
2. Haube nach oben klappen und aushängen
9300vec113
Benötigtes Installationsmaterial aus dem Lieferumfang:
Beschreibung
Verwendung
Anzahl
Kabelbinder 3,5 × 150 mm
Zugentlastung/Schirmauflage für Motorleitung
4
Grundgeräte mit der Leistung 45 kW
Netzanschluss, DC−Einspeisung
5
76
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.6.2
Netzanschluss, DC−Einspeisung
Hinweis!
ƒ Bei Einsatz eines Netzfilters oder Funkentstörfilters die Leitung zwischen
Netzfilter oder Funkentstörfilter und Antriebsregler geschirmt verlegen,
wenn sie länger als 300 mm ist.
ƒ Bei DC−Verbundbetrieb oder DC−Einspeisung empfehlen wir, abgeschirmte
DC−Leitungen zu verwenden.
PE
+UG
-UG
L1
L2
L3
L1, L2, L3
+U , -U
PE
G
G
M8
15 Nm
132 lb-in
PE
9300vec126
Abb. 5−15
Netzanschluss, DC−Einspeisung bei Antriebsregler 45 kW
PE−Gewindebolzen
PE−Leitung mit Ringkabelschuh anschließen
Metallisch leitende Fläche
Schirmschelle
Schirm großflächig auf Schaltschrank−Montageplatte auflegen und mit Schirmschelle
festschrauben (Schirmschelle nicht im Lieferumfang enthalten)
Um die Schirmanbindung zu verbessern, den Schirm zusätzlich am PE−Gewindebolzen
auflegen
Anschluss Netz und DC−Zwischenkreis
L1, L2, L3: Anschluss Netzleitung mit Ringkabelschuhen
+UG, −UG: Anschluss von DC−Zwischenkreiskomponenten oder Anschluss des Antriebsreglers
im DC−Zwischenkreisverbund (siehe Systemhandbuch)
Grundgeräte mit der Leistung 45 kW
Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte
5
77
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.6.3
Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte
Installation nach EN 60204−1
Anschlussbedingungen
Bereich
Beschreibung
Sicherungen Betriebsklasse: Nur gG/gL oder gRL
Leitungen
Verlegeart B2 und C: Verwendung von PVC−isolierten Kupferleitungen, Leitertemperatur < 70 °C,
Umgebungstemperatur < 40 °C, keine Häufung der Leitungen oder Adern, drei belastete Adern.
Die Angaben sind Empfehlungen. Andere Auslegungen/Verlegearten sind möglich (z. B. nach
VDE 0298−4).
Fehler-
strom−
Schutz-
schalter
Antriebsregler können einen Gleichstrom im Schutzleiter verursachen. Wird für den Schutz bei
einer direkten oder indirekten Berührung ein Differenzstromgerät (RCD) oder ein Fehlerstrom−
Überwachungsgerät (RCM) verwendet, ist auf der Stromversorgungsseite nur ein RCD/RCM
folgenden Typs zulässig:
– Typ B (allstromsensitiv) bei Anschluss an ein 3−phasiges Netz
– Typ A (pulsstromsensitiv) oder Typ B (allstromsensitiv) bei Anschluss an ein 1−phasiges Netz
Alternativ kann eine andere Schutzmaßnahme angewendet werden, wie z. B. Trennung von der
Umgebung durch doppelte oder verstärkte Isolierung oder Trennung vom Versorgungsnetz
durch einen Transformator.
Fehlerstrom−Schutzschalter nur zwischen speisendem Netz und Antriebsregler installieren.
Nationale und regionale Vorschriften beachten!
9300
Sicherungs−Bemessungsstrom
Leitungsquerschnitt
FI 1)
Schmelzsicherung
Leitungsschutzschal-
ter
Verlegeart L1, L2, L3, PE
B2
C
Typ
[A]
[A]
[mm2]
[mm2]
[mA]
Betrieb mit Netzdrossel/Netzfilter
EVS9330−xx
100
—
—
35
300
1)
Allstromsensitiver Fehlerstrom−Schutzschalter
Installation nach UL
Anschlussbedingungen
Bereich
Beschreibung
Sicherungen Nur nach UL 248
Netz−Kurzschlussstrom bis 10000 Arms: Alle Klassen zulässig
Netz−Kurzschlussstrom bis 50000 Arms: Nur Klasse "J", "T" oder "R" zulässig
Leitungen
Nur nach UL
Die nachfolgend genannten Leitungsquerschnitte gelten unter folgenden Bedingungen:
– Leitertemperatur < 60 °C
– Umgebungstemperatur < 40 °C
Nationale und regionale Vorschriften beachten!
9300
Sicherungs−Bemessungsstrom
Leitungsquerschnitt
Schmelzsicherung
L1, L2, L3, PE
Typ
[A]
[AWG]
Betrieb mit Netzdrossel/Netzfilter
EVS9330−xx
100
1
Grundgeräte mit der Leistung 45 kW
Zuordnung Netzdrossel/Filter
5
78
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.6.4
Zuordnung Netzdrossel/Filter
9300
Netzdrossel
Störspannungskategorie nach EN 61800−3 und Motorleitungslänge
Komponente
Komponente
Typ
C2
max. [m]
C1
max. [m]
EVS9330−xx
ELN3−0038H085
EZN3A0030H110
25
EZN3B0030H110
50
EZN3A0030H110N001 3)
25
E82ZN55334B230
50
3)
Für Antriebsregler mit thermischer Separierung
Grundgeräte mit der Leistung 45 kW
Motoranschluss
5
79
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.6.5
Motoranschluss
Hinweis!
ƒ Eine Absicherung der Motorleitung ist nicht erforderlich.
ƒ Der Antriebsregler hat 2 Anschlüsse für die
Motortemperatur−Überwachung:
– Klemmen T1, T2 zum Anschluss eines Kaltleiters (PTC) oder
Thermokontakts (Öffner).
– Pin X8/5 und X8/8 des Inkrementalgeber−Eingangs (X8) zum Anschluss
eines Temperatursensors KTY.
Motor mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)
Verdrahten Sie T1, T2 nur, wenn der Motor mit einem Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt
(Öffner) ausgestattet ist.
ƒ Eine "offene" Leitung wirkt wie eine Antenne und kann Störungen am
Antriebsregler verursachen.
Gefahr!
ƒ Alle Steuerklemmen sind nach dem Anschluss eines Kaltleiters (PTC) oder
eines Thermokontakts nur noch basisisoliert (einfache Trennstrecke).
ƒ Berührsicherheit bei defekter Trennstrecke ist nur durch externe
Maßnahmen gewährleistet, z. B. doppelte Isolierung.
PE
U
V
W
T1 T2
+UG-UG
PES
PES
PE
M
3~
PES
PES
PES
2.7 k
MONIT-OH8
15 V
3.3 k
7.4 k
9300vec139
Abb. 5−16
Schaltplan Motoranschluss mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) an T1, T2
Grundgeräte mit der Leistung 45 kW
Motoranschluss
5
80
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Eigenschaften des Anschlusses für die Motortemperatur−Überwachung:
Klemmen T1, T2
Anschluss
Kaltleiter (PTC)
– Kaltleiter mit definierter Auslösetemperatur (nach DIN 44081 und DIN 44082)
Thermokontakt (Öffner)
– Temperaturschalter als Öffner
Auslösepunkt
Fest (abhängig vom PTC/Thermokontakt)
PTC: R 1600
Konfigurierbar als Warnung oder Fehler (TRIP)
Bemerkungen
Die Überwachung ist in der Lenze−Einstellung nicht aktiv.
Wenn Sie keinen Lenze−Motor einsetzen, empfehlen wir als Kaltleiter einen
PTC bis 150 °C.
T1
T2
PE
U
V
W
T1
T2
2.5 Nm
22.1 lb-in
U, V, W,
PE
M8
15 Nm
132 lb-in
M5 x 12
3 Nm (26.5 lb-in)
PE
9300std031
Abb. 5−17
Motoranschluss mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)
PE−Gewindebolzen
Anschluss PE−Leitung mit Ringkabelschuh
U, V, W
Anschluss Motorleitung
Auf richtige Polung achten. Max. Länge der Motorleitung beachten.
Max. anschließbarer Leitungsquerschnitt: 120 mm2 mit Ringkabelschuh
Schirmschellen
Schirme der Motorleitung großflächig auf das Schirmblech auflegen und mit Schirmschellen
und Schrauben M5 × 12 mm befestigen
Kabelbinder
Zugentlastung der Motorleitung
T1, T2 für Motortemperatur−Überwachung
Anschluss Leitung für Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)
Schirm großflächig am PE−Gewindebolzen auflegen
Grundgeräte mit der Leistung 45 kW
Motoranschluss
5
81
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Motor mit Temperatursensor KTY
Hinweis!
ƒ Wir empfehlen, für die Verdrahtung Lenze−Systemleitungen zu verwenden.
ƒ Bei selbstkonfektionierten Leitungen nur Leitungen mit paarweise
verdrillten und abgeschirmten Adern verwenden.
PE
U
V
W
T1 T2
-UG+UG
PES
PES
PE
M
3~
PES
PES
KTY
X8/5
X7/9
X8/8
X7/8
PES
X8
X7
X9
X10
9300std073
Abb. 5−18
Schaltplan Motoranschluss mit Temperatursensor KTY an X7 oder X8
Eigenschaften des Anschlusses für die Motortemperatur−Überwachung:
Pin X7/8, X7/9 vom Resolver−Eingang (X7) oder
Pin X8/8, X8/5 vom Inkrementalgeber−Eingang (X8)
Anschluss
Linearer Temperatursensor KTY
Auslösepunkt
Warnung: Einstellbar
Fehler (TRIP): Fest bei 150 °C
Bemerkungen
Die Überwachung ist in der Lenze−Einstellung nicht aktiv.
Der Temperatursensor KTY wird auf Unterbrechung und Kurzschluss überwacht.
Grundgeräte mit der Leistung 45 kW
Motoranschluss
5
82
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
T1
T2
PE
U
V
W
U, V, W,
PE
M8
15 Nm
132 lb-in
PE
M5 x 12
3 Nm (26.5 lb-in)
9300vec124
Abb. 5−19
Motoranschluss mit Temperatursensor KTY
PE−Gewindebolzen
Anschluss PE−Leitung mit Ringkabelschuh
U, V, W
Anschluss Motorleitung
Auf richtige Polung achten. Max. Länge der Motorleitung beachten.
Max. anschließbarer Leitungsquerschnitt: 120 mm2 mit Ringkabelschuh
Schirmschellen
Schirme der Motorleitung großflächig auf das Schirmblech auflegen und mit Schirmschellen
und Schrauben M5 × 12 mm befestigen
Kabelbinder
Zugentlastung der Motorleitung
Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW
Wichtige Hinweise
5
83
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.7
Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW
5.7.1
Wichtige Hinweise
Um Zugang zu den Leistungsanschlüssen zu erhalten, entfernen Sie die Haube:
Haube des Antriebsreglers abnehmen
1. Schrauben lösen
2. Haube nach oben klappen und aushängen
9300vec113
Benötigtes Installationsmaterial aus dem Lieferumfang:
Beschreibung
Verwendung
Anzahl
Kabelbinder 3,5 × 150 mm
Zugentlastung/Schirmauflage für Motorleitung
4
Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW
Netzanschluss, DC−Einspeisung
5
84
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.7.2
Netzanschluss, DC−Einspeisung
Hinweis!
ƒ Bei Einsatz eines Netzfilters oder Funkentstörfilters die Leitung zwischen
Netzfilter oder Funkentstörfilter und Antriebsregler geschirmt verlegen,
wenn sie länger als 300 mm ist.
ƒ Bei DC−Verbundbetrieb oder DC−Einspeisung empfehlen wir, abgeschirmte
DC−Leitungen zu verwenden.
PE
+UG
-UG
L1
L2
L3
L1, L2, L3
+U , -U
PE
G
G
M10
30 Nm
264 lb-in
PE
9300vec127
Abb. 5−20
Netzanschluss, DC−Einspeisung bei Antriebsregler 55 ... 75 kW
PE−Gewindebolzen
PE−Leitung mit Ringkabelschuh anschließen
Metallisch leitende Fläche
Schirmschelle
Schirm großflächig auf Schaltschrank−Montageplatte auflegen und mit Schirmschelle
festschrauben (Schirmschelle nicht im Lieferumfang enthalten)
Um die Schirmanbindung zu verbessern, den Schirm zusätzlich am PE−Gewindebolzen
auflegen
Anschluss Netz und DC−Zwischenkreis
L1, L2, L3: Anschluss Netzleitung mit Ringkabelschuhen
+UG, −UG: Anschluss von DC−Zwischenkreiskomponenten oder Anschluss des Antriebsreglers
im DC−Zwischenkreisverbund (siehe Systemhandbuch)
Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW
Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte
5
85
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.7.3
Netzanschluss: Sicherungen und Leitungsquerschnitte
Installation nach EN 60204−1
Anschlussbedingungen
Bereich
Beschreibung
Sicherungen Betriebsklasse: Nur gG/gL oder gRL
Leitungen
Verlegeart B2 und C: Verwendung von PVC−isolierten Kupferleitungen, Leitertemperatur < 70 °C,
Umgebungstemperatur < 40 °C, keine Häufung der Leitungen oder Adern, drei belastete Adern.
Die Angaben sind Empfehlungen. Andere Auslegungen/Verlegearten sind möglich (z. B. nach
VDE 0298−4).
Fehler-
strom−
Schutz-
schalter
Antriebsregler können einen Gleichstrom im Schutzleiter verursachen. Wird für den Schutz bei
einer direkten oder indirekten Berührung ein Differenzstromgerät (RCD) oder ein Fehlerstrom−
Überwachungsgerät (RCM) verwendet, ist auf der Stromversorgungsseite nur ein RCD/RCM
folgenden Typs zulässig:
– Typ B (allstromsensitiv) bei Anschluss an ein 3−phasiges Netz
– Typ A (pulsstromsensitiv) oder Typ B (allstromsensitiv) bei Anschluss an ein 1−phasiges Netz
Alternativ kann eine andere Schutzmaßnahme angewendet werden, wie z. B. Trennung von der
Umgebung durch doppelte oder verstärkte Isolierung oder Trennung vom Versorgungsnetz
durch einen Transformator.
Fehlerstrom−Schutzschalter nur zwischen speisendem Netz und Antriebsregler installieren.
Nationale und regionale Vorschriften beachten!
9300
Sicherungs−Bemessungsstrom
Leitungsquerschnitt
FI 1)
Schmelzsicherung
Leitungsschutzschal-
ter
Verlegeart L1, L2, L3, PE
B2
C
Typ
[A]
[A]
[mm2]
[mm2]
[mA]
Betrieb mit Netzdrossel/Netzfilter
EVS9331−xx
125
—
—
35
300
EVS9332−xx
160
—
—
70
1)
Allstromsensitiver Fehlerstrom−Schutzschalter
Installation nach UL
Anschlussbedingungen
Bereich
Beschreibung
Sicherungen Nur nach UL 248
Netz−Kurzschlussstrom bis 10000 Arms: Alle Klassen zulässig
Netz−Kurzschlussstrom bis 50000 Arms: Nur Klasse "J", "T" oder "R" zulässig
Leitungen
Nur nach UL
Die nachfolgend genannten Leitungsquerschnitte gelten unter folgenden Bedingungen:
– Leitertemperatur < 60 °C
– Umgebungstemperatur < 40 °C
Nationale und regionale Vorschriften beachten!
9300
Sicherungs−Bemessungsstrom
Leitungsquerschnitt
Schmelzsicherung
L1, L2, L3, PE
Typ
[A]
[AWG]
Betrieb mit Netzdrossel/Netzfilter
EVS9331−xx
125
1/0
EVS9332−xx
175
2/0
Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW
Zuordnung Netzdrossel/Filter
5
86
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.7.4
Zuordnung Netzdrossel/Filter
9300
Netzdrossel
Störspannungskategorie nach EN 61800−3 und Motorleitungslänge
Komponente
Komponente
Typ
C2
max. [m]
C1
max. [m]
EVS9331−xx
ELN3−0027H105
EZN3A0022H150
25
E82ZN75334B230
10
E82ZN75334B230
50
EZN3B0022H150
50
EVS9332−xx
ELN3−0022H130
EZN3A0022H150
25
E82ZN75334B230
10
E82ZN75334B230
50
EZN3B0022H150
50
Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW
Motoranschluss
5
87
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.7.5
Motoranschluss
Hinweis!
ƒ Eine Absicherung der Motorleitung ist nicht erforderlich.
ƒ Der Antriebsregler hat 2 Anschlüsse für die
Motortemperatur−Überwachung:
– Klemmen T1, T2 zum Anschluss eines Kaltleiters (PTC) oder
Thermokontakts (Öffner).
– Pin X8/5 und X8/8 des Inkrementalgeber−Eingangs (X8) zum Anschluss
eines Temperatursensors KTY.
Motor mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)
Verdrahten Sie T1, T2 nur, wenn der Motor mit einem Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt
(Öffner) ausgestattet ist.
ƒ Eine "offene" Leitung wirkt wie eine Antenne und kann Störungen am
Antriebsregler verursachen.
Gefahr!
ƒ Alle Steuerklemmen sind nach dem Anschluss eines Kaltleiters (PTC) oder
eines Thermokontakts nur noch basisisoliert (einfache Trennstrecke).
ƒ Berührsicherheit bei defekter Trennstrecke ist nur durch externe
Maßnahmen gewährleistet, z. B. doppelte Isolierung.
PE
U
V
W
T1 T2
+UG-UG
PES
PES
PE
M
3~
PES
PES
PES
2.7 k
MONIT-OH8
15 V
3.3 k
7.4 k
9300vec139
Abb. 5−21
Schaltplan Motoranschluss mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner) an T1, T2
Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW
Motoranschluss
5
88
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Eigenschaften des Anschlusses für die Motortemperatur−Überwachung:
Klemmen T1, T2
Anschluss
Kaltleiter (PTC)
– Kaltleiter mit definierter Auslösetemperatur (nach DIN 44081 und DIN 44082)
Thermokontakt (Öffner)
– Temperaturschalter als Öffner
Auslösepunkt
Fest (abhängig vom PTC/Thermokontakt)
PTC: R 1600
Konfigurierbar als Warnung oder Fehler (TRIP)
Bemerkungen
Die Überwachung ist in der Lenze−Einstellung nicht aktiv.
Wenn Sie keinen Lenze−Motor einsetzen, empfehlen wir als Kaltleiter einen
PTC bis 150 °C.
T1
T2
PE
U
V
W
M4 x 12: 2.5 Nm (22.1 lb-in)
M5 x 12: 3 Nm (26.5 lb-in)
U, V, W,
PE
M10
30 Nm
264 lb-in
T1
T2
2.5 Nm
22.1 lb-in
PE
9300std032
Abb. 5−22
Motoranschluss mit Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)
PE−Gewindebolzen
Anschluss PE−Leitung mit Ringkabelschuh
U, V, W
Anschluss Motorleitung
Auf richtige Polung achten. Max. Länge der Motorleitung beachten.
Max. anschließbarer Leitungsquerschnitt: 240 mm2 mit Ringkabelschuh
Kabelschellen für Zugentlastung der Motorleitung
Kabelschellen mit Schrauben M4 × 12 mm befestigen
Schirmschellen
Schirme der Motorleitung großflächig auf das Schirmblech auflegen und mit Schirmschellen
und Schrauben M5 × 12 mm befestigen
Kabelbinder für zusätzliche Zugentlastung der Motorleitung
T1, T2 für Motortemperatur−Überwachung
Anschluss Leitung für Kaltleiter (PTC) oder Thermokontakt (Öffner)
Schirm großflächig am PE−Gewindebolzen auflegen
Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW
Motoranschluss
5
89
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Motor mit Temperatursensor KTY
Hinweis!
ƒ Wir empfehlen, für die Verdrahtung Lenze−Systemleitungen zu verwenden.
ƒ Bei selbstkonfektionierten Leitungen nur Leitungen mit paarweise
verdrillten und abgeschirmten Adern verwenden.
PE
U
V
W
T1 T2
-UG+UG
PES
PES
PE
M
3~
PES
PES
KTY
X8/5
X7/9
X8/8
X7/8
PES
X8
X7
X9
X10
9300std073
Abb. 5−23
Schaltplan Motoranschluss mit Temperatursensor KTY an X7 oder X8
Eigenschaften des Anschlusses für die Motortemperatur−Überwachung:
Pin X7/8, X7/9 vom Resolver−Eingang (X7) oder
Pin X8/8, X8/5 vom Inkrementalgeber−Eingang (X8)
Anschluss
Linearer Temperatursensor KTY
Auslösepunkt
Warnung: Einstellbar
Fehler (TRIP): Fest bei 150 °C
Bemerkungen
Die Überwachung ist in der Lenze−Einstellung nicht aktiv.
Der Temperatursensor KTY wird auf Unterbrechung und Kurzschluss überwacht.
Grundgerät im Leistungsbereich 55 ... 75 kW
Motoranschluss
5
90
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
T1
T2
PE
U
V
W
U, V, W,
PE
M8
15 Nm
132 lb-in
PE
M5 x 12
3 Nm (26.5 lb-in)
9300vec124
Abb. 5−24
Motoranschluss mit Temperatursensor KTY
PE−Gewindebolzen
Anschluss PE−Leitung mit Ringkabelschuh
U, V, W
Anschluss Motorleitung
Auf richtige Polung achten. Max. Länge der Motorleitung beachten.
Max. anschließbarer Leitungsquerschnitt: 240 mm2 mit Ringkabelschuh
Schirmschellen
Schirme der Motorleitung großflächig auf das Schirmblech auflegen und mit Schirmschellen
und Schrauben M5 × 12 mm befestigen
Kabelbinder
Zugentlastung der Motorleitung
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.8
Steueranschlüsse verdrahten
5.8.1
Wichtige Hinweise
Stop!
Die Steuerkarte wird zerstört, wenn
ƒ die Spannung zwischen X5/39 und PE oder X6/7 und PE größer 50 V ist,
ƒ bei Versorgung über eine externe Spannungsquelle die Spannung zwischen
Spannungsquelle und X6/7 größer 10 V (Gleichtakt) ist.
Begrenzen Sie die Spannung bevor Sie den Antriebsregler einschalten:
ƒ Legen Sie X5/39, X6/2, X6/4 und X6/7 direkt auf PE oder
ƒ setzen Sie spannungsbegrenzende Bauelemente ein.
ƒ Für einen störungsfreien Betrieb müssen Sie die Steuerleitungen abschirmen:
– Bei Leitungen für die digitalen Eingänge und Ausgänge den Schirm zweiseitig
auflegen.
– Bei Leitungen für die analogen Eingänge und Ausgänge den Schirm einseitig am
Antriebsregler auflegen.
– Ab 200 mm Länge nur geschirmte Leitungen für die analogen und digitalen
Eingänge und Ausgänge verwenden. Unter 200 mm Länge können ungeschirmte,
aber verdrillte Leitungen verwendet werden.
Benötigtes Installationsmaterial aus dem Lieferumfang:
Beschreibung
Verwendung
Anzahl
Schirmblech
Schirmauflage für Steuerleitungen
1
Schraube M4 × 10 mm (DIN 7985)
Befestigung Schirmblech
1
Klemmenleiste 4−polig
(nur bei Varianten V004 und V024)
Anschluss Sicherheitsrelais KSR an X11
1
Klemmenleiste 7−polig
Anschluss digitale Eingänge und Ausgänge an X5
2
Klemmenleiste 4−polig
Anschluss analoge Eingänge und Ausgänge an X6
2
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Schirm auflegen
9300vec129
Abb. 5−25
Anbindung des Leitungsschirms am Schirmblech
Schirmblech
Schirmblech mit Schraube M4 × 10 mm an der Steuerkarte unten festschrauben
Leitungsschirm mit Laschen festklemmen
Daten der Anschlussklemmen
Stop!
ƒ Klemmenleisten nur bei vom Netz getrenntem Antriebsregler aufstecken
oder abziehen!
ƒ Klemmenleisten erst verdrahten, dann aufstecken!
ƒ Unbenutzte Klemmenleisten ebenfalls aufstecken, um die Kontakte zu
schützen.
Leitungstyp
Aderendhülse
Maximaler Leitungs-
querschnitt
Anzugsmoment
Abisolier-
länge
starr
—
2,5 mm2 (AWG 14)
0,5 ... 0,6 Nm
(4.4 ... 5.3 lb−in)
5 mm
flexibel
ohne Aderendhülse
2,5 mm2 (AWG 14)
flexibel
Aderendhülse ohne
Kunststoffhülse
2,5 mm2 (AWG 14)
flexibel
Aderendhülse mit
Kunststoffhülse
2,5 mm2 (AWG 14)
Gerätevariante ohne Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment"
5
93
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.8.2
Gerätevariante ohne Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment"
Versorgung über interne Spannungsquelle
ƒ Für die Versorgung der digitalen Eingänge (X5/E1 ... X5/E5) müssen Sie einen frei
belegbaren digitalen Ausgang (z. B. X5/A1) fest auf HIGH−Pegel legen.
ƒ Für die Versorgung der analogen Eingänge (X6/1, X6/2 und X6/3, X6/4) müssen Sie
einen frei belegbaren analogen Ausgang (z. B. X6/63) fest auf HIGH−Pegel legen.
GND2
+24V
E5
A2 A3 A4 ST1ST2 59
39
3k
47k
50mA
50mA
50mA
50mA
X5
28 E1 E2 E3 E4
3k
3k
3k
3k
3k
S1
A1
X3
X6
1
2
3
4
242R
1
2
3
4
5
6
100k
100k
100k
100k
3.3nF
GND1
GND1
7
7
62 63
AIN1
AIN2
AOUTx
AOUT2
AOUT1
1
3
2
4
7
10k
10k
9300vec201
Abb. 5−26
Verdrahtung digitale und analoge Eingänge/Ausgänge bei interner Spannungsquelle
S1
Antriebsregler freigeben
Schließer oder Öffner
Z
Verbraucher
Für den Betrieb notwendige Mindestverdrahtung
Klemmenbelegung in der Lenze−Einstellung: 98
Versorgung über externe Spannungsquelle
GND2
+24V
E5
A2 A3 A4 ST1ST2 59
39
3k
47k
50mA
50mA
50mA
50mA
X5
28 E1 E2 E3 E4
3k
3k
3k
3k
3k
DC 24 V
(+18 V … +30 V)
S1
+
–
A1
X3
GND1
GND1
X6
1
2
3
4
7
7
62 63
242R
1
2
3
4
5
6
100k
100k
100k
100k
3.3nF
AIN1
AIN2
AOUTx
AOUT2
AOUT1
1
3
2
4
7
10k
10k
9300std341
Abb. 5−27
Verdrahtung digitale und analoge Eingänge/Ausgänge bei externer Spannungsquelle
S1
Antriebsregler freigeben
Schließer oder Öffner
Z
Verbraucher
Für den Betrieb notwendige Mindestverdrahtung
Klemmenbelegung in der Lenze−Einstellung: 98
Gerätevariante mit Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment"
5
94
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.8.3
Gerätevariante mit Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment"
Sicherheitshinweise für die Installation der Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment"
ƒ Nur qualifiziertes Personal darf die Funktion Sicher abgeschaltetes Moment"
installieren und in Betrieb nehmen.
ƒ Alle sicherheitsrelevanten Leitungen (z. B. Steuerleitung für das Sicherheitsrelais,
Rückmeldekontakt) außerhalb des Schaltschranks unbedingt geschützt verlegen,
z. B. im Kabelkanal. Kurzschlüsse zwischen den einzelnen Leitungen müssen sicher
ausgeschlossen sein.
ƒ Die Verdrahtung des Sicherheitsrelais KSR mit isolierten Aderendhülsen oder starren
Leitungen ist unbedingt notwendig.
ƒ Der elektrische Bezugspunkt für die Spule des Sicherheitsrelais KSR muss mit dem
Schutzleitersystem verbunden sein (DIN EN 60204−1 Abs. 9.4.3). Nur so ist der Schutz
gegen fehlerhaften Betrieb durch Erdschlüsse gewährleistet.
Gerätevariante mit Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment"
5
95
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Versorgung über interne Spannungsquelle
ƒ Wird ein frei belegbarer digitaler Ausgang (z. B. X5/A1) fest auf HIGH−Pegel gelegt,
dient er als interne Spannungsquelle. Ein Ausgang ist mit maximal 50 mA belastbar.
– Über einen digitalen Ausgang können Sie das Relais KSR und zwei digitale Eingänge
(X5/28 und z. B. X5/E1) mit Spannung versorgen.
– Für die maximale Beschaltung (Relais KSR und X5/E1 ... X5/E5) müssen Sie zwei
digitale Ausgänge parallel schalten und fest auf HIGH−Pegel legen.
ƒ Für die Versorgung der analogen Eingänge (X6/1, X6/2 und X6/3, X6/4) müssen Sie
einen frei belegbaren analogen Ausgang (z. B. X6/63) fest auf HIGH−Pegel legen.
GND2
+24V
+5 V
E5
A2 A3 A4 ST1ST2 59
39
3k
47k
50mA
50mA
50mA
50mA
X5
28 E1 E2 E3 E4
3k
3k
3k
3k
3k
X11 K31K32 33 34
S1
S2
IN1 IN2 IN3 IN4
+
KSR
A1
Z1
X3
GND1
GND1
X6
1
AIN1
AIN2
AOUTx
AOUT2
AOUT1
2
3
4
1
3
2
4
7
10k
10k
7
7
62 63
242R
1
2
3
4
5
6
100k
100k
100k
100k
3.3nF
Z
Z
9300std074
Abb. 5−28
Verdrahtung digitale und analoge Eingänge/Ausgänge mit aktiver Funktion "Sicher abgeschaltetes
Moment" und interner Spannungsquelle
S1
Impulssperre aufheben (1. Abschaltpfad)
S2
Antriebsregler freigeben (2. Abschaltpfad)
Z1
Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS)
Die SPS übernimmt die Überwachung der Funktion ˜Sicher abgeschaltetes Moment˜
X5/A4 Rückmeldung über einen digitalen Ausgang (z. B. DIGOUT4)
Schließer oder Öffner
Z
Verbraucher
Für den Betrieb notwendige Mindestverdrahtung
Klemmenbelegung in der Lenze−Einstellung: 98
Gerätevariante mit Funktion "Sicher abgeschaltetes Moment"
5
96
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Versorgung über externe Spannungsquelle
X3
GND1
GND1
X6
1
2
3
4
7
7
62 63
242R
1
2
3
4
5
6
100k
100k
100k
100k
3.3nF
GND2
+24V
+5 V
E5
A2 A3 A4 ST1ST2 59
39
3k
47k
50mA
50mA
50mA
50mA
X5
28 E1 E2 E3 E4
3k
3k
3k
3k
3k
DC 24 V
(+18 V … +30 V)
X11 K31K32 33 34
S1
S2
IN1 IN2 IN3 IN4
+
KSR
+
–
A1
Z1
AIN1
AIN2
AOUTx
AOUT2
AOUT1
1
3
2
4
7
10k
10k
Z
Z
Z
9300std075
Abb. 5−29
Verdrahtung digitale und analoge Eingänge/Ausgänge mit aktiver Funktion "Sicher abgeschaltetes
Moment" und externer Spannungsquelle
S1
Impulssperre aufheben (1. Abschaltpfad)
S2
Antriebsregler freigeben (2. Abschaltpfad)
Z1
Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS)
Die SPS übernimmt die Überwachung der Funktion ˜Sicher abgeschaltetes Moment˜
X5/A4 Rückmeldung über einen digitalen Ausgang (z. B. DIGOUT4)
Schließer oder Öffner
Z
Verbraucher
Für den Betrieb notwendige Mindestverdrahtung
Klemmenbelegung in der Lenze−Einstellung: 98
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.8.4
STATE−BUS
Stop!
Zerstörung der Steuerkarte!
Fremdspannung an X5/ST1, X5/ST2 zerstört die Steuerkarte.
Schutzmaßnahme:
Keine Fremdspannung an X5/ST1, X5/ST2 anschließen.
GND2
GND2
GND2
+24V
+24V
+24V
A2
A2
A2
A3
A3
A3
A4
A4
A4
ST1
ST1
ST1
ST2
ST2
ST2
59
59
59
39
39
39
47k
47k
47k
50mA
50mA
50mA
50mA
50mA
50mA
50mA
50mA
50mA
50mA
50mA
50mA
X5
X5
X5
A1
A1
A1
PES
PES
PES
PES
PES
9300std222
Abb. 5−30
Beispiel für eine Verdrahtung eines Antriebsverbundes mit dem STATE−BUS
PES
HF−Schirmabschluss durch großflächige Anbindung an PE
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.8.5
Klemmenbelegung
Konfiguration Analog−Eingang
Klemme
Jumperleiste X3
Einstellung Jumper
Mögliche Pegel
X6/1, X6/2
1
3
5
2
4
6
1−2 1)
−10 V ... +10 V 1)
3−4
−10 V ... +10 V
5−6
−20 mA ... +20 mA
1)
Lenze−Einstellung (Auslieferungszustand)
Nicht konfigurierbare Steueranschlüsse
Klemme
Beschreibung
Funktion
Pegel / Zustand
X11/K32
X11/K31
Sicherheits-
relais KSR
1. Abschaltpfad
Rückmeldung Impulssperre
Kontakt geöffnet: Im-
pulssperre aufgehoben
(Betrieb)
Kontakt geschlossen: Im-
pulssperre aktiv
X11/33
– Spule Sicherheitsrelais KSR
Spule nicht bestromt:
Impulssperre aktiv
X11/34
+ Spule Sicherheitsrelais KSR
Spule bestromt: Impuls-
sperre aufgehoben (Be-
trieb)
X5/28
Reglersperre
(DCTRL−CINH)
2. Abschaltpfad
Antriebsregler freigeben und sperren
LOW: Regler gesperrt
HIGH: Regler freigege-
ben
X5/ST1
X5/ST2
STATE−BUS
Lenze−Einstellung der konfigurierbaren Steueranschlüsse bei 9300 Servo PLC
Klemme
Beschreibung
Funktion
Pegel
X5/E1
Digitale Eingänge
Nicht belegt
HIGH
X5/E2
Nicht belegt
HIGH
X5/E3
Nicht belegt
HIGH
X5/E4
Nicht belegt
HIGH
X5/E5
Nicht belegt
HIGH
X5/A1
Digitale Ausgänge
Nicht belegt
HIGH
X5/A2
Nicht belegt
HIGH
X5/A3
Nicht belegt
HIGH
X5/A4
Nicht belegt
HIGH
X6/1, X6/2
Analoge Eingänge
Nicht belegt
−10 V ... +10 V
X6/3, X6/4
Nicht belegt
−10 V ... +10 V
X6/62
Analoge Ausgänge Nicht belegt
−10 V ... +10 V
X6/63
Nicht belegt
−10 V ... +10 V
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
Lenze−Einstellung der konfigurierbaren Steueranschlüsse bei Servo−Umrichter 9300,
Servo−Kurvenscheibe 9300 und Servo−Registerregler 9300
Klemme
Beschreibung
Funktion
Pegel
X5/E1
Digitale Eingänge
Quickstop aufheben/ Rechtslauf
HIGH
X5/E2
Quickstop aufheben/ Linkslauf
HIGH
X5/E3
Festfrequenz 1 aktivieren
HIGH
X5/E4
Fehlermeldung setzen (TRIP Set)
LOW
X5/E5
Fehlermeldung zurücksetzen (TRIP Reset)
LOW−HIGH−Flanke
X5/A1
Digitale Ausgänge
Fehlermeldung vorhanden
LOW
X5/A2
Schaltschwelle QMIN: Istdrehzahl < Solldrehzahl in
C0017
LOW
X5/A3
Betriebsbereit (DCTRL−RDY)
HIGH
X5/A4
Maximalstrom erreicht (DCTRL−IMAX)
HIGH
X6/1, X6/2
Analoge Eingänge
Drehzahl−Hauptsollwert
−10 V ... +10 V
X6/3, X6/4
Drehzahl−Zusatzsollwert
−10 V ... +10 V
X6/62
Analoge Ausgänge Drehzahl−Istwert
−10 V ... +10 V
X6/63
Drehmoment−Sollwert
−10 V ... +10 V
Lenze−Einstellung der konfigurierbaren Steueranschlüsse bei
Servo−Positionierregler 9300
Klemme
Beschreibung
Funktion
Pegel
X5/E1
Digitale Eingänge
Endschalter negative Seite (POS−LIM−NEG)
LOW
X5/E2
Endschalter positive Seite (POS−LIM−POS)
LOW
X5/E3
Positionierprogramm starten (POS−PRG−START)
LOW−HIGH−Flanke
X5/E4
Referenzschalter (POS−REF−MARK) und Touch−Pro-
be−Eingang
HIGH
X5/E5
Fehlermeldung TRIP zurücksetzen (DCTRL−TRIP−RES)
LOW−HIGH−Flanke
Positionierprogramm zurücksetzen (PRG−RESET)
HIGH
Handbetrieb aktivieren (POS−MANUAL)
HIGH
X5/A1
Digitale Ausgänge
Referenz bekannt (POS−REF−OK)
HIGH
X5/A2
Positionsziel erreicht (POS−IN−TARGET)
HIGH
X5/A3
Betriebsbereit (DCTRL−RDY)
HIGH
X5/A4
Progamm−Funktions−Ausgang (POS−PFO1)
(Ausgang über das Positionierprogramm schaltbar)
HIGH
X6/1, X6/2
Analoge Eingänge
Keine
−10 V ... +10 V
X6/3, X6/4
Keine
−10 V ... +10 V
X6/62
Analoge Ausgänge Drehzahl−Istwert (MCTRL−NACT)
−10 V ... +10 V
X6/63
Drehmoment−Sollwert (MCTRL−MSET2)
−10 V ... +10 V
Daten der Anschlussklemmen
5
100
EDKVS9332X DE/EN/FR 8.0
5.8.6
Daten der Anschlussklemmen
Sicherheitsrelais KSR
Klemme
Beschreibung
Bereich
Werte
X11/K32
X11/K31
X11/33
X11/34
Sicherheitsrelais KSR
1. Abschaltpfad
Spulenspannung bei +20 °C
DC 24 V (20 ... 30 V)
Spulenwiderstand bei +20 °C
823 ±10 %
Bemessungsleistung der Spule
ca. 700 mW
Max. Schaltspannung
AC 250 V, DC 250 V (0,45 A)
Max. Schaltleistung AC
1500 VA
Max. Schaltstrom (ohmsche Last)
AC 6 A (250 V), DC 6 A (50 V)
Empfohlene Minimallast
> 50 mW
Max. Schalthäufigkeit
6 Schaltungen pro Minute
Mechanische Lebensdauer
107 Schaltspiele
Elektrische Lebensdauer
bei AC 250 V
(ohmsche Last)
105 Schaltspiele bei 6 A
106 Schaltspiele bei 1 A
107 Schaltspiele bei 0,25 A
bei DC 24 V
(ohmsche Last)
6 × 103 Schaltspiele bei 6 A
106 Schaltspiele bei 3 A
1,5 × 106 Schaltspiele bei 1 A
107 Schaltspiele bei 0,1 A
Digitale Eingänge, digitale Ausgänge
Klemme
Beschreibung
Bereich
Werte
X5/28
Reglersperre (DCTRL−CINH)
2. Abschaltpfad
SPS−Pegel, HTL
LOW: 0 ... +3 V
HIGH: +12 ... +30 V
X5/E1
X5/E2
X5/E3
X5/E4
X5/E5
Digitale Eingänge
SPS−Pegel, HTL
LOW: 0 ... +3 V
HIGH: +12 ... +30 V
Eingangsstrom pro Eingang
8 mA bei +24 V
Zykluszeit
1 ms
X5/A1
X5/A2
X5/A3
X5/A4
Digitale Ausgänge
SPS−Pegel, HTL
LOW: 0 ... +3 V
HIGH: +12 ... +30 V
Belastbarkeit pro Ausgang
Maximal 50 mA
Lastwiderstand
Mindestens 480 bei +24 V
Zykluszeit
1 ms
X5/39
GND2
Bezugspotenzial für digitale Signale
Potenzialgetrennt zu X6/7 (GND1)
X5/59
Anschluss externe Span-
nungsquelle für den Stütz-
betrieb des Antriebsreglers
bei Netzausfall
Eingangsspannung
DC 24 V (+18 ... +30 V)
Stromaufnahme
Maximal 1 A bei 24 V
X5/ST1
X5/ST2
STATE−BUS
Maximale Anzahl Teilnehmer
20
Maximale Länge der Busleitung
5 m